Allgemeiner Diskussionsthread für Klima, Wetter und Co

Mich interessiert eher weniger, ob es wirklich eine Klimaerwärmung in den letzten Jahren gibt, sondern viel mehr was die Ursache davon ist. Wenn es heisst, Gletscher schmelzen, Meeresspiegel steigt, etc. dann ist das ja vollkommen in Ordnung, wenn das durch Zahlen weltweit belegt ist. Auf lokal Begrenzte Stichproben kann ich gerne verzichten. Deswegen geb ich auch nicht viel auf einzelne vorher/nacher Fotos von Gletschern, die meistens nichmal datiert sind (Sommer/Winter?) und der zeitliche Verlauf fehlt. Es gibt auf der anderen Seite genauso Bilder von wachsenden Gletschern.

Kurz: Mir hängt die einseitige Betrachtungsweise zum Hals raus. Ich widerspreche ja nicht jedem Forschungsergebnis (wer bin ich auch, um mir das anmaßen zu können) aber ich betrachte die Sache lieber von mehreren Standpunkten um mir ein Gesamtbild machen zu können, genauso wie ich mich bei Nachrichten nicht auf eine einzelne Quelle verlasse - die meisten Berichterstattungen der ÖR Sender beispielsweise sind lange nicht mehr neutral.
 
@ Soryan

Gerade weil Klimaverhältnisse im globalen Zusammenhang vielen Wechselwirkungen unterliegt ist das nur arrogant die vom Mensch produzierten Treibhausgase grundsätzlich zu ignorieren und zu bestreiten und zu verleugnen.

Sicher gab es auch kurze Schwankungen von Erwärmung und Abkühlungen in den letzten 100 Jahren aber diese Schwankungen haben nie die Gletscher und das Meereis so massiv zurückgehen lassen .
Es sind die Zusammenhänge die ihr ignoriert und das halte ich dann schon für Unverschämt sich hier hinzustellen und auf unbewiesenen Behauptungen zu beharren.

@Hinky
Es gibt auf der anderen Seite genauso Bilder von wachsenden Gletschern.

Darauf bin ich gespannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du liest meine Beiträge nicht durch. Bitte noch mal lesen und das was du gepostet hast editieren.

Das ist ja wohl unseriös.
 
Hier ist die Studie, die ich meinte. Ich wollte damit ja nur darauf aufmerksam machen, dass Surfen auch Strom verbraucht und somit CO² freisetzt, weil ich mal denke, dass sich dessen hier die Wenigsten bewusst sind.

Hier noch was dazu. Nur, damit man sich mal eine etwaige Vorstellung des ganzen Ausmaßes machen kann.
 
@ Megatron

Toll! Und was nützt dass den Medien, wenn die meisten nicht in der lage sind, die gegebenen Infos der Bevölkerung richtig beizubringen --> siehe auch: Post 57.
 
@Hinky: eben alles hat seine Ursachen und man konnte jetzt auch alles erklären warum es sogar eine kleine warm Phase gab oder warum eine kleine Eiszeit. Weil man durch Geologischen untersuchen auch in der Welt Ereignisse findet die mit der Zeitspanne genau übereinstimmt wo es in teilen der Welt mal andres Klima kurzzeitig gab.
 
Ich wäre dafür in der Schule ein Fach Klimakunde einzuführen , das ist schon fast erschreckend wie wenig Verständnis und wie hoch die Ignoranz bei dem Thema ist.
 
NX84GS schrieb:
@ Megatron

Toll! Und was nützt dass den Medien, wenn die meisten nicht in der lage sind, die gegebenen Infos der Bevölkerung richtig beizubringen --> siehe auch: Post 57.

Naja da magst du recht haben.
Aber wenn es um die mangelnde Intelligenz vieler Zeitgenossen geht sind uns leider die Hände gebunden. :confused_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Voyager10
..dafür wäre ich auch.... ...obwohl es ja in Erdkunde sein sollte...

