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Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen
- Ersteller TardBase
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https://www.de.vanguard/private-anl...eger-und-sein-depot?cmpgn=CO0725CENEW0060DEDE
Am Ende egal ob SpaceX oder nicht.
Am Ende egal ob SpaceX oder nicht.
Magellan
Fleet Admiral
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empower schrieb:fallen die aktien wegen der inflation oder weil die Indexe sich spacex ins portfolio holen müssen und neu gewichten
Der MSCI World spiegelt einen Aktienkorb mit einer Freefloat Marktkapitalisierung von über 90 Billionen, SpaceX will beim IPO um die 75 Mrd einsammeln, das sind etwa 0,08% davon, ich denke nicht dass das reicht um die Märkte so stark zu bewegen.
Ich würde eher denken dass die Kurse zuletzt einfach sehr stark gestiegen sind, viele Momentum Trader, und jetzt ist es gekippt - auf sicht eines Monats ist mein FTSE All World noch immer 0,5% im Plus, auf 52W Sicht sind es extrem gute 20%, normal dass es auch mal nach unten gehen muss.
Dazu kommen noch ein paar Anlässe, aufgrund des starken US Arbeitsmarktes dürfte es so schnell keine Zinssenkung geben, beim Iran Krieg geht nichts voran...
Nazrael
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SpaceX ist halt extrem politisch. Die Trump Administration kann schon allein über die Auftragsvergabe erheblichen Einfluss nehmen, hier kann Trump noch bis Ende November ziemlich frei schalten und walten. Ohne Insiderinformationen ist SpaceX definitiv ein sehr spekulatives Konstrukt: Ein einziger Tweet eines bekifften Elon Musk kann den Kurs entweder in den Marianengraben befördern oder auf den Mount Everest katapultieren.gymfan schrieb:Fragt sich womit. AI Rechnezentrum, Internetanbieter oder Raketen? Und das alles unter dem alleinigen Bestimmmungsrecht von Musk. Wenn der Lust bekommt, noch andere unrentabele Unternehmen dort aufzunehmen, tut er es einfach.
Für mich hat das Ganze auch keine Telekom-Vibes, sondern erinnert eher an die CDOs der Nullerjahre also jene Schuldtitel, bei denen risikoarme und hochriskante Forderungen zusammengepackt wurden.
Ich habe mir den SpaceX-Antrag jetzt einmal von der KI hinsichtlich Stimmrechten und Ähnlichem zusammenfassen lassen:
| Kategorie | Handelbarkeit | Stimmrechte | Kernaussage |
|---|---|---|---|
| Class A Common Stock | Soll öffentlich unter SPCX auf Nasdaq und Nasdaq Texas gehandelt werden; Handelsstart erwartet 12. Juni 2026. | 1 Stimme je Aktie. | Das ist die Aktie, die normale Anleger im IPO bzw. danach kaufen sollen. |
| Class B Common Stock | Nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen; Ausgabe/Verkauf ist auf den „Founder“ bzw. erlaubte Empfänger beschränkt. Der „Founder“ ist in der Satzung als Elon Musk definiert. | 10 Stimmen je Aktie. | Superstimmrechte. Class B wählt separat 51 % des Boards und kann dadurch die Kontrolle sichern. |
| Class C Common Stock | In der Satzung vorgesehen/autorisiert, aber nicht die öffentlich angebotene IPO-Aktie. | Keine Stimmrechte, außer gesetzlich vorgeschrieben. | Wirtschaftlich weitgehend gleichrangig mit A/B bei Dividenden und Liquidation, aber ohne normale Stimmrechte. |
| Preferred Stock | Nicht als normale IPO-Handelsaktie beschrieben. | Kann je Serie vom Board mit eigenen Rechten, auch Stimmrechten, ausgestattet werden. | „Blank-check“-ähnliche Flexibilität für künftige Vorzugsaktien. |
Als normaler Käufer bekommst du voraussichtlich Class A: wirtschaftliche Beteiligung, eine Stimme pro Aktie, aber sehr begrenzten Einfluss. Reuters berichtet, dass Musk über die Struktur rund 85 % der Stimmrechte kontrolliert; frühere/amended Filings nennen je nach Annahme Werte im mittleren 80-%-Bereich. Entscheidend ist: Er bleibt klar kontrollierender Aktionär.
