Alter Server muss ersetzt werden - Fragen wegen Windows Server Versionen

hmm, mit der VM ist gar nicht mal so dumm ... trotzdfem würd ich mich imemr noch nach Alternativen umschauen, ich persönlich bin da gern auf der sicheren Seite, wie man gern so schön sagt. Auch wenn ich den Windows-Server wohl auch rstmal weiter benutzen würde solang die Lizenz läuft, also nur mal als Tipp für die Zukunft.

Ich mag nicht als Klugscheißer hier dastehen, auch wenn ich gern dafür herhalte, es ist einfach so, das manchmal Leute auch auf ihr Glück drauf hingestoßen werden müssen oder auch sollten.
 
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Der Server ist einfach recht langsam und möchte ihn deshalb ersetzen.

Mit dem VMs habe ich schon begonnen.Da alle Systeme ersetzt werden sollen wollte ich eine neue Domäne erstellen.
Jetzt brauche ich nur noch jemanden der mir bei dem Lizenz Problem hilft.

Ich habe Testweise Win 2008 R2 auf VM installiert und den Remote dienst installiert. Soweit ich weiß sind 2 administrative Verbindungen möglich (wird ja auch bis jetzt so gemacht). Nur jetzt poppt eine Meldung auf das der Dienst in 120 Tagen deaktivert wird wenn dieser nicht lizensiert wird. Ich dachte ich brauche nur RDP-CALLs wenn ich weitere user freischalten will.

Weiß jemand ob nach WIN 2003 unbedingt eine Lizenz nötig ist?
 
Ja klar, bloß wirst du keine Branchensoftware finden, die frei verfügbar (wenn überhaupt), kompatibel und unter Linux nutzbar ist. Dann ist es auch egal, ob man sich an Anbieter A oder Anbieter B bindet.
 
Im Moment laufen Backups Täglich auf eine Externe Platte mit den Daten. Des Weiteren ein komplettes Image auf eine weitere HDD intern.

Des Weiteren ein RAID10. Und bevor ich erschlagen werde ich weiß das ein RAID kein Backup ist.

Der neue Server wird ähnlich aufgebaut sein mit einem RAID1 WD Re´s und täglichen Backups.
 
Also, Branchensoftware hinj oder her,davon hab ich jetzt nicht die Ahnung, aber was ich herausgelesen hab geht es um die Lizenz wie oft wie was gemacht werden darf. Ixch würde sagen da einfach mal mit MS selbst in Verbindung setzen und sich mkal beraten lassen was man vor hat und was man möchte, das kostet maximal den Anruf und danach evtl. das was man installiert an Lizenz. Und auch da gibt es immer Testlizenzen vorher.
 
Waldheinz schrieb:
Also, Branchensoftware hinj oder her,davon hab ich jetzt nicht die Ahnung, aber was ich herausgelesen hab geht es um die Lizenz wie oft wie was gemacht werden darf. Ixch würde sagen da einfach mal mit MS selbst in Verbindung setzen und sich mkal beraten lassen was man vor hat und was man möchte, das kostet maximal den Anruf und danach evtl. das was man installiert an Lizenz. Und auch da gibt es immer Testlizenzen vorher.

Ich bin mir beinahe sicher, dass du von so manchen Dingen keinerlei Ahnung hast. Deine Aussagen sind einfach nicht haltbar.

Also SBS würde mit Sicherheit funktionieren aber SBS ist von Haus aus, ein anderer als ein Win2k8 Standard. Ein SBS ist bereits quasi vorkonfiguriert und verzeiht keine Fehler. Dieser wird zwar als "Einsteiger-Server" angepriesen aber sofern man vom Best-Practice Procedure abweicht, gehen schnell Dinge in die Fritten z.B IIS oder der Microsoft Exchange. Abgesehen davon, fehlt dir ein essentielles Basiswissen um beides zu bedienen und systematisch beherrschen zu können. Diese Funktionen werden einfach nicht benötigt.

Von der Sache her, würde ein Server 2012 Foundationreichen. RDP in Betrieb zu nehmen wäre Schwachsinn. Installiere den Agenda Client auf den entsprechenden PCs vorort.
 
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Danke Sty!la.

Der Agenda Client wird auch vor Ort auf die Clients installiert. RDP um von extern zu Arbeiten praktisch.
 
ich habe bei einem Kunden einen kleinen Fujitsu Server mit 2 gespiegelten SAS Festplatten mit je 450GB eine CPU und 16 oder 24 GB RAM.
Darauf läuft SBS 2011 mit all seinem Schnick Schnack (Exchange etc) und Agenda. Angebunden sind 5 Clients an die Domäne und das läuft wunderbar.

