Aktueller S-VHS Videograbber - Analog / Digital-Wandler

Das ganze Post-processing bereits während der Aufnahme zu erledigen benötigt nicht nur deutlich mehr Power, sondern auch einen komplexen Renderpfad, den man wahrscheinlich nur mit ffmpeg und VapourSynth manuell realisieren kann. Da ist viel Scripting und Ausprobieren im Spiel.
 
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Uridium schrieb:
Das ganze Post-processing bereits während der Aufnahme zu erledigen

Ich meinte nur Deinterlacing und ob dafür der AMD Ryzen 3 4300G reichen könnte. Es macht keinen Sinn zu einem vorhandenen 9900X noch eine starke CPU zu kaufen.

Die Frage ist ja auch, ob das Deinterlacing als 1. Schritt überhaupt Sinn macht.
 
@linuxnutzer
Ich habe mal in alte VHS Aufnahmen von 20011 geschaut, wo ich noch mit der Leadtek Winfast TV 2000XP Xpert (CX23881) mit yuv420 in mpg aufgenommen habe. Ging problemlos auf einem AMD Phenom II 965BE. Leider war der damals verwendete Videorekorder ein Billigteil, was nachträglich Nachbearbeitung und Bildstabilisierung abverlangte. Der vorhandene AMD FX 8320 sollte jedenfalls auch ausreichen und was man schon testweise prüfen könnte.

Eine große SSD oder HDD ist auch sinnvoll, NVMe eher auf dem 9900X System und selbst wenn man komprimiert aufnehmen würde, das VHS Filmmaterial wird sicher nicht 16mm Filmqualität erreichen.

Für die reine VHS Aufzeichnung hat Uridium sehr brauchbare Ratschläge gegeben, der mit seinem Kopf tiefer in der Materie steckt.;) VHSdecode wäre ohne den nötigen Modifizierungsaufwand am Videorekorder sicher die beste Lösung das Rohsignal abzugreifen um es in hoher Auflösung zu digitalisieren.

Ich würde empfehlen die gesamte rechenaufwendige Nachbearbeitung auf dem 9900X zu erledigen, wenn auch sicher Deinterlacing im ersten Arbeitsschritt Vorteile bringt. Am Ende muss man trotdzem das aufgezeichnete Material sichten. Heute muss man nur bei den Möglichkeiten der Software weniger stark im Nachgang schnippeln, wenn die Aufnahmequalität nicht zu sehr schwankt.
 
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Der Nachbar schrieb:
Ich würde empfehlen die gesamte rechenaufwendige Nachbearbeitung auf dem 9900X zu erledigen

Ja klar, ursprünglich dachte ich auch die Überspielung direkt auf diesem PC mit dem 9900X zu machen, nur das geht einfach nicht, normal sind die über 2 Räume verteilt und es dauert ja länger. Also einfach zusammenstellen, ist in der Praxis nicht machbar. Daher eben die Idee einen 2. PC nur zum capturen zu verwenden.

Die Überlegung war dann eben, ob man beim Capturen nicht gleichzeitig irgendwas on the fly machen kann., wie zB das Deinterlacing.

Der Nachbar schrieb:
Ging problemlos auf einem AMD Phenom II 965BE

Ich kann das eben nicht auf heutige CPUs umlegen.

Der Nachbar schrieb:
NVMe eher auf dem 9900X System

Dort sind 3 NVME geplant. 1TB System, 4TB "Input", 2TB "Output" und dann auf HDD verschieben.

Mal schauen, ob die NVME dafür notwendig sind. Die fertig komprimierten Videos kommen letztlich auf eine 12TB HDD. Mal schauen wie groß ich die Partition dafür mache,

Der Nachbar schrieb:
AMD FX 8320 sollte jedenfalls auch ausreichen

Ja, aber der ist keine Dauerlösung und muss zur Zeit dort bleiben wo er ist, ich kann mir nur vorstellen den später durch den neuen zu ersetzen.

Ich suche mich gerade zu Tode für ein Board, irgendwie sind bei mir bei den Selektionen Kobolde unterwegs und mir werden immer wieder Dinge nicht angezeigt. Egal, das ASUS Prime B550-Plus scheint mir sehr interessant. Ich bevorzuge was mit DP-Port, weil das der beste ungenutzte Monitor hat. Mit VGA wird es schwierig ein Board zu finden, außer ich nehme eine schwächere CPU mit einem B450. Rest hat DVI, HDMI habe ich keinen übrigen, nur 1 an einer anderen Stelle, also ich kann den dauernd nicht zum Videorekorder stellen.

