Altersvorsorge

Daltimo

Lt. Commander
Registriert
März 2006
Beiträge
1.258
Ich bin gerade am Überlegen was ich machen kann für meine Altersvorsorge. Ich bin nun endlich soweit das ich sagen kann das ich im Monat mal 10-20€ über habe, diese würde ich gern für später investieren.

Deswegen meine Frage an euch, was habt ihr so für Verträge, was würdet ihr weiter empfehlen, auf was kann ich mit meinen 22 Jahren bauen?

Ich danke euch für Antworten und hoffe das der Thread auch für andere interessant wird.

Mfg
 
10-20€, du bist ja lustig ...
Was machst du dann mit deinen 60€ mehr im Jahr, wenn du mal in Pension bist?
Kaufste dir ne Monatskarte für den Park?

Ne aber ehrlich, wenn du vorsorgen willst, schau dass du irgendwas in Richtig Imobilien machst.

mfg,
Markus
 
Naja ich rede auf von einer Anlage die 40 Jahre lang laufen soll und da kann man sehr wohl was mit 20€ anfangen. Ich bin Student, ich glaube nicht das ich mir eine Imobilie leisten kann.
 
Hallo Semo,

bei 40 Jahren -> Aktien oder passiv gemanagter DAX Fonds ... bei der Laufzeit hast du garantiert eine sehr hohe Rendite, vor allem gegenüber einer Immobilie.

Achso, man kann ja die liquiden Mittel die man angespart hat, nachher ins Eigenheim investieren wenns zwingend eine Immobilie sein soll.

ok?
 
Richtig, so sehe ich das auch und das habe ich auch schon bestätigt bekommen.

Sehr interessant finde ich diese Höchststandgarantiegeschichte, allerdings finde ich darüber kaum Informationen. Habt ihr darüber Informationen?

Ich habe auch überlegt in einen Bausparer zu investieren, doch würde der nie so lange durchhalten, da ich mir sicher nicht erst mit 60 eine Immobilie anschaffe, wenn es finanziell stimmen sollte.

Riestern finde ich sinnlos, da ich keine Kinder habe und nichts, somit macht es für mich wenig Sinn.

Was könnt ihr noch empfehlen?
 
Das Problem bei solchen Kapitalanlagen ist, dass man sie in Notsituationen wie Langzeitarbeitslosigkeit oder sozialhilferelevante Problemlagen zu verwerten hat, bevor man als hilfebedürftig gilt und Leistungen beziehen könnte. Wie ich finde sollte das Teil der Überlegungen sein, bevor man sich für eine Altersvorsorge entscheidet, denn man hat einfach keine absolute Sicherheit darüber, dass das eigene (Erwerbs)Leben problemfrei verläuft.

Rürup- oder Riesterrente dürfen nicht angetastet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit einer zusätzlichen sonstigen Altersvorsorge, die zum Schonvermögen gezählt wird, wenn der Betrag nicht 250 Euro pro Lebensjahr übersteigt (max. 16250 Euro) und außerdem vertraglich fixiert ist, dass die Versicherung unwiderruflich nicht vor Eintritt in das Rentenalter aufgelöst, beliehen oder verpfändet werden darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Höchststandgarantiegeschichte -> also du meinst Zertifikate ... in solchen kann man sich die Höchstände sichern lassen. Geht aber auch direkt mit Optionsscheinen. (sehr gefährlich)

Meine persönliche Meinung zu Zertifikaten: Finger weg!

Bevor man Zertifikate kauft, sollte man vorher überlegen ob man nicht lieber direkt in die zugrunde liegenden Werte investiert. Ist mit weniger Kosten verbunden ...

ok?
 
Nein, das sind keine Zertifikate. Es sind Fonds die logischerweise an der Börse sind, allerdings nimmt man jährlich den Höchstkurz mit.
 
Du bist Student und ich gehe jetzt mal davon aus, dass du erfolgreich abschließen wirst und somit eine Anstellung später bekommst, die entsprechend gut bezahlt wird.
Jetzt 20€ monatlich langfristig anzulegen, so dass du erst im Rentenalter wieder an diese Mittel kommst, halte ich für unsinnig. Die Inflation frisst den Großteil davon auf.
Aktien-, Fond- oder sonstige spekulative Geschäfte, würde ich nur empfehlen, wenn du die monatlichen 20€ als Spielgeld betrachtest, das im Falle des Verlustes nicht stark ins Gewicht fällt. Ich weiß auch gar nicht, wie das mit den Gebühren aussieht, wenn du monatlich deine zusätzlichen 20€ wieder anlegst.
Meine Empfehlung wäre, die 20€ konservativ anzulegen, Tagesgeld mit jährlicher Kündigungsfrist, so dass die Zinsen die Inflation wenigstens kompensieren.
Wenn du dann ein entsprechendes Gehalt hast, sparst du einen entsprechend höheren Betrag monatlich, variierst evtl. die Anlageform (Zuwachssparer o.ä.), jedoch immer mit geringer Laufzeit.
Wenn sich dann nach Jahren ein entsprechendes Sümmchen gehäuft hat, kannst du in entsprechende Anlageobjekte investieren, die eben eine gewisse Höhe an Eigenkapital erfordern (Immobilien, Energie, Schiffsanteile - je nach Situation und Rentabilität).
Bei einer zündenden Idee kannst du dich auch als Unternehmer selbständig machen und dein Geld somit in das eigene Unternehmen investieren.
Dann gilt es jedoch genügend Gewinn zu erwirtschaften, um nebenbei fürs Alter vorzusorgen.
 
