News Amiga 1000: Vor 40 Jahren brach das Zeit­alter der 16 Bit endgültig an

Snoopy69 schrieb:
Hab noch den Amiga 2000A (und 2000B), den ich 2008, nach gut 20 Jahren das letzte Mal in Betrieb nahm, um zu schauen, was noch geht. Die Daten auf der HDD (Seagate ST-277R - 65MB) waren noch drauf. Hatte ich auf eine leere Partition kopiert (zum Auffrischen). Ist aber auch schon wieder 17 Jahre her

Unvorstellbar, dass ich die Partitionstabelle und das Setup (wann, was, wo startet) selbst schreiben musste

Meine Games waren „Carrier Command, Wings“ und eins von dem ich den Titel nicht mehr weiß. Man musste Rohstoffe auf der Erde abbauen, Raumschiffe bauen und andere Planeten besiedeln

btw:
Weiß jmd, wie aufwändig es ist, die Daten als Backup auf moderne Medien zu migrieren?
Bei den A2000 bitte nach dem Uhren-Akku schauen die laufen gerne aus und zerfressen das Mainboard!!!

Zum Backup, es gibt bei Alinea Computer SD zu IDE Wandler, die werden als HDD Ersatz eingesteckt und damit sollte das Backup klappen.

Gruß Micha
 
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CB_usr90 schrieb:
Kann mich noch an die unzähligen Schuhkartons voller unsortierter Disketten erinnern.
Es war einfach unfassbar nervig die Disketten zu suchen.

Naja oder Schatzsuche , ich kann mich noch daran erinnern wie kurz nach der Wende ein C64 ins Haus gefunden hat mit vielen vielen Disketten und paar Modulen und keine Ahnung was die Namen auf der Disketten bedeutet haben

Also rein damit und fleißig getestet , auf Perlen wie Maniac mansion , Predator , Zack MC Kraken , monkey Island usw gestoßen oder Module wie Moon patrol ....ach ja das waren noch Zeiten
 
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mein 500er liegt im schrank und läuft bei bedarf! :daumen:
 
Gibt auch noch das schöne Video der Vorstellung des Amigas in Frankfurt mit Frank Elstner:

Da hieß die Maus noch Rollkugeleingabegerät :D
 
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Vor meinem 18. Geburtstag hatte ich die Wahl zwischen Geld für den Führerschein und einem Amiga 500.
Da ich eh keine Kohle für ein Auto hatte, entschied ich mich für den Amiga 🕹️🥰
 
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TheBeastMaster schrieb:
Wahrscheinlich wegen der 16bit ALU und Datenbus.
Das Ding hat tatsächlich eine 16-Bit ALU, das ist mir damals komplett entgangen.
(https://raw.githubusercontent.com/larsbrinkhoff/m68k-microcode/master/doc/Yacht.txt)

-------------------------------------------------------------------------------
Rules of thumb :
-------------------------------------------------------------------------------
1) 68000 external data bus is 16 bit so any operation on a long word in memory
will take at least 2 full bus cycles.

2) 68000 internal data bus is 32 bit so reading/writing word or long word from
/ to a register take the same time.

3) There are 3 math units. One 16 bit ALU and two 16 bit Address Units. The ALU
was complex enough for the math instruction set while the AUs were only able to
do address related math (add, subtract).
So, The ALU is used in the execution of instructions whereas the AUs are used
to calculate the effective address(es). And, of course, the 2 16 bit AUs worked
together to make the 32 bit effective address calculations.
Therefore, to do a simple 16 bit math instruction, the ALU can do the operation
while the AUs perform address calculations during the same micro-cycle.

3a) 68000 ALU is 16 bits so any arithmetic or logic operation between 2 values
take more cycles with long words values than with words values even if source
and destination are registers.

3b) For arithmetic operations on an address register such as ADDA and SUBA, the
whole 32 bits destination address register is used regardless of the operation
size (.W or .L). As this arithmetic operation is done by the ALU and no the AUs
and in regard of the previous rule (3a), the ALU will take longer to perform
word sized operations on address registers than on data registers.

4a) in general case, the source operand is evaluated first then the destination
operand is evaluated and, at last, the instruction is executed. These 3 steps
can't be mixed. "addi.w #<data>,-(An)" is a good exemple for this rule.

