News Amazon: Daten von Alexa-Aufnahmen leben trotz Löschung weiter

-Ps-Y-cO-

Commodore
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GERmaximus

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Lädt Amazon die Daten am Stück hoch, oder werden die wie bei Apple zerhackt?
So das die Anfrage dem Anwender nicht mehr zugeordnet werden kann?
 

cookie_dent

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Ernie75

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Wieso wundert mich das jetzt so gar nicht? Bestärkt mich nur in meiner Haltung dazu.
 

Mithos

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Die beste Lösung wäre Amazon auf die Verletzung der DSGVO zu verklagen, weil Nutzer die Daten nicht vollständig löschen können. Dann bleibt abzuwarten was technisch möglich ist.
Fraglich, ob es ihm nicht möglich ist. Er kann einige Transkripte nicht bequem im Browser löschen (Gründe sind in der Quelle aufgezählt), vielleicht ist es aber möglich Amazon direkt dazu aufzufordern, dann wäre die das Recht auf Löschung erfüllt.

@GERmaximus
Da jeder Benutzer seine Anfragen selbst anhören kann, werden sie ihm zugeordnet.
 

Unnu

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Mir gefällt ja vor allem diese Aussage: „Wir speichern die Audiodaten von Alexa nicht.
Und ein bisschen weiter unten: „Dies sei auch ein Grund dafür, dass generell auch Sprachaufnahmen gespeichert werden.“

Wiedersprüche sind was tolles.
Und eindeutig zuordnen kann man das ganze auch noch, wegen der Transparenz. Wie man‘s macht ist’s Falsch.
Dann hoffen wir mal alle ganz dolle, dass die Amazon Server so richtig sicher sind und auch Meltdown, Zombieload etc. pp. auch nicht mehr funktionieren.
 

HardRockDude

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Da wird sich auch nie mehr was dran ändern, soviel steht fest. Es wird sogar eher noch schlimmer.
So toll neue Technik auch ist, sie wird immer missbraucht werden und die Datenverarbeitung zunehmend unüberschaubar und unwahrnehmbar - insbesondere mit zunehmend effektiverem Einsatz künstlicher Intelligenz.

In gewisser Weise bleibt das tatsächlich #Neuland.
 

der Unzensierte

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Erich Mielke wird sich schwer ärgern - 80 Jahre zu früh geboren. Wer sich - aus welchen Gründen auch immer - so eine Wanze ins Haus holt dem ist nicht mehr zu helfen. Smart home ist in meinen Augen nichts anderes als ein einziges großes Einfallstor für ungeladene Gäste aller Coleur. Da bleibe ich konsequent analog.
 

Mithos

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Mir gefällt ja vor allem diese Aussage: „Wir speichern die Audiodaten von Alexa nicht.
Und ein bisschen weiter unten: „Dies sei auch ein Grund dafür, dass generell auch Sprachaufnahmen gespeichert werden.“

Wiedersprüche sind was tolles.
Das wird vermutlich schlecht übersetzt worden sein. In der Quelle steht:
We do not store the audio of Alexa’s response
Es bezieht sich auf die Antwort von Alexa, nicht die Anfrage.
 

DJT

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Amazon so: Es ist technisch nicht möglich anonymisierte Transkripte aus allen sekundären Systemen zu löschen.
CB Forum: Weltuntergang orwellschen Ausmaße!
 

Helge01

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Unnu

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Mithos

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@Unnu
ML?

Audioaufnahmen von Alexas antworten brauchen die nicht, da sie diese quasi "schriftlich" haben. Sie speichern unter Umständen auch Aktionen, die Alexa veranlasst hat (Kaufe xyz, beauftrage Uber,...).
 

cookie_dent

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Es bezieht sich auf die Antwort von Alexa, nicht die Anfrage.
Was die Sache nicht besser macht, Amazon will wissen was Du sagst - die Antwort die Dir Alexa gibt juckt die aber nicht.

Denn:

Um gut zu funktionieren, müssen maschinelle Lernsysteme mit realen Daten trainiert werden.
gehört auch zwangsläufig das Ergebnis der Anfrage, ansonsten kann man gar nicht die Effektivität des "Lernsystems" überprüfen.
 

Botcruscher

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Wir sind entsetzt, empört und erschrocken...

BMW, Daimler, Tesla stehen ja nur ein paar News weiter unten. Datenübertragung im Sekundentakt. Aber das Thema Telemetrie hat ja auch bei Spy10 keinen gestört...
 

Mithos

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@cookie_dent
Ich glaube ich verstehe nicht ganz.

Amazon trainiert Alexa natürlich mit echten Anfragen. Das hat mit der Löschung aber erstmal nichts zu tun.
Du kannst deine Sprachaufnahmen löschen, zum Teil werden aber Informationen wie die darauffolgende Aktion von Alexa gespeichert.

Bsp: "Alexa, kaufe eine 1080Ti". Alexa macht das. Du kannst später die Audioaufnahme löschen. Amazon speichert aber die Aktion, dass Alexa eine 1080Ti gekauft hat.
 

Moep89

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cor1

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Wenn ein System technisch so entwickelt wurde, warum soll es auf einmal umfassende Löschmöglichkeiten bieten?
Die beste Lösung wäre Amazon auf die Verletzung der DSGVO zu verklagen, weil Nutzer die Daten nicht vollständig löschen können. Dann bleibt abzuwarten was technisch möglich ist.
So einfach ist das leider nicht. Die Anklage wäre recht einfach wieder abzuweisen, da Amazon beweisen kann, dass Sie durchaus die Daten löschen, falls dies von der Person schriftlich gefordert würde. Die sind gemäss DSVGO aber nicht verpflichtet, nur aufgrund eines Knopfdrucks alle Daten des Users unwiderruflich zu löschen... das ist das Problem.
 

cor1

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Aber es liest sich so, als wenn Amazon gar nicht alles löschen kann. Das würde dann ja auch bei schriftlicher Aufforderung zu Problemen führen.
Hatte ich nun nicht so interpretiert. Aber ja, Du hast Recht; Wenn Amazon das gar nicht kann bzw. sichergestellt hat, dann liegt definitiv ein Verstoss gegen die DSVGO vor.

PS kann mir nicht vorstellen, dass das nicht möglich ist. Automatisch geht das vielleicht nicht aber manuell kann wohl alles gelöscht werden.
 
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