News Amoklauf an Universität in Florida: Witwe von Opfer reicht Klage gegen OpenAI ein

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Raul99 schrieb:
Also den Werkzeug vergleich der von vielen gezogen wird finde ich nicht passend da bei Werkzeug die Hersteller immer mit beschreiben wie es benutzt werden muss und welche Gefahren es damit geben kann.
Sehr pauschal deine Aussage. An einem Hammer, Bohrer oder Maulschlüssel finde ich keine Beschreibung, selbst bei diversen Sets ist keine Dabei.
Raul99 schrieb:
Mir wird aber vor allem unwohl wenn Terroristen open source LLM zu Verfügung haben und diese Informationen über die Herstellung von Giftgas usw bereitstellen.
Das schaffen die auch ohne KI. 911 und andre Attentate gingen auch ohne KI
 
Alphanerd schrieb:
Aber wenn das LLM schon geantwortet hat, dass das töten von Kinder größere Aufmerksamkeit erregen würde, war die Konversation wahrscheinlich schon sehr eindeutig.
Diese Antwort finde ich auch über eine Suchmaschine bzw. wenn man selbst darüber nachdenkt. Dafür brauch’ ich keine KI.
 
Conqi schrieb:
Wo sind denn diese Informationsquellen, die mir Amokläufe als Lösung nahelegen? Wenn ich das auf meiner Webseite anpreise, ist das jedenfalls ggf. durchaus strafrechtlich relevant.
Woher nimmt denn KI seine Informationen. Du weißt schon das die nicht wirklich intelligent sind?
 
cyberpirate schrieb:
Wahrscheinlich weil die Waffenhersteller keine genaue Anleitung dazu gegeben haben?
Ich suche es jetzt nicht raus, weil ich dann vermeidlich auf irgendeiner Liste stehe, aber du findest die Anleitung zu jeder Waffe im Internet. Was meinst du, woher Chat GTP diese Infos bekommt?
 
Zhenwu schrieb:
Dann zeig uns doch mal die Statistik aus der hervorgeht, das seit 2022 die Zahlen durch Amokläufe gestiegen ist?
Bitte lesen, ich habe eine auf die Zukunft gerichtete Hypothese gestellt, von deren Richtigkeit ich überzeugt bin. Daher Hypothese. Diese mit Zahlen aus der Vergangenheit belegen zu wollen, ist daher eine sinnbefreite Forderung. Zumal ich keinerlei Notwendigkeit sehe, hier mit Zahlen zu argumentieren, für eine vermutete, wenn auch realisitische, Entwicklung in der Zukunft. Weiterhin ergibt sich zudem kein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Toten, der Häufung der Amokläufe und der vermuteten gesteigerten Effektivität durch KI, da eine Isolierung der Ursache-Wirkung-Beziehung in dem Fall nicht vorgenommen werden kann. So, wie ich z.B. auf der Heimbaustelle, die Auswahl der Werkzeuge, den Ablauf und die Mengen an Material besser aufplanen kann mittels KI, so geht es logischerweise in allen anderen Bereichen ebenso. Zudem unterstelle ich zuletzt eine Intention in der Forderung nach Zahlen, um den logischen Gedanken in Frage zu stellen, was ich als ein falsches und nicht zulässiges Diskussionsmitttel, aus oben genannten Gründen, empfinde.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Die Klageschrift ist in der News verlinkt!
Habe nicht alles gelesen, aber Ausschnitten zufolge war der Täter ein totaler "Kacknoob" und fragte ernsthaft ob man Pistolenmunition in eine Shotgun laden könne, welche Art von Amoklauf am meisten Aufmerksamkeit errege (daraus stammt dann die oben genannte Antwort), fragte wann die meisten Menschen an der Hochschule seien und was passieren würde wenn dort ein Amoklauf passieren würde.
ChatGPT hat ihm also auf dem ganzen Weg zum Amoklauf das Händchen gehalten und klar auffällige Chats niemals durch einen Menschen prüfen lassen.
ok das ist echt hart. das Sollte so nicht möglich sein.

"kacknoob" klingt irgendwie zu lustig ;D
 
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Die Anwälte werden schon dafür sorgen, dass eine hübsche Summe bei rausspringt.
 
Als nächstes klagt dann die Filmindustrie, weil man sich vom Chatbot zu gut erklären lassen kann, wo man gerippte Streams findet und auch was man so achten sollte.
 
