News AMD-Keynote zur ISC 2025: Teure 2-nm-Chips, MI355X, Effizienz und Kernreaktoren

Diese KI wird die Welt noch extrem erwärmen
 
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FrozenPie schrieb:
Ich hoffe aber mal dass sie daran aktiv entwickeln? Zu sagen etwas habe noch viel Entwicklungszeit vor sich und deswegen dann keine Entwicklungsarbeit hineinzustecken wäre ein Teufelskreis bzw. das typische Henne-Ei-Problem. Kann sich ja auch deswegen so verzögern, gerade weil niemand Geld, Zeit, Personal, usw. in die Hand nimmt um die Entwicklung mal voranzutreiben.

Die EU investiert hier einiges.

Bosch, Infineon, Qualcomm, nxp entwickeln zusammen an risc-5.

Und ich denke einmal dass auch andere große Techfirmen hier nicht nur abwarten, selbst wenn sie die Forschungskosten und Bemühungen Richtung Risc nicht an die große Glocke hängen.
 
@foofoobar
Ich würde noch anführen, dass ich Tina Turner auf gar keinen Fall als Bürgermeisterin haben möchte... Falls jemand den Film gesehen hat :D
 
flaphoschi schrieb:
Die sogenannte KI wird uns leider nicht erklären wie man Kernfusion serienreif bekommt, weil es nur Wissen aus dem Internet umformen kann.
Wir haben eine stabile riesige Kernfusion zufälligerweise eine astronomische Einheit entfernt vor unserer Nase. Nennen wir den Reaktor mal Sonne. Lasst uns doch einfach nutzen was da ist
Supie schrieb:
und es wurde auch nie über Dunkelflauten Problematiken geredet......
Hier hilft es einfach nix aus dem Springerkonzern zu konsumieren, schon hat man weitaus weniger Horror "News" im Feed. Unser Netz ist nicht isoliert, sondern wir sind im stabilsten Netz der Welt.

Speicherkraftwerke kosten "nix".
Ayo34 schrieb:
Deutschland exportiert mehr Strom als es importiert... und jetzt?
Netze ausbauen/modernisieren, Paar Schiffsladungen Akkus vom freundlichen Chinesen kaufen und installieren.
Weniger Steuergeschenke, mehr Infrastruktur
andi_sco schrieb:
Und selbst wenn, fehlt diese Grüne Erzeugung an anderer Stelle.
Zum Glück schickt die Sonne quasi unlimitiert Energie
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Kern(spaltungs)energie ist und bleibt hält einfach schweineteuer und wird das auch perspektivisch bleiben.

Es gibt mittlerweile einige Studien die genau das widerlegen, wenn man die Subventionen und den Redispatch mit in die volatil zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien bei der Kostenbetrachtung mit einfließen lässt. Ferner sind Kernkraftwerke die einzige Möglichkeit C02 neutral eine Grundlastverorgung und Netzstabilität zu gewährleisten.
 
domian schrieb:
Ferner sind Kernkraftwerke die einzige Möglichkeit C02 neutral eine Grundlastverorgung und Netzstabilität zu gewährleisten.
Das ist schlicht falsch... Schon im Sommer reicht die PV-Leistung als Grundlast vollkommen aus, ansonsten gibt es noch Biomasse und Wasserkraft.
 
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Boimler schrieb:
Schon im Sommer reicht die PV-Leistung als Grundlast vollkommen aus, ...
Außer nachts, am Morgen und Abend, Gewitter oder Bedenken Himmel, also quasi immer - oder?

Deutschland steigt bei KI somit jetzt wieder in die Atomkraft ein, wobei die eben im Ausland stehen. So war das eigentlich nie gedacht.
 
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domian schrieb:
Ferner sind Kernkraftwerke die einzige Möglichkeit C02 neutral eine Grundlastverorgung und Netzstabilität zu gewährleisten.
Nein. Dafür müssten KKW CO2 neutral sein. Ansonsten: Lagerung, verrückte Nachbarn (Putin), mögliche Störfälle, Materialermüdung, etcpp.
Boimler schrieb:
PV-Leistung als Grundlast vollkommen aus, ansonsten gibt es noch Biomasse und Wasserkraft.
Ich gehe mit und erhöhe um Wind.
Achso: sollte Sonnenkönig Söder im Königreich Bayern weiterhin nicht mitspielen, sollten wir die einfach vom Netz trennen. Alternativ 3€ die kW/h
RKCPU schrieb:
Außer nachts, am Morgen und Abend, Gewitter oder Bedenken Himmel, also quasi immer - oder?
Und dann weht kein Wind?
 
domian schrieb:
Ferner sind Kernkraftwerke die einzige Möglichkeit C02 neutral eine Grundlastverorgung und Netzstabilität zu gewährleisten.
Wen willst du eigentlich mit diesen Behauptungen ohne Belege und Argumente überzeugen?
Ergänzung ()

dhew schrieb:
So vereinfacht ist diese Aussage schlichtweg falsch. In Deutschland wurden außerdem bereits in Betrieb befindliche, sichere, gut gewartete Kernkraftwerke der Generation 2 abgeschaltet.
Für die AKWs die als letztes in D abgeschaltet wurden gab es Ausnahmegenehmigungen um diese ohne die alle x Jahre fällige Revision laufen zu lassen.

