News Amazon: Die Umsatz-Maschine macht weiter Verlust

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nlr

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#1
Amazons Umsatz wächst und wächst und erreicht im zweiten Quartal 2014 ein neues Rekordhoch von 19,3 Mrd. US-Dollar. Mit diesem Plus von 23 Prozent übertrifft Amazon die Erwartungen um 20 Mio. US-Dollar. Profitabel ist Amazon aber auch weiterhin nicht. Der Verlust klettert auf 126 Mio. US-Dollar – ein Negativrekord.

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LumiL0rn

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#3
hahahahaah, also kein umsatz, einer der größten platform auf der welt, hm
Guck mal genauer hin. Umsatz haben sie mehr als genug, nur Gewinn fahren sie im Moment nicht ein.

Wobei ich nicht verstehe, warum der jetzige Verlust von 126 Millionen Dollar ein Negativrekord ist?
Im Q3 2012 gab es doch mit 274 Millionen Dollar ein deutlich höheren Verlust. Oder bezog sich das lediglich auf einen Vergleich der jeweiligen Quartale des Jahres untereinander?
 

Kowar

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#4
Amazon baut halt seine marktbeherschende Stellung aus/auf. Wenn die Marke so stark geworden ist das man seinen Lieferanten die Preise diktieren kann (wird aktuell bei Büchern versucht) wird das eine Gelddruckmaschine. Praktisches Beispiel ALDI...

Also könnte sich lohnen in den nächsten Jahren Aktien von Amazon zu kaufen. Im Extremfall geht das ganze baden und man hat sprichwörtlich nur Papier gekauft.
 

Klargestellt

Cadet 4th Year
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#6
Alles bl bla bla ...

Das Endergebnia solcher Bilanzen sagt rein gar nicht aus!
Großkonzerne sind in ihrem Konstrukt so verschachtelt das man es so hinschiebt bis man keine Steuern zahlen braucht.
Ist ja auch logisch wenn man am Ende Verluste macht.

Aktuell kann ich euch folgen Doku sehr ans Herz legen!!!

Zeitbombe Steuerflucht
http://www.arte.tv/guide/de/047158-000/zeitbombe-steuerflucht

Und den Mitarbeitern kann man geringe Löhne dann auch besser erklären.

Ich für meinen Teil meide solche Konzerne ganz einfach.
Denn ... die Geister die wir rufen, werden wir nicht los!!
 
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#7
Naja, was ich so sehe, investiert Amazon einfach wieder viel von seinem Gewinn. Das ist etwas anderes als wie wenn man erst gar keinen Gewinn macht. Zumindest habe ich nicht den Eindruck, dass sie in ihrem Kerngeschäft drauflegen. Allerdings habe ich mir in letzter Zeit auch keine Zahlen mehr von Amazon angesehen.
 

aMieX

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#8
Sehe ich das richtig, dass Apple mit 4-5 Produkten mehr Umsatz hat als eine der größten Handelsplattformen weltweit? :O Wow krass
 

matty2580

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#9
Hyperwachstum zu jeden Preis.
Da aber an den Börsen Wachstum ein wichtiger Faktor ist, kann man sich solche "Spielchen" erlauben.

Fragt sich nur, wie lange dass noch gut geht?
 

Infi

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#10
hauptsache der markt ist kaputt.
 
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#11
Sehe ich das richtig, dass Apple mit 4-5 Produkten mehr Umsatz hat als eine der größten Handelsplattformen weltweit? :O Wow krass
wenn du das schon krass findest... :rolleyes:

apple ist mit seinen "4-5 Produkten" mehr wert und hat größere reserven als zb. Samsung, die vom uboot, übers atomkraftwerk, über wolkenkratzer bis zum kühlschrank alles herstellen.
und zwar sowohl als unternehmen an der börse, als auch als marke.

dass apple mehr umsatz hat als amazon ist doch zu erwarten...
 

Ned Stark

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#12
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#14
Kann mir kaum vorstellen, dass die fast immer nur den gleichen (fast ne Linie) Gewinn einfahren. Aber der Umsatz springt pro Jahr deutlich.
 
