=dantE= schrieb:Es geht ja auch weniger um das Aktiengeschäft an sich, als um die dahinterstehende Intention mit minimalem Aufwand maximalen "Reichtum" anzuhäufen.
Als wenn Geld das einzige ist, was es zu vermehren gilt.
Thema hierbei auch:
[...]ich will alles so günstig wie möglich[...] vs. [...]ich will aber für meine Leistung das Maximum[...]!
Das kollidiert mit meiner Erziehung und mit meinen Erfahrungen.
... und ja, da will ich nicht mitspielen!
Man kann auch mit Mehrarbeit mehr Geld erwirtschaften. Das ist weniger Spekulativ und führt meist immer zu mehr Kapital und mehr Wissen/Erfahrung.
Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber wenn man Aktien als Teilhabe sieht und nicht beabsichtigt, damit 'Geld zu verdienen', sehe ich das differenziert. Denn die 'seriöse' Wertsteigerung/Werterhalt in Form von Aktien beruht gewissermaßen auf, wie du es nennst, 'Mehrarbeit'. Weltweit betrachtet spiegelt sich in den Aktien das Wachstum der (Volks-)Wirtschaft(en), Mehrarbeit bzw. Steigerung von Produktivität etc. Dass am globalen Wachstum nur Großkapital beteiligt sein soll, finde ich hingegen nicht. Idealerweise kann jede/r mit seinem erarbeiteten Kapital in Fortschritt und Wachstum investieren und von weiterem Wachstum & Fortschritt zumindest anteilsmäßig etwas profitieren - wenn er z.B. selbst keine Firma oder einen Betrieb hat, an dem er Anteile erwerben kann (und vor dem Hintergrund, dass er mit seiner Lohnarbeit nicht zuverlässig beteiligt wird).