News AMD und Intel: Zukünftig bis zu 16 CPU-Kerne?

Beide Chip-Giganten machen sich gedanken, das finde ich gut.
Es werden jedoch in denn kommenden Jahren immer mehr Probleme auftreten die sich die Hersteller stellen müssen, zum einen sind nicht mehr unendlich viele Die-Shrinks möglich, was die Förderung neuer Herstellungstechniken vorraussetzt.

Sowohl Programmierer sowie Softwarehersteller müssen einen Weg finden MultiCore noch effizienter zu nutzen.

Die Abwärme darf natürlich bei den heutigen Usern auch nicht über 95W steigen, wir wollen ja alle Ökofreundliche Pc's haben um auch weiter mit V8s über die Straße zu brettern.

Mobelität steht heutzutage mit an höchster Stelle, immer mehr Technik auf immer weniger Raum für Unterwegs, der Trend löst sich von Desktoprechnern.

Die X86 Architektur ist zwar mitlerweile so stark modifiziert das Sie kaum noch an die ursprüngliche Architektur erinnert, jedoch ist auch sie solangsam an ihrer Grenze, da muss auch gehandelt werden.

Da kommt viel Arbeit in den nächsten Jahrzehnten auf die Hersteller zu, um zukünftige Probleme lösen zu können. Aber Interessant ist das ganze jetzt schon, wo uns die Zukunft hinführen wird.
 
Für mehr Takt braucht man auch mehr Spannung.
Die erhöhte Spannung ist der Grund für die unverhältnismäsig hohe Leistungsaufnahme, nicht der Takt.
 
Stimme der News-Aussage insofern zu, als Software heute gerade mal auf DualCore in der Breite optimiert wird, für Quads hingegen gibt es erst Beispiele, nur im professionellen Bereich oder bei Spezial-Software können Mehrkern-Prozessoren sinnvoll angesprochen werden.

Als Privat-Kunden können wir uns doch getrost zurücklehnen, die Entwicklung laufen und neue Spiele-Konsolen oder andere Gerätschaften mit XCore-CPU sich bewähren lassen. Gekauft werden die neuen 8-/16-Core-Prozessoren zumeist aus Prestigegründen (wie vor kurzem noch die Quads), ehrliche Aussagen wie von RIPchen oben sind selten. Betrachtet man zudem die Relation der Kosten von Software zu Hardware - bspw. welche Hardware-Investition nur das Spiel Crysis ausgelöst hat - so sind manche Diskussionen wirklich müßig.

Wer später MultiCore-Software laufen will (Spiele, Multimedia, Raytracing etc.) wird sich schlicht die Hardware zur Anwendung besorgen. Als Trend in der Kaufberatung/Forum glaube ich das klar erkennen zu können. Es wird immer eine Nachfrage nach Produkten geben, mit denen man sich von den anderen absetzen kann. Und wenn es nur um Benchmarks oder das Gefühl geht, die CPU "in den Händen" bzw. "getestet" zu haben. Mir persönlich reichen ja aussagekräftige Reviews ;)
 
64bit-CPUs wurde m.E. lange nicht treiberseitig unterstützt, denke eher wegen den Herstellern anderer Komponenten als von MS so gewollt. Erst mit Vista scheint dieser "Bann" gebrochen. Und selbst dort werden noch Jahre vergehen, bis 64bit-Programmierung sich in der Masse durchgesetzt hat. Altlasten wiegen in der Computer-Welt nunmal schwer, die 32bit-Software hat ja keine gravierenden Nachteile, wenn DX10 nicht wäre, hätte sich nicht mal Vista/32bit so gut verkauft.
 
Hui, sind ja einige dabei, die meinen, man brauche nicht mehr Kerne als zwei oder vier. Natürlich braucht man sie im Moment nicht als Home-Andwender, wohl aber Server-Strukturen, Firmen, Berechnungssysteme.
Die Technik MUSS und WIRD wachsen (Generell tut sie das in dem IT-Bereich extremst schnell, was absolut wünschenswert ist. Das führt zu Preisverfall und großen "technisch-möglich"-Sprüngen) und somit auch indirekt für den Home-Anwender.
Ich frage mich bloß, ob die Erhöhung der Rechenkern-Anzahl sinnvoll ist - jedenfalls für Home-Anwender.

Es besteht übrigens gar keine Frage, in wie weit neue Technik hier benötigt wird. Wir sind alleine im (eigentlich absolut unwichtigem) Spielesektor noch relativ "unterentwickelt". Natürlich sieht Crysis und Co. schon jetzt sehr gut aus, aber es gibt noch viel, viel mehr, was man mit mehr Ressourcen ermöglichen könnte. Eine Umgebung, in der jedes Blatt, jeder Ast berechnet wird, in dem der Boden aus einzeln berechneten Sandkörnern besteht, und nicht aus einer mehr oder minder flachen Textur...Ob das möglich ist, ist gar nicht in Frage zu stellen - außer man könnte in die Zukunft blicken.