@ Megatron
leider....:confused_alt:
 
Hinky schrieb:
Mich interessiert eher weniger, ob es wirklich eine Klimaerwärmung in den letzten Jahren gibt, sondern viel mehr was die Ursache davon ist. Wenn es heisst, Gletscher schmelzen, Meeresspiegel steigt, etc. dann ist das ja vollkommen in Ordnung, wenn das durch Zahlen weltweit belegt ist. Auf lokal Begrenzte Stichproben kann ich gerne verzichten. Deswegen geb ich auch nicht viel auf einzelne vorher/nacher Fotos von Gletschern, die meistens nichmal datiert sind (Sommer/Winter?) und der zeitliche Verlauf fehlt. Es gibt auf der anderen Seite genauso Bilder von wachsenden Gletschern.

Das ist nicht ganz so einfach.
Das Problem daran ist, die globalen Temperaturen werden des jährlichen Mittel im Vergleich zu einem bestimmten Durchschnitt eines Zeitraum (in der Regel mindestens 30 Jahre) verglichen. Der Ausschlag geht jährlich über den Mittel des Zeitraums, ergo sagt man die Erde erwärmt sich. Daran ist auch erst einmal faktisch nichts falsch.
Was dabei nicht betrachtet wird sind die zahlreichen regionalen Unterschiede. Unser Gehirn hat die Eigenschaft bestimmte Dinge in der Betrachtung nicht zu beachten. Wir können uns zwar wunderbar auf etwas Fokusieren, aber dies nur in einem winzigen Spektrum. Das Problem wird für die Öffentlichkeit einfach dargelegt, wie ein Politiker dies auch bei seinen Vorhaben macht, ein Ingeneur für den einfachen Mann und co. Will man das Spektrum komplett betrachten müsste man sich quasi alle Verkettungen anschauen (von den Lebewesen, Meeren bis zur Atmosphäre) und so Prozesse in Zahlen fassen, die in die Tausenden gehen. Abgesehen davon das wir dafür noch nicht einmal die Rechenkapazitäten haben, sind wir aber auch zu dumm dafür - wir sind keine göttliche Lebewesen, sondern ganz normale Tiere mit der "besonderen" Eigenschaft das wir uns als die Einzigen der Natur entziehen und in unserer Traumwelt leben können.
Also wenn es hier und da wärmer wird, heißt es nicht, das dies die Regel ist.
Die Alpen haben einen gewaltigen Gletscherverlust zu verzeichnen, selbst im Himalaya das selbe Spiel (Bild - beachtet bei dem Gletscher die Endmoräne (Übergang zum Grün und unten am Felsen), hier ist eindeutig eine schnelle Schrumpfung sichtbar) - wo sich teilweise Gletscherseen gebildet haben, die brechen könnten und gewaltige Mengen an Wasserfluten sich in den Tälern stürzen könnten. Vergleichsweise wenig Daten gibt es von der Südhalbkugel, in Erinnerung hab ich ein Biologen-Team das die Inseln von South Georgia und Sandwichinseln beobachtet - wo man ebenfalls festgestellt hat das sich die Gletscher in den letzten Jahren zurückgezogen haben. In der Anarktis scheint sich dagegen teilweise eine Abkühlung einzustellen.


Hinky schrieb:
Kurz: Mir hängt die einseitige Betrachtungsweise zum Hals raus. Ich widerspreche ja nicht jedem Forschungsergebnis (wer bin ich auch, um mir das anmaßen zu können) aber ich betrachte die Sache lieber von mehreren Standpunkten um mir ein Gesamtbild machen zu können, genauso wie ich mich bei Nachrichten nicht auf eine einzelne Quelle verlasse - die meisten Berichterstattungen der ÖR Sender beispielsweise sind lange nicht mehr neutral.

Die einseitige Berichterstattung ist deswegen damit man der Masse einach ein mögliches Problem begreiflich darlegen kann. Das Thema etwas komplexer zu betrachten ist richtig. Betrachtet man es komplexer so landet man auch automatisch bei Biologie. Schließlich hängen die Lebensräume quasi aller Lebewesen auch von Temperaturen ab, wir modernen Menschen haben uns des feinfühligen Temperaturgefühl der Natur entzogen oder entziehen sich durch unsere Kleidungsstücke, Heizungen und co bewusst diesem Gefühl, nicht aber der Rest der Tierwelt.
In der Nordsee wurden Fisch- und Krebsarten aus wärmeren Gewässern entdeckt, sogar im Rhein wurden schon südlichere Krebse gefunden.
 
