Für eine derart kleine Umgebung ist ein Hosted Exchange/Office 365 P1 die vielfach bessere Wahl als auf Desktop-Hardware einen 24/7-SBS zu installieren der DC, Exchange und auch noch RDP-Server in einem ist. Wenn ich unseren Auszubildenden zeigen wollte was das Gegenteil von "Best Practice" ist würde ich diesen Thread verlinken. Nur weil man es kann bedeutet nicht das man es auch tun sollte. Zumal man wie ein Vorredner schon sagte beim SBS nichts so macht wie sonst gewohnt sondern nur über die Assistenten, einmal traditionell unter der Haube rumgepfuscht und das Ding wird inkonsistent.
"Ideal" holt man sich nen IBM X3500 mit 24x7x4 für fünf Jahre, nen ESX-Essentials-Bundle mit drei Jahren Support und installiert vier VMs (2x DC, 1x RDP, 1x Fileserver) und dann stellt man sich meinetwegen auf PC-Hardware basierend nen VCenter- und Veeam-Backup-Rechner daneben mit nem RDX-Laufwerk und nem NAS für die komplette Sicherung der laufenden VMs auf zwei unterschiedliche Pfade. Exchange -> Hosted!. So hat man noch Luft für eine weitere VM etwa wenn als nächstes noch Datev kommen soll, wäre ja für ne Steuerkanzlei nicht ungewöhnlich. Und nein, Datev läuft auch nicht unter Linux.
"Minimal" holt man sich nen IBM X3100 mit 24x7x4 für fünf Jahre und packt den Windows Server direkt drauf mit DC, Fileserver. Exchange -> Hosted! Statt die Leute per RDP auf den DC gehen zu lassen gehen sie auf den PC/die PCs, sind ja bloß zwei. Agenda setze ja nicht zwingend WTS voraus, Datenbank auf den Server, Client auf die Clients.
USV nicht vergessen. Server können natürlich auch von Dell, HP oder Wortmann sein, halt irgendjemandem der´s kann.
Und wie man das im Detail aufzieht wissen halt so Leute die Geld dafür nehmen. Sonst kann ich Dir nur viel Glück wünschen, denn früher oder später wirst Du es brauchen. Eine Argumentationskette die auf "lief ja bisher immer" basiert kann man nicht knacken bevor es mal geknallt hat.