News AMD: Nach Orton und Richards geht auch Hegberg

Ich glaube nicht, dass die Entlassung bzw. die Verabschiedung der Manager wirklich viel mit der Entwicklung am Prozessormarkt zu tun hat. Man bedenke, dass gerade im Vertrieb sehr große Erfolge vorzuweisen sind: Dell und Toshiba verbauen wieder AMD-Produkte, Apple verbaut wieder verstärkt ATi-Karten.
Wenn man das marketing und den Vertrieb hätte wegen schlechter Öffentlichkeitsrabeit hätte umstrukturieren wollen, dann hätte man es zu den Pentium 4-Zeiten machen müssen. Man hatte den klar besseren Prozessor und schaffte es nicht, ihn an die breite Masse zu verkaufen.
AMD hat zurzeit wahrlich andere Probleme als das Marketing. Früher musste das marketing den leuten erklären, warum weniger Gigahertz zu mehr Lesitung führt. Nun müssen sie erklären, warum Intel dies inzwischen besser kann, dies nicht groß erklären musste und warum AMDs nur noch mit mehr Gigahertz schneller werden :)
 
Gut, drei Manager haben die Firma verlassen. Daraus jetzt zu schliessen, dass AMD große Probleme hat, halte ich für sehr kurzsichtig.
Sicher hat Intel in den letzten Monaten Druck ausgeübt, aber jetzt steht ja der Launch der K10 Prozessoren kurz bevor. Mit diesen wird AMD wieder sowohl im Server-, als auch im Desktop-Bereich gehörig aufholen. Da von Problemen zu reden, passt einfach nicht.
Ich konnte den Phenom in Aktion sehen und bin absolut überzeugt, dass da was ganz Großes kommt.
 
Naja, es ist nun wahrlich nicht so, als würde bei ATi alles rosig laufen. Nach wie vor bemängeln bspw. alle Online-Medien, dass neue Chipsätze immernoch erst mit (ver)alte(te)r Southbridge erscheinen und Linux-, BSD- und Solaris-User können AMD-Grafikkarten auch nach wie vor nicht viel abgewinnen.
 
Gut aber das sind Punkte, die nix mit der Marketingabteilung zut un ahben oder dem Vertrieb.
 
Vielleicht doch, denn wer trifft denn bspw. diue Entscheidung, wie viel Geld die Entwicklung für Linuxtreiber ausgeben darf? Das macht der (sozusagen) "Vorstand" gemeinsam, entscheidend ist dabei sicherlich der CEO (wer war das bei ATi vor der Übernahme durch AMD eigentlich?), aber es wird abgestimmt. Und es ist eben schon eine Marketingentscheidung, ob man sich den Linux- BSD- und Solarismarkt schenken will - wie das ATI die vergangenen Jahre getan hat - oder man man dort mehr Geld investiert.
 
Gefällt mir langsam garnicht mehr was bei AMD abgeht wenn langsam die ganze Führung das Handtuch wirft dann ist irgendwas ganz und garnicht OK bei denen! Hoffe AMD bleibt bestehen sonst sieht es Böse aus im Prozzimarkt...
 
Wann streicht eigentlich Hector Rui"nö"z die Segel?
Seitdem der da oben hockt ist doch so einiges schief gelaufen.
Jerry Sander III. hat AMD doch erst dahin gebracht, wo sie 2002 standen. :(
 
MountWalker schrieb:
Vielleicht doch, denn wer trifft denn bspw. diue Entscheidung, wie viel Geld die Entwicklung für Linuxtreiber ausgeben darf? Das macht der (sozusagen) "Vorstand" gemeinsam, entscheidend ist dabei sicherlich der CEO (wer war das bei ATi vor der Übernahme durch AMD eigentlich?), aber es wird abgestimmt. Und es ist eben schon eine Marketingentscheidung, ob man sich den Linux- BSD- und Solarismarkt schenken will - wie das ATI die vergangenen Jahre getan hat - oder man man dort mehr Geld investiert.

Die Entscheidung trifft der Markt selber, je nach Anteil des Nutzung der Kunden von Betriebsystemen.
 
@#38 da outet sich der intel fanboy..so einen mist hab ich schon lange nicht mehr gehört..bzw. gelesen atm stimmts vielleicht der C2D is stärker als der X2 aber damals.. stabilere systeme? da hatten beide keine probleme bzw. gleich viele..
es ist oft ein kommen und gehen.. wenn mal ein großer geht muss ja nicht die ganze firma den bach runter gehen..

bitte nicht immer solche panikmache...
 
@ CyLord83

Dann erklär mir mal, warum Nvidia deutlich mehr Engagement für Linux aufbringt - Linux ist schließlich nicht stärker verbreitet als Linux.
 
Ganz einfach. Der markt für Linuxfähige ist so klein, dass dort nur ein Hersteller Platz hat.
 
Auch unter Jerry Sanders stand AMD mehr als nur ein mal auf der Klippe.

Man kann nicht mal sagen, dass sie Intel zu leicht genommen haben. Es überrascht, dass Hector Ruiz vor kurzem eingestanden hat, dass der K10 sich um ein halbes Jahr verspätet hat. Im Gegensatz zu Intel hat AMD weniger Resourcen, um "gestreckte" Roadmaps unbeschadet zu überstehen.

Ich denke, die Kriese bei AMD lässt sich nicht nur an einer Person wie Hector Ruiz festmachen, Jerry Sanders hin oder her.

MFG Bobo(2007)
 
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