Der Nachbar schrieb:
wenn die Aufnahmequalität nicht zu sehr schwankt.

Das wird dann ein Thema, wenn die Hardware da ist. die 4300G wurde nicht von Anfang an unterstützt. Hoffe krieg kein Board mit total alter FW, alles schwierig.
 
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Wenn es ein kleiner Satellitenrechner werden soll, könnte auch ein SBC (single board computer) wie RaspberryPie oder vielleicht was schnelleres wie Rockchip in Kombination mit einem 5Eur USB-Stick als Speicher und einem USB Grabber reichen. Die sind grundsätzlich nicht schlecht und ein guter Kompromiss. Die SBCs kann man danach auch weiterverwenden (TV Zuspieler, NAS, Homeautomation, o.ä.).
 
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linuxnutzer schrieb:
Ich kann das eben nicht auf heutige CPUs umlegen.
Der Phenom II 965BE ist pro Kern taktbereinigt sogar schneller als dein verfügbarer FX8320, der aber wieder Vorteile mit aktuelleren Instruktionen hat. Der 4300G wird deutlich schneller sein, deutlich und ich hatte den AMD 3900X da. Da sind die alten AMD K10 echte Handbremsen.;)
Für die reine Rohaufzeichnung braucht es aber keine hohe CPU Leistung und ich habe zu dem damaligen Zeitpunkt sogar noch Festplatten genutzt und die größte HDD hatte 1TB.

Was die andere Sache mit dem Aufzeichnungssystem betrifft, mit AM4 läuft man leider in gewisse I/O Einschränkungen rein und AM4 ist so gut wie EOL bei den Mainboards. Ich habe nicht ohne Grund AM5 mit 2xDP und 1xHDMI auf dem Mainboard gewählt um mir Multimonitornutzung vorzubehalten. Den AMD 8600G um eine potente CPU, aber auch mit einer potenten und aktuellen iGP, was gleichzeitig sparsam und leise kühlbar ist. Ist natürlich in der Anschaffung alles teurer geworden, weil ich das schon gekaufte A620 Mainboard trotz verfügbaren DP zeitig getauscht habe, dafür hat es für mich Hand und Fuß bei den Schnittstellen gehabt.

Einen Entscheidungstod wird man daher bei seiner Wahl treffen müssen ob man eines seiner alten Systeme nutzt oder ordentlich und richtig in ein oder zwei oder doch gleich drei Systeme investiert.😅

Zuviel Verwirrung will ich hier aber nicht stiften.
 
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Uridium schrieb:
Wenn es ein kleiner Satellitenrechner werden soll, könnte auch ein SBC (single board computer) wie RaspberryPie

Hätte ich: Raspberry Pi 400 4GB

XFCE ging zur Not, aber sehr langsam, deswegen wurde der stillgelegt und wir verwenden jetzt Beelink mit Ryzen 7 7735HS, kein Vergleich, der hält mit meinem "großen" bis auf die Graka gut mit.

Uridium schrieb:
USB-Stick als Speicher

Das geht sich aber nie aus, wenn ich mir nicht mal sicher bin, dass 4TB reichen, aber USB-HDD sind auch vorhanden.

Uridium schrieb:

Spanned, was für einen? Der sollte besser als der Canopus sein.

Uridium schrieb:
Die SBCs kann man danach auch weiterverwenden

Nicht wichtig, Ein Raspi 3 liegt rum, nur 1 Raspi 4 ist für IoT in Verwendung.

Der Nachbar schrieb:
Für die reine Rohaufzeichnung braucht es aber keine hohe CPU Leistung

Edit:

Ich lande schon wieder beim B550-Chip mit Ryzen3. Irgendwas passt beim B450 immer nicht, entweder ist die CPU nicht als kompatibel gelistet, oder es gibt keine iGPU oder der Kühler ist extra. Letztlich wird es dann so teuer wie die schnellere Lösung mit B550 (MSI B550-A Pro) und Ryzen 3 4300G. Sind um die 70€ mehr, die der Ryzen 3 4300G letztlich inkl. Board mehr kostet, hilft aber nichts, anders rum sind Schwierigkeiten vorprogrammiert.

Meine Tendenz ist wieder zurück zu gehen und was schwächeres zu verwenden, kommt deutlich billiger.

ASRock B450 Pro4 R2.0
Athlon 3000G


Der Nachbar schrieb:
Ist natürlich in der Anschaffung alles teurer geworden

Ich habe mal geschaut was es mindestens mit AM5 kostet, wird eindeutig zu teuer.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich v4l schaffe, muss ich ausprobieren. Dann bleibt noch immer der Canopus.
Ohne v4l brauche ich aber einen alten TV.

