Alternative zu "dxdiag" unter Kubuntu

CptCupCake

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Gibt es eine schön strukturierte und übersichtliche Alternative zu dxdiag unter Kubuntu?

Ich kenne
Code:
lshw
aber das spuckt die Informationen völlig wild aus, sodass z.B. die Grafikkarte irgendwo mittig zwischen gefühlt 50 Zeilen versteckt ist.

Ich hätte gerne eine ähnliche grafische Ansicht wie unter dxdiag, in der ich nach der wichtigsten Hardware, Anzeige, Audio Geräte, etc. filtern kann.
Damit möchte ich einfach die genaue Bezeichnung der Hardware und Stand der Treiber herauslesen können, wenn ich es mal vergessen sollte.

Die "Systeminformationen" spucken nur unnötiges über die Plasma Version heraus und ansonsten nur spärliche Infos über CPU und RAM:
Betriebssystem: Kubuntu 20.04
KDE-Plasma-Version: 5.18.4
KDE-Frameworks-Version: 5.68.0
Qt-Version: 5.12.8
Kernel-Version: 5.4.0-29-generic
Art des Betriebssystems: 64-bit
Prozessoren: 12 × AMD Ryzen 5 3600 6-Core Processor
Speicher: 15,6 GiB Arbeitsspeicher
 
Zuletzt bearbeitet:
kinfocenter?
kinfocenter.png
 
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Ja das kenne ich und reicht mir nicht.
Ich finde da meine Netzwerkkarte, WLAN-Karte oder Audio-Karte und jeweils die Treiber Version nicht und nebenbei kann ich da nichts herauskopieren, außer die erste Seite. Und bei dxdiag konnte man sich eine vollständige Textdatei generieren lassen, die relativ übersichtlich war. Ist nicht aber nicht so wichtig.
 
ich habe jetzt kein kde installiert, würde aber sagen, dass diese karten unter "pci" zu finden sind.

ansonsten: was willst du mit einem stand der treiber? das ist einfach die kernel-version, sofern du nicht irgendeinen 3rd party treiber installiert hast.
 
Unter PCI ist es viel zu unübersichtlich. Finde dort trotzdem nicht was ich brauche. Vielleicht wenn ich 10 Minuten lang alles durchklicke und interpretiere oder rate, aber das will ich nicht.
Und naja... wozu braucht man schon den Stand der Treiber? Um Fehler zu suchen, Fragen zu stellen, wissen ob es aktuell ist, usw. Ich habe z.B. eine Intel WLAN Karte und ansonsten lauter AMD Einträge.

@garfield121
Das sieht schon mal sehr viel besser aus. Danke!
Gibt es das in etwas umfangreicher?
 
Zum Beispiel wenn ich die Treiberversion meiner WLAN Karte herausfinden möchte.
Network:
Device-1: Intel Wireless 8260 driver: iwlwifi

Ich sehe da weder eine Version, noch ein Datum des Treibers.
 
der treiber kommt vom kernel... uname -a zeigt version/builddatum.
 
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@CptCupCake
Ich weiß nicht, wie vollständig es ist und ob es genau das ist, was du suchst. Aber es gibt sowas ähnliches wie CPU-Z für Linux. Auf Gambas basierend gäbe es da I-Nex. Das hatte ich mal selber für Fedora 30 kompiliert. Müsstest du mal gucken, ob es das für deine Distri gibt. Sieht aber so aus, als wenn immer noch nur Version 7.6.0 aktuell ist (die ist etwas älter). Ansonsten gibt es auch noch CPU-X (Github) in Anlehnung an CPU-Z. Beide Tools bauen auf libcpuid auf.

OK, auf Github ist Version 7.6.1 aktuell von Dezember 2019 für I-Nex gelistet.
 
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CptCupCake schrieb:
Zum Beispiel wenn ich die Treiberversion meiner WLAN Karte herausfinden möchte.


Ich sehe da weder eine Version, noch ein Datum des Treibers.

modinfo zeigt Infos zu Kernelmodulen.

Ansonsten findet sich fast alles unter /sys oder unter /proc
Ergänzung ()

BrollyLSSJ schrieb:
@CptCupCake
Ich weiß nicht, wie vollständig es ist und ob es genau das ist, was du suchst. Aber es gibt sowas ähnliches wie CPU-Z für Linux.

cat /proc/cpuinfo

lscpu fasst die Infos zusammen
 
Die Version von iwlwifi bringt nichts, das ist Bestandteil des Kernels.
Wichtig ist aber die passende Firmware-Datei (passend zum jeweiligen Kernel).
Die findet man unter /lib/firmware
 
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CptCupCake schrieb:
Zum Beispiel wenn ich die Treiberversion meiner WLAN Karte herausfinden möchte.
Informationen zum Netzwerk ruft man über ifconfig und iwconfig ab.
Die geladenen Kernelmodule via lsmod

Mit inxi -v3 hat man eine Übersicht über die Hardware.
 
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Okay das sieht umfangreich und detailliert aus. Danke dafür!
 
Den "informativsten" Befehl, habe sie auf dieser Seite leider vergessen! ;)
Code:
whoami

Kann man ja mal vergessen!
 
Das ist der wahrscheinlich sinnvollste Befehl von allen hier. Den kann man direkt eine Zeile weiter gegenprüfen. :)
 
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Bei lshw und inxi kann die Ausgabe auch auf JSON/XML/HTML erfolgen.
Damit funktionieren dann weitere Werkzeuge wie CSS (Farben, Schriftarten), JS, XSL (Filtern), XSL-FO, XML-FO (zB in PDF umwandeln). Damit wird auch die Ausgabe hübscher. Bei Kommandozeile ist eine hübsche Ausgabe nur begrenzt sinnvoll - auch nicht allzu funktional bei einer Fehlerbehebung.
Für schöne Ergebnisse ist aber die Einarbeitungszeit etwas länger.

Der Zweck der Tools ist es aber nicht eine hübsche Ausgabe zu erzeugen, sondern bei Hardwareproblemen einen möglichst vollständigen Überblick der Konfiguration zu geben.
Der Datenaustausch im Textformat is effizienter als Screenshots. (->pastebins)
Die Kommunikation von "gib X in der Kommandozeile ein" sollte einfacher sein, als "klicke X, dann Y , vergiss nicht die Einstellung Z an anderer Stelle" lade mehrere Bilder hoch ....

Linuxfreakgraz schrieb:
Informationen zum Netzwerk ruft man über ifconfig und iwconfig ab.

Theoretisch soll man ifconfig nicht mehr verwenden, sondern die iproute2 utils - ip link, ip route, ip address
Bei WLAN ist die Ausgabe von zB iw phy phy0 info bei der Identifikation von Hardware-Features besser, weil Frequenzen/Kanäle und unterstütze Features wie Betriebsmodi (AP, Mesh, Kanalbreite ...) angezeigt werden.


Bei Hardwareproblemen kann genauso der Platinenaufdruck (Fertigungsdaten) wichtig sein - zB beim Raspberry Pi 4 und dessen USB Problem. - Keine Ahnung ob diese Daten irgendwo in der Hardware auslesbar sind
 
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