Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Wurde es doch? Jeder hat die gleiche menge von seinem gewünschten Einsatz bekommen. Inwiefern wäre es fairer, wenn jeder beispielsweise 1 aktie bekomen hätte, auch wenn der eine nur eine georderr hat, der andere aber 100?
 
Die "Zeit" hat ebenfalls eine Negativmeinung zum Besten gegeben. Leider nicht lesbar für mich, da ein Plus-Artikel, aber die Überschrift reicht schon: die "Zeit" mag ihn nicht

Ich fühle mich nicht von ihm ausgenutzt, allerdings führen wir auch keine Liebesbeziehung. Ich sehe die Aktie in ihrer Entwicklung; nur darauf kommt es an.
 
Erkekjetter schrieb:
Inwiefern wäre es fairer, wenn jeder beispielsweise 1 aktie bekomen hätte, auch wenn der eine nur eine georderr hat, der andere aber 100?
Dann hätten beide eine bekommen, auch wenn das bei dem einen 100% der gewünschten Menge und bei dem anderen 1% der gewünschten Menge gewesen wäre, wurde es gerecht aufgeteilt. Warum sollte man denn bei beschränkten Ressourcen mehr bekommen, nur weil man mehr zu investieren hat?
Wenn ich vorher gewusst hätte wie das abläuft, dann hätte ich ja einfach mehr bekommen können, indem ich angegeben hätte mehr investieren zu wollen.
Klar, man trägt auch immer ein gewisses Risiko mit, weil die Preise nach dem Investment fallen können (mittelfristig wahrscheinlich sogar werden), aber diese Risikobereitschaft ist dabei auch das einzige was diese Art der Verteilung rechtfertigen könnte.
 
Marcel55 schrieb:
wurde es gerecht aufgeteilt.
Nein? Einer hat bekommen was er wollte, der andere viel weniger. Das ist nicht "fair".

Marcel55 schrieb:
Wenn ich vorher gewusst hätte wie das abläuft, dann hätte ich ja einfach mehr bekommen können, indem ich angegeben hätte mehr investieren zu wollen.
Ja und hättest es dann auch bezahlen müssen, wenn der IPO nicht überzeichnet gewesen wäre. Und dass das so läuft, wurde mitgeteilt. Bzw. ist bekannt, da es bei einem IPO immer so läuft. Krass eigentlich, dass du sowas zeichnest ohne überhaupt zu wissen, was genau du da tust und wie das läuft...
Marcel55 schrieb:
aber diese Risikobereitschaft ist dabei auch das einzige was diese Art der Verteilung rechtfertigen könnte.
Die VErteilung ist schon deshalb gerechtfertigt, weil es die übliche Praxis bei IPOs und generell solchen Art Dingen ist... Wenn nicht für alle reicht, bekommt jeder den gleichen Anteil von dem, was er ursprünglich haben wolte.
 
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Erkekjetter schrieb:
Krass eigentlich, dass du sowas zeichnest ohne überhaupt zu wissen, was genau du da tust und wie das läuft...
Das nennt sich learning by doing ^^
Deshalb hantiere ich ja auch nur mit kleinen Summen...wenn ich irgendwann vielleicht weiß was ich tue, kann ich auch größere Verwalten :D
Hab halt das erste mal sowas gemacht, woher soll man da alles wissen?

Fair finde ich es btw trotzdem nicht aber ist halt Kapitalismus, wer mehr hat bekommt auch mehr...
 
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Ich hab noch nie nen IPO gezeichnet aktiv und weiss es trotzdem. Ist nicht so, dass es dazu nen Info Sheet gab. Oder generell Fachliteratur, Wiki- Artikel etc…
 
Marcel55 schrieb:
aber diese Risikobereitschaft ist dabei auch das einzige was diese Art der Verteilung rechtfertigen könnte.
Wohl eher die Risikofähigkeit. Selbst, wenn Du fest von den 135 USD ausgegangen wärst, hättest Du erst einmal das Geld dafür bereit stellen müssen, um alle gezeichneten Aktien auch abnehmen zu können, falls es keine Überzeichnung gegeben hätte.

Ich hätte keine 80k€ rumliegen oder einen entsprechenden Wertpapierkreditrahmen, völlig unabhängig von meiner Risikobereitschaft.

Marcel55 schrieb:
Hab halt das erste mal sowas gemacht, woher soll man da alles wissen?
Die Aufteilung wurde u.,A. in den oben verlinkten Videos genannt und entspricht dem üblichen (bis auf den höherer Anteil an Aktien für Privatanleger). Das war nicht der erst IPO in der Geschichte.