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@ Voyager

Haha, in der einen BBC-Doku wurde die These, dass es im Mittelalter wärmer gewesen sei, bombenmäßig wiederlegt....
(den Link-->Seite-->ist so ne Kurve...)

hab die richtige Kurve:
geschichte2-1.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
@Voyager10: Jepp habe ich auch schon öfter mal solche links bekommen und auch selbst mal besehen beim umschalten bei RTL was die so immer berichten und weil es viele Leute gucken auch noch glauben es auch viele mit Menschen leider die sich damit nie befast haben und denken sie haben jetzt mal eine richtig Doku in Fernsehen gesehen und wüssten gleich über den kompletten Klimawandel bescheid auch noch.

Und stimme dir auch zu das man das Thema zu mindestens mal als ein Hauptschwerpunkt mit Abschlussarbeit in Geograph-Unterricht mit durch nehmen sollte.
 
Voyager10 schrieb:
@ Soryan

Gerade weil Klimaverhältnisse im globalen Zusammenhang vielen Wechselwirkungen unterliegt ist das nur arrogant die vom Mensch produzierten Treibhausgase grundsätzlich zu ignorieren und zu bestreiten und zu verleugnen.

Sicher gab es auch kurze Schwankungen von Erwärmung und Abkühlungen in den letzten 100 Jahren aber diese Schwankungen haben nie die Gletscher und das Meereis so massiv zurückgehen lassen .
Es sind die Zusammenhänge die ihr ignoriert und das halte ich dann schon für Unverschämt sich hier hinzustellen und auf unbewiesenen Behauptungen zu beharren.

@Hinky


Darauf bin ich gespannt.

Ach habe ich von Ignoranz gesprochen? Habe ich gar nicht, sondern lediglich dich und andere darauf hingeweisen eben vielschichtiger zu denken und nicht alles auf irgendwelche Treibhausgase abzuwälzen. Klima ist ein komplexes Konstrukt. Wenn man etwas vermeiden will, dann gehört viel mehr dazu als nur die Reduzierung irgendwelchen CO². Informiere dich bitte über die Entstehung von Tornados. Die Interaktion zwischen Hochs und Tiefs, der Kaltfront und der Warmfront, um zu begreifen, dass diese kleinen Modelle schon so komplex sind, dass niemand bei einer Varibailität und Interaktion dieser Modelle auch nur irgendwas voraussagen kann. Man kann nur ein besseres Umweltbewußtsein entwickeln und stets nach der goldenen Regel leben.

D.h. nicht einfach zu glauben, wenn ich jetzt CO² durch ein anderen Motor oder Automodel einspare, kann ich sonst alles tun und lassen, was ich will.

Du hast wohl gar nichts verstanden von dem, was ich gespostet habe. Wie ärgerlich.
 
@Soryan

Ich hab dich sehr gut begriffen , du hast es zwar nicht kongret gesagt auf was du hinaus willst aber ich kann mir schon denken was du gemeint hast.
Beispielsweise :
Man denkt, dass man durch das Reduzieren auf einen Teilaspekt alles im Griff hat.

Es ist für den Menschen aber der einfachste Weg etwas zu tun wenn er bei der Reduzierung der Treibhausgase beginnt , wenn es denn nötig ist die Umweltschäden ständig zu zeigen (Gletscher Meereis Eisbär ect) damit der Sinneswandel ganz oben ankommt dann muss es eben so sein. Daran ist nichts verwerflich .
 
ich denk, dass mit den Eisbär war nur ein Beispiel...:)
Edit: bitte ! nicht wieder eine Eisbär.Diskussion starten!:D:D:D
 
Eben das ist ausgekaut , wenn der Lebensraum verschwindet dann verschwindet auch die Tierart die auf den Lebensraum angewiesen ist. Da ist es völlig egal wer welche Zählungen erhebt aber sowas will man als Klimaskeptiker ja nicht verstehen , man will sich lieber mit Sonnenmärchen umgeben und die Welt schön reden.
 
Ich möchte so gern ein Eisbärchi sein^^

Dieses Thema wird uns die ganze Nacht noch beschäftigen^^
 
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