Stimmrechte und Kontrolle
Class A und Class B stimmen grundsätzlich gemeinsam, aber Class B hat 10 Stimmen je Aktie und zusätzlich Sonderrechte. Besonders wichtig: Class-B-Inhaber wählen separat mindestens 51 % des gesamten Boards; die übrigen Direktoren werden von Class A und Class B gemeinsam gewählt. Zudem darf Class B bei bestimmten Satzungsänderungen und bestimmten Kombinationstransaktionen separat zustimmen müssen.
Übertragbarkeit von Class B
Class B kann freiwillig 1:1 in Class A umgewandelt werden. Bei einem Transfer, der nicht als erlaubter Transfer gilt, wandelt sich Class B automatisch 1:1 in Class A um. Dadurch können Superstimmrechte typischerweise nicht frei verkauft werden.
Wer kann zur Aktionärsversammlung kommen?
Die Satzung erlaubt dem Board, Versammlungen an einem physischen Ort oder vollständig virtuell abzuhalten. Einladungen gehen an Aktionäre, die am festgelegten Record Date stimmberechtigt sind; der Record Date darf grundsätzlich 10 bis 60 Tage vor der Versammlung liegen.
Die Teilnahme kann durch Regeln des Boards oder des Versammlungsleiters beschränkt werden auf stimmberechtigte Aktionäre, deren bevollmächtigte Vertreter/Proxies, „qualified representatives“ und weitere Personen, die der Versammlungsleiter zulässt. Außerdem können Voranmeldepflichten, Einlassbeschränkungen und Zeitlimits für Fragen festgelegt werden.
Für Kleinanleger heißt das: Hältst du Class A über einen Broker im „street name“, bist du meist wirtschaftlicher Eigentümer, aber nicht unbedingt direkt im Aktienregister. Für Teilnahme oder Stimmabgabe kann dann eine Broker-/Proxy-Anweisung oder ein „legal proxy“ nötig sein.
Aktionärsanträge und Rechte
Die Hürden für Aktionärsanträge sind hoch: In den Bylaws wird für bestimmte Vorschläge eine Schwelle von mindestens 1 Mio. US-Dollar Marktwert oder 3 % der stimmberechtigten Aktien genannt. Zudem enthalten die Bylaws weitgehende Gerichtsstands-, Jury-Waiver-, Sammelklage- und Schiedsregelungen für bestimmte interne Streitigkeiten.
Kurzfazit: Für normale Investoren ist SpaceX Class A eine handelbare Aktie mit wirtschaftlicher Beteiligung und 1 Stimme je Aktie. Die tatsächliche Kontrolle liegt aber bei Class B, also vor allem bei Musk/erlaubten Inhabern, mit 10 Stimmen je Aktie, Board-Sonderrechten und starken Schutzmechanismen gegen Kontrollverlust.
Das bestätigt letztlich das bereits Bekannte: Die Kontrolle bleibt in allen wesentlichen Belangen vollständig bei Elon Musk. Selbst wenn man alle Aktien aus dem IPO erwerben würde, hätte man keinerlei Möglichkeit, tatsächlich auf das Geschäft einzuwirken. Generell sind nahezu alle potenziellen Streitthemen an Schiedsgerichte gebunden. Damit sichert sich Musk zusätzlich ab, denn eine ordentliche Gerichtsbarkeit könnte ihn unter Umständen zwingen, tiefere Finanzdaten offenzulegen.
Es wird also eine Aktionärsversammlung geben, die Modalitäten sind für Privatanleger aber derart schlecht, dass meine ursprüngliche Strategie mir eine Aktie zu kaufen, um in die Versammlung zu kommen und gegebenenfalls Fragen oder Anträge mit beeinflussen zu können, ziemlich sinnfrei ist.
Erkekjetter
Vice Admiral
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War kein Geheimnis, dass Musk bei SpaceX alles so organisiert hat, dass ihm nicht wie bei Tesla Boni verhindert werden können, die er sich auszahlen lassen will und die er festlegt.
Genau genommen ist das mehr oder weniger ein Selbstbedinuungsladen für ihn. Die Aktionäre können ihn nirgends stoppen oder Veto einlegen, geben aber ihr Geld beim IPO.
ICh denke, das ist auch der Grund, warum SpaceX von ihm so unglaublich überbewertet wird. So kann er mit extrem kleinen Aktienanteilen immer noch viel Geld reinholen.