Agenda lässt sich laut meinem Kenntnisstand entweder als Terminalserverlösung nutzen oder als Client Server Lösung. Beides geht meine ich nicht gleichzeitig. Sicher bin ich mir aber leider nicht 100 %ig.

Bei meinem Kunden haben wir das Problem so gelöst das Remote auf den Arbeitsplatz gesprungen wird und nicht auf den Server. Das spart Terminal Server Cals und nen Haufen einrichtung.


so long
nubi
 
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iL_CoDiNo schrieb:
Mit dem VMs habe ich schon begonnen.Da alle Systeme ersetzt werden sollen wollte ich eine neue Domäne erstellen.
Jetzt brauche ich nur noch jemanden der mir bei dem Lizenz Problem hilft.

Ich habe Testweise Win 2008 R2 auf VM installiert und den Remote dienst installiert. Soweit ich weiß sind 2 administrative Verbindungen möglich (wird ja auch bis jetzt so gemacht). Nur jetzt poppt eine Meldung auf das der Dienst in 120 Tagen deaktivert wird wenn dieser nicht lizensiert wird. Ich dachte ich brauche nur RDP-CALLs wenn ich weitere user freischalten will.

Weiß jemand ob nach WIN 2003 unbedingt eine Lizenz nötig ist?
Du benötigst in jedem Fall RDS-CALs, für die tägliche Arbeit mit dem Server reichen die administrativen Zugriffe nicht aus.

Zu deinem Vorhaben:
Die Domäne kannst du behalten, das AD lässt sich problemlos auf einen neuen DC übertragen. Die Schritte hierzu wären:
  1. Domain Functional Level und Forest Functional Level auf Windows Server 2003 anheben
  2. AD Schema erweitern
  3. Den neuen Server als neuen DC mit in die Domäne aufnehmen
  4. FSMO-Rollen auf den neuen DC übertragen
  5. Eventuell weitere Rollen (wie DHCP oder Druckdienste) auf dem neuen Server installieren und konfigurieren
  6. Daten vom alten auf den neuen Server kopieren
  7. Den alten Server vom DC zum Member-Server herunterstufen
  8. Den alten Server vollständig aus dem Netzwerk entfernen

Ich bin mir nicht sicher, ob die RDS-Dienste auf dem Foundation-Server vor dem Heraufstufen zum DC installiert sein müssen, oder ob das danach noch möglich ist. Beim 2012er Foundation gabs da wohl Probleme.

Wenn du dir all das zutraust, nur ran ans Werk und viel Spaß!
 
Achtung: Das Kopieren der Dateien machen wir immer mit robocopy, sodass auch die Berechtigungen erhalten bleiben ;)
 
Das sind gute Tipps.

@Nubi und alle anderen

Habe mich für SBS2011 entschieden wegen Exchange, 5 CALs usw. nachdem wir doch den damaligen Techniker erreicht haben.
Wenn mann Remote auf die Clients geht müssen diese natürlich eingeschaltet bleiben zusätzlich zum Server.
 
Das weiß ich, danke.

Was ich mich jetzt noch Frage ist wie sieht es mit Treibern aus. Das Board wird ein Gigabyte H87 HD3 sein. Auf der HP gibt es Treiber für Server 08 und 12 aber keine für SBS11. Meint ihr da gibt es Probleme? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und hoffen tue ich es erst recht nicht :D
 
Sty!a schrieb:
Ich bin mir beinahe sicher, dass du von so manchen Dingen keinerlei Ahnung hast. ...

Das ist richtig, hab auch nichts anderes behauptet. Ist nur so, das mich das Thema auch selber interessiert und daher red und frag ich auch mit und bekomme so auch für mich Antworten und diese sind doch sehr hilfreich. Das ist eigentlich der Grund für mein Interesse hier dran.
 
AD-Migration mit einem SBS würde ich lassen. Ein SBS möchte eigentlich immer alleiniger DC sein. Die AD Stuktur kann nicht so schrecklich aufwendig sein, dass sich der Mehraufwand einer Migration lohnen würde.

Ich würde die AD neu erstellen. Installiere den Server von Grund auf neu. Die Treiber für 2008 sind für den SBS 2011 vollkommen in Ordnung, da die Basis der 2008er ist.

Bitte lese dich in das Thema "Installation SBS2011" ein. Es gibt eine Menge Guides online. Ebenfalls würde ich die Benutzer an den Clients als lokale Administratoren eintragen - Erspart dir eine Menge arbeit bzgl. Update Installationen usw.

