Aktien verkaufen

joextra schrieb:
Ich bin eigent auch bei der DKB (Giro), aber deren Gebühren sind sehr hoch. Außerdem habe ich gelesen, das gerade die wohl sehr langsam beim Verkauf sind.

Die Wahl des Brokers hängt halt von deinem Trading-Verhalten ab und wieviel Beratung du haben willst. Flatex ist z. B. sehr günstig, ist aber auch ein "Discount-Broker", der explizit keine Beratung anbietet (klassischen Support gibts natürlich dennoch). Ob die Beratung, z. B. von einer Hausbank, dann überhaupt ihr Geld wert ist, steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt :D
Dann gilt es auch das ein oder andere Kleingedruckte zu beachten. Um bei flatex zu bleiben: Da muss man einen relativ saftigen Abschlag auf Dividenden ausländischer Aktien zahlen.
Das steht aber alles im jeweiligen Leistungsverzeichnis des Brokers. Im Großen und Ganzen nehmen sich die alle nicht viel.
Die meisten, die ich kenne, sind bei flatex oder comdirect.
 
Vielen Dank nochmal für eure Antworten. Das hilft mir sehr weiter.
Ein Daytrader will ich nicht werden. Ich will das ganze nur nebenbei machen. Ok, kann ja sein, das ich ja ein gewisses Talent feststelle und dann richtig einsteigen. Aber das ist Zukunftsmusik.
Comdirect habe ich mir auch angeschaut, weil ich da auch ein Girokonto habe, aber die Preise sind zum Teil saftig. Ich habe mich jetzt für degiro entschieden. Das reicht für den Einstieg. Zudem geht die Anmeldung leicht und unkompliziert.

@alex1515
Vielen Dank für den Tipp mit Levermann. Hört sich sehr interessant an.
 
joextra schrieb:
Ok, kann ja sein, das ich ja ein gewisses Talent feststelle und dann richtig einsteigen.

Von dem Gedanken solltest du dich verabschieden, Börse hat nichts mit Talent zu tun, sondern höchstens mit Glück.

Eine der besten Studien dazu ist die, in der in einem Zeitraum von 32 Jahren die Performance von 2076 Fondsmanagern untersucht wurde. Mit dem Ergebnis, dass 99,4% keine "stock-picking-ability" hatten, also den Vergleichsindex nicht geschlagen haben. Die 0,6%, die es geschafft haben, hatten Glück: https://www.ifa.com/12steps/step3/

Langfristig sollte man sich als Privatanleger von dem Gedanken verabschieden, mehr als die Marktrendite mitzunehmen. Allerdings ist diese mit 6-8% p. a. in der Vergangenheit sehr attraktiv gewesen und es spricht wenig dagegen, dass es in der Zukunft so weiterläuft (konservativ sind 4-6% p. a. nach Inflation)

Und der Vorteil eines Marktportfolios bestehend aus ETFs/Indexfonds: Man muss, zumindest bis zur Rente, nie verkaufen. Was im Titel des Threads steht kommt also nie vor.

Allerdings kannst du ruhig versuchen mit einzelnen Aktien zu handeln, um zu schauen wie weit du damit kommst. Learning by doing hat noch nie geschadet - aber bitte nicht mit großen Beträgen.


(Für die Anfänger empfehle ich mal die Börsen-Basics vom Finanzwesir: http://www.finanzwesir.com/was-ist)
 
Mir ist schon klar das auch sehr viel Glück dazu gehört. Es ist wie bei Backgammon. Ein bisschen Strategie aber viel Glück. Wenn du eine gute Strategie aber wenig Glück hast, verlierst du auch gegen einen Anfänger.
Zudem bin ich vernünftig. Ich würde da nie einen riesen Batzen Geld investieren.
 
flo233 schrieb:
Von dem Gedanken solltest du dich verabschieden, Börse hat nichts mit Talent zu tun, sondern höchstens mit Glück.
Genau das wollte ich auch gerade schreiben.

Die Tatsache, dass die Rendite an der Börse weder mit Talent, noch mit Intelligenz, noch mit aufgewendeter Arbeit korreliert, ist eine der wichtigsten Grundregeln, die man als Anfänger verinnerlicht haben sollte. Sie ist deswegen so wichtig, weil sie nicht intuitiv ist. Schließlich gilt in den meisten anderen Lebensbereichen genau das Gegenteil.
 
