Amoklauf in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden

Politiker müssen darauf reagieren. Da Sie aber genau wissen, dass der bessere Weg viele Konsequenzen fordert und vor allem Geld, lässt man ihn. Dennoch brauchen die menschen, wie schon immer, einen Schuldigen, um es zu verarbeiten.

Über die Charaktereigenschaften dieses Menschen können wir nichts wissen, sondern Meinungen aussprechen.

Jedenfalls muss diesen Menschen einiges getrieben haben, das oberste Gesetz des Lebens zu verletzen, nämlich sich selbst zu erhalten.

Fragen bleiben:
Unter anderem: Man schaue auf Seiten wie Uniprotokolle etc. Es gibt so viele Menschen,
die offensichtlich nach der Schule nicht wissen, was Sie mit Ihrem Leben anfangen sollen.

Das könnte folgende Gründe haben:
Schule presst Individuen durch ein vereinheitliches Raster, was ein Paradoxon ist.

1) Wie wäre es mit der Förderung der Kompetenzen bzw. Talenten der Menschen?

2) Sollten nicht Menschen nach der Schulausbildung ein Persönlichkeitsprofil haben?


Schulen und Lehrer sind oft Fachwissenschaftler und nicht Pädagogen:

Das kann man allein am Studienpensum absehen.

Dazu kommt, dass die Lehrer mit den richtig intelligenten Schülern nicht umgehen können.
Schema F-Lösungen gehen vor. Kreative eigene Konzepte werden nicht berücksichtigt.
Oft werden nur Dinge vorgekaut und genauso zur WIedergabe verlangt. Alles andere gibt Minuspunkte.

Es kommen Menschen dabei heraus, die wissen, was im Buch steht, aber sie wissen nicht, was für sie persönlich gilt und welche Ideen sie selbst ausmachen.

Schule sollte eigentlich ein freundlicher Ort sein.
 
Solche Taten sind, wenn wir ehrlich sind, doch nur schwer bis garnicht vorhersehbar. Da helfen weder strengere Waffengesetze, Verbote, mehr Geld für Bildung noch eine Familienpackung Psychologen etwas.

Eine gesellschaftliche Schuld oder Ursache sehe ich auch nicht. Natürlich ist es ein Reflex, sich auf die Suche nach "dem oder die Schuldigen" zu machen. Es ist jedenfalls einfacher, als sich eingestehen zu müssen, dass Amokläufe weder eindeutig vorhersehbar noch verhinderbar sind.

Sich einzubilden, die Schuld (Eltern, Waffengesetze, soziales Umfeld, Spiele, Gesellschaft, Politik, Emotionen, etc.) eindeutig beurteilen zu können ist naiv und Spekulation.

Wer kann denn hier ausschließen, dass Tim K. nicht einfach nur "böse" war?

MFG
 
Also was hier einige hier so dummes schreiben,da bekomme ich selbst einen Wutanfall.
Leute,ich rate euch zum Psychotherapeut zu gehen.Es wurden dank so einem Irren 16 Menschen getötet,nur weil dieser ein Komplex hatte welches ihn agressiv gemacht hat.
@Briggita
Es kann gut möglich sein.Ich hab mich heute mit einer Psychotherapeutin unterhalten.Sie sagte mir,dass Menschen die ruhig sind,auch zu depressivem Verhalten neigen können.
Die PErson schluckt es in sich herein und wenn sie wütend wird dann lässt er seine ganze Wut aus sich raus.Das ist dann eine Art Überraschungsangriff oder Effect.
Man kann es nicht auf Counterstrike zurückführen.Nur beweisst die Devise dass solche Spiele wie ein 3D-Shooter psychisch kranke dazu verleiten,so etwas auf Menschen auszuüben weshalb auch dann gesunde Menschen darunter leiden müssen.
Die Politiker schieben es auf die Spiele weil sie die Wahrheit und die Realität nicht erkennen wollen,was die für einen Scheiss gemacht haben.
Anstatt für ein richtiges Bildungssystem zu sorgen und an jeder Schule Psychologen einzustellen die sich mit den Sorgen der Schüler befassen,werden unnötig in andere Sachen Geld rausgeschmissen.
Eltern?Die Eltern sind doch selber meistens die 1.Anlaufstelle für den Psycho-Therapeuten!
Immer mehr wissen gar nicht wie sie mit der Erziehung der Kinder umgehen sollen.Sind gestresst,oder Arbeitslos.Können dem Druck nicht mehr hinterherkommen.
Die meisten interessieren sich doch gar nicht richtig was ihr Kind eigentlich tut,geschweige was er auf dem PC hat.
Wenn ein Jugendlicher nicht weiss aus Langeweile , was er tun soll , was macht er?
Er spielt Ego-Shooter anstatt dass die Eltern ihn in einen Verein zu stecken oder mit Aktivitäten beschäftigen um nicht auf solche Gedanken zu kommen.
Und wenn er Probleme hat mit ihm darüber reden.
Gerade in der heutigen Gesellschaft ist Mobbing ein Begriff welches nicht so gerne zu hören ist.Mobbing macht depressiv und das sollte man nicht unterschätzen.
Ich denke die Eltern haben sich nicht gerade darum interessiert mit wem er in der Schule verkehrt.Und da fand er in Computerspielen über das Internet seinen Freund.
Auf jeden Fall werden es immer mehr werden,vor allem heut in diesem Computeralter und der modernen Zeit.
 
Richtig lesen bitte. Ich bezweifle nicht die Depression selbst (halte eine Form davon eher als wahrscheinlich). Ich sagte nur, dass auch über die Ursache dieser Depression nur spekuliert werden kann. Und nicht - wie geschehen - da auch gleich wieder der Sündenbock festgelegt wird.
 
So,
Heute in der Schule viel darüber gesprochen aber ist nicht wirklich viel bei rumgekommen...
Was mich doch sehr interessieren würde, ist wie ihr darüber denkt, dass man jetzt auch noch alle Schulen "überwachen" soll... Also Metalldetektoren halte Ich wirklich für Sinnlos... man sollte jetzt nicht alle Schulen zu einem Hochsicherheitstrakt umbauen... warum versuch man nicht, sich viel mehr auf die Ursachen zu konzentrieren. Schulpsychologen usw. braucht einfach jede Schule. Warum werden Schüler gemobbt, und warum meldet man es nicht, wenn vereinzelte Schüler sich einfach nicht wohlfühlen?
Ziemlich traurig die ganze Geschichte, dazu kommt auch noch die Geschichte mit den Computerspielen.

Im Prinzip stimmt es schon, dass es eventuell Computerspiele sind, die den Leuten den letzten Stoß geben, doch warum konzentriert man sich nicht auf den Rest? Warum kommt jetzt die Masche mit den Computerspielen wieder.... :rolleyes:
LG
 
Mal ganz davon abgesehen, dass eine rundum Überwachung aller Schulen schon finanziell nicht möglich wäre, da die Schulen schon so unzureichende finanzielle Mittel haben und es dem Staat gerade auch nicht gerade gut geht würde auch dies nicht ausreichem um jemanden daran zu hindern dort Amok zu laufen, außer man verpanzert auch noch ringsrum alle Scheiben der Klassenräume, aber das ist ohnehin alles Quatsch, da sich derjenige so oder so einen anderen Ort suchen würde wie z.B. den Pausenhof oder aber die Bushaltestellen oder aber einfach in einer Fußgängerzone durchdreht, so etwas ist doch einfach nicht zu verhindern, da muss man an andren Ecken ansetzen, wie ich schon zuvor schrieb.
 
Kingfisher OK schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*

Da die Gewalt immer mehr und mehr an den Schulen zunimmt ist eine andere Lösung hierbei zur Zeit bestehend,als an den Schulen Metalldetektoren anzubringen.
Nur so kann eine Sicherheit der Schüler gewährleistet werden.
Hmmm Mobbing ist immer ein Thema für sich gewesen.Dieses war auch im Mittelalter.Der Stärkere gegen den Schwächeren.Das Problem ist nur dass viele nicht wissen richtig damit umzugehen um sich zu wehren.Vor allem Jugendliche zwischen 13 und 16 wissen aus Unerfahrenheit nicht damit umzugehen was psychische Störungen hervorruft weil sie dem Druck nicht gewachsen sind.
Viele Jugendliche lassen sich von der Gesellschaft und den Medien beeinflussen.
Man siehe es an der Musik z.Bsp und deren Ausdrucksweise.
In der heutigen Wirtschaftskrise wissen viele auch nicht was sie aus ihrem Leben machen möchten.Neigen oft zu Alkoholkonsum und Depression.Nur leider ist das Problem
in der Gesundheitspolitik der Krankenkassen zu suchen und dem Schlüssel welchem die Depression dazugehört.Die Politiker und die Menschen nehmen es gar nicht so ernst wie es mir scheint.Sie sprechen alles schön und dies und das....aber es wird nichts getan.
Anstatt Jugendlichen zu helfen und sie darauf anzusprechen wenn sie auffallend werden,werden diese einfach zur Seite geschoben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
warum keine ursachenforschung sondern symptombekämpfung betrieben wird, ist ziemlich simple zu beantworten: weil letzteres medienträchtiger und billiger ist und obendrein noch angenehmer, denn niemand schaut gern auf seine eigenen fehler, aber ist schnell mit der fingerzeig beim nachbarn.
und so simpel wie es klingt ist es auch.
studien, medienberichterstattung, wird gezielt so genutzt, damit sie ihren platz behalten und danach ausgesucht ihre eigene aussage zu untermauern. das mag ein persönlich gesehen legitimes mittel sein seine position zu stärken, ist aber im gesellschaftlichen zusammenspiel kontraproduktiv (um nicht zu sagen destruktiv), vor allem bei solchen vorkommnissen (das is als wenn man sich das unkraut im garten zurecht schneidet - es wird weiter wuchern, egal in welcher form).
nur versuch das mal einem "da oben" mitzuteilen. sofern sich also spieler wie entwickler und vertreiber nicht zusammenschließen, damit sie eine lobby haben, die einfluss darauf nehmen kann, wird sich an dieser sündenbock-suche und hetzjagd auf die mittel nichts ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedes Jahr sterben hunderte Kinder auf dem Weg zur Schule (Verkehrsunfälle) werden deshalb nun die Fahrzeuge verboten?!

Ich kann das ganze gerede nicht mehr hören! Es ist schlimm was hier passiert ist aber zu verhindern ist es nicht und wird es auch NIEMALS sein egal was vor Vorkehrungen man trifft!

Selbst mit 100 Wachleuten an einer Schule,Verbot von ''Killerspielen'',noch härteres Waffenbesitzrecht ist keine Sicherheit möglich! Wer zu so einer Tat bereit ist, der wird zu seinem Ziel kommen egal wie hoch die Sicherheitsvorkehrungen sind oder ob wir hier bald Gesetzte wie in einem Hochsicherheitsgefängnis haben!

Genau durch solche diskusionen und spekulationen und die enorme Aufmerksamkeit wird doch so ein Täter noch angespornt! Hätte man einfach die Backen gehalten und weder im TV noch in der Zeitung was davon gebracht würden eventuelle Nachamer in ihrem Vorhaben nach Aufmerksamkeit erst garnicht bestärkt!

Die Politiker sollten sich mal lieber Gedanken mach wieso jährlich 6Millionen Kinder unter 10 Jahren den Hungertod sterben und die mit ihren Fetten Wampen im Bundestag sitzen!

Nein man versucht sich noch an dem Amoklauf zu profilieren indem man sich als der Rächer der Unschuldigen gibt um sowas in Zukunft ja verhindern zu können!

Es wird immer abnorme Menschen geben, egal was für Gesetze und Überwachung es gibt!
 
das ist ja gerade das paradoxe daran, sie vermitteln den eindruck, als würde mehr überwachung oder schärfere gesetze irgendetwas ändern - und der großteil merkt einfach nicht, das das schlichtweg vollkommen am ziel vorbei schiesst. und die studien worauf sich die vertreter immer gerne beziehen sind teilweise sogar schon durch ergebnisse anderer studien widerlegt worden und dennoch scheint es nicht begriffen worden zu sein, das die ursachenforschung diesbezüglich einfach nicht ausreicht. und genau da muss angesetzt werden..

PS: ich finde es schlimm und bezeichnend für unsere gesellschaft, das es immer erst zu solch tragischen unglücken kommen muss, damit sich etwas ändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedes Jahr sterben hunderte Kinder auf dem Weg zur Schule (Verkehrsunfälle) werden deshalb nun die Fahrzeuge verboten?!
Sry, aber dieser Vergleich ist nicht wirklich passend :/
Wer zu so einer Tat bereit ist, der wird zu seinem Ziel kommen egal wie hoch die Sicherheitsvorkehrungen sind oder ob wir hier bald Gesetzte wie in einem Hochsicherheitsgefängnis haben!
Warum, findest du, sollte man nicht an den Ursachen arbeiten? Es gibt noch viel mehr Leute, denen es sozial wirkilch sehr schlecht geht aber nicht Amok laufen... Nicht nur für die 1-2 Amok Läufer in 3 Jahren, sondern vