@ über mir. Schau mal über dir.
Bei 20% Anteil an der Gesamtbevölkerung ist es schon fast wie eine andere Krankheit. Jeder 5 wird daran krank.
Psychotherapeuten gibt es z.Z. mehr als je zuvor und der Bereich boomt. Zudem kannst du mir glauben,
dass du einen depressiven Menschen von einem nicht depressiven kaum unterscheiden wirst.
1) Es sind oft die sehr intelligente Menschen betroffen. Gründe: Welt zu doof. Kringt ebenso wie die Formulierung, trifft es aber am besten.
Ich hatte da eine langjährige Freundin, die schon in der Schule derartig große schriftstellerische Fähigkeiten besessen hat, die
Depressionen geplagt haben. Andere Menschen, die sehr intelligent sind, haben eine Neigung dazu, weil:
2) Sie über den Tellerrand schaun und sie vieles nicht verstehen, was in der Welt so primitiv abläuft, da sie oft ein feineres Bewußtsein haben für
Umgang, Fairnis und Zuverlässigkeit. Es sind oft feine sensible Typen. Das durfte ich mehrmals aus nächster Nähe erfahren. Oftmals
sind sie intelligent genug Dinge zu erkennen und ihnen auszuweichen. Was aber können sie gegen Haudegen machen, die ständig deren Grenzen übertreten?
3) Der Durchschnittsmensch macht sich kaum über die Aspekte Gedanken, die derartige Menschen berücksichtigen. Wie sollen sich
diese Menschen in so einer Welt wohlfühlen? Das war auch schwer für diese Freundin. Mehrere Krankenhausaufenthalte.
Naja es ist jedenfalls eine bestimmte Menschengruppe stark darunter vertreten.
Habe da einige auch im Freundeskreis, da ich mich nicht nur über Party unterhalten möchte, sondern auch über Kunst und Wissenschaft.
Deswegen sollten Lehrer sehr sensible und sehr intelligente Menschen sein, um auch diese Kinder fördern zu können, damit sie nicht in dem Einheitsbrei
zur Miesmuschel werden *g*. Das kann das skandinavische Schulsystem besser. Jeder kommt zu seinem Recht.
Ich kann da noch eine Sache aus meiner Erfahrung erzählen. Als ich noch Abitur gemacht habe, da habe ich mir einfach einen Test gegönnt.
Ich habe immer sehr interessiert und tiefgründig mitduskutiert, aber trotz des Aufwandes in reli immer nur 9 Punkte geschrieben.
Da habe ich eines Tages gar nicht gelernt, mir die Stichpunkte einer Schülerin geschnappt, von der ich wusste, dass sie sehr einfach und
reproduktiv dachte. Was habe ich geschrieben???? Na 12. Ohne Vorbereitungsaufwand. Im Studium betreibe ich Minimalismus, weil alles andere nicht gefördert wird. Damit bekomme ich auch sehr gute Noten.
Das alles soll mal zum Nachdenken anregen. Das Schulsystem hat einfach zu viele Ungereimtheiten und es gibt leuchtende Beispiele, die es besser machen.
Meine Devise: Weniger Geld Banken leihen, mehr in die Bildung pumpen, Frustration verhindern und damit Amok.
Dabei ist mein Beispiel harmlos, aber ich habe zu meiner Schulzeit auch miterlebt, wie sich das bei anderen Schülern zugespitzt hat.
Vor allem dass es fast jeden an einer ausgezeichneten Schule getroffen hat. Mein Bruder, der immer sehr beliebt war, aber trotzdem verprügelt wurde.
Lehrer, die andere Schüler gemobbt haben, weil die Klasse sie gemobbt hat, um ihre eigene Beliebtheit zu steigern. Soetwas brennt sich ganz bestimmt in das Gehirn eines jugendlichen Teenagers ein. Das Lustige dabei ist, dass soetwas kaum bemerkt wird, weil nicht genau hingeschaut wird. Man stelle sich auch vor, soetwas gelangt ans Kultusminesterium.
Tja soetwas müsste mal jemand offen an so einer Pressekonferenz ansprechen. Ein frecher Reporter

Und wenns jemand mal umgesetzt hat und trotzdem Amokläufe wegen anderen Geschichten stattfinden, dann haben wir wenigstens nicht ein nutzloses Gesetz mehr, sondern viel erreicht
für die Teenager, die sich in ihrer prägenden Phase befinden.