Du weißt das Du Aktien-Gewinne versteuern musst oder (ich glaube aktuell 25% plus 5,5% Soli evtl. noch Kirchensteuer)?
Bitte nochmal informieren - wie gesagt, ich bin lange raus.
Verluste hingegen kannst Du nur teilweise verrechnen.
Nur mal so am Rande weil ich glaube das Du Dir das zu einfach machst.....?...
 
Lars_SHG schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt

Deinem ersten Posting nach zu urteilen hast du wahrscheinlich die typischen Anfängerfehler gemacht (kurzfristige Spekulation mit wenigen Einzeltiteln, statt diversifizierte und langfristige Investition) und dir die Finger verbrannt.

Ich meine:
damals war das entscheidende, dass Du das richtige Programm hattest um in Echtzeit verkaufen zu können. Das gab es damals nicht umsonst.
WTF!?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssiges Zitat entfernt)
alex1515 schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt

Na dann dürften ja in einigen Jahren die ersten Levermann-Anleger in der Forbes-Liste auftauchen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssiges Zitat entfernt)
Deinem ersten Posting nach zu urteilen hast du wahrscheinlich die typischen Anfängerfehler gemacht (kurzfristige Spekulation mit wenigen Einzeltiteln, statt diversifizierte und langfristige Investition) und dir die Finger verbrannt.
Nein und nein - zu der Zeit gab es die Steuern noch nicht auf kurz- und mittelfristige Investitionen und ich habe auch nicht in wenige Aktien investiert sondern in viele - was aber auch ein Fehler war, denn so vielen die damals noch recht hohen Gebühren für jede Transaktion an und man musste natürlich mehr Gewinn erzielen um diese rein zu holen - was natürlich oft nicht klappt.
Meine Erfahrung war jedenfalls, dass es wenig Sinn macht mit Kapital bis ~20.000 € in einzelne Aktien zu gehen.
Führt aber zu weit und um mich geht es hier nicht, ich weise nur auf die Risiken hin, da der TE ja offensichtlich nicht vollständig informiert ist.

selbst zu verkaufen war nur mit einem Programm möglich das einem Zugriff erlaubte. Damals kostete das 200-500 €/Monat (wenn ich mich recht erinnere). Keine Ahnung was es heute kostet, vermutlich kaum noch was.
 
joextra schrieb:
Und noch eine Frage: was haltet Ihr von Degiro?
Dort ist man meines Wissens selbst für die korrekte Versteuerung verantwortlich, während es dies bei in Deutschland ansässigen Brokern für den Kunden gemacht wird. Informiere Dich da also vorab, nicht das Du hinterher Probleme mit dem Finanzamt bekommt, die dann schnell ein Vielfaches der gesparten Gebühren kosten können.

joextra schrieb:
Nein, ich gehe hier davon aus, das ich die betreffende Aktie habe bevor die einen steilen Verlauf hat.
Den Optimismus haben alle, nur ist es nicht einfach die Entwicklung einer Aktie vorherzusagen und je kurzfristiger der Anlagehorizont ist, umso schwerer wird es. Daher sollte man auch immer breit genug streuen, also besser 10 also nur 5 verschiedene Aktien kaufen und fährt am Besten langfristig, weil in den vergangenen Jahrzehnten Aktien eben durchschnittlich eine hohe Rendite erzielt haben. Aber auch dies muss nicht immer so bleiben, wie ein Blick auf Japan zeigt, wo es Jahrzehnte gedauert hat bis der Nikkei vor allem auf Grund der Politik der BoJ (Aufkauf von Anleihen und Aktien) wieder seine Höchststände aus den 80er Jahren erreicht hat.

joextra schrieb:
ich habe gelesen, das einige Online Broker ein bis zwei Tage brauchen.
Das kann ich mir noch vorstellen, denn da gerade bei Online Brockern läuft alles automatisch und die Order sollte innerhalb von Sekunden bei der Börse sein. Wie lange es dauert bis diese ausgeführt wird, hängt dann davon ab wann sich ein Käufer zu den in der Order genannten Bedingungen findet. Aber das ist dann nicht vom Broker abhängig. Anders kann es beim außerbörslichen Handel aussehen, aber davon halte ich nichts und kenne mich daher auch nicht mit den Bedingungen der Anbieter aus.

hallo7 schrieb:
Verkaufst du über eine Bank, stellt die dein Angebot rein und dann wird gewartet bis es jemand nimmt, oder auch nicht.
Über eine Bank geht es immer, die Broker brauchen meines Wissens nach eine Banklizenz, die Frage ist doch eher, ob die Abwicklung über die Börse geht oder man außerbörslich direkt z.B. mit der Bank handelt.

