News AMD-Quartalszahlen: Starkes Wachstum und Aus­sich­ten lassen Aktie explodieren

DonDonat schrieb:
Schaufeln verkaufen zu können und fragen ob dass eventuell später zu massiven Verlusten bei einem selbst in einer sonst stabilen Sparte aka Gaming führt,
Versteh ich nicht was du damit meinst, mit Schaufeln meist du vermutlich K.I. Chips, wie führt das zu Verlusten bei Grafikkarten? Im Artikel steht doch das Leute wegen den Speicherpreisen wo AMD nichts für kann eben jetzt alles aufkaufen um dem ausm Weg zu gehen und dann die Nachfrage eben zurück gehen wird weil man die Lager voll hat, was hat das mit Schaufeln zu tun?

Ich versteh auch nicht was AMD anders machen könnte außer die Karten verschenken sie haben schon geringere Margen als Nvidia... die Karten sind preislich ok, natürlich nicht Ramsch wie für die Minderwertigen Intel Karten mit minderwertigen Treibern...
 
MalWiederIch schrieb:
die allermeisten verlieren aber bekanntlich an der Börse
Auf hochspekulative PennyStocks oder Einzelaktien trifft das definitiv zu.
Geld halten und über die Dauer aufbauen lässt sich aber relativ risikobefreit mit ETFs- relativ, nicht komplett ohne Risiko.

Viele denken beim Thema Aktien aber immer noch an das schnelle Geld, wie man es aus Hollywoodfilmen kennt.
 
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Andreas_AUT schrieb:
Jetzt mal ganz blöd gefragt, der Umsatz stieg ja gewaltig, der Gewinn blieb aber weiter eher unten. Hat AMD soviel reinvestiert oder ist der Preiskampf einfach heftig?
Hier muss man ganz deutlich zwischen der Rechnung nach GAAP und nach NON-GAAP unterscheiden.

Nach GAAP beträgt der Netto-Gewinn 10 % vom Umsatz.

Nach Non-GAAP beträgt der Netto-Gewinn 22 % vom Umsatz.

Die ca 1 Mrd USD Unterschied Unterschied zwischen GAAP und Non-GAAP besteht darin dass in GAAP der Wert der Aktien ausgewiesen werden muss mit denen AMD Angestellte bezahlt hat (487 Millionen USD) und dass in GAAP Abschreibungen, die auf die Übernahmen zurückzuführen sind, ausgewiesen sind (551 Millionen). Hinzu kommen noch 26 Millionen an weiteren Kosten für Übernahmen.

Und dann hat AMD die OPEX vom Vorjahresquartal ebenfalls um ca 1 Mrd. USD erhöht. Hier schlägt der höhere Aufwand für R&D zu Buche. Weitere Faktoren sind, dass AMD einiges in den Vertrieb investiert hat und dass AFAIU die Field Enegineers auch übers Marketig laufen.
 
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Pjack schrieb:
Der Median des deutschen Privatvermögens liegt weit unter dem anderer westlicher Industrieländer. Die demografische Entwicklung ist katastrophal und die Altersarmut quasi vorprogrammiert. An der Marktentwicklung teilzunehmen, hat nichts mit Bereicherung zutun, sondern reicht im besten Fall, um seinen Lebensstandard und Wohlstand zu erhalten.

=dantE= schrieb:
So wird zwar der eigene Reichtum vermehrt, aber der Mehrwert für uns hier in der Region bleibt aus.

Wenn ich Aktien für wenig Geld kaufe und dann für viel verkaufe ... wo kommt das viele Geld her, das ich da bekomme? Das muss doch irgendwo erwirtschaftet werden, es wird also aus der "echten" Wirtschaft abgeschnorchelt. Folglich bezahlen wir alle dafür, weil wir die Produkte der Unternehmen kaufen, die Teil der Wirtschaft sind.

Früher waren es halt statt Aktienerlöse die Zinsen aufs Bankguthaben, die man "für nichts" bekommen hat. Auch hier: das Geld hat die Bank von ihren Kunden für Kredite "verdient", also von Firmen. Also letztlich auch wir selbst.
 
=dantE= schrieb:
An die Börse zu gehen schließe ich (in jedem Fall) aus. Punkt!
Dann lässt du das alles eben im Tagesgeld liegen und die Bank handelt statt dessen mit deinem Geld an der Börse, während sie dir weniger als den Inflationsausgleich zahlt.
 
Ich verstehe anscheinend das Problem nicht.

Ich stelle Unternehmen mein Geld als Eigen-/Fremdkapital (Aktien/Anleihen) zur Verfügung und bekomme dafür Zinsen, bzw. Gewinnbeteiligung.

Und? Nichts entsteht aus nix.
 
Donnerkind schrieb:
Das muss doch irgendwo erwirtschaftet werden
Nö. Du hast darauf gewettet, dass jene Aktie später mehr wert ist. Jetzt verkaufst du sie zu diesem höheren Preis an jemanden, der wettet, dass die später noch mehr wert ist. Das Geld wurde nicht 'erwirtschaftet'.
 
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Donnerkind schrieb:
Das muss doch irgendwo erwirtschaftet werden, es wird also aus der "echten" Wirtschaft abgeschnorchelt.
Der Börsenwert ergibt sich aus Nachfrage und Angebot an Aktien. Mehr Nachfrage treibt den Preis nach oben mehr Angebot drückt den Preis.