Mein Beileid für die Opfer, aber die Klagekultur in Amerika ist schon übel. Wenn mich der Amokläufer vorher im Auto nach dem Weg gefragt hätte, könnte ich dann auch verklagt werden? 😝
 
mischaef schrieb:
Die Frage ist aber, in welcher Zeit und in welcher Vollständigkeit Du die Sachen im Netz findest. Bei Chatbots bekommst Du sie quasi vorgekaut serviert. Das wird dabei gerne vergessen.
Das ist mir schon bewusst, ja. Die Bots sammeln aber auch nur das zusammen was ohnehin schon da ist. Insofern kommt man an diese Informationen auch ohne die Nutzung derer.
Die Zeit ist natürlich ein Thema, aber ist das Entscheidend in so einem Fall? Wenn ich sowas plane ist es glaube ich irrelevant, ob man dafür nun ein paar Stunden länger suchen muss oder nicht.
Soll man dann auch Wikipedia verklagen können, weil es mir Informationen über chemische Stoffe oder Waffen gibt? Das ist auch eine Art von Zusammenfassung.

Verstehe mich nicht falsch, ich will Konzerne hier nicht aufs Blut verteidigen - aber ich sehe da ein massives Problem darin, dass das Rechtssystem in den USA sowas zulässt und man einfach munter auf ein paar milliönchen klagen kann und am Ende im Vergleich noch ein paar 100k mitnimmt weil der Beklagte kein Präzedenzfall riskieren will.

Würde mich nicht wundern, wenn hier findige Anwälte einfach ein bisschen Kohle für sich und die Mandantin rausholen wollen weils das Gesetz und das System so zulässt.
 
ZeroCoolRiddler schrieb:
Hab 30 Jahre Killerspiele ohne Amoklauf geschafft. Vermutlich ist doch die geistige Haltung des Menschen verantwortlich, nicht die Wahl der Mittel.
Konnten Killerspiele dir eine AI psychosis verpassen?

https://en.wikipedia.org/wiki/Chatbot_psychosis
Apocalypse schrieb:
Nicht ganz, denn eine Beratung welche Waffe am besten zur Selbstverteidigung gegen Menschen funktioniert wäre auch noch legitim.
Ich meinte natürlich im Angriff, hätte ich präziser schreiben können.
Zhenwu schrieb:
Das schaffen die auch ohne KI. 911 und andre Attentate gingen auch ohne KI
Es wird 9/11 geschrieben, sonst heißt es nine one one.
Dir ist schon klar, dass da eine ganze Organisation hinterstand? Die Attentäter Unterricht genommen haben etcpp? Siehst du da keinen Unterschied?

Diese Antwort finde ich auch über eine Suchmaschine bzw. wenn man selbst darüber nachdenkt. Dafür brauch’ ich keine KI.
Der Täter war technisch wohl sehr unbedarft und hätte sich diese Infos alleine nicht so zusammentragen können.
 
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SKu schrieb:
Ist Youtube Schuld, wenn ein User ein Tutorial sieht und am Ende doch nicht das gleiche Ergebnis erreicht?
Wenn du ein Video erstellt, in welchem du zum Amoklauf animierst, trägst du wahrscheinlich eine Mitschuld und wenn YouTube nichts gegen das Video unternimmt, wohl wissend dem Inhalt (bitte warten der nächste freie Ki-Agent wird sich um ihr Anliegen kümmern), könnte auch denen das zur Last gelegt werden. Wenn OpenAi eine Ki baut, welche zum Amoklauf animiert, könnte ihnen das zur Last gelegt werden.
Zhenwu schrieb:
Woher nimmt denn KI seine Informationen. Du weißt schon das die nicht wirklich intelligent sind?
Wir haben KIs gebaut die Code schreiben können, also können sie auch Zeitung lesen und den Inhalt grob einordnen.
 
Nerdpatrol schrieb:
Ja, es ist mal wieder das Werkzeug schuld, nicht die Hand, die es führt.
Wann kommen endlich Klagen gegen sämtliche Autobauer, weil ein Depp mit Handy am Steuer jemanden überfahren hat? Das muss doch Toyota schuld sein.. 🙄

Ich habe da eher nicht an das Telefon in der Hand gedacht, sondern an das vorsätzliche in eine Menschenmenge fahren.

mischaef schrieb:
Die Frage ist aber, in welcher Zeit und in welcher Vollständigkeit Du die Sachen im Netz findest. Bei Chatbots bekommst Du sie quasi vorgekaut serviert. Das wird dabei gerne vergessen.

Zu recht vergessen.

