Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

feynman schrieb:
Aber das Prinzip sollte klar sein: Es geht darum quasi gratis den für zukünftige Veräußerungen relevanten Anschaffungskurs nach oben zu drücken.

Okay, das war der Knoten. Jetzt hats klick gemacht, danke! :)

Bisher habe ich meinen Freibetrag immer durch kleinere Trades und Ausschüttungen ausgereizt. Mein Broker aktualisiert den Stand des Freibetrags alle paar Tage. Bisher kam ich noch nicht in die Situation nur wegen des Freibetrags aktiv werden zu müssen...

Wegen der Besteuerung seit 2018 von ETFs: Klick (Unten mit Beispielrechnung) oder auch Klick

Mir wird bei dem ganzen Steuerthema recht schnell schwindelig. Mir helfen dann immer so nette Videos wie hier :D

Spoiler: Es ist die Mühe einfach nicht wert...

 
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Schönen guten Tag.

ich wüsste gern mal welchen ETF ich momentan am besten besparen soll. Mir gefällt zwar die Version mit Dividenden um in 10-15 jahren immer mal etwas zurück zu bekommen, aber man könnte ja auch einfach anteile wieder verkaufen.

Leider bin ich etwas unschlüssig was den start angeht.

Einzahlen einmalig möchte ich jetzt 5000 Euro und danach Monatlich 250-500 einsparen. Ziel ist es etwas Vermögen aufzubauen damit ich Später in Aktien investieren kann und natürlich sich immer mal was leisten zu können inkl. Altersvorsorge.

Für Tipps bin ich sehr dankbar :)
 
Mit ETF's investierst du bereits in Aktien.
Zum sparen wird üblicherweise was sehr breites wie der msci world empfohlen es gibt aber auch andere Alternativen, was genau du nun nimmst musst du selbst entscheiden. Es gibt auf YouTube z.B bei finanztip gute verständliche Erklärungen zum Thema.
 
Wenn man die Dividenden während der Sparphase wieder anlegt ist es in Nullsummenspiel (Dividenden 'konsumieren' beim Sparen ergibt nicht viel sinn, dann eher die Sparrate reduzieren).
Dividenden sind ggf. psychologisch besser, weil man Geld bekommt, ohne dass sich die Anzahl der Anteile ändert, dafür ist man unflexibler und muss ggf. trotzdem verkaufen, wenn die Dividenden mal nicht reichen sollten.

Ansonsten macht man mit großen ETFs auf die großen MSCI- bzw. FTSE Indizies nicht viel falsch. Sofern man sich der Risiken bewusst ist und uch ma eine länger Durststrecke aussitzen kann.

Auf extraetf oder justetf kann man sich etwas durch das Angebot wühlen.
 
Den ersten kenne ich nicht, der kostet aber auch dreimal soviel Gebühren. Wenn es dir um Nachhaltigkeit geht würde ich auf Vergleichsseiten oder bei YouTube Ausschau halten was es noch so gibt. Ich vermute aber das im MSCI World sowieso alle Werte von Fonds 1 enthalten sind.

Der MSCI World beinhaltet alles, glaube da sind auch Rüstungsbetriebe, Umweltverschmutzer und alles andere was ethisch bedenklich ist drin. Ob das die Leute immer wissen und gut oder schlecht finden steht auf einem anderen Blatt. Ich wollte es nur erwähnen weil du einen Fonds für Nachhaltigkeit rausgesucht hast.

Ich bespare ab und an den MSCI World, sicher ein Standard ETF der in sehr vielen Portfolien vorhanden ist.
 
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Cr8 schrieb:
Die beiden sagen mir zu, jedoch kann ich hier nicht entscheiden.

Nehmen die sich viel?

Der ETF für Nachhaltigkeit kostet das dreifache und hat in den letzten 5 Jahren 5% weniger Rendite erwirtschaftet als der MSCI World.

Wer es wirklich ernst meint mit der Nachhaltigkeit, der sollte sein Portfolio lieber selber zusammenstellen. Firmen mit denen man sich selber beschäftigt und vertrauen aufgebaut hat.

Die Nestle (in den top Positionen des ETF) ist nicht gerade durch Nachhaltigkeit in aller Munde... Mir sind die meisten solcher ETFs einfach zu heuchlerisch. Dann helfe ich doch lieber dem örtlichen Tierheim um mein Gewissen zu beruhigen :)
 
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Cr8 schrieb:
Hallo zusammen!

Wie ist eure Meinung zu den iShares ETFs?

iShares Dow Jones Global Sustainability Screened UCITS ETF

iShares Core MSCI World UCITS ETF

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist für mich positiv. Jedoch sieht der Core MSCI World etwas stärker aus.
Habe vor einen Sparplan zu machen. Die beiden sagen mir zu, jedoch kann ich hier nicht entscheiden.
Nehmen die sich viel?
Deine guten Absichten in allen Ehren, aber das ist nicht viel mehr als Greenwashing. Einfach die großen Standard-Indizes nehmen und fertig.
 