W

Winchester73

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#15
Der zu erwartende Gewinn wird im Vorraus investiert. Sei es Immobilien, neue Vertriebszentren oder mehr Mitarbeiter.
Amazon erkennt mMn als einziger Konzern, wie man dauerhaft besteht.
 
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#16
Amazon verbreitet das Geschäft ja auch mit Musik, Hörbücher, Games etc. (alles Digital Downloads)
Und es wird immer grösser und grösser. Später heisst es nur noch: Amazon oder nichts.
 
B

BlauX

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#18
Je höher, desto tiefer fällt es.
Wachstum hat seine Grenzen. Sollens ma machen, nen Netz spannt aber keiner, wenn es soweit ist.


Die Deutsche Post bzw. mit DHL hat ja zuerst massiv in den USA expandiert und Mrd. reingesteckt. Verluste ohne Ende gefahren.
Das einzige, was halbwegs dort drüben ankommt, ist der Express-Service per Hubschrauber.

Nun streicht der Frank Appel, seine gesamte Führungsebene, übernimmt alleine deren Aufgabe, und will nun massiv in Asien Expandieren und baut in Deutschland massiv ab. Bis 2020 will er das durchdrücken.
Geplant ist von Appel, dass die Zusatzvergütungen, die damals mit Verdi ausgehandelt wurden, restlos gestrichen werden, das sind ~200€ die jeder Angestellte im Monat weniger erhält.
Verdi hat sich aber diesen Zusatz ( statt einer Lohnerhöhung ) Vertraglich nicht gesichert..... wird also dieses Jahr noch massiv Streik geben in ganz Deutschland.


Und da Zalando, Amazon und co, die größten Kunden sind, und hier auch Jemand schon trefflich nannte, dass Amazon und co die Preise diktiert, hat damit ganz Recht, genau so ist das.
Amazon, Zalando müssen bevorzugt behandelt werden, die Konkurrenz hat dann, wenn kein Platz mehr in der Karre ist, eben bis zum nächsten Tag zu warten oder länger.


Die Post wird jedenfalls gegen die Wand gefahren und dann Privatisiert. Bertelsmann steht schon viele Jahre auf der Matte und will das ding kaufen.
Die noch vorhandenen Beamten bei der Post wollen jetzt auch beseitigt werden, SPD hat da schon Gespräche geführt.



Amazon gräbt sich immer tiefer bei der Post ein, wegen der Marktmacht entsprechend den nötigen Druck dahinter, und macht horrende Gewinne dadurch, die kein Konkurrent bieten kann. Steckt dann aber so tief drin, dass sobald die Post an die Wand gefahren wurde, auch entsprechend krachen könnte.

Wird noch spaßig!
 
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Thomson1981

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#19
Trotz der harschen Kritik gegenüber der Geschäftspraktiken von Amazon, ihren kartellartigen Verwebungen im Einzelhandel und der Logistikbranche, sowie der fragwürdigen Arbeitsbedingungen muß ich aber leider zugeben, dass auch ich selbst dort am liebsten und häufigsten einkaufe und meinen Anteil an Ihrem hohen Umsatz beitrage.

Schon seit Jahren kaufe ich dort sämtliche Arten von PC Spielen bei amazon.co.uk und beim deutschen Amazon sämtliche Kosmetikprodukte,haltbare Lebensmittel,Elektroartikel und manchmal sogar Unterhaltungselektronik.

Man hat einfach nirgendwo sonst eine so große Auswahl an Feinkost und speziellen Lebensmitteln, an PC Spielen und anderen Dingen in Verbindung von meistens auch noch enorm niedrigen Preisen und schneller Lieferzeit.

Nur der Service wenn es mal Probleme gibt könnte besser sein, was Versandschäden oder Garantiefälle betrifft, dass ist aber schon meckern auf hohem Niveu ...
 

Edragon

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#20
Ich weiß nicht was hier wieder diskutiert wird ich kenne mich zu wenig aus um es fundiert zu diskutieren.

Das einzige was ich noch weis, weil ich es gelesen hab ist das Amerikanische Börsennotierte unternehmen selten gewinne ausweisen. Steuerrechtliche gründe.

Es wird halt neu investiert und ein minus ausgewiesen.

Somit ist das für mich halt nur eine Schlagzeile und mehr halt nicht.
 
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