Ob ich die Informationen auf die ein oder andere Weise zusammentrage oder mir letztlich selbst beibringe, ändert weder etwas am Unrecht der Tat, noch am Ausgang der Tat.

Es gab auch vor der KI Amokläufe.
Böswillig könnte man sogar sagen, es gab hier trotz KI Unterstützung, was ich für Blödsinn halte, weniger Tote als bei anderen Taten ohne KI.

Warum nicht auch Google für StreetView anklagen?
Dadruch lassen sich Anfahrts- und Fluchtwege, sowie Sicherheitseinrichtungen im Vorfeld abklären.

Matziking schrieb:
Bin ich der einzige der nicht versteht, wieso nicht auch die Waffenhersteller verklagt werden, weil sie die Waffen und deren Handbücher zur Verfügung stellen?

Ja.

Denn sie stellen keine Bücher für Amokläufe zur Verfügung.
 
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scotch.ofp schrieb:
Wenn eine KI Psychisch labilen Menschen nahelegt doch besser vom Dach zu springen. Dann ist es schon etwas was man hinterfragen sollte.
Und wenn hier wirklich empfohlen wurde Kinder mit einzubeziehen um eine höhere mediale Aufmerksamkeit zu erreichen ...
 
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OpenSystemFan schrieb:
Bitte lesen, ich habe eine auf die Zukunft gerichtete Hypothese gestellt, von deren Richtigkeit ich überzeugt bin. Daher Hypothese. Diese mit Zahlen aus der Vergangenheit belegen zu wollen, ist daher eine sinnbefreite Forderung. Zumal
Wow, dann hast du so lange recht, bis eventuell irgendwann mal deine Hypothese wahr wird.

Wir könnten deine Hypothese also auch Verschwörungstheorie nennen.

Ab wann wäre es dir denn genehm, weiterzudiskutieren?
 
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Alphanerd schrieb:
Konnten Killerspiele dir eine AI psychosis verpassen?

Bei den ganzen OpenAI-Verteidigern hier im Thread frage ich mich, ob ich Herr der Ringe die ganze Zeit falsch verstanden habe... ich dachte immer Gríma Schlangenzunge war ein Böser, hier aber erfahre ich, dass Gríma nichts vorzuwerfen war und Théoden seine Ratschläge auch von jedem anderen Berater oder aus einem Buch hätte beziehen können ;)
 
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akuji13 schrieb:
Zu recht vergessen.

Ob ich die Informationen auf die ein oder andere Weise zusammentrage oder mir letztlich selbst beibringe, ändert weder etwas am Unrecht der Tat, noch am Ausgang der Tat.

Es gab auch vor der KI Amokläufe.
Böswillig könnte man sogar sagen, es gab hier trotz KI Unterstützung, was ich für Blödsinn halte, weniger Tote als bei anderen Taten ohne KI.

Warum nicht auch Google für StreetView anklagen?

Weil Streetview keine Psychosen auslösen kann, man zu Streetview auch keine Sycophantic Relationships aufbauen kann und Street View deswegen auch nicht nicht den Täter konstant ermutigt und bestärkt seine geplante Tat zu vollbringen. Streetview wird wahrscheinlich auch noch niemand darauf aufmerksam gemacht haben, das sein Plan nicht genug Kinder tötet und er für mehr Mediale Aufmerksamkeit vielleicht seine Ziele optimieren sollte.

Falls irgendwas davon Street View macht, wäre ich schwer dafür Street View Augenblicklich und permanent vom Netz zu nehmen.
 
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In diesem Zusammenhang stellt ich immer die gleiche Frage: Wenn OpenAI belangt werden sollte, warum werden dann nicht zuerst die Waffenhersteller an den Pranger gestellt, deren Waffen beim Amoklauf benutzt wurden?
Aber mal ehrlich. Da geht es in solchen Fällen in den Staaten doch gar nicht mehr um Logik, Recht und Gerechtigkeit. Es geht nur darum, wie man solch einen Fall zu Geld machen kann.
 
Apocalypse schrieb:
Was hat dieser Unsinn eigentlich mit irgendwas zu tun?

Was hat dieser Beitrag mit dem Thema zu tun?

Zweitens: Genau das ist es... Unsinn.
Am Ende landen wir im Mittelalter und lesen/schreiben wird uns verwehrt. Man könnte ja daraus Informationen nehmen um was auch immer zu tun. Es fängt an mit Amokläufe und kindesmissbrauch. Der Höhepunkt ist dann wieder 1984, Mittelalter mit Hexenverbrennung usw. aber wir haben uns ja weiterentwickelt!
 
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