4b) there are some optimized instructions for which the previous rule doesn't
apply, destination operand evaluation starts before the end of source operand
evaluation. "abcd.b -(Ay),-(Ax)" is a good exemple for this rule.

5) As SP=A7 it seems obvious than (d16,An) and (d16,SP) always have the same
timings. Same thing for (d8,An,Xn) and (d8,SP,Xn).

Aber wenn man danach geht wäre Zen5 eine 512-Bit CPU wegen AVX oder doch eine 128-Bit CPU wegen der Breite des RAMs?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Amiga hatte ich nie.
Ich habe meine 'Computerkarriere' nach der Bundeswehr dann 1984 mit einem Apple Macintosh als Rechner für das (Informatik-)Studium begonnen.
War ja auch 16-Bit
Auf Windows bin ich erst nach 2000 gewechselt - zum einen aus Kostengründen nach einer Scheidung und zum anderen, weil Apple den Gaming Bereich damals schon sträflich vernachlässigt hatte (bis heute so weit ich weiß)
 
Zuletzt bearbeitet:
TomH22 schrieb:
In der Lesart der 80er Jahre wurde der 68000 der Generation der 16 Bit Prozessoren zugeordnet, auch von Motorola selbst.
Wir waren 1987 als Klassenfahrt auf der Cebit und dort wurden A500 und A2000 vorgestellt. Ausdem wurden Probeexemplare vom Amiga-Magazin verteilt, in denen es ein Preisausschreiben gab: Wenn man ein Abo abschließt, kann man einen Amiga 500 gewinnen.

Das habe ich gemacht, aber nicht gewonnen, habe das Abo aber behalten, da sehr interessant und ich mir sowieso einrn Amiga kaufen werde: Bis zum bitteren Ende, als das Abo in ein PCgo-Abo (mit CD) umgewandelt wurde und das Amiga-Magazin nur noch eine mehrseitige Beilage war. - Auf der CD waren immer mal wieder interessante Sachen, aber nach ca. einem Jahr hatte ich genug und es gekündigt. - Die gut 1,5 m Amiga-Magazine im Regal habe ich irgendwann entsporgt. Zwar etwas schade, aber bei den beiden Umzügen seit dem hätte ich die nicht mitschleppen wollen und ich hatte auch nie das Bedürfnis mal wieder drin rum zu blättern.

Jedenfalls wurde damals häufiger gesagt, der Amiga ist ein 16-bitter, der aber intern mit 32-bit arbeitet. - Das habe ich nicht hinterfragt. Hauptsache der Amiga war ein Amiga! - Was will man mehr? ;)

Solus schrieb:
Mit dem Amiga konnte man alles machen, und dann hat man damit auch alles gemacht.
Der Spruch gefällt mir! :)

P0ppy schrieb:
Meinen Amiga 500 habe ich 1988 zur Konfirmation bekommen und habe Tage und Nächte vor der Kiste verbracht.
Bei der Workbech 3.0 meines A1200 gab es CrossDOS, was 720k PC-Disketten lesen und schreiben konnte. Damit habe ich damals meine Daten übernommen.

Vor einigrn Jahren habe ich mir für 5€ bei eBay ein USB-Diskettenlaufwerk gekauft, um einen Gutschein nicht verfallen zu lassen (weil ich noch ein paar alte Disketten habe - die dann tatsächlich noch funktionierten und wovon ich den PC sogar noch booten konnte), damit könnte ich das auch heute noch machen, hätte ich noch den Amiga.
 
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Hach mein geliebter Amiga (500) - ruhe in Frieden!
Ich glaube mein wichtigstes Werkzeug war damals "X-Copy". 😜
 
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scryed schrieb:
Also rein damit und fleißig getestet , auf Perlen wie Maniac mansion , Predator , Zack MC Kraken , monkey Island usw gestoßen oder Module wie Moon patrol ....ach ja das waren noch Zeiten
Loom fand ich danals richtig klasse. Damit haben wir mal eine ganze Nacht durchgemacht um es im höchster Schwierigkeitsstufe durchspielen, damit wir auf die in anderen Stufen übersprungene Szene, wenn er seine Kapuze abnimmt, sehen konnten.
 
Sehr schöner Artikel!