Marcel55 schrieb:
wer mehr hat bekommt auch mehr...
Ja, ist so und auch nicht anders machbar. Oder soll man die Ausgabe auf exakt eine Aktie pro Interssent beschränken? Warum sollte jemand mehr Aktien bekommen, nur weil ich nur eine möchte oder leisten kann.
 
jetzt können wir erstmal die Haltefristen abwarten... Die Aktie kommt eh unter Druck und ~zweite August Woche & im ~Dezember laufen erste Haltefristen der alten Anteilseigner aus...
 
Erkekjetter schrieb:
Lol du glaubst wirklich elon geht es um innovation und die Menschheit?

Es gibt weit mehr raumfahrt unternehmen als die von bezos oder musk. Sind zwar nicht so weit wie musk, haben aber halt such weniger beschissen, betrogen und gescammt… und das die Nasa unterfinanziert ist, liegt vor allem daran, das elon entsprechend lobbyiert hat. Gegen die nasa, für spaceX.

Elon ist kein Menschenfreund. Es muss endlich aufhören, diesen faschistischen Narzissten derart zu verklären.
Wie viele Unternehmen, die innovativ sind und die Menschheit weiterbringen soll Musk denn noch gründen oder aufbauen? Und, dass man einen solchen Erfolg nur mit Lug und Betrug haben könne, ist einfach ein typisches Neidargument.

Und zum Thema "faschistischer Narzisst" würde ich einfach raten etwas weniger Altmedienpropaganda zu konsumieren. Sag mir, dass du Deutsch bist, ohne mir zu sagen, dass du Deutsch bist...
 
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Man muss schon sehr blind sein, um sowas zu schreiben
 
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feynman schrieb:
Wie viele Unternehmen, die innovativ sind und die Menschheit weiterbringen soll Musk denn noch gründen oder aufbauen? Und, dass man einen solchen Erfolg nur mit Lug und Betrug haben könne, ist einfach ein typisches Neidargument.
Das ist doch Satire, oder.
 
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Strahltriebwerk schrieb:
Das Starship ist wohl einer der besten Beweise hierfür. Die staatlichen Raumfahrtunternehmen sind allesamt chronisch unterfinanziert und von den Milliardären dieser Welt, haben nur Musk und Bezos den Willen mit ihrem Privatvermögen einen Unterschied zu machen und das Weltall zu erobern.
Hier werden Illusionen verkauft. Glauben den die Leute wirklich, dass die Menschen das "Weltall" erobern können?
 
Klar. Warum auch nicht? Glaubten die Menschen wirklich, wie ein Vogel fliegen zu können, nur deutlich schneller?

An der Vision, den Weltraum zu "erobern" ist also im Grunde nichts falsch und gar unrealistisch, sondern vielmehr eine Sache der Technik und Ressourcen, wenn auch aktuell aufgrund vieler technischer Herausforderungen sehr limitiert. Es wird halt nur sehr lange dauern, beides zu entwickeln und dafür Ressourcen bereitzustellen.

Für den Mond und auch Mars bspw. sollte es aber innerhalb der nächsten 50 bis 100 Jahre reichen.

SpaceX, Blue Origin und Virgin und andere, kleinere Unternehmen, aber auch Airbus, Boing und Co. werden ihren Beitrag leisten, was allerdings nichts an der grundsätzlichen Problematik ändert, dass die Besitzer, insbesondere Musk und Bezos, ganz sicher nicht einem altruistischen Motiv folgen.

Aber auch Bezos, Musk und Co. werden die Früchte ihrer Arbeit nicht mehr erleben. Wie die meisten von uns.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist wesentlich leichter die Sahara zu besiedeln oder die Antarktis als den Mars. Der Mars wäre dauerhaft wirtschaftlich von der Erde abhängig. Aber vielleicht ist das ja das Geschäftsmodell. Wenn man die Logistik beherrscht , beherrscht man den Planeten.
 
Absolut. Man könnte die Sahara auch mit Solar-Anlagen pflastern, die Küsten mit Entsalzunganlagen zustellen und "totes" Land begrünen. Aber das ist doch ziemlich langweilig und klein gedacht. Weltraum erobern hat deutlich mehr Prestige und hat auch deutlich mehr Potenzial, ganz neues Territorium in Besitz zu nehmen.

Wer braucht da schon Mega-Projekte mit vielfältigen Nutzen für viele? 😉

Aber wer weiß, vielleicht ist die Menschheit in ferner Zukunft einmal dankbar für die Pionierarbeit, weil sie diese noch blaue Kugel irgendwann verlassen müssen, nachdem sie sie zugrunde gerichtet haben oder doch mal eine Auslöschung durch einen zu großen Felsbrocken auf Kollisionskurs droht.

Was man sich halt so in Szenarien vorstellen kann.
 
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Selbst danach wäre die Erde immer noch behaglicher, als es der Mars je werden könnte.
 
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Du findest auch immer Widerworte. Alte Spaßbremse 😅.
 
Das ist das Problem mit uns Realisten
 
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