Die ersten Eingaben, auch bei Exchange, bestimmen tatsächlich wie rund die Büchse am Ende läuft. Nachträgliches Kesselflicken zerstört meistens die SBS2011 Installation und der Server wird unbrauchbar.
 
Für eine derart kleine Umgebung ist ein Hosted Exchange/Office 365 P1 die vielfach bessere Wahl als auf Desktop-Hardware einen 24/7-SBS zu installieren der DC, Exchange und auch noch RDP-Server in einem ist. Wenn ich unseren Auszubildenden zeigen wollte was das Gegenteil von "Best Practice" ist würde ich diesen Thread verlinken. Nur weil man es kann bedeutet nicht das man es auch tun sollte. Zumal man wie ein Vorredner schon sagte beim SBS nichts so macht wie sonst gewohnt sondern nur über die Assistenten, einmal traditionell unter der Haube rumgepfuscht und das Ding wird inkonsistent.

"Ideal" holt man sich nen IBM X3500 mit 24x7x4 für fünf Jahre, nen ESX-Essentials-Bundle mit drei Jahren Support und installiert vier VMs (2x DC, 1x RDP, 1x Fileserver) und dann stellt man sich meinetwegen auf PC-Hardware basierend nen VCenter- und Veeam-Backup-Rechner daneben mit nem RDX-Laufwerk und nem NAS für die komplette Sicherung der laufenden VMs auf zwei unterschiedliche Pfade. Exchange -> Hosted!. So hat man noch Luft für eine weitere VM etwa wenn als nächstes noch Datev kommen soll, wäre ja für ne Steuerkanzlei nicht ungewöhnlich. Und nein, Datev läuft auch nicht unter Linux.

"Minimal" holt man sich nen IBM X3100 mit 24x7x4 für fünf Jahre und packt den Windows Server direkt drauf mit DC, Fileserver. Exchange -> Hosted! Statt die Leute per RDP auf den DC gehen zu lassen gehen sie auf den PC/die PCs, sind ja bloß zwei. Agenda setze ja nicht zwingend WTS voraus, Datenbank auf den Server, Client auf die Clients.

USV nicht vergessen. Server können natürlich auch von Dell, HP oder Wortmann sein, halt irgendjemandem der´s kann.

Und wie man das im Detail aufzieht wissen halt so Leute die Geld dafür nehmen. Sonst kann ich Dir nur viel Glück wünschen, denn früher oder später wirst Du es brauchen. Eine Argumentationskette die auf "lief ja bisher immer" basiert kann man nicht knacken bevor es mal geknallt hat.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Ich gehe davon aus, dass der voherige ITler die Installation begleitet, oder?

Alternativ bietet Agenda ja mittlerweile Clouddienste an. Wäre minimaler administrativer Aufwand und verlangt kein großes Know-How. Bietet ebenfalls alles was ihr braucht.

Dies gepart mit Office365 (Inbetriebnahme wird meist von Hoster durchgeführt) wäre für euch tatsächlich die günstigste Variante und spart euch viel Frust und Geld.
Das Backup von Agenda wird im RZ von Agenda erstellt. Wieder eine Sorge weniger.

Außerdem könnte deine Verlobte auch perfekt beim Klienten vorort Daten einpflegen da keine schwankende 08/15 VPN Verbindung von euch bereitgestellt werden muss. Sondern die Dienste auch mobil erreichbar sind.
 
iL_CoDiNo schrieb:
@Perterle
Bitte sowas ist doch sinnlos. Was hat der Serve mit Verantwortung gegenüber Kunden/FA zu tun. Entwerder das ding läuft oder ned.

Vorsicht! Einerseits besteht eine Aufbewahrungspflicht und außerdem muß der Datenschutz gewährleistet werden. Wenn hierbei etwas schiefläuft, kannst Du evtl. als 'IT-Verantwortlicher' haftbar gemacht werden.

Ich betreue nebenberuflich ein kleines Steuerbüro mit einem Terminal Server, mittlerweile auf Basis Server 2012 (Hyper-V und diverse VMs). Wegen der Lizenzen kannst Du prüfen ob es möglich ist, daß sich das Büro im Microsoft Partner Network anmeldet. Hierüber bekommst Du mit dem Action Pack für AFAIR knapp 350€/Jahr einen ganzen Haufen Lizenzen inkl. 10 RDS Lizenzen. Inhalt Action Pack
 
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