Nochmal zur Verdeutlichung der Imobiliengeschichte:

Kein entgültiges Mittel, mehr zum Zwecke!
Sparen - Wohnung kaufen - weitervermieten.

Ein Bekannter macht das seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Er kauft Wohnungen, richtet sie top her - und vermietet sie weiter. Dadurch bekommt er nach allen Abzügen rund 250€ monatlich pro Wohnung.

Einen Großteil davon investiert er in neue Wohnungen. Auf die ersten 2 hat er selbst gespart, die nächsten 3 fließen über Kredite. Das lohnt sich für ihn schon in 9 Jahren, im schlimmsten Fall dauert es 20 Jahre (häufiger Mieterwechsel o.a.). Dann gehören ihm allerdings 5 Wohnungen, die er dauerhaft weitervermieten kann. Damit holt er sich für später das 5-fache einer Regulären Pension ins Haus ...

Besser kann man es doch gar nicht machen! Ist zwar ein heiden Aufwand aber es lohnt sich. Und wenn es mal läuft, dann läufts richtig. Speziell wenn lokale Hausmeister mit ein paar Kisten Bier ihre Dienste für die Bereitgestellten Wohnungen anbieten :)

mfg,
Markus
 
da_jupp schrieb:
Du bist Student und ich gehe jetzt mal davon aus, dass du erfolgreich abschließen wirst und somit eine Anstellung später bekommst, die entsprechend gut bezahlt wird.
Jetzt 20€ monatlich langfristig anzulegen, so dass du erst im Rentenalter wieder an diese Mittel kommst, halte ich für unsinnig. Die Inflation frisst den Großteil davon auf.
Aktien-, Fond- oder sonstige spekulative Geschäfte, würde ich nur empfehlen, wenn du die monatlichen 20€ als Spielgeld betrachtest, das im Falle des Verlustes nicht stark ins Gewicht fällt. Ich weiß auch gar nicht, wie das mit den Gebühren aussieht, wenn du monatlich deine zusätzlichen 20€ wieder anlegst.
Meine Empfehlung wäre, die 20€ konservativ anzulegen, Tagesgeld mit jährlicher Kündigungsfrist, so dass die Zinsen die Inflation wenigstens kompensieren.
Wenn du dann ein entsprechendes Gehalt hast, sparst du einen entsprechend höheren Betrag monatlich, variierst evtl. die Anlageform (Zuwachssparer o.ä.), jedoch immer mit geringer Laufzeit.
Wenn sich dann nach Jahren ein entsprechendes Sümmchen gehäuft hat, kannst du in entsprechende Anlageobjekte investieren, die eben eine gewisse Höhe an Eigenkapital erfordern (Immobilien, Energie, Schiffsanteile - je nach Situation und Rentabilität).
Bei einer zündenden Idee kannst du dich auch als Unternehmer selbständig machen und dein Geld somit in das eigene Unternehmen investieren.
Dann gilt es jedoch genügend Gewinn zu erwirtschaften, um nebenbei fürs Alter vorzusorgen.

Ja, da kannst du schon Recht haben. Allerdings wäre bei der Anlage eine jährliche Erhöhung um x% dabei, sodass die Inflation ausgeglichen wird. Ich werde mich nochmal beraten lassen, mal sehen, wenn alles nichts hilft wird es wohl ein Tagesgeldkonto werden.

markus1234 schrieb:
Nochmal zur Verdeutlichung der Imobiliengeschichte:

Kein entgültiges Mittel, mehr zum Zwecke!
Sparen - Wohnung kaufen - weitervermieten.

Ein Bekannter macht das seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Er kauft Wohnungen, richtet sie top her - und vermietet sie weiter. Dadurch bekommt er nach allen Abzügen rund 250€ monatlich pro Wohnung.

Einen Großteil davon investiert er in neue Wohnungen. Auf die ersten 2 hat er selbst gespart, die nächsten 3 fließen über Kredite. Das lohnt sich für ihn schon in 9 Jahren, im schlimmsten Fall dauert es 20 Jahre (häufiger Mieterwechsel o.a.). Dann gehören ihm allerdings 5 Wohnungen, die er dauerhaft weitervermieten kann. Damit holt er sich für später das 5-fache einer Regulären Pension ins Haus ...

Besser kann man es doch gar nicht machen! Ist zwar ein heiden Aufwand aber es lohnt sich. Und wenn es mal läuft, dann läufts richtig. Speziell wenn lokale Hausmeister mit ein paar Kisten Bier ihre Dienste für die Bereitgestellten Wohnungen anbieten :)

mfg,
Markus

Da hast du wohl recht, mich würde allerdings mal interessieren über welchen Betrag wir hier reden pro Wohnung? Nur pi ma Daum, keine genaue Angabe.
 
