Alle Rechner nach kurzer Laufzeit kaputt

Ohne weiter Angaben würde ich auch ein Augenmerk auf Unterspannung legen. Kurzzeitige Spannungseinbrüche können die Glättungskondensatoren übermässig beanspruchen.
 
Ich kann mir entgegen einiger Meinungen nicht vorstellen, dass es an billigen Netzteilen lag, da es bei 3 verschiedenen Rechner Probleme gab. Selbst die Komplett-PCs dürften niemals eine so hohe Ausfallquote haben - da wärn die Hersteller ja gleich pleite bei den ganzen Reklamationen.

Ich frag mich grad, wie denn andere Geräte bei dir funktionieren? Z.B. der Staubsauger? Wenn du jetzt schreibst, dass der in dem Zimmer einwandfrei läuft und andere Geräte ebenfalls, dann kann dir hier keiner durch ne Ferndiagnose helfen... oder dein Post ist evtl. ein Fake, ohne das unterstellen zu wollen -.-
 
Ja, das waren alles Komplettrechner - ansonsten wäre ich in dieser Unterkategorie ja falsch. ;)

Der erste neue Rechner war jetzt nicht von einem bestimmten Hersteller, sondern den habe ich so fertig neu im Internet von der Firma CSL gekauft. Der zweite Rechner war von Medion, ebenso wie der dritte Rechner, der das gleiche Modell war. Der letzte Rechner war jetzt von HP.

Der erste Rechner der Firma CSL mit dem Namen "Serien PC - Sprint 5225 (Dual)" hat folgende Daten (Ich tippe jetzt einfach mal komplett alles ab):

CPU: AMD Athlon X2 5000+
CPU-Kühler: Silent-Kühler für Sockel AM2/AM2+
Festplatte: 500 GB SATA, 7.200 U/min.
Speicher: 2048 MB DDR2-Ram Samsung/Elixir
Grafik: NVIDIA GeForce 7025
Mainboard: Biostar N68S
Netzteil: 350 Watt Silent-Netzteil

Also nun wirklich überhaupt kein "HighEnd"-Rechner.

Beim zweiten Rechner von Medion habe ich jetzt leider keine Daten mehr vorliegen, aber der war auch in etwa auf gleichem Niveau.

Der letzte (HP G 535 DE E5800) - hier kopier ich jetzt einfach mal die Daten von der Herstellerseite rüber, muss ich nicht alles abtippen:

Processor: Intel Pentium E5800 / 3,16 GHz
Arbeitspeicher: 3072 MB
Grafik: AMD Radeon HD5450, 512 MB
Speicherkapazität: 500 GB
Optisches Laufwerk: DVD-Brenner
Festplattenkapazität: 500 GB
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64 Bit
WLAN: ja
Firewire: nein
Integrierte TV-Karte: nein
Kartenleser: ja
Anzahl USB Ports: 6
Double Layer: ja
Blu-ray Wiedergabe: nein
Grafikkartenspeicher: 512 MB
Taktfrequenz: 3.16 GHz
Netzwerkanschluss: ja

Aber Netzteil können wir eigentlich wieder streichen. Zumindest sind die alle noch ganz gewesen! Davon gehe ich zumindest aus, weil ich mir die Tage ein 400 Watt-Netzteil (xilence XP400) gekauft hatte, welches ich im letzten Rechner eingebaut hatte. Auch hier hat sich dann nichts getan. Da muss es wirklich irgendwas anderes im Rechner zerschossen haben. Sicherungen sind auch nicht rausgeflogen.

Und, ohje... ich komme gar nicht hinterher. Habe soeben nochmal in einem anderen Tab den Thread geöffnet. Hilfe, also die wichtigsten Punkte. Wo der Elektriker hier war, war ich selber gar nicht in der Wohnung, sondern nur meine Freundin. Ich kann jetzt also gar nicht sagen, wie der nun genau die Dosen überprüft hat und wie lange der Kerl nun genau hier war.

An dem Überspannungsschutz war ausschließlich der Rechner angeschlossen. Der Monitor war normal an der Steckdose (auch hier hatte ich ne neue gekauft) angeschlossen. Mehr war nicht an der Dose. Mit anderen Geräten gab es bis Heute keinerlei Probleme. Ich habe hier in der Tat nen großen Breitbildfernseher stehen, da ist alles super. Kein flackern, kein nichts. Glühbirnen gehen auch nicht häufig kaputt, ansonsten ist hier wirklich alles normal und nichts auffällig. Ich habe auch schon andere Mieter hier im Haus (Altbau!) gefragt, ob die von ähnlichen Problemen berichten können. Aber nichts. Nicht mal bei den Nachbarn, bei den Studenten, die in ihrer Bude Rechner stehen haben, von dessen Preis ich mir wohl locker mal 6 oder 7 auf o.g. Niveau kaufen könnte.