Mir fällt gerade ein, vielleicht gibt es mit kdenlive eine Vorschau.

Der Nachbar schrieb:
Zuviel Verwirrung will ich hier aber nicht stiften.

Nein gar nicht, ich hatte nie die Variante mit AM5 durchkalkuliert, weil ich den viel zu stark fand, wird aber auch mit den billigsten Komponenten zu teuer wofür es gebraucht wird.
 
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linuxnutzer schrieb:
Spanned, was für einen? Der sollte besser als der Canopus sein.
Ich habe nie einen gehabt. Da muss dir jemand anderes was darüber sagen. Bei den üblichen Versandhäusern nach 'USB Grabber' suchen. Kosten um die 10-20Eur. Wenn die nach h264 oder mpeg2 kodieren brauchen die keine besondere CPU Power (ähnlich Firewire), daher die Idee mit den kleinen SBCs. Für ein Previewfenster (Live Vorschau) müsste XFCE auch auf einem RPi4 locker reichen. Einen analogen TV braucht man dann nicht.
https://wiki.ubuntuusers.de/Videograbbing
 
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Uridium schrieb:
Für ein Previewfenster (Live Vorschau) müsste XFCE auch auf einem RPi4 locker reichen

Also locker nicht. Xubuntu ist schon sehr langsam und ein Original-Server-Raspi mit dazu aufgesetztem XFCE ist zwar schneller, aber absolut gesehen auch langsam. Das ist aber ein anderes Thema.

Uridium schrieb:
Bei den üblichen Versandhäusern nach 'USB Grabber' suchen. Kosten um die 10-20Eur

Habe ich schon gemacht. Ich habe so meine Zweifel, dass das besser ist als mein Canopus.

Mein Ziel ist es 2 Varianten zu haben, Canopus und Conexant. Ein paar Videos, wie zB alles um eine Geburt möchte ich schon möglichst gut capturen.

Die Hardware für den 2. PC ist nun ziemlich klar

  • MSI B550-A Pro
  • Ryzen 3 4300G

Eigentlich viel zu stark, aber ich habe schon eine Nutzung für die Zeit nach dem Capturen.

Jetzt bestelle ich zuerst den Haupt PC, da gibt es noch kleine Details zu klären. Ich lasse bauen, dann kann ich besser reklamieren, wenn es nicht eindeutige Probleme gibt.

Wenn der 1. PC so einigermaßen mit meinen vorhandenen Komponenten passt, baue ich mir den 2. PC mit den hier schon angedeuteten Komponenten selber.

Da vergehen sicher noch Wochen, bis ich dann anfangen kann mich mit der Software auseinander zu setzen.
 
linuxnutzer schrieb:
Also locker nicht.
Es geht nur um das Previewfenster. Der RPi4 kann 4k HEVC decodieren, da wird er so ein kleines 720x576 Fenster bestimmt darstellen können. Der Rest ist bei den USB Dingern egal, weil die wahrscheinlich auch vorkomprimieren, also quasi nur Filecopy gemacht wird. Der RPi soll ja nur die Daten empfangen, nicht verarbeiten.
 
Uridium schrieb:
Es geht nur um das Previewfenster. Der RPi4 kann 4k HEVC decodieren, da wird er so ein kleines 720x576 Fenster bestimmt darstellen können.

Glaube ich auch, aber nur nicht davon ausgehen, dass der Pi 400 jegliches 4k darstellen kann, da habe ich mir schon die Zähne ausgebissen. Ist aber egal, ich hätte einen nur in Krankheitsfällen genutzten Beelink-MiniPC, der Ryzen 7 7735HS reicht locker für alles.

Uridium schrieb:
Der Rest ist bei den USB Dingern egal

Das ist der Knackpunkt, ich habe schon mal recherchiert, muss man sehr aufpassen, dass die 720x576 können und nicht NTSC sind. NTSC hatten die meisten und auch nur Cinch und kein SVHS. Ich will was mit bester Qualität, das ist mir schon was wert.

BTW ich hätte auch einen digitalen Camcorder mit (glaube ich) SVHS-in und digital out zu Firewire, der soll besser sein als der Canopus. Ich glaube da braucht man ein Spezialkabel dafür, sollte hier auch irgendwo sein, ist eben alles schon Jahrzehnte her und ich erinnere mich nicht genau.
 
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