Mir fehlt ein bisschen die Demoszene, wir haben gestaunt was sie alles aus der Kiste rausholen und was natürlich nicht zu vergessen ist, die Warezsene, was wurd da auf dem Schulhof getauscht, natürlich ist das im Nachgang nicht okay gewesen aber damals war das Bewusstsein dafür ein anderes. Von den Copyparties mal ganz zu schweigen 😏. Es fühlte sich so nach „down the Rabbithole“ an, alles war neu, alles war möglich.

Hab meinen A500 geliebt, umgesprüht in schwarz mit Glitzer drauf. Ein Traum!

Gibt Tage da vermisse ich die alte Freundin schon, alles war noch verständlich und nachvollziehbar.
 
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Auch wenn noch ein Kollege heute mehrere modifizierte A1200er einsetzt und davon schwärmt, hatte ich leider nie einen gehabt. Nach dem C64 hatte ich ein SNES, weil ich ja doch nur zocken wollte und bin dann gleich auf einen PC mit Pentium 90 und ohne FDIV Bug gegangen.
 
Meinem damaligen A500, trauere ich teilw. heute noch nach.
Obwohl man ehrlicherweise sagen muss, dass das Teil wohl in der Zwischenzeit div. Reparaturen/Upgrades benötigt hätte (Stichwort: Elkos, Ersatz Diskettenlaufwerk, etc.), um überhaupt noch zu funktionieren und höchstwahrscheinlich würde das Ganze die meiste Zeit irgendwo verstauben.
Aber ein wenig Schwelgen in Nostalgie, darf man ja... :)
 
fej1965 schrieb:
Nach meinem "Commodore C64" hatte ich einen "Schneider Tower AT". Ich meine, der war noch vor dem Amiga auf dem Markt, war aber leistungsmäßig wohl hinter dem Amiga. Aber die Leistung hat man eh bei einem DOS-System nicht bemerkt. Steht noch in meinem Keller, müsste ihn mal anwerfen... mit Bernsteinmonitor. Vermutlich geht da nichts mehr.
Uii, der Tower AT, der ist natuerlich auch was cooles. (-:
 
Caramon2 schrieb:
Für meine Spritkostenverwaltung nutze ich übrigens immer noch ein altes Amiga-Progamm per FS-UAE.
Ein aktueller Benchmark:

FS-UAE.png

Das läuft auf einem alten AMD FX-8350 (4 GHz, Turbocore deaktiviert), der hier mit 120k Trockensteinen gebencht wurde:

https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-fx-8350-vishera-test.1923/seite-19

Edit:

Das ist offenbar nicht vergleichbar: Wie kann ein 4000 MHz AMD kaum 7x schneller als ein 25 MHz A4000 sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Methylherd
Die Quickshots waren auch echt Mist.
Bei uns hat der einzige Quickshot auch nicht lange gehalten, obwohl wir damit nicht viel gespielt haben.

Die Competition Pro, einmal im durchsichtigen Blau und einmal in Grün, hingegen haben bis zum Schluss durchgehalten. Da war ich damals schon als Kind erstaunt, dass keiner der beiden Competition Pro die Grätsche gemacht haben, obwohl wir bei manchen Spielen im Eifer des Gefechts schon draufgehämmert haben.
 
Djura schrieb:
Weil ja auch ein jeder Jugendlicher in den 90er Jahren dreistellige DM-Summen für IT-Equipment ausgegeben hat.
Festplatte war wohl eher 4-stellig, erinnere mich an ein Angebot 1395 DM für 20MB. Allein meine Speichererweiterung auf 4MB für den 500er hat knapp 400 DM gekostet. Aber dank 2 zusätzlichen FDDs konnte ich z. B. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (3 Disketten) ohne Diskettenwechsel spielen. :love:
 
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Kann mich irren aber war damals nicht vor allem entscheidend wie groß der Adressraum durch das "OS" war bzw.wie viel genutzt werden könnte?

War nicht das die grösste Limitierung? Es wurde ja auch immer von einem Bit-System gesprochen.

Also so habe ich es zumindest in Erinnerung.
 
hatte nur den amiga 500 anfang der 90ziger. habe ihn bis heute, wegen des 1a sounds, in guter erinnerung.
gespielt habe ich am liebsten die lotus teile und turrican.
bin dann recht schnell aber zum pc gewechselt. mit intergrierter hdd und soundblaster war der ab 1992 zum zocken besser geeignet.

hier mal der intro sound zu lotus 2. das war zu der zeit absoluter benchmark.
 
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