Der Börsenwert hat einen gewaltigen Hebel. Es wird nur ein Bruchteil der ausgegeben Aktien aktiv gehandelt. Die Kursänderung wirkt sich auch auf die nicht gehandelten Aktien aus. D. h. die Masse der Aktien verändert ihren "Wert" ohne das auch nur ein Cent für diese Aktien bezahlt worden ist.

In Phasen von Kursanstiegen steigt der Börsenwert und damit werden "Werte" quasi aus der Luft aufgebaut. In Phasen von Fallenden Kursen sinkt der Börsenwert und damit lösen sich "Werte" quasi in Nichts auf.

Im Grund ist es dasselbe wie bei Immobilien. Da werden Werte ermittelt. Aber im Grund weiß man erst wenn man die Immobilie verkauft, was sie wirklich wert war. Bei Aktien ist das Verkaufen im allgemeinen einfacher weil die Börse für ein Zusammentreffen von Verkäufern und Anbietern sorgt. Aber es gab Momente und es wird sie immer geben, wo sehr viele verkaufen wollen und nur wenige kaufen wollen und dann fallen die Kurse schier ins Bodenlose.

Die echte Wirtschaft bringt einen Funken an Rationalität an die Börse. Wenn die Bullen die Kurse nach oben getrieben haben und die Kurse nicht zur Leistung und den Erwartungen an das Unternehmen passen, dann gewinnen die Bären die Oberhand und diese drücken die Kurse wieder.

Im Aktuellen Aktienkurs von AMD sind einige Milliarden Umsatz mit Data Center GPUs eingepreist. Dass die Kurse nicht eingebrochen sind, liegt daran, dass momentan auch die Server CPUs sexy sind. Es hat die Börse gar nicht gestört, dass der Umsatz mit Data Center GPUs Quartal zu Quartal rückläufig war.
 
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TR2013 schrieb:
Ich stelle Unternehmen mein Geld als Eigen-/Fremdkapital (Aktien/Anleihen) zur Verfügung und bekomme dafür Zinsen, bzw. Gewinnbeteiligung.
Das Geld ans Unternehmen fließt beim IPO, danach ist es quasi eine Gebrauchtaktie und die Firma verdient an Kurszuwächsen genausowenig wie ein Autohersteller an Gebrauchtwagenverkäufen anderer.

Natürlich halten viele Unternehmen nennenswerte Anteile ihrer eigenen Aktien und setzen die als Währung ein, die Anteilseigner fordern außerdem Wertsteigerung. Aber direkt fließt aus dem Handel erstmal nichts. Die Anteile werden langfristig im Schnitt teurer weil die Produktivität steigt.
 
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@RMS_der_Zweite Ja, aber Problem is da keines, oder? Ist ja egal ob die Anteile gebraucht sind ob die Firma selbst Anteile hält. Nicht jeder verkauft sich zu 100%.

Werden Anteile langsam teurer, liegts vielleicht an Produktivität oder Inflation allgemeinen. Hab ich kein Problem. Ist quasi mein Inflationsschutz.

Werden Anteile schneller mehr oder weniger Wert, liegts am Erfolg ider Misserfolg des Unternehmens. Gehört dazu. Logisch.

Geht's extrem schnell auf und ab liegts an der schnellen Transaktionsfähigkeit der Anteile und an der Spekulation der Menschen. Gehört halt nun seit über 100 Jahren auch dazu. Am Ende geht der Wert aber eigentlich immer Richtung Realismus/Wirtschaftlichkeit.

Problem sehe ich keines.

Außer ich hab was verpasst oder war faul beim Lesen.
 
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=dantE= schrieb:
Wenn ich also Summe X aus meinem Portfolio entnehme, sie in die Aktien packe und die Arbeit andere machen lasse, lediglich den Absprung für mich sinnvoll treffen muss um „Kohle zu machen, dann ist die Relation von Aufwand und Outcome hinsichtlich der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung einfach schlecht. Das fühlt sich doch irgendwie falsch an.
Solange dein Portfolio nicht dein Safe Zuhause ist, gibst Du das Geld doch immer anderen, die damit auf die eine oder andere Weise arbeiten.
 
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Ohne TSMC hätte AMD das nicht geschafft.
 
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@Alphanerd Intel lässt nicht bei TSMC fertigen..
 
@fineline Aber sicher. Arrow Lake und Lunar Lake kommt (und Nova Lake wird) überwiegend aus TSMC-Fertigung, die GPUs komplett, auch Teile anderer CPUs.
 
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@fineline klar lässt Intel bei TSMC fertigen. Sie wären sonst schon lange weg vom Fenster.
 
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TR2013 schrieb:
Problem sehe ich keines.
Ich auch nicht. Ich denke es ist die generelle Skepsis gegenüber dem Kapitalmarkt.

Es gibt ja auch immer dieses Geschrei beim Wetten auf fallende Kurse, mit der Wette beim Abschluss der Gebäudeversicherung darauf dass die Bude abbrennt hat aber keiner ein Problem.

Zeitweise war "Hedgefonds" ein Reizwort, dabei ist hedging nur die Absicherung gegen fallende Kurse durch Wetten darauf.
 
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