Nerdpatrol schrieb:
Da war aber auch böse Zauberei von Saruman im Spiel. Und soweit ich weiß, können Altman & Co. immer noch nicht zaubern - auch, wenn sie sich wie ganz tolle Zauberer verkaufen.
Das war eigentlich eher als Scherz gemeint, aber wenn du den weiterführen willst: Und die KI kann das was sie kann alles so von sich aus?
Die KI gibt das weiter was ihr im Training beigebracht wurde, d.h. Trainingsmaterial x Verhaltensvorgaben.
Und wer kontrolliert beide Aspekte? Altman bzw. Leute die er dafür bezahlt, also OpenAI.
Bei Grok stellt ja auch keiner in Frage, dass der Chatbot extra so entwickelt wird, dass er den Vorstellungen von Musk allein entspricht...
Nerdpatrol schrieb:
Hier hat nicht ein Chatbot einem unbedarften, geistig eingeschränkten Kind vorgeschlagen, Gift in den Kuchenteig zu mischen, sondern ein Erwachsener mit Tötungsabsicht hat sich Informationen geholt, die er auch auf 100 anderen Wegen holen konnte. Und mit Verlaub, wozu braucht man bitte Informationen über Waffen für so eine Aktion? Zielen, schießen, einer ist tot. Dafür braucht es 0 Gehirnzellen oder Wissen.
Hier hat der Chatbot einem Mann mit Depressionen und Selbstmordabsicht Informationen zu Waffen gegeben. In Chatverläufen in denen er ausführliche Frage zu Amokläufen und seiner Universität gestellt hat.
Frage: Du betreibst eine Flugschule, eine Gruppe Araber kommt zu dir und will Fliegen lernen. Bei allen Flugstunden interessieren sie sich jedoch nur für die Navigation und direkte Steuerung im Flug, der Start und vor allem die Landung sind ihnen egal, da stellen sie auch nie Fragen zu...
Wenn du die letzten 25 Jahre nicht unter einem Stein geschlafen hast würdest du dir dann Sorgen machen und zur Polizei gehen und nicht einfach denken, dass die Fliegen auch mit dem Flight Simulator und einem Buch lernen könnten, also kannst du deren Geld für die Flugstunden auch einfach annehmen...
Und Nein, der Täter aus dieser News hat sehr dumme Fragen gestellt (Pistolenmunition in einer Shotgun - ChatGPT antwortete, dass es dafür theoretisch Lösungen gibt, riet aber davon ab) und schließlich hat er es wohl auch verkackt die Shotgun erfolgreich zu benutzen. Hätte er mehr Kenntnisse von Waffen gehabt hätte er die Probleme mit der Shotgun wahrscheinlich beheben können, hatte er aber nicht.
Also Ja, der Typ war komplett unbedarft was Waffen anging.
Nerdpatrol schrieb:
Bei einer Anleitung für Rohrbomben - könnte - (nicht "müsste") man diskutieren, aber so?
Wieso? Ist doch nur ein wenig Sprengstoff (Schwarzpulver, notfalls Benzin) in nem Rohr und ein paar Schrauben, also sagt einem der (un)gesunde Menschenverstand zumindest. Wozu braucht man da mehr Informationen, beispielsweise von einem Chatbot oder Google? Warum hier Chatbots verurteilen, wenn die Idee hinter einer Rohrbombe kein Geheimwissen ist und man da auch selber drauf kommen kann?
Nerdpatrol schrieb:
Man sollte nur eine Frage stellen: Ist es sinnvoll, dass jeder Idiot Schusswaffen und Munitionsvorräte für einen ganzen Krieg im Supermarkt kaufen kann?
Die Waffen hat er der Täter von seiner Stiefmutter, die bei der Polizei ist. Dass sie die Waffen nicht sicher aufbewahrt hat ist natürlich kacke, aber hier kann man nicht wie üblich auf das (viel zu laxe) Waffenrecht der USA deflecten.
Nerdpatrol schrieb:
Man sollte froh sein, dass er vorm PC mit einem Chatbot geplaudert hat, statt einfach mal das naheliegendste zu tun, nämlich auf einem Schießstand zu üben. Das hätte die Zahl der Opfer sicher erhöht.
Die Waffe hatte er von seiner Stiefmutter. Ich weiß gerade nicht wie genau er daran gekommen ist, aber soweit ich das sehe hat sie die ihm nicht überlassen. Um damit auf einem Schießstand zu üben hätte er also erstmal um Erlaubnis fragen müssen, was diese womöglich abgelehnt hätte...
Denn...
Ikner's father discovered the abduction when his son told him during a phone call. He alerted authorities, noting that Ikner "has both developmental delays and special needs" and would be without access to his regular doctors. A Leon County Sheriff's Office affidavit stated that Ikner was "on medication for several health and mental issues, to include a growth hormone disorder and ADHD."
Das bezieht sich auf das Jahr 2015, als Zehnjähriger, zehn Jahre vor der Tat.
Ich weiß nicht wie sein aktueller Gesundheitszustand ist, aber eventuell war deine Aussage, dass ChatGPT hier nicht einem
geistig eingeschränkten Kind
geholfen hat vielleicht doch nicht korrekt.
Dazu kommt noch, dass er wohl hart rechts war (inklusive Hitlerbild als Profilfoto in irgendeinem Spielaccount) und je nachdem wie seine Stiefmutter drauf war, wäre das auch ein Grund für sie ihm keine Schießübungen mit ihrer Waffe zu erlauben.