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Danke für die schnellen Antworten. Habe Nestle auch erst nachdem ich hier gepostet gesehen.
Habe mir schon gedacht, dass es in die Richtung geht. Es wird wohl der normale World werden.
 
Würde eher den global clean energy ins rennen werfen. ISIN: IE00B1XNHC34

wahnsinnige performance mit sauberer energie. Denke, das wird zukünftig immer wichtiger werden. Bin selbst investiert.
 
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Das sind halt richtig saftige Gebühren. Warum sollte man sich das antun?
vor allem sind das Verkäufer und keine Berater, die drehen dir das an, was für sie am meisten Gewinn abwirft.

Bisschen was zum Lesen:
https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/


Ich hab mich z.b. für Onvista entschieden.
Ist Kinderleicht (Sind die anderen vermutlich auch)
Konto Angelegt und mich Identifiziert (Postident, oder was auch immer das damals war)
Dann einfach Geld auf das Konto überweisen, Einloggen und überlegen welche Order man Platzieren will.
Man hat alles im Blick, sieht jederzeit wie die Kurse stehen und kann alles direkt machen.
Wozu also die Hausbank?

Um sich ein bisschen mit der Bedienung vertraut zu machen, kann man auch ein Muster Konto anlegen.
Dann kann man mit Spielgeld etwas rumprobieren.

vor Kurzen hab ich den Support gebraucht (Freischalten einer Funktion) das Telefonat ging inkl. Warteschlange keine 5 Minuten, Ich war begeistert...
 
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Ich habe deshalb drüber nachgedacht, weil ich eben schon ein Depot dort habe, weil ich mal eine Aktie kaufen wollte. Ich weiß aber nicht genau wie ich die Gebühren dort lesen soll.

An und Verkauf 1-2% vom Kurswert und bei einem Sparplan wird immer 1,5% von der Sparrate abgezogen richtig? Das hört sich nicht viel an, oder sehe ich das falsch?
 
In Zeiten von Onlinebanken ohne Depotführungskosten und Sparpläne die entweder kostenlos besparbar sind oder wenige Euro, unabhängig von der Sparrate, kosten, wäre das mir zu teuer.
Gerade eine Gebühr für die Führung des Depots die prozentual abhängig von Depotvolumen ist, ist für mich ein NoGo.
 
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Gebühren fressen die Rendite auf. Ich habe auch zwei Depots, beide kostenlos in der Führung, allerdings bei meiner Hausbank zähle ich hohe Gebühren, das habe ich anfangs unterschätzt. Deswegen liegen dort auch nur die Aktien die ich Januar - etwa Mai gekauft habe, da lasse ich nur die Dividenden reinlaufen.

Ich habe dann in 10 Minuten völlig unkompliziert bei Trader Republic ein Depot erstellt, 1€ pro Trade, kostenlose Depotführung, kostenlose Sparpläne auf Aktien und ETFs.
 
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Kaufst du für 5000€ sind 2% halt auch 100€
wieso willst du 100€ Ausgeben? für welche Leistung?

jährlicher Depotpreis
0,174% vom Kurswert/ Nennwert des jeweiligen Depotpostens
jedoch jährlich mindestens pro Depot
2,50 EUR + 16% USt = 2,90 EUR pro Depotposten oder
20,00 EUR + 16% USt = 23,20 EUR jährlich (sog. Mindestdepotpreis)
der jeweils höhere Betrag kommt zur Anwendung

Das ist ja Nett, andere Deckeln die Summe.
Hier wird immer die teuerste Variante berechnet.
 
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Habe aktuell alles noch bei Consors laufen, aber da sind die Gebühren um einiges höher als bei den ganzen neuen Online-Brokern.
Würde daher auch gerne mal Onvista oder Trade Republic ausprobieren.
Aber wie ist das mit dem Steuerfreibetrag? Wenn ich das wie jetzt bei Consors so laufen lasse, sollte es ja relativ egal sein, da die Online-Broker die Steuer bei Gewinnen auch abführen.
Aber wie ist das bei Verlusten? Um das zu verrechnen, müsste ich diese in der Steuererklärung angeben, oder?
Oder gibt es steuerlich sonst noch etwas zu beachten?
 
@Thane

Du kannst den Freibetrag (801€) problemlos über mehrere Broker stückeln. Im Frühjahr jeden Jahres ist dein Broker dazu verpflichtet dir entsprechende Jahresendpapiere bzw. eine Jahressteuerbescheinigung auszuhändigen. Die ausgewiesenen Gewinne/Verluste kannst du dann in der Steuererklärung angeben.
 
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Ich glaube, Thane ging es um die Verlustverrechnungstöpfe bei verschiedenen Brokern. Und die kann man in der Tat erst mit der Steuererklärung "verheiraten". Dafür muss man sich allerdings die Verluste vom Broker bescheinigen lassen. Damit "wandert" der Verlust dann vom Broker in die Steuererklärung und kann dort mit Gewinnen bei einem anderen Broker verrechnet werden.
 
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