Aber machen ja genug mit. Heute zählt zunächst mal nur der Hype, jede WArnung wird in den Wind geschossen. Sollte es knallen und es kommen, wie vorab von Kritikern dargelegt, wird das große Gejammer und geweine anfangen. Nur um beim nächsten Hype sich wieder genauso zu verhalten und jede Warnung in den Wind zu schiessen. Der Wunsch, schnell ohne Aufwand reich zu werden, macht viele blind un vergesslich. Auf diesem Weg wird nur jemand reicher, der schon reich war...
Genau genommen ist das mehr oder weniger ein Selbstbedinuungsladen für ihn. Die Aktionäre können ihn nirgends stoppen oder Veto einlegen, geben aber ihr Geld beim IPO.
ICh denke, das ist auch der Grund, warum SpaceX von ihm so unglaublich überbewertet wird. So kann er mit extrem kleinen Aktienanteilen immer noch viel Geld reinholen.
Aber machen ja genug mit. Heute zählt zunächst mal nur der Hype, jede WArnung wird in den Wind geschossen. Sollte es knallen und es kommen, wie vorab von Kritikern dargelegt, wird das große Gejammer und geweine anfangen. Nur um beim nächsten Hype sich wieder genauso zu verhalten und jede Warnung in den Wind zu schiessen. Der Wunsch, schnell ohne Aufwand reich zu werden, macht viele blind un vergesslich. Auf diesem Weg wird nur jemand reicher, der schon reich war...
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TheGreatMM
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ok, hier erklärt er, dass sich die Indizes am Free Float orientieren... Andere erklären es anders / schieben mehr Panik ...
Strahltriebwerk
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Erkekjetter schrieb:War kein Geheimnis, dass Musk bei SpaceX alles so organisiert hat, dass ihm nicht wie bei Tesla Boni verhindert werden können, die er sich auszahlen lassen will und die er festlegt.
Genau genommen ist das mehr oder weniger ein Selbstbedinuungsladen für ihn. Die Aktionäre können ihn nirgends stoppen oder Veto einlegen, geben aber ihr Geld beim IPO.
ICh denke, das ist auch der Grund, warum SpaceX von ihm so unglaublich überbewertet wird. So kann er mit extrem kleinen Aktienanteilen immer noch viel Geld reinholen.
Aber machen ja genug mit. Heute zählt zunächst mal nur der Hype, jede WArnung wird in den Wind geschossen. Sollte es knallen und es kommen, wie vorab von Kritikern dargelegt, wird das große Gejammer und geweine anfangen. Nur um beim nächsten Hype sich wieder genauso zu verhalten und jede Warnung in den Wind zu schiessen. Der Wunsch, schnell ohne Aufwand reich zu werden, macht viele blind un vergesslich. Auf diesem Weg wird nur jemand reicher, der schon reich war...
Wie klug es ist in SpaceX zu investieren sei einmal dahingestellt.
Aber trotzdem ist dort das Geld besser aufgehoben, als bei der drölfzigsten Versicherung, Bank, Tabakunternehmen, oder Softwareunternehmen welche Überwachungssoftware entwickeln, denn Musk (unabhängig was man von ihm halten mag) treibt eminent wichtige Innovationen voran.
- SpaceX (Revolutionierung der Raumfahrt und allem was daran hängt)
- NeuraLink (Hirn-Computerschnittstellenchips, welche Gelähmten / Beeinträchtigten die Lebensqualität massiv verbessern)
Das Starship ist wohl einer der besten Beweise hierfür. Die staatlichen Raumfahrtunternehmen sind allesamt chronisch unterfinanziert und von den Milliardären dieser Welt, haben nur Musk und Bezos den Willen mit ihrem Privatvermögen einen Unterschied zu machen und das Weltall zu erobern.
Meines Ermessens nach ist es besser, dass Musk die alleinige Kontrolle über SpaceX behält, denn die Meinungen und Einwände von technologiefremden und renditefokussierten Aktionären würde die Innovationsgeschwindigkeit nur unnötig ausbremsen.
Erkekjetter
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Lol du glaubst wirklich elon geht es um innovation und die Menschheit?
Es gibt weit mehr raumfahrt unternehmen als die von bezos oder musk. Sind zwar nicht so weit wie musk, haben aber halt such weniger beschissen, betrogen und gescammt… und das die Nasa unterfinanziert ist, liegt vor allem daran, das elon entsprechend lobbyiert hat. Gegen die nasa, für spaceX.
Elon ist kein Menschenfreund. Es muss endlich aufhören, diesen faschistischen Narzissten derart zu verklären.
