News Amazon übernimmt 3D-Kartenanbieter UpNext

Patrick

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Nach Apple wird auch Amazon in das Geschäft mit Kartendiensten einsteigen. Wie GigaOM berichtet, hat der Online-Händler den in New York beheimateten 3D-Kartenanbieter UpNext übernommen. Damit dürften künftige Geräte aus eigenem Hause erstmals mit einer entsprechenden Applikation sowie einem GPS-Modul ausgeliefert werden.

Zur News: Amazon übernimmt 3D-Kartenanbieter UpNext
 

Wechhe

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Konkurenz belebt das Geschäft. Natürlich nur dann, wenn diese Karten-App auch für andere Plattformen verfügbar ist. Vielleicht wird das ja der Fall sein, wenn es gut läuft.

Zur Zeit stört mich an Google Maps, dass es keine Vector-berechnungen gibt, sodass andere Apps (wie Blitzer.de usw) das Kartenmaterial sinnvoll nutzen können. OpenStreetMaps ist nachwievor das beste System. Es hat die mit Abstand besten Karten, es ist vektorbasiert und bietet ständige Aktualisierungen seitens der Nutzer. Das Problem ist nur, dass es keine vernünftige App dafür gibt. Deswegen ist Google Maps immer noch konkurenzlos, was kostenlose Karten und Navigations-Software angeht.

Nutzt Apple nicht das Kartenmaterial von OpenStreetMaps?
 

ermel83

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Wieso? Google Maps GL ist doch vektorbasiert? Kann man auch schon nutzen ;)

@Topic: Bislang reisst es mich nicht vom Hocker. Ich denke, wir werden noch einige Jahre warten müssen, bis die Abdeckung halbwegs brauchbar ist und es sich als Alternative zu den anderen großen Kartenanbietern behaupten kann. Und hoffentlich ändern sie nochmal was am Layout... :freak:
 

Wechhe

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Es geht hier aber sicher nicht um die Benutzung im Browser via PC, sondern vielmehr um die Benutzung als App auf dem Smartphone. Und da sehe ich in der Kompatibilitätsliste nur Nokia Geräte.
 
J

Jeppo

Gast
Es geht hier aber sicher nicht um die Benutzung im Browser via PC, sondern vielmehr um die Benutzung als App auf dem Smartphone. Und da sehe ich in der Kompatibilitätsliste nur Nokia Geräte.

Es sieht aktuell so aus:
Nokia Maps gibt es als angepasste Browservariante für z.B. Android und iOS.
Das wirklich verblüffende ist jedoch, dass die Browservariante der Geschwindigkeit von nativen Apps sehr nahe kommt oder je nach App sogar überbietet.

Beispiel:
Mit dem Safari Browser auf dem iPhone "m.maps.nokia.com" aufrufen und Seite auf dem Home-Bildschirm abspeichern, fertig. (wird von der Seite selbst vorgegeben).
Man kann entweder online oder offline navigieren. Für letzteres speichert es den Kartenabschnitt auf dem Telefon ab. Für lange Routen nicht so gut, für kurze super. Und damit nicht genug: auch Turn-By-Turn-Navigation, also inkl. Sprachanweisungen ist integriert.
Und das alles kostenlos und mit gutem Kartenmaterial.

Momentan nur in Englisch und die Planung mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht in Deutschland auch noch nicht. Hier und da steht auch noch beta. Könnte aber noch richtig gut werden. :)
 
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