U-L-T-R-A schrieb:
Mein Banker hat damals schon relativ zeitnah Kaufen/Verkaufen können. aber selber machen is Bull - ausser Du kniest Dich da rein.
Also heutzutage sollte niemals mehr am Bankschalter Aktiengeschäfte machen, die Reaktionszeit ist da im Vergleich zum Online Banking zu lang, der Mitarbeiter der Bank gibt es dann ja danach auch nur ins System ein, nur weiß man eben u.U. nicht wann genau und darüber hinaus sind die Kosten in aller Regel dann viel zu hoch.

U-L-T-R-A schrieb:
Die Zeiten wo man (relativ) sicher kaufen/verkaufen konnte sind vorbei
In welcher Hinsicht "(relativ) sicher kaufen/verkaufen"? Das einzige was beim Aktienhandel unsicher ist, ist entweder der Kurs zu dem die Order ausgeführt wird wenn man sie unlimiert aufgibt oder der Zeitpunkt zu dem sie ausgeführt wird bzw. ob überhaupt, wenn man limiert ordert.
U-L-T-R-A schrieb:
Aktien sind Spielgeld! Du muß die Kohle auf unbestimmste Zeit über haben!
Das ist richtig, wobei es die Frage ist wie man Spielgeld definiert? Die Altersversorgung ist sicher kein Spielgeld, sollte aber trotzdem mit Aktien auf Dauer erfolgreicher sein als bei jeder anderen Anlage, die Notgroschen gehört hingehen sicher nicht in Aktien angelegt.
U-L-T-R-A schrieb:
Sollte das nicht so sein isses sinnlos bzw high risk.
Da ist die Frage wie man Risiko definiert. Wenn man es als Risiko von Totalverlust ansieht, dann ist ein ausreichend breit gestreutes Aktiendepot solider Titel (wobei die Streuung ggf. über ETFs realisiert werden kann), wohl also risikolos zu betrachten, denn es werden kaum alle Aktien auf einmal wertlos werden. Da hätte ich mehr Angst eine Goldmünze zu kaufen und dann feststellen zu müssen, dass diese gefälscht ist oder eine Immobilie zu erwerben, deren verborgenen Schäden den Wert übersteigen. Gefakte Aktien gibt es im elektronischen Handel an der Börse nicht und um das Risiko bei Immobilien durch den Kauf mehrer Immobilien zu streuen, dürften die meisten die Mittel fehlen. ;)

Betrachtet man es schon als Risiko wenn der Wert morgen geringer als heute ist, dann ist das Risiko bei Aktien selbstverständlich vorhanden. Aber nicht nur dort, auch bei Anleihen fällt der Kurs wenn die Zinsen steigen bzw. der Markt dies auch nur befürchtet. Angesichts der historisch niedrigen Zinsen kann aber eigentlich in Zukunft nur genau dies passieren und Anleihen sind außerdem immer auch ausfallgefährdet. Ganz sicher verliert man derzeit zwar nominal kein Geld mit Anlagen wie Tagesgeld oder Sparbüchern, aber real schon, da die Inflation an der Kaufkraft des Geldes nagt und die Zinsen dies derzeit nicht ausgleichen können, die verraten die Zahlen auf dem Kontoauszug zwar nicht, aber der Wertverlust passiert eben schleichend und praktisch sicher.