Es gibt weit mehr raumfahrt unternehmen als die von bezos oder musk. Sind zwar nicht so weit wie musk, haben aber halt such weniger beschissen, betrogen und gescammt… und das die Nasa unterfinanziert ist, liegt vor allem daran, das elon entsprechend lobbyiert hat. Gegen die nasa, für spaceX.
Elon ist kein Menschenfreund. Es muss endlich aufhören, diesen faschistischen Narzissten derart zu verklären.
Nazrael
Lieutenant
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Hier vermischst du allerdings einige Punkte, die eher auf Einschätzungen als auf belastbaren Zahlen beruhen. Kritisch zu betrachten ist außerdem, dass bei einer Firma dieser Größenordnung sehr viel Entscheidungsgewalt bei einer einzelnen Person liegt. Niemand ist fehlerfrei, wenn externe Korrekturmechanismen durch die Governance-Struktur stark begrenzt sind, steigt das Risiko, dass sich strategische Fehlentwicklungen erst spät zeigen und entsprechend wirken.Strahltriebwerk schrieb:Aber trotzdem ist dort das Geld besser aufgehoben, als bei der drölfzigsten Versicherung, Bank, Tabakunternehmen, oder Softwareunternehmen welche Überwachungssoftware entwickeln, denn Musk (unabhängig was man von ihm halten mag) treibt eminent wichtige Innovationen voran.
Wir haben viel zu wenige Unternehmer mit klaren und revolutionären Zukunftsvisionen, welche dem Fortschritt der Menschheit dienen.
- SpaceX (Revolutionierung der Raumfahrt und allem was daran hängt)
- NeuraLink (Hirn-Computerschnittstellenchips, welche Gelähmten / Beeinträchtigten die Lebensqualität massiv verbessern)
Das Starship ist wohl einer der besten Beweise hierfür. Die staatlichen Raumfahrtunternehmen sind allesamt chronisch unterfinanziert und von den Milliardären dieser Welt, haben nur Musk und Bezos den Willen mit ihrem Privatvermögen einen Unterschied zu machen und das Weltall zu erobern.
Meines Ermessens nach ist es besser, dass Musk die alleinige Kontrolle über SpaceX behält, denn die Meinungen und Einwände von technologiefremden und renditefokussierten Aktionären würde die Innovationsgeschwindigkeit nur unnötig ausbremsen.
Das Hauptproblem bei SpaceX sehe ich in der politischen Komponente, der hohen Kapitalintensität, der Abhängigkeit von einzelnen Großprojekten und der komplexen Konzernstruktur. Für 2025 hat SpaceX einen Nettoverlust von 4,9 Mrd. $ gemeldet, was auf die Konsolidierung des defizitären AI-Geschäfts rund um xAI und X/Twitter zurückzuführen ist.
Wäre die SpaceX-Aktie, die nun an den Markt kommt, eine reine SpaceX-Aktie ohne xAI/X, würde die Bewertung vermutlich anders aussehen. Gerade Starlink ist operativ sehr profitabel, kämpft allerdings mit einem deutlich fallenden ARPU: von 99 US-Dollar pro Monat im Jahr 2023 auf 66 US-Dollar Ende März 2026. Genau hier liegt ein weiterer Haken: Wer eine SpaceX-Aktie kauft, kauft nicht nur Raketen und Starlink, sondern auch ein großes, aktuell hochdefizitäres KI-Geschäft mit.
Um das in Zahlen auszudrücken, bezogen auf den operativen Gewinn/Verlust:
Starlink: +4,42 Mrd. $
xAI: -6,4 Mrd. $
Sprich: Das hochprofitable Geschäft von Starlink wird durch die defizitäre KI-Sparte mehr als aufgezehrt. Das ist ein nicht weg zu diskutierendes Problem, die KI-Sparte ist letztlich eine Wette auf die Zukunft, nach aktuellem Stand sieht es jedoch so aus, als läge xAI im Wettbewerb mit OpenAI, Anthropic und Gemini deutlich zurück, während der Kapitalbedarf weiterhin extrem sein wird.
Darin liegt aus meiner Sicht auch der Hauptgrund, weshalb man beim IPO sehr vorsichtig sein sollte: Man kauft sich in ein Unternehmen ein, das zwar mit Starlink ein sehr starkes und profitables Kerngeschäft besitzt, zugleich aber ein hochdefizitäres Segment enthält, bei dem derzeit nicht absehbar ist, wann es profitabel wird. Die von dir genannten Beispiele Neuralink und andere experimentelle Unternehmen aus dem Musk-Universum sind hingegen nicht Bestandteil von SpaceX.
