News AMD Threadripper 3000: Multi-Threading mit 32 Kernen auf die Spitze getrieben

DrDoom schrieb:
Da mus Microsoft wohl noch mal ordentlich Hand anlegen an den sheduler. Geht ja irgendwie garnicht, dass man Kerne von Hand zuweisen muß, damit das ordentlich funzt...
Moment, man hat es hier gemacht, damit alle Anwendungen unter dem gleichen Szenario laufen, um besser mit dem 3700x vergleichen zu können. Es ist also gut, dass man Kerne auch manuell zuweisen kann.
 
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Apps Threads zuweisen unter Windows 10
Die Zuweisung von Threads zu Anwendungen kann über den Task Manager von Windows 10 erfolgen, wird auf diesem allerdings nicht von jeder Anwendung akzeptiert. Cinebench und Handbrake aus dem Parcours ignorierten die Vorgaben geflissentlich und nutzten immer alle verfügbaren Threads.
Dieses Problem läst sich mit (Achtung Werbung) Process Lasso sehr gut beheben.
Das teil ist irgendwie der bessere Taskmanager vor allem, man kann die Einstellungen auch speichern und beim nächsten Start des Zielprogramms z.B. Handbrake werden die gemachten einstellungen wiederhergestellt. z.B CPU-Leistung unter normal, Prozesszugehörigkeit alle bis auf einen Kern.

Die wichtigsten Funktionen des programms funktionieren auch noch nach Ablauf der Demo (Alles Freigeschaltet) weiter
 
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Olunixus schrieb:
Wirklich beeindruckend - da muss ich mir als Intel-Freund für den nächsten PC ernsthaft Gedanken machen...
Da muss man sich eigentlich gar keine Gedanken mehr machen, es mag nur noch ganz bestimmte irrationale Gaming fps sheet Argumente für den 9900K/S geben, ansonsten ist Intel Outside.
sobald es auch um CPU Arbeit und Desktop Anwendungsbereiche geht, ist das Thema sowieso durch.
Ich konnte gestern einen WoW Gilden Kollegen davon überzeugen, seine monatelang geplante Anschaffungsentscheidung für einen 9700 zu Weihnachten noch mal zu überdenken und einen 3600 oder sogar 3700 in Erwägungen zu ziehen.

Intel hat durch den “fps in Gaming„= Intel gesetzt Vorsprung bei den pre 3000er Ryzen einfach immer noch ein sehr dominantes Standing aus der Gewohnheit.
Das wird sich ändern.
 
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"In den 19 Minuten und 10 Sekunden, die der Ryzen 7 3700X für den Parcours benötigt, schließt der Ryzen Threadripper einmal Blender, siebzehn Mal POV-Ray und acht Mal Corona ab – und hat noch einen kompletten Ryzen 7 3700X quasi frei zur Verfügung.

Die drei Benchmarks ohne manuelle Zuweisung auszuführen gelingt auch, die Ergebnisse je Anwendung sind dann aber sehr schwankend, weil der Windows Scheduler mal der einen, mal der anderen Anwendung mehr Rechenleistung (Threads) zuweist. Das Ergebnis in POV-Ray auf dem 3970X bei Zugriff auf alle 32 Kerne schwankt so beispielsweise zwischen 3.600 und 5.900 Punkten, während parallel Corona zwischen 36 und 55 Sekunden benötigt und Blender immer mal eine Pause einlegt. Wird ein Benchmark neu gestartet, während zwei andere noch laufen, kommt es ebenfalls immer mal zu Wartepausen. Die manuelle Zuweisung ermöglicht hingegen einen zuverlässigen Fortschritt je Anwendung."

@AvenDexx

Das bedeutet für mich, dass der scheduler eben nicht die last ordentlich auf die Kerne verteilt und Probleme macht. Und natürlich ist es gut wenn man Kerne von Hand zuweisen kann, aber nicht zwingend zuweisen muß, weil Windows das nicht gebacken bekommt. Das ist der kleine feine Unterschied. Ich denke Microsoft hat das Handling so vieler Kerne und paralleler Anwendungen einfach noch nicht perfektioniert und muß da nochmal ran...
 
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Oh mann... Das ding ist echt eine Maschine!

Wer weiss, wie der 64Core abgehen wird!??!?
Und dann kommt schon Zen3. Ein weiteres TOCK.
SMT4 oder SMT8 wie IBM es tut, wär auch Brutal! Grade im Serverbereich.

32C mit SMT4 = 128Threads.
Man stelle sich einen Nativen 64Core mit SMT8 vor = 512 Threads!!!
 
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Echt toll, was AMD hier für ein Feuerwerk abbrennt!

Habe einen 9900k verbaut, wenn in ca. 2-4 Jahren ein Wechsel zur DDR5-Plattform ansteht,
hat man die Qual der Wahl.