Auch andere als sicher wahrgenommene Anlageformen haben diese Risiko schon eingebaut, wie Lebensversicherungen, bei denen man die Garantierte Verzinsung ja nur auf den Sparanteil bekommt und ständig Verwaltungsgebühren anfallen, dazu noch hohe Abschlussgebühren anfallen (die bekommen vor allem die Verkäufer als Provision) und wo man eigentlich nur eine Chance hat mehr rauszubekommen als man eingezahlt hat, wenn man die volle Vertragslaufzeit durchhält (die Rückkaufpreise sind ja eher ein Witz) und sollte man sie danach verrenten muss man obendrein noch wirklich sehr alt werden. Beim Bausparen ist es nicht viel anderes, nur mit kürzeren Laufzeiten, aber auch da müssen in den ersten Jahren Verluste getragen werden, wenn man raus möchte. Auch bei Gold und Immobilien sind die Kosten für Kauf bzw. Verkauf nicht zu verachten und weit höher als bei Aktien, auch da hat man also nach dem Kauf weniger an Wert "in der Hand" als man dafür beim sofortigen Verlauf wieder bekommen würde und es hängt dann auch von der weiteren Kursentwicklung ab, ob und ggf. wann man diese Kosten wieder drin hat.

Wer Risiko so definiert, der kann eigentlich nur auf Deflation hoffen und dann Bargeld horten, denn alles andere wird zwangsläufig mit diesem Risiko behaftet sein, zumindest für eine bestimmte (ggf. sehr lange) Zeit nach dem Erwerb.
Lars_SHG schrieb:
Du weißt das Du Aktien-Gewinne versteuern musst oder (ich glaube aktuell 25% plus 5,5% Soli evtl. noch Kirchensteuer)?
Bitte nochmal informieren
Richtig und da ist meines Wissen bei degiro der Kunde selbst dafür verantwortlich, bei den anderen Brokern führen diese die Steuern schon selbstständig ab. Ob der Mehraufwand die gesparten Gebühren kompensiert, muss jeder selbst wissen, die Steuern nicht zu entrichten, kann eine Menge Ärger und hohe Kosten nach sich ziehen.
Ergänzung ()

Lars_SHG schrieb:
Nein und nein - zu der Zeit gab es die Steuern noch nicht auf kurz- und mittelfristige Investitionen
Damals gab es keine Abgeltungssteuer, sondern man musste sich selbst um die Versteuerung kümmern und Kursgewinne waren erst nach mehr als einem Jahr Haltungsdauer der Aktien steuerfrei, es hab also nur auf langfristige Investitionen keine Steuern.
Lars_SHG schrieb:
habe auch nicht in wenige Aktien investiert sondern in viele - was aber auch ein Fehler war, denn so vielen die damals noch recht hohen Gebühren für jede Transaktion an und man musste natürlich mehr Gewinn erzielen um diese rein zu holen - was natürlich oft nicht klappt.
Meine Erfahrung war jedenfalls, dass es wenig Sinn macht mit Kapital bis ~20.000 € in einzelne Aktien zu gehen.
Generell ist es kein Fehler in viele Aktien investiert zu sein, sondern sogar extrem wichtig, man legt eben nicht alle Eier in einen Korb. Sonst ist das Verlustrisiko einfach zu hoch, eine gewisse Streuung ist das A und O der Anlage in Aktien, vor allem wenn man in Einzeltitel investiert, wer nur eine oder zwei kauft ist ein Zocker. Dann kommen aber die Gebühren und daher sollte man schon auf einen vierstelligen Betrag pro Orderausführung kommen können, damit diese nicht zu sehr ins Gewicht fallen und daher sehe ich aus einen fünfstelligen Betrag als Voraussetzung an bevor man daran denkt sich einzelne Aktien ins Depot zu legen und würde eher an einen ETF denken um diesen Betrag erst einmal anzusparen. Außer man will ins Risiko gehen, also Zocken, weil man von der tollen Entwicklung genau dieser Aktie so überzeugt ist, sollte sich dann aber des Risikos auch bewusst sein.

Lars_SHG schrieb:
selbst zu verkaufen war nur mit einem Programm möglich das einem Zugriff erlaubte. Damals kostete das 200-500 €/Monat
Das war aber dann wohl eher ein Trading, also Zocker Tool für Daytrader. Normalerweise erstellt man die Orders über den Online Zugang der Bank und kann diesen dann auch mit entsprechender Zeitverzögerung der kostenlosen Seiten wie finanzen.net im Orderbuch sehen. Je nach Broker bekommt man wohl auch noch eine Realtime Anzeige der Orderbücher bestimmter Börsen. Als langfristig denkender Investor ist mir das aber nicht wichtig, da ich bei einem Verkauf sowieso längere Zeit die Kurse beobachte um dann mein Limit festzulegen und da kommt es mir nicht auf Minuten an.
 
alex1515 schrieb:
Die Liste ist noch lange nicht vollständig ;)

Gerade die ganzen Small Caps aus Deutschland fehlen. Sont wäre es ja auch zu einfach.
Die arbeiten ja noch daran. Aber es ist schon mal ein guter Anfang.