Spätestens jetzt dürfte mit Aufweichen essentieller Börsen-Regeln für den Nasdaq klar sein, welche Einfluss der autokratische Umbau der US-Administration und die großen Tech-Konzerne haben und welche Macht sie auf sich vereinen und zukünftig noch stärker auf die Finanzmärkte wirken werden.
Selbst wer keinen Bock auf diesen Musk &. Co-Fuck Up mit SpaceX hat, wird die Papiere rasant und gewichtig über entsprechende ETFs in seinem Portfolio haben.
Selbst wer keinen Bock auf diesen Musk &. Co-Fuck Up mit SpaceX hat, wird die Papiere rasant und gewichtig über entsprechende ETFs in seinem Portfolio haben.
Marcel55
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Naja, bei üblicher Gewichtung wird es bei nem Welt-ETF zunächst nur ein verschwindend geringer Anteil sein.
Hab von 0,05% bis 0,1% gelesen.
Also pro 10.000€ die in den ETF investiert sind dann 5-10€.
Kann natürlich mehr werden, wenn ein größerer Anteil von SpaceX im Umlauf ist (jetzt ja erst nur 5% des Unternehmens) und der Wert steigt, aber dann ist es ja auch entsprechend gerechtfertigt darin investiert zu sein.
Hab von 0,05% bis 0,1% gelesen.
Also pro 10.000€ die in den ETF investiert sind dann 5-10€.
Kann natürlich mehr werden, wenn ein größerer Anteil von SpaceX im Umlauf ist (jetzt ja erst nur 5% des Unternehmens) und der Wert steigt, aber dann ist es ja auch entsprechend gerechtfertigt darin investiert zu sein.
Grundsätzlich richtig, wäre da nicht die Bewertung des Streubesitzes mit dem 3fachen des realen Wertes. Also ein mit purer Luft aufgepumptes Volumen, das aber reale Effekte hat.
Dazu eine stark verkürzte Haltefrist, Unanfechtbarkeit des Eigentümers, B-Aktien für sogenannte Altinvestoren mit ebenfalls stark gehebelten Stimmrechten...
Die Liste von Aufweichungen bestehender Regeln und Sicherheitsnetze ist lang...
Dazu eine stark verkürzte Haltefrist, Unanfechtbarkeit des Eigentümers, B-Aktien für sogenannte Altinvestoren mit ebenfalls stark gehebelten Stimmrechten...
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TheGreatMM
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meine Glaskugel: SpaceX schießt 20% hoch und fällt dann auf 60%... denke mal wie Aramco^^
Nazrael
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Naja, das Problem liegt weniger im einzelnen Depot, sondern eher in der Gesamtbetrachtung. Normalerweise werden große IPOs nicht sofort in wichtige Indizes aufgenommen, sondern erst nach einer gewissen Karenzzeit. Beim Nasdaq100 waren 3 Monate lange üblich, beim S&P 500 (hier hatte Musk wohl auch angefragt) gilt sogar weiterhin eine deutlich längere Frist. Solche Regeln haben einen Zweck: Sie sollen dem Markt Zeit für Preisfindung, Liquidität und Stabilisierung geben.Marcel55 schrieb:Naja, bei üblicher Gewichtung wird es bei nem Welt-ETF zunächst nur ein verschwindend geringer Anteil sein.
Hab von 0,05% bis 0,1% gelesen.
Also pro 10.000€ die in den ETF investiert sind dann 5-10€.
Wenn eine Aktie dagegen sehr schnell in einen großen Index aufgenommen wird, entstehen bestimmte Mechanismen: Viele Fonds, die den Index nachbilden, sind faktisch gezwungen, die Aktie zeitnah zu kaufen. Dadurch entsteht in einem extrem kurzen Zeitfenster eine künstlich erhöhte Nachfrage, die die reguläre Preisbildung am Markt verzerren kann.
Genau dafür sind Karenzzeiten eigentlich vorgesehen. Ohne solche Schutzmechanismen könnten sehr große Unternehmen oder Vermögensverwalter Unternehmensbestandteile auskoppeln, einen IPO durchführen, durch schnelle Indexaufnahme massive passive Nachfrage auslösen und > sell out. Im Extremfall entsteht dadurch etwas, das ökonomisch wie ein legaler „Rug Pull“ wirken kann: Die frühen Verkäufer profitieren von der erzwungenen Nachfrage, während passive Indexanleger zu möglicherweise überhöhten Preisen einsteigen.