An eine sooo verbraucherfreundliche Situation kann ich mich nicht erinnern.

AMD hat es mit dem Ryzen geschafft, den übermächtigen Kokurrenten frontal anzugreifen und geht z.Zt. als Sieger hervor.

Bin wirklich gespannt, was in Zukunft noch kommt.
 
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Die Tests wurden [...] mit einer Titan RTX (GeForce 441.20) durchgeführt. 32 GB RAM (4 × 8 GB DDR4-3200, CL14, 1T) waren installiert.

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren...
:daumen:

Wäre dafür, dass das der nächste Gewinnspiel-PC wird... :love:
 
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Sehr beeindruckende Ergebnisse. Danke für den Test.
 
Warhead schrieb:
war der gleiche abschnitt nicht bereits im review zu finden? :?

Es steht ja auch im Artikel so, aber trotzdem finde ich das jetzt etwas komisch. Kann nicht jeder Teil im Review potentiell untergehen? Ich hatte erwartet, dass hier zumindest noch etwas ausgebaut wird, was im Review getestet wurde. Aber nö, einfach nochmal das Gleiche. Aber gut, so lange das jetzt nicht nach jedem Test passiert, stört es mich nicht.
 
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Naja, also ich finde den Test keineswegs hypothetisch: als Medienschaffender könnte ich mit TR also im Hintergrund ein Video rendern und im "Vordergrund" weiter am Layout/Text/Inhalt des Beitrags im CMS oder der Gestaltung in plain HTML arbeiten. Ich kenne es hingegen bisher von der Arbeit, dass man für das reine Rendering einen eigene Workstation rum stehen hat...die kann man sich folglich künftig praktisch sparen. Sehr angenehm!
Allerdings kommen wir da gleich zu einer Frage bezüglich Videoschnitt, die hier schon in verschiedenen Threads nur bedingt gut beantwortet wurde: welche Videoschnittsoftware empfiehlt sich in Kombination mit welcher Hardware? Zum Beispiel sollen viele CPU-Kerne bei Adobe ja tendenziell wenig bringen, weil Adobe wohl der Ansicht ist, dass CUDA reicht. Avid, Vegas...etc. hingegen sollen die CPU-Leistung wohl sehr gut auf die verschiedenen CPU-Kerne skalieren können, können dafür aber mit CUDA nichts anfangen. Wäre es möglich, das hier mal ausführlicher darzustellen?
Denn: und jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt. Diese brachiale CPU-Power ist IMHO im "Home-Dekstop" praktisch überflüssig, weil ja der normale User nur bisschen daddelt, surft und vielleicht noch bisschen Office macht. Für CAD, 4K-Schnitt, Bildbearbeitung 20MP aufwärts(und eben alle anderen Anwendungen, die pure Rechenpower benötigen) mag das wohl Sinn machen. Vor allem wird das ein völlig anderes Arbeiten, weil z.B. die Vorschaufunktionen noch besser in Echtzeit laufen dürften.
 
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Danke, das ist ein sehr interessanter Artikel!
Der neue threadripper ist der Wahnsinn.
 
Laphonso schrieb:
Ich konnte gestern einen WoW Gilden Kollegen davon überzeugen, seine monatelang geplante Anschaffungsentscheidung für einen 9700 zu Weihnachten noch mal zu überdenken und einen 3600 oder sogar 3700 in Erwägungen zu ziehen.

Ist denn WoW nicht so ein Fall, wo Intel tatsächlich noch einen deutlichen Vorsprung hat oder hat sich da mit Ryzen 3xxx was geändert?
Finde da keine WoW Benchmarks mit den neuen Ryzen.
 
TheUngrateful schrieb:
Ist denn WoW nicht so ein Fall, wo Intel tatsächlich noch einen deutlichen Vorsprung hat oder hat sich da mit Ryzen 3xxx was geändert?
Finde da keine WoW Benchmarks mit den neuen Ryzen.

Mit Ryzen 3000 hast du absolut keine Probleme in WoW. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
 
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Also die perfekte Kiste für die ganzen großen Let's Player, die entweder weiter zocken können, während sie ihre Videos rendern lassen oder nicht mehr zwei Rechner brauchen, bei denen einer zum Zocken genutzt wird und der anderen permanent fürs Rendern blockiert ist.
Herr Gronkh müsste sich da eigentlich gerade vor Freude ins Höschen machen ;)
 
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Ist schon beeindruckend was das so geht. Das ganze wird aber in meinen Augen beträchtlich abgewertet da es ja unter Windows nicht möglich ist so was "out of the box" zu nutzen. Der Scheduler ist da zu schlecht und macht dann die Rechenleistung zu nichte. Hier muss dringend nachgebessert werden. Und sei es auch nur ein Tool mit dem sich die Kerne pro Anwendung verwalten lassen.
 
