Alphanerd schrieb:
Frag sie mal, wie sie den ETF besparen wollen ohne Arbeit.
Der Einstieg wird ja oft mit ein paar EUR kolportiert und dann wird multimedial oftmals von minimalem Aufwand für maximale "Erträge" geworben. Da haut man sich auf YT doch schon seit einiger Zeit die besten Tipps um die Ohren.
Alphanerd schrieb:
Und auch mit einem normalen ETF Sparplan wird man nicht reich
Nochmal:
Es geht auch nicht um den einzelnen Vorgang an sich, nur wie damit im Netz/in der Gesellschaft umgegangen wird. Quasi als wenn man eben nichts mehr machen muss um den im Netz oftmals dargestellten, überbordenden Lebensstil erreichen zu können.
Donnerkind schrieb:
Das muss doch irgendwo erwirtschaftet werden
Das ist schon richtig.
Allerdings sehe ich das im globalen Kontext als recht klein. Ja, nicht vernachlässigbar, aber eben auch nicht signifikant. Der Mehrwert einer CPU im privaten Sektor ist noch anders zu berewerten, als die CPU im unternehmerischen Bereich.
Wenn ich jetzt mit dem arbeitsuchenden Bürger spreche und Ihm in seiner Besorgnis die Signifikanz von AMD CPU's bzw. deren Produkte nahebringe und das in den Kontext setze, bekomme ich als Antwort den hier:
RMS_der_Zweite schrieb:
Dann lässt du das alles eben im Tagesgeld liegen und die Bank handelt statt dessen mit deinem Geld an der Börse
Sie wird einen Teufel tun. In harte Fakten zu investieren, wie z.B. Mitarbeiter oder Entwicklungen, lassen sich gut auch innerhalb von gescheiten Liquiditätsplanungen und echten Rentabilitätsvorschauen durchziehen. Da muss nicht alles am Konto liegen bleiben.
Pjack schrieb:
gibst Du das Geld doch immer anderen
hier als Gehalt/Ausgabe in die Hand ... richtig!
Aus Geld welches ich hier erwirtschaftet habe, aus Maßnahmen die hier umgesetzt wurden und hier einen Mehrwert unter Mitwirkung und Leistung einiger oder Vieler hervorgerufen haben.
Mir ist das zu wenig, einfach Geld in die Hand zu nehmen, es wohinzustapeln, und später in den Topf zu greifen und das Vielfache davon rauszuholen. Das ist zwar einfach, aber das kann doch nicht alles sein.
Für mich ist das einfach nicht wirklich sinnstiftend, geschweige denn erstrebenswert.
Gibst du etwas, bekommst du eine Gegenleistung die im Verhältnis steht ... da sonst die Wertschätzung zu dem Erreichten abnimmt (ich verlinke mal keine psychologischen Studien).
Für mich kein erstrebenswerter Impuls.
Wie schon geschrieben, sehe ich das freilich differenziert.
Wenn die Nachtarbeiterin/der Nachtarbeiter nicht weiterkommt (weil schon betagter und eventuell auch nicht mehr lernfähig für andere Berufszweige), und sich aufgrund der doch recht geringen Einzahlung in die gesetzliche RV eine Sicherheit verschaffen möchte ... nur zu ... es ist durchaus auch ein Werkzeug. Gern.
Aber ich sprach auch eingangs nicht von einer einseitigen Betrachtung des Themas, sondern von:
=dantE= schrieb:
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl dass die Gesellschaft immer weiter zur individuellen Bereicherung getrieben wird.
Was wiederum Neid und Missgunst schürt und die gesamtgesellschaftliche Entwicklung weiter negativ beeinflusst.
Die Berichterstattung hierzu hat mittlerweile enorm zugenommen ... und wenn dann noch jeder Zweite (stark übertrieben) ein "Juhuuu ... lass es krachen" und "ich freue mich" als einzige Reaktion auf diesen Post rauslässt, dann komme ich nicht umhin die geldwerte Steigerung als einzig interessanten Punkt zu klassifizieren.
Ich möchte das an dieser Stelle erst einmal ruhen lassen, denn der "Schweinehund" hat noch einiges zu tun und die Zeit geht erade flöten.
Danke für den regen Austausch und ich möchte noch mitgeben:
Ich bin nicht euer Gegner und meine es grundsätzlich immer gut mit euch