Problematisch ist daher nicht nur SpaceX selbst, sondern die Sonderbehandlung durch die neue Fast-Entry-Logik. Ich würde nicht einmal zwingend behaupten, dass die Trump-Administration direkten Druck auf Nasdaq ausüben musste. Nasdaq ist faktisch ein Privatunternehmen/Marktbetreiber und verdient an großen Listings, Handelsvolumen und der Attraktivität seiner Indizes. Politischer Druck ist deshalb nicht die einzige mögliche Erklärung. Manchmal reicht das einfachste der Welt: $
Marcel55
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Das stinkt nach Fisch 
Der ganze Markt ist aktuell eh broken, aber so lange man davon profitieren kann sollte man das tun. Für mich hat das ganz momentan schon ein bisschen was von nem Ponzi Scheme.
Aber naja, no risk no fun.
Hat hier noch jemand über TR am IPO teilgenommen? Wie viele Aktien habt ihr bekommen?
Bei mir waren es 2,7 Aktien, also wirklich nur etwas Spielgeld. Frage mich nur ob die dann dort einfach jeder bekommen hat oder man mit höherem Investitionswillen auch mehr Anteile bekommen hätte.
Der ganze Markt ist aktuell eh broken, aber so lange man davon profitieren kann sollte man das tun. Für mich hat das ganz momentan schon ein bisschen was von nem Ponzi Scheme.
Aber naja, no risk no fun.
Hat hier noch jemand über TR am IPO teilgenommen? Wie viele Aktien habt ihr bekommen?
Bei mir waren es 2,7 Aktien, also wirklich nur etwas Spielgeld. Frage mich nur ob die dann dort einfach jeder bekommen hat oder man mit höherem Investitionswillen auch mehr Anteile bekommen hätte.
Das ist nicht ganz richtig.Vigilant schrieb:Grundsätzlich richtig, wäre da nicht die Bewertung des Streubesitzes mit dem 3fachen des realen Wertes. Also ein mit purer Luft aufgepumptes Volumen, das aber reale Effekte hat.
eigentlich gewichtet der Nasdaq nach Marktkapitalisierung (also 100%)
Das tut er aber nur, wenn mindestens 10% (?) in Streubesitz sind.
Bei SpaceX sind nur 5% in Streubesitz.
Daher wäre das eigentlich ein Ausschluss Kriterium gewesen.
Jetzt nimmt man die doch auf, gewichtet sie aber nach dem 3Fachen Streubesitz.
Also wird SpaceX nur mit 15% gewichtet, anstatt wie alle anderen mit 100%
Das ist also alles gar nicht so tragisch.
Ich mag Musk nicht, ich mag SpaceX nicht.
Aber wenn da jetzt ein paar Hundert Euro in die Richtung fließen, dann ist es halt so.
Als ETF Investor hat man immer zwangsläufig einige schwarze Schafe im Depot.
Ja, ich habe teilgenommen. 80.000 € habe ich reingelegt, 10.346 € war die Zuteilung. 12.820 € der aktuelle Kurs.Marcel55 schrieb:Hat hier noch jemand über TR am IPO teilgenommen? Wie viele Aktien habt ihr bekommen?
Bei mir waren es 2,7 Aktien, also wirklich nur etwas Spielgeld. Frage mich nur ob die dann dort einfach jeder bekommen hat oder man mit höherem Investitionswillen auch mehr Anteile bekommen hätte.
Marcel55
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Die hätte ich auch gerne übrig zum investieren 
Irgendwann vielleicht...
Anteilmäßig hab ich das gleiche bekommen von dem was ich investieren wollte.
Heißt wenn ich mit viel mehr reingegangen wäre z.B. 10k statt 2,5k hätte ich auch 4 mal so viele Anteile bekommen.
Wäre es nicht irgendwo fairer die Anteile gleich unter allen Teilnehmern zu verteilen?
Irgendwann vielleicht...
Anteilmäßig hab ich das gleiche bekommen von dem was ich investieren wollte.
Heißt wenn ich mit viel mehr reingegangen wäre z.B. 10k statt 2,5k hätte ich auch 4 mal so viele Anteile bekommen.
Wäre es nicht irgendwo fairer die Anteile gleich unter allen Teilnehmern zu verteilen?
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