AMD Prozessor DDR5 Support

Ltcrusher schrieb:
Da bin ich der Meinung, daß er - wenn er wechselt - zumindest das Mainboard als mögliche Fehlerquelle ausschließen sollte. Klar kann dann noch immer der Controller im Prozessor quer treiben.
Okay, aber trotzdem hast du die eigentliche Frage nicht beantwortet: Wo ist der Zusammenhang zwischen dem X-Chipsatz und besserer Speicherkompatibilität?

@WoopsyYaya
Du müsstest halt auch mal lesen, was dir erklärt wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
das verhält sich wie das mindesthaltbarkeitsdatum auf lebensmitteln...der hersteller muss angeben wie lange es mindestens hält...heißt aber nicht das es nicht auch länger hält...
das himalaya salz lag viele tausend jahre im berg und wird dann jetzt nach nem jahr schlecht? bei nem jogurt wär ich da vorsichtiger den nen jahr länger stehen zu lassen wie draufsteht...heißt aber immernoch nicht das der morgen von allein ausm kühlschrank abhaut weil das aufgedruckte datum um ist.
bei den cpus ists halt ähnlich, die garantieren dir das da 4800, 5200 oder 5600 funktioniert, an der stelle kannst du glück haben und da läuft da nen 6800 mit einfach xmp/expo laden oder du hast pech und der macht keine 100mhz mehr wie angegeben (ohne viel manuelles eingestelle und geteste)
 
Wenn man Spitzfindig ist, verwirkt man mit dem OC die Garantie... Das gehört zu der Geschichte auch dazu..

Deswegen dann auch niemals bei RMA oder ähnlichem angeben, das man XMP/EXPO etc benutzt.
UV ist ne andere Geschichte. Powertarget runterstelle ist auch ne andere Geschichte.
 
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Ich glaube, ein Punkt wird hier oft missverstanden: Die offiziellen RAM-Angaben (z. B. 4800 bei Intel oder 5600 bei AMD) sind keine technische Obergrenze, sondern nur der garantierte Basistakt, den der Hersteller zu 100 % stabil zusichert. Alles darüber läuft automatisch unter OC – egal ob XMP/EXPO oder manuell.


Entscheidend ist dabei nicht der Chipsatz, sondern in erster Linie der Speichercontroller in der CPU. Der fällt von CPU zu CPU unterschiedlich aus. Manche schaffen problemlos 6000+ MT/s, andere haben schon bei 5600 ihre Mühe. Das erklärt auch, warum dein 12900K mit 6000 MT/s instabil wird, während ein anderer Alder-Lake problemlos damit läuft. DDR5 war bei der 12. Generation einfach noch sehr „frisch“.


Bei AMD ist es ähnlich: Offiziell 5600, praktisch aber bei vielen 6000–6200 ohne großen Aufwand möglich. 6400–6600 schaffen nur gute IMC-Samples, und vieles darüber geht nur asynchron, was dann wieder Latenznachteile bringt.


Unterm Strich: Weder bei Intel noch bei AMD ist die offizielle Angabe die echte Grenze. Aber sie garantiert dir, was ohne Feintuning immer laufen sollte. Für stabile 6000+ brauchst du bei jedem Hersteller ein gutes Zusammenspiel aus CPU-IMC, Board und RAM – und manchmal einfach Glück.
 
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leuchte94 schrieb:
Das erklärt auch, warum dein 12900K mit 6000 MT/s instabil wird, während ein anderer Alder-Lake problemlos damit läuft. DDR5 war bei der 12. Generation einfach noch sehr „frisch“.
Kenne Leute mit solch einen Arbeitsspeicher, die damals Probleme hatten 6000 MHz überhaupt zum Laufen zu bekommen. Das hat sich damals mit einem Z790 Board und einem Prozessor aus der 13. Generation verbessert und mein 13900K Prozessor läuft auch mit einem Z790 Board problemlos mit 6600 MHz.
 
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