@Holt
danke für deinen ausführlichen Post. Ich habe mich doch gegen Degiro entschieden. Gerade wegen den Steuersachen. Außerdem kann man da auch keinen Freibetrag nutzen. Zudem Steht im Kleingedruckten, dass die sich das Recht nehmen deine Aktien zu verleihen.
Ich denke das ich zur Onvista gehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Nachteil bei Onvista (vielleicht ist es auch bei allen Depots so): Dir werden die Börsenplatzgebühren bei einem Trade nicht angezeigt. Das heißt, du musst selber schauen bei welcher Börse du dir die Aktien kaufst und welche Provisionen dort fällig werden:
https://www.onvista-bank.de/files/d...arcenter/163-aufstellung-boersengebuehren.pdf

Obendrauf auf die Börsenplatzgebühren kommen noch die 5€ pro Trade für das Depot von Onvista.
 
Bei flatex sieht man das auch erst auf der Abrechnung.
Eine Übersicht gibts aber hier: https://www.flatex.de/preise/#c167921
Oder halt auf der Seite der jeweiligen Börse.

Wichtiger ist da vielleicht eher, dass der Broker die Geld-Brief-Spanne in Echtzeit (kostenlos bzw. per Gratiskontingent) anzeigen kann. Das ist, so viel ich weiß, nicht bei allen so. Dann kann man besser einschätzen, ob der Preis den mal zahlt, fair ist oder nicht.
Bei langfristiger Buy&Hold-Strategie ist das jetzt aber nicht das entscheidende Auswahlkriterium für einen Broker, auch wenn man natürlich nie mehr als nötig zahlen sollte :).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

da ich das Thema auch interessant finde und wie oben schon geschrieben sich die Tagesgeldkonten nicht lohnen, wollte ich mal durch die Runde fragen, welche aktuelle Alternativen es denn noch so gibt um sein Geld zu vermehren? Welche Erfahrungen habt Ihr bisher gemacht, was sich lohnt und was nicht?

MfG

Batista0102
 
Die Frage ist, wie viel Aufwand möchtest du reinstecken und welches Risiko ist für dich vertragbar?

Wenn du auf Aktien setzen möchtest und nicht einfach in Fonds anlegen möchtest, musst du dich erstmal komplett über das Thema Aktien und Börse informieren. Da gehen dann erstmal ein paar Wochen drauf. Zudem musst du nach dem Kauf die Aktien mindestens 1 mal pro Woche überprüfen, wie stehen sie aktuell, gab es Geschäftsberichte etc.

Bei Tagesgeldkonten hast du nicht so einen hohen Aufwand.
 
@alex1515

Tagesgeldkonten sind eine gute Sache, jedoch eben kaum noch rentabel. Risiko möchte ich im Idealfall keines eingehen, daher wäre die Frage, ob es außer Aktien noch andere Möglichkeiten gibt.
 
feynman schrieb:
Wichtiger ist da vielleicht eher, dass der Broker die Geld-Brief-Spanne in Echtzeit (kostenlos bzw. per Gratiskontingent) anzeigen kann.
...
Bei langfristiger Buy&Hold-Strategie ist das jetzt aber nicht das entscheidende Auswahlkriterium für einen Broker, auch wenn man natürlich nie mehr als nötig zahlen sollte :).
Eben, für Zocker im Intradaybereich mag das interessant sein, der langfristige Investor interessiert sich weniger für solche Centbeträge und generell sollte man gerade bei weniger liquiden Titeln (Nebenwerten) wo es da eine größere Spanne gehen kann, diese nicht ohne Limit ordern. Man muss sich sein Vorstellung bilden was man bezahlen bzw. bekommen möchte und dann eben die Order entsprechend limitieren. Zum billigsten Kurs des Tages wird man sowieso nicht kaufen und ebensowenig wird man die Aktie dann zum höchsten Kurs des Tages verkauft bekommen. Wer davon träumt, wird nur Frust schieben wenn er dann merkt, dass die Aktie weiter gefallen ist und er sie ein wenig später noch billiger bekommen hätte oder eben weiter gestiegen ist und er mehr hätte bekommen können.
 
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