Discovery_1 schrieb:
Wer glaubt hier eigentlich immer noch, das eine langfristige Investition in Aktien eine gute Vorsorge für das Alter ist?
Nun, die Zahlen sprechen dafür. Was ich in der aktuellen Diskussion vermisse ist, ist der Fokus auf "langfristig". Langfristig heißt eben nicht, dass man täglich Kurse studiert, und kauft bzw. verkauft. "Hin und Her macht Taschen leer". "Langfristig" heißt, dass man sich Aktien kauft und die eben langfrsitig liegen lässt. 10-Jahres-Horizont oder noch länger.
Wer etwas "Spielgeld" übrig hat, kann (parallel zur langfristigen Anlage) auch ein wenig zocken (wenn man die Zeit dazu hat, und wenn es Spaß macht).
Dass sowohl "Zockerbuden" als auch große Unternehmen schnell pleite sein können, muss man einfach einkalkulieren. Erinnert sich noch jemand an Commodore und Atari? Die einstigen Weltmarktführer bei Heimcomputern und Videospielen. Und dann kam der Videospiele-Crash.
Oder PanAm und TWA? Da dachte doch "niemand" daran, dass solch eine große Fluggesellschaft pleite geht.
Unterm Strich machts also die Mischung. 10 bis (maximal) 20 Aktien solider Unternehmen mit einem gesunden Branchenmix (Finanzen, Telekommunikation, Computer, Rohstoffe, Pharma, Chemie, Medien, Konsum) ins Portfolio und einfach abwarten. Und nicht jeden Tag oder jede Woche gucken, was passiert...
Meine Meinung!