Gruß
Dawodo
 
Unbegrenzte Power! auf 16 wird dann 32 folgen und dann 64! *träum* Ich hoffe mal die verwirklichen ihre Pläne ^^
 
Es wird ja nicht für dich komplizierter, deswegen kann es dir egal sein. Ein 8Ghz Singlecore macht es auch nicht einfacher...
 
Diese News ist wohl eher ein Lückenfüller als eine wirkliche Neuigkeit...
 
Zuletzt bearbeitet:
naja ab 16 is schluss wurde bereits gesagt... ich denke mal das sie den prozzesor so gestallten werden das er nicht mehr gelegt wird sondern gesteckt wird warum ich das denke ist ganz einfach der gedanke liegt an beiden seiten links und rechts sprich 8 je seite und dann müsste man dementsprechend auf beiden seiten ein aktiv und passiv kühler ham

ich hoffe ihr wisst was damit gemeind is nicht mehr horizontal sonder vertikal
 
Also Virtualisierungen, um den ganzen Overhead des Informationszeitalters schneller zu transportieren, Supercomputer, die Atombombenexplosionen simulieren, um effektivere Waffen zu produzieren, Filme rendern, damit das Popkornessen nicht so langweilig ist - ja, wahrlich _echte_ sinnvolle Optionen, eben grundlegend sinnvoll.
 
Naja man könnte auch sagen, dass man einfach bei 64 Cores noch weiter an der Taktschraube dreht... nach unten hin! Dazu die Pro/Mhz Leistung steigern und zack ist das Problem (Leistungsaufnahme) in ganz weite Ferne gerückt.
 
Ich denke eher, das die CPU Produktion in Richtung Grafikkartenentwicklung geht, viele Kleine Unterprozessoren die dem Überprozessor zuarbeiten (wie es jetzt ist Stream-Prozessoren auf der Graka) und CPU und GPU irgendwann miteinander verschmelzen.
 
Natürlich, "steigert man die Taktrate, steigt die TDP ins Unendliche." Erhöht man die Anzahl der Rechenwerke, geschieht das nicht???
Ich will nicht sagen, dass ich etwas von Prozessorbau verstehe, aber ist das nicht ein wenig unlogisch? Vergleicht z.B. mal den Phenom 64 X4 mit dem Athlon 64 X2, da sieht man die höhere TDP deutlich...
 
Irgendwann, werden nur noch Anzeigegeraete existieren, und Rechenzeit/staerke wird gemietet. Die koennen die vielen Kerne gebrauchen:

NEU: 3PetaFlop Flatrate, nur 42 Eurasio/Vollmond
 
Irgendwie gehts immer weiter. Ich glaube, dass nach 16 auch 32 ger CPUs rauskommen. Also schonmal auf 2020 freuen^^
 
Ich begrüße diese entwicklung. Vorallem wird sich jetzt mehr auf Technik berufen, als darauf die letzten MHZ aus einer CPU zu quetschen, wie es in der Vergangeheit oft der Fall war. Man erinnere sich nur an die Katastrophalen Pentium 4s....
 
nein, war nicht von Bill Gates.

Aber egal wer das gebracht hat, es passt einfach.

Achja, wo steht in der News, dass Intel und AMD jetzt schon 16-kern-CPUs auf den Markt werfen wollen?
Was ich heraus lesen kann, ist, dass die die CPU Entwicklung beschreiben, denn die MHz lassen sich nicht mehr so gut steigern, bzw. es ist nicht effizient genug.
Also mehr Kerne drauf

Aber die meisten lesen nur "16 CPU Kerne" und natürlich das "?" und denken, dass die morgen schon irgendwo im Laden erhältlich sind..
 
Wichtig scheint mir Hinweis auf die Softwareentwickler.
Selbst 4 Kerne werden immom nur von Profi-Programmen und lobenswerten Ausnahmen ausgenutzt, da sehe ich mehr Bedarf als bei der Hardwareentwicklung.
 
Du glaubst nicht, wie sinnvoll Servervirtualisierungen im Hinblick auf Stromersparnis, Redundanz, Ausfallsicherheit und Administrationskomfort ist.

Mit Supercomputer werden nicht voranging Waffen entwickelt. Eher Wettermodelle und gar medizinische Probleme und Lösungen berechnet.
Also durchaus sinnvolle Sachen, die Power benötigen.

Für den privaten Sektor ist Rendern als Vorteil sicherlich zweitrangig, machst du das aber beruflich, sieht die Sache wieder ganz anders aus.
 
Zurück
Oben