Was sollen das denn für Wohnungen sein, die bei einer Finanzierung nach 9 Jahren abbezahlt sind und aus denen schon während der Finanzierung 250€ Kapital gezogen werden kann?

Das klingt eher unrealistisch, oder kauft er (mit etwas Glück) aus Zwangsversteigerungen? Obwohl selbst da 250€ sehr viel sind. Bei einer Laufzeit <15 Jahre sollte man schon froh sein, wenn sich die Wohnung selbst trägt und man +-0 raus geht.

Im Schnitt günstiger fährt man m.E. mit MFH, jedoch benötigt man da von vornherein mehr Kapital.
 
Also uns ist doch hier allen klar, dass man mit 20 € im Monat keine Finanzierung für eine Immobilie bekommt ...

@ Semo
Von Fonds wo jährlich die Höchstkurse mitgenommen werden hab ich noch nichts gehört. Die müssten aber im Portfolio u.a. Optionsscheine haben, damit dies auch funktioniert.

Was spricht gegen den DAX Indexfonds? Mit wenig Anlegererfahrung (die ich dir einfach mal unterstelle) finde ich den DAX noch am pragmatischsten. Kuriosere Produkte kannst du ja immer noch später kaufen. Dein Bankberater hilft dir da sicher gerne bei ;-)

ok?
 
totaler Blödsinn jetzt mit 20 Euro als Student fürs Alter vorzusorgen. Wie gesagt, dass ist zu wenig Geld und die Inflation etc. frisst es sowieso auf.

Nimm es lieber her und spare es für ein Auslandssemester oder gehe 1x im Monat schön Essen. Haste viel mehr davon ;-)
 
_killy_ schrieb:
Also uns ist doch hier allen klar, dass man mit 20 € im Monat keine Finanzierung für eine Immobilie bekommt ...

@ Semo
Von Fonds wo jährlich die Höchstkurse mitgenommen werden hab ich noch nichts gehört. Die müssten aber im Portfolio u.a. Optionsscheine haben, damit dies auch funktioniert.

Was spricht gegen den DAX Indexfonds? Mit wenig Anlegererfahrung (die ich dir einfach mal unterstelle) finde ich den DAX noch am pragmatischsten. Kuriosere Produkte kannst du ja immer noch später kaufen. Dein Bankberater hilft dir da sicher gerne bei ;-)

ok?

Du und dein "ok?" :biggrin:

Ich gebe zu das ich von dem ganzen noch nicht so viel Ahnung habe, ich habe halt von dem "Höchststandfond" mal gehört und war sehr begeistert davon. Bald kommt der Versicherungsfritze meines Vaters, den werde ich auch nochmal draufhin ansprechen.
Allerdings wollte ich mich schon etwas vorinformieren und nicht ahnungslos in das Gespräch gehen.

Wie sieht es eigentlich mit einem Bausparer aus bzw. einer Riesterrente?

h@mster schrieb:
totaler Blödsinn jetzt mit 20 Euro als Student fürs Alter vorzusorgen. Wie gesagt, dass ist zu wenig Geld und die Inflation etc. frisst es sowieso auf.

Nimm es lieber her und spare es für ein Auslandssemester oder gehe 1x im Monat schön Essen. Haste viel mehr davon ;-)

1 Jahr zeitiger anfangen heißt 4 Jahre zeitiger aufhören. Die Inflation wird ausgeglichen, dadurch das jährlich der Betrag steigen wird.
Vielleicht hast du Recht, allerdings würde ich schon gern was mit dem Geld machen wollen und zwar was sinnvolles.
 
Beratungsgespräch ist gut und schön, aber behalte dabei im Hinterkopf, dass der Berater eigl. nur sein Produkt verkaufen will. Meist bevorzugt die hauseigenen Produkte, da der Berater dabei meist eine höhere Provision erzielen kann. Dass dabei nicht unbedingt die beste Lösung für dich persönlich dabei rauskommt, ist meistens der Fall.
Du solltest das Beratungsgespräch dann auch eher kritisch betrachten und es mehr dazu nutzen, dir einen Überblick über die Anlagemöglichkeiten zu schaffen - auf gar keinen Fall voreilig etwas unterzeichnen!
Vorher zuhause erst mal alle Unterlagen durchgehen, die Risiken herausfinden, die Rendite kritisch hinterfragen, Depotgebühren usw. nicht außer Acht lassen und anschließend abwägen, ob für dich das Angebot attraktiv ist.
 
Du solltest das Beratungsgespräch dann auch eher kritisch betrachten und es mehr dazu nutzen, dir einen Überblick über die Anlagemöglichkeiten zu schaffen - auf gar keinen Fall voreilig etwas unterzeichnen!

Genau das habe ich vor, ich sehe das Gespräch dann mehr als Informationsgespräch an.
 
Zurück
Oben