Nochmal eben den Thread aktualisieren...
Ok, eine Frage von "DerPhysiklehrer" ist jetzt ganz interessant. In der Tat flackert hier ab und zu mal das Licht. Ganz selten, aber es kommt ab und zu vor. Andere Geräte habe ich während dieser Zeit allerdings nicht angestellt - zumindest kann ich mich jetzt nicht daran erinnern. Fernseher läuft ganz selten mal Abends, wenn der Rechner sowieso aus ist. Haushalt wird immer erst vor meiner "PC-Zeit" geschmissen. Man vergisst dann ja doch mal schnell die Zeit. ;)

In der Tat sollte ich wohl noch einmal einen zweiten Elektriker zu Rate ziehen, der hier mal eine längere Messung durchführt. Sorry wenn der Beitrag hier und da etwas durcheinander ist. Wie gesagt, ich hab nebenher ab und zu den Thread aktualisiert, wodurch ich die ein oder andere Frage einfach mal so zwischendurch beantwortet habe.;)
 
Also ohne genaure Infos wirds schwer.

Ist denn irgendeine Sicherung geflogen? Was haste für nen Überspannungsschutz? Schießt der Nachbar auf deine PCs weil du zu laut zockst (würde den Knall erklären) :D
...ne Spass.

Ich würde auch mal ne USV dranhängen. Wenn der PC dann läuft, wars mit hoher Warscheinlichkeit der Strom (Über- / Unterspannung).
Wenn er immer noch nicht läuft, würde ich auf ein Gerät tippen, dass mit dem PC verbunden ist (Monitor, Drucker, Router,...).
Mit diesen Überspannungsschutz-Steckern ist das auch so ne Sache. Erfahrungsgemäß ist der Großteil dieser Dinger Schrott (Seh ich bei unseren Kunden, meistens irgendwie Aldi 0,99€ usw.)
 
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Wow, also das ist übel!!!!!
Tippe ganz stark auf die Stromleitung!!! Irgendtwas passt da ganz gewaltig nicht
 
Cee_Dee schrieb:
[...] Mit diesen Überspannungsschutz-Steckern ist das auch so ne Sache. Erfahrungsgemäß ist der Großteil dieser Dinger Schrott (Seh ich bei unseren Kunden, meistens irgendwie Aldi 0,99€ usw.)
Ne, für das Teil hab ich schon 19,99 Euro hingelegt. Wobei ich jetzt nicht wirklich weiß, wo bei diesen Dingern die Preisspanne liegt. Liegen gelassen habe ich aber den Überspannungsschutz für 7,99 Euro... das war mir für son Ding dann irgendwie doch zu günstig.
 
Zunächst mal wäre interessant zu wissen was an den PCs dann Kaputt war - ich meine jetzt entweder Netzteil oder was anderes (Board) - sollten die Netzteile noch heil geblieben sein bin ich mal so frech und tippe auf den Monitor oder ein anderes Gerät was selber eine Stromzufuhr hat.
 
Darkscream schrieb:
[...] und tippe auf den Monitor oder ein anderes Gerät was selber eine Stromzufuhr hat.
Kann ich eigentlich auch ausschließen, da bei dem Medion z.B. ein Monitor dabei war, den ich auch benutzt hatte. Ansonsten hatte ich meinen alten Monitor angeschlossen.

P.S.: Wenn man vom Teufel spricht... jetzt hat eben das Licht geflackert! :freak:
Ich glaube, am meisten ist mir wirklich geholfen, wenn ich einen weiteren Elektriker zu Rate ziehe. Mittlerweile glaube ich auch, dass es wirklich was mit den Leitungen hier zu tun hat.
 
Was ganz anderes: Steht der Rechner unter einem Schreibtisch oder mit der Rückseite ganz dicht an einer Wand ? Eventuell kann die warme Luft nicht wirklich entweichen und das Netzteil wird zu heiß. Nur ne Idee.
 
Das mit dem instabilem Netz und den möglichen "Unterspannungen" scheint mir aber auch ein ganz guter Ansatz! Denn vor allem Spulen können bei einem Spannungsabfall ganz böse Induktionsspannungen verursachen die mehrere hundert Volt übersteigen (wenn der Spannungsabfall nahezu 0 Volt geht).

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich befürchte, der Elektriker muss wahrscheinlich alle in der Wand und unter Tapeten verborgenen Unterputzdosen öffnen.
Da gibt es vielleicht irgendwo einen Wackelkontakt, der einen kleinen Lichtbogen verursacht, und deine Rechner abschiesst.

Sowas hatte ich bei mir mal vor Jahren in einem Altbau. Da konnte man das Schmorgeräusch allerdings deutlich lokalisieren. Da ich mich mit Elektrik/Elektronik ganz gut auskenne, konnte ich das selbst Instandsetzen.