TheUngrateful schrieb:
Ist denn WoW nicht so ein Fall, wo Intel tatsächlich noch einen deutlichen Vorsprung hat oder hat sich da mit Ryzen 3xxx was geändert?
Finde da keine WoW Benchmarks mit den neuen Ryzen.
Da er demnächst auch Multiboxen möchte, sind 8c/8T einfach nach hinten raus Gummibänder um die Beine.
Die WoW Engine mag für die WoW App/Instanz einen nativen Kern mit viel GHz, und da sind 5 GHz oder mehr natürlich nett. Für das Multiboxen sind möglichst viele Kerne und Threads dann auch Luft für alle anderen laufenden Prozesse. Und da kauft man nix mehr von Intel, jetzt.
 
Conqi schrieb:
Aber nö, einfach nochmal das Gleiche. Aber gut, so lange das jetzt nicht nach jedem Test passiert, stört es mich nicht.

Aber doch: Hinweis dazu, wie man Threads in Windows 10 zuweist, und eine Aussage darüber, was passiert, wenn alles einfach so parallel ausgeführt wird (Frage im Thread zum Test), sind drin. Also ganz bewusst erweitert.

Das wird heute übrigens von den Zugriffen der Inhalt des Tages. Und das war absehbar. Wir "recyclen" hier wirklich nur sehr selten und mit Bedacht. Aber das Ding musste einfach sein.
 
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TheUngrateful schrieb:
Ist denn WoW nicht so ein Fall, wo Intel tatsächlich noch einen deutlichen Vorsprung hat oder hat sich da mit Ryzen 3xxx was geändert?
Also diese Frage finde ich witzig: da ich WOW als Betatester(open US) schon 2004 kennen lernen durfte, kann ich mit Sicherheit sagen, dass WOW auch auf meinem AthlonXP mit X800XT damals hervorragend spielbar war. Da man die Grafikdetails sehr gut per Schieberegler skalieren kann, hat es IMHO 0% Einfluss auf die Ingame-Performance, was für eine Hardware man hat: man kann z.B. die Texturen ausschalten. Entscheidend(für mich) war immer nur, dass die Sichtweite maximal aufgedreht ist, damit man immer alles im Überblick hat. Und das geht, theoretisch, sogar mit einer 2C ULV-CPU von Intel ohne dedizierte Graka...klar sieht es fluffiger aus, wenn man bessere Hardware hat, aber wenn WOW eines nicht ist, dann ressourcenhungrig.
 
cohrvan schrieb:
Bitte bitte nicht gleich hauen aber ich brauch da mal ne aufklärung bei dem ganzem Kern-Wahn themen...

Thema Gaming (Arbeitssoftware wie Musik oder Grafik nicht betrachtend):

Existieren echt Spiele die mehr als 1-2 Kerne benutzen ? :watt:

Klar.
Als Vergleich nimm einfach den 7600k vs 7700k vs 8700k vs 9900k - Am besen taktbereinigt und sieh dir Tests an.
Vor allem die Frametimes. Da siehst du schnell, dass man Vorteile mit mehreren Kernen/Threads hat.

aldaric schrieb:
Mit Ryzen 3000 hast du absolut keine Probleme in WoW. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Läuft sehr gut. Kann ich bestätigen.
Intel ist zwar immer noch vorne, aber der Sprung von Ryzen 2000 auf 3000 war in WoW gewaltig.
Ergänzung ()

sidewinderpeter schrieb:
Also diese Frage finde ich witzig: da ich WOW als Betatester(open US) schon 2004 kennen lernen durfte, kann ich mit Sicherheit sagen, dass WOW auch auf meinem AthlonXP mit HD3850 damals hervorragend spielbar war. Da man die Grafikdetails sehr gut per Schieberegler skalieren kann, hat es IMHO 0% Einfluss auf die Ingame-Performance, was für eine Hardware man hat: man kann z.B. die Texturen ausschalten. Entscheidend(für mich) war immer nur, dass die Sichtweite maximal aufgedreht ist, damit man immer alles im Überblick hat. Und das geht, theoretisch, sogar mit einer 2C ULV-CPU von Intel...

Das stimmt nicht ganz.

In den heutigen Raids bricht sogar ein 9900k 5ghz all core ein. Hatte nen 9900k und hatte ~40FPS bei Lady Ashvane oder Queen Aszhara mit ~20-25 Mann Raids.

In manchen Dungeons sieht es ähnlich aus (Tol Dagor oder Wacrest Manor).
Bitte nicht mit WoW aus 2004 vergleichen. Ich hatte damals auch irgeinen Intel Pentium Rechner aus dem Zielpunkt (in DE heißt der Laden glaube ich PLUS)
 
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