Notiz AMD EXPO ULL: AMDs RAM-OC-Standard bekommt Ultra-Low-Latency-Mode

Ich warte immer noch auf einen Standardmodus in modernen Mobos die sich das RAM und CPU selbst austesten.
Also man startet 5 vorgegebene Anwendungen und die laufen dann einfach ein paar Stunden, das Ding testet sich langsam an stabile aber flotte Limits selbst ran und legt dann Profile an.
Etwa: im Office reichen 4800 MT von DDR5 ja mehr als aus, in Spielen solls dann auf ULL und 8000MTs hochgehen. In MT intensiven Benchmakrs auf mehr, dafür höherer Latency... usw.
Und natürlich muss es für mich ein High-Efficiency/High Stability Profil geben.

Also nach dem Zusammenbau das Ding einfach mal durchtesten lassen was die vorhandene Hardware auch wirklich schafft - jeder Chip ist anders - und dann läufts.

Ich weiß, teilweise gibts das schon, aber das steckt alles noch in den Kinderschuhen.
 
Genau darin liegt der Unterschied - AMD EXPO ULL nimmt sich den Subtimings an. Den Speicherherstellern ist dabei freie Hand gelassen, solange die Module nach zuerst nach AMDs Vorgaben und später in AMD eigenen Tests stabil validiert werden.
ruthi91 schrieb:
Bin mal gespannt wo genau der Unterschied liegt.
Enthält das ULL Profil auch sekundär- und tertiär Timings oder sind es "nur" stark selektierte Kits für nen Tausender so wie die 6000C26 damals?
 

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Und trotzdem müssen die Riegel auf den unterschiedlichsten Boards laufen - routing, 4x Steckplätze, Signalweg, .... Sonst gibt's zu viel Retouren für den Hersteller.
 
Korrekt. Und genau dafür gibt es QVL Listen der Speicher- als auch der Boardhersteller an die man sich, gerade bei so extremen Kisten, empfindlichst halten sollte.
 
Ramaxel schrieb:
Und genau dafür gibt es QVL Listen der Speicher- als auch der Boardhersteller...
die nach dem Erscheinen des Boards nie mehr aktualisiert werden, auch wenn die Speicherriegel längst vom Markt verschwunden sind... :mussweg:
 
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Dann helfen danach nur die QVL-Listen der Speicherhersteller, die hoffentlich aktuell gehalten werden... :heilig:
 
QVL... 😒
Verbaute ICs sind da eher das auf was man achten sollte.

Und selbst dann, kann es, durch ein verändertes PCB der Dimms, obwohl die selben ICs drauf verbaut sind und auch die Riegel ihren Namen behalten, beim nächsten Mal nicht mehr kompatibel sein.

Schon oft genug vorgekommen, besonders bei Corsair (die Dimms haben dann einen anderen Aufbau als die vorherigen). Also das die Hersteller dafür Geld bezahlen nur um in dieser Liste zu stehen ist das beste Marketing,, aber kann eben genau so nutzlos sein.
 
Lasst uns mal nicht zu weit ausschweifen, denn dann fangen wir uns sehr schnell an im Kreis zu drehen, wer wem die Schuld in die Schuhe schieben will, wie immer bei den QVL-Diskussionen. Es geht hier, also bitte back to topic, in erster Linie um das AMD EXPO ULL und irgendwelches Mischmasch wird ganz einfach nicht die Zertifizierung bekommen.
 
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Spezifikation A von ULL heisst dann

ULLA

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Micha_80 schrieb:
Um zu sehen wie weit AMD sich traut die Timings zu optimieren und welche Timings es betrifft.
Mich interessiert eher, wie oft es dann auch zuverlässig läuft. Bin ein gebranntes Kind was das anbelangt. Auf AM4 so ziemlich die teuersten G.SKill 3600C14 Kits gekauft und natürlich lief das nicht. 3400C16 bekam ich manuell stabil hin.
 
Der Unterschied, gerade im Bezug aus Speicher, von AM4 auf AM5 ist schon gewaltig. AMD hat sich hier - auch im Zusammenspiel mit den Speichderherstellern- ganz schön Mühe gegeben. Ich erinnere mich auch noch an die Zeiten, als 4 Module auf AM4 im Endeffekt nicht lauffähig waren.

Die Subtimings optimiert hier allerdings nicht AMD, sindern lässt den Speicherherstellern für EXPO ULL hier quasi freien Lauf - nach der eigenen Validierung nach AMDs Vorgaben (Stresstests, uswusf.) müssen dann enstprechende Kits zu AMD geliefert werden und werden dort abschließend quasi "abgenommen" - erst dann erhält man die offizielle Zertifizierung.
 
D.h. der Einfluss des IMC (ggf. Generations-Unterschiede 7000, 8000 oder 9000) und das Routing auf dem Mainboard ist zu vernachlässigen?
 
Da erste (Beta-) Bios Versionen mit aktuellem AGESA gerade ausgerollt werden und von Seiten AMDs neben der "normale" EXPO Info anscheinend noch nichts offizielles zu ULL auf der EXPO Seite zu finden ist, müssen wir wohl erstmal abwarten um das abschließend beantworten zu können.
 
Angeblich will AMD damit die nicht x3d CPUs in der Leistungsfähikeit in Anwendungen verbessern, was auch den leichten Nachteil im Gaming kompensieren soll.Ultra Low Latency ist bei den Ryzen 5 auch Momentan der einzig gangbare Weg, weil eine offizielle Zertifizierung von z.B. 8000 Mt/s für die CPUs, nicht das gesamte Portfolio aus bekannten Gründen abdecken würde, abgesehen
Mal davon, das speziell ausgelegte Mainboards benötigt werden.
 
Igor ULL Analyse

Interessanter Vergleich.
ULL kann sich jeder selbst "bauen". Es gibt keine neuen Timing Parameter.
 
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