Bei den hohen und sehr gefährlichen Spannungen empfiehlt sich so etwas aber nur mit dem nötigen Fachwissen, einem guten Messgerät und der Kenntnis
von den grundlegenden Arbeitsabläufen, im Umgang mit tödlichen Spannungen!


Falls der Fehler nicht lokalisierbar ist, könntest du dir auch eine neue Leitung direkt vom Sicherungskasten in dein Arbeitszimmer ziehen lassen. Ist halt teuer.
 
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40balls schrieb:
[...]Da gibt es vielleicht irgendwo einen Wackelkontakt, der einen kleinen Lichtbogen verursacht, und deine Rechner abschiesst [...]
Hört sich auch nach einer Möglichkeit an. Aber dann müsste das ja bei mehreren Dosen so sein. Hatte die Rechner zwischenzeitlich ja an 2 verschiedenen Dosen angeschlossen.

Vielleicht nochmal ein anderer Verdacht von mir. Kann es möglich sein, dass die Leitungen hier einfach nur zu alt für solche modernen Geräte sind? Wenn ich so überlege... als ich vor ein paar Jahren die hässlichen Deckenplatten vom Vormieter von der Decke geholt habe, ist mir nicht nur die halbe Decke entgegen gekommen, sondern auch ein paar Stellen, wo die Kabel frei lagen. Da hab ich mittlerweile einfach Gips drübergeklatscht: ABER. Die Stromkabel sind mit Stroh umwickelt. Wenn mir hier jetzt jemand sagt, in welchem Jahrzehnt das zuletzt gängige Praxis war, dann fall ich wohl vom Stuhl...!?
 
so,

du hast ja gemeint am Netzteil liegts nicht,

-> alles unnötige vom PC weg, oder besser was hast du am PC dran per USB?
am besten mal hier ne kleine Auflistung

-> falls es nicht an den Komponenten liegt, Elektriker...
als Laie würde ich niemals da rumpfuschen (Versicherung... / dein Leben?)
PC an ne andere Steckdose... falls wie vorher schon jemand gemeint hat nen Wackler drin ist haste erstmal Ruhe mit dem PC,
aber!!! das elektrische Problem besteht witer, nicht dass es zu nem Schmorbrand oder ähnlichem kommt.
Ich würd mal behaupten falls es nicht an deiner PC Peripherie liegt kannst du da wenig machen... lieber n'bißchen was ausgeben fürn Elektriker... keine Ahnung wie dass in ner Mietwohnung mit Wacklern bei Stromkontakten aussieht oder ähnlichem, wär mir zu gefährlich ;) das ist nen schleichender Tod...

gruß
 
0zzy! schrieb:
Vielleicht nochmal ein anderer Verdacht von mir. Kann es möglich sein, dass die Leitungen hier einfach nur zu alt für solche modernen Geräte sind? Wenn ich so überlege... als ich vor ein paar Jahren die hässlichen Deckenplatten vom Vormieter von der Decke geholt habe, ist mir nicht nur die halbe Decke entgegen gekommen, sondern auch ein paar Stellen, wo die Kabel frei lagen. Da hab ich mittlerweile einfach Gips drübergeklatscht: ABER. Die Stromkabel sind mit Stroh umwickelt. Wenn mir hier jetzt jemand sagt, in welchem Jahrzehnt das zuletzt gängige Praxis war, dann fall ich wohl vom Stuhl...!?

Mit Stroh umwickelt??? Womöglich noch Bleirohre.
Das hört sich für mich nach akuter Lebensgefahr an.
Da muss die gesamte Verkabelung in den Wänden erneuert werden!

Informiere den Vermieter und hole dir einen Gutachter dazu, der das alles überprüft.
 
USB war eigentlich nur ne kabellose Maus angeschlossen, weil mich die Kabel als Linkshänder wahnsinnig machen. Aber auch hier kann ich den Fall wieder einmal ausschließen, weil ich zumindest bei dem letzten Rechner ne normale Maus mit Kabel angeschlossen hatte. Und, wie gesagt... die Rechner waren an 2 verschiedenen Dosen angeschlossen. Dann müssten ja beide Dosen das gleiche Problem haben?!

Ich werde wohl wirklich Morgen, bzw. mittlerweile Heute, selber mal einen Elektriker kontaktieren müssen und mir nicht irgend einen Fiffi vom Vermieter schicken lassen.

Soweit bedanke ich mich natürlich trotzdem erstmal für die ausgiebige Hilfe und ich halte euch bei der Geschichte auf jeden Fall auf dem laufenden. Wer trotzdem noch ne Idee haben könnte - immer her damit. ;)
Ergänzung ()

40balls schrieb:
Mit Stroh umwickelt??? Womöglich noch Bleirohre.
Das hört sich für mich nach akuter Lebensgefahr an.
Da muss die gesamte Verkabelung in den Wänden erneuert werden!

Informiere den Vermieter und hole dir einen Gutachter dazu, der das alles überprüft.
Jetzt mach mich nicht ganz verrückt, genau das gleiche meinte nämlich die Tage jemand zu mir, der aber selber gerne mal übertreibt. Der meinte, dass es schon fast an ein Wunder grenzt, dass das Haus noch nicht in Flammen stand. Wirklich so schlimm? :freak: Unter diesen Umständen wäre es wohl sinnvoll doch auf den Elektriker zu verzichten und lieber so schnell wie möglich ne neue Wohnung zu finden. Bin ich aktuell sowieso aus anderen Gründen auf der Suche.
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Bleirohre? Nicht das ich welche gesehen hätte, aber neben dem Stroh ist da in unregelmäßigen Abständen noch anderes Zeug drumgewickelt. Keine Ahnung was das ist, sieht ein bisschen wie Alufolie aus, nur etwas matter und von der Optik her etwas fester. Hilfe, Hilfe, Hilfe... das das hier jetzt in diese Richtung läuft, hätte ich vorhin bei Erstellung des Threads ja gar nicht für möglich gehalten.
 
wegen dem Stroh mach dir mal keine Sorgen, das wurde früher auf Decken angebracht, damit der Putz besser hält. Du hast wahrscheinlich billige Unter/Imputzflachkabel wo die Isolierung so langsam zerbröselt. Das führt dann dazu, dass mal so ne alte Hütte abfackelt. Das kommt aber nicht so häufig vor wenn man die schlechte Verkabelung bei vielen Häusern in Relation setzt. Mach dir mal keine Sorgen und lasse die Leitungen vom Stromversorger checken bzw. hole dir dort einen Rat. Die sagen dir dann wo die richtige Hilfe bekommst.
 
also wenn du noch Stroh in der Decke hast und damit auch die Leitungen umwickelt sind wird deine Hausverkabelung wohl älter als 15-20 Jahre sein.

Da wär eventuell mal ne Sanierung wohl nicht blöd ;) Wenn ich das noch richtig weiß wird in Stroh oder ähnlichem heutzutage eigentlich nen Leiterschacht benutzt (kann mich da irren)... und wenn du schon offene Stellen einfach übergipst hast =) Isolierungen haben ihren Grund ;)
früher wie heute
früher floß viel weniger Strom... da gabs wahrscheinlich keine Probleme aber heutzutage...
meist ca 16 Ampere (wenn ein paar Sachen) oder mehr mit ner offenen Verkabelung in Stroh und nur übergipst :/

kann wohl funktionieren wär mir aber zu gefährlich, nen Kurzen zwischen den offenen Enden oder dadurch dass es durch nen dünnes Kabel (paar Adern gebrochen) zu großer Hitze kommt und es glimmt oder brennt fröhlich vor sich hin ;)

Nen außenstehender Elektriker ist nie blöd, Vermieter sind auch auf ihre Kosten aus, es besteht ja nur nen gewisses "Ausfallrisiko"...
am besten mal beim Mieterbund oder Ähnlichem nachfragen...
offene Leiter bei 230Volt sind nicht ;)

gruß
 
ist wahrscheinlich ein Phasen Problem und ein billig NT was dabei schrotet ,
und du hast vermutlich eine Steckdose gem. VDE 1970 die
kein Richtigen Schutz Leiter hat nur "Brücke von - auf Schutz Leiter"
wenn dann mehrere Geräte an anschließt und die mit ein andrer verbindet ,
und die Phasen anderes sind von Gerät zu Gerät Strom Stecker anders herum
eingesteckt ist knalt es oder man bekommen einen gewischt eigentlich dürfte so was heute nicht mehr passieren.

ist bei mir so eine blöde Schaltung ,hab mir mal so eine Steck Dosen Schnell Sicherung
geholt damit hier nix kaputt geht so wie guten Überspannungs Leiste.
das was du knallen hörst ist ein Elko oder anderes Bauteil im Netzteil ,
wohl ein Netzteil Gau ?

Kauf dir eine teure gute Überspannungschutzleiste koste so ~78 € und deine Geräte
halten ewig lange ^.
 
Zuletzt bearbeitet:
Trenntrafo ist wohl übertrieben oder willst da vor jedes Schaltnetzeil nen Trenntrafo reinstecken ? =)
saubere Verkabelung + Sicherungen + FI (normaler deutscher Standard) reicht.

Ne Überspannungssteckdosenleiste für 7.50€ ist wohl auch eher schlecht als recht...

gruß
 
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