Aber was soll schon passieren wenn man AKWs wie in der Schweiz 80 Jahre lang laufen lassenwill?
 
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dhew schrieb:
sichere, gut gewartete Kernkraftwerke der Generation 2
Würde es sichere KKW geben, würden Rückversicherer die mit Kusshand versichern. Tun sie aber nicht. Seltsam. Die versichern quasi alles für Geld.
 
dhew schrieb:
So vereinfacht ist diese Aussage schlichtweg falsch. In Deutschland wurden außerdem bereits in Betrieb befindliche, sichere, gut gewartete Kernkraftwerke der Generation 2 abgeschaltet.

Sag ich ja, war eine dumme Entscheidung von der CDU. Kann man aber nicht mehr ändern. Jetzt aber wieder voll in die Kernenergie rein, günstig, wie? Dazu kommt, dass wir jetzt Energie brauchen und nicht in 20 Jahren. Spricht einfach wenig für Kernenergie und gegen Solar und Wind.
 
Nighteye schrieb:
Nicht zu vergessen wir haben nichtmal Endlager für den Atommüll des letzten Jahrhunderts in Deutschland.
[...]
Das Problem ist aber rein politisch und hausgemacht. Rein geologisch haben wir Endlager. Andere Länder sind da pragmatischer.
 
Ayo34 schrieb:
Wie stellst du dir das mit "aktivieren" vor? Wir müssen die Dinger neu bauen und das dauert 10-20 Jahre, wenn man ins europäische Ausland schaut.
in Friedenszeiten hätte man sofort das größte AKW Europas verfügbar, am Dnepr
kostet nur etwas guten Willen statt sinnloser Kriegseuphorie

sinnvollerweise baut man solche Datacenter dann neben das AKW
(und es gäbe auch Städte die Fernwärme nachnutzen können)

btw.
Endlager könnten viel kleiner sein, wenn man mit schnellen Brütern alte Brennstäbe nachnutzt, ala France.
Da war Deutschland mal Technologieführer!
(Endlager in Dtl. ist eeh ökonomischer Schwachsinn in einer globalen Welt mit riesigen Wüsten, ... warum
nicht mit Kasachstan o.ä. Atommüll gegen Öl+Gas "tauschen")
 
Zuletzt bearbeitet:
Onshore Wind und Sonne haben in Deutschland ca. 3.000 Volllaststunden, ein Jahr hat aber 9.000 Stunden.
Dieses Problem ist seit 1/2 Jahrhundert in der Strombranche bekannt, aber bisher marginalisier.
Akkus plus Elektrolyseure fehlen, das dauert aber noch 2-3 Jahrzehnte bis Atomstrom so ersetzbar wird.
 
Was sagt die Statistik zum letzten Quartal, waren da nicht die fossilen übermäßig erforderlich? (Windflaute)
und
Dann dürfen die wenigen Gaskraftwerke die Datacenter+Stahlkocher betreiben und bei den Peoples wird die
Heizung runtergedreht?
 
GerryB schrieb:
btw.
Endlager könnten viel kleiner sein, wenn man mit schnellen Brütern alte Brennstäbe nachnutzt, ala France.
Da war Deutschland mal Technologieführer!
Und natürlich emittiert eine Wiederaufbereitungsanlage nur Rosenduft.
 
Boimler schrieb:
Dabei wird der erhöhte Verbrauch durch das Internet und dessen Dienstleistungen schon seit zwei Jahrzehnten

Insgesamt sinkt der Stromverbrauch in Deutschland seit Mitte der 2000er Jahre. In 2023 hatten wir den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung.
Das liegt einerseits an Effizienzsteigerungen, primär aber an der Verlagerung energieintensiver Industrie ins Ausland. (z.B. Chemie, Aluminium, ...)

Durch die geplante Nutzung von Strom für den Individualverkehr und das Heizen, sollte er in den nächsten 10-15 Jahren allerdings dramatisch ansteigen... Man prognostiziert in Richtung Verdoppelung.

Ja erneuerbare kann man gut skalieren, wenn man die nutzbaren Flächen dazu hat. Was in Deutschland schon problematisch wird. "Jeder" ist ja dafür, aber nen Windrad im Garten will halt doch keiner.

Wer bezahlt die Überkapazitäten? Ich baue nen PV Park, dann will ich den Strom auch verkaufen und zwar auch im Sommer, wenn ihn keiner braucht. Sonst lohnt sich die Anlage nicht.

Mit welchen Speichern soll das gemacht werden? Akkus sind für kurzzeitig und Netzstabilität okay, aber nicht für ich bringe den Strom von Juli bis Januar. Elektrolyse und Methanisierung?
Solche Industrieanlagen sollen eigentlich mit hoher Auslastung durchlaufen, wenn ich jetzt immer nur stundenweise (geht nicht) oder wenige Monate im Jahr produzieren kann (Mai-September) steigen die Kosten immens.

Sagen wir wir machen das trotzdem. Wie ist der Preis pro kWh, nachdem die Kette einmal durchlaufen wurde?

Also Windkraft-Netz-elektrolyse-speicher-Rückverstromung-netz-verbraucher?
(Als kleiner Tipp, es geht ungefähr 50% der Energie "verloren", alle Investitionen müssen gedeckt werden und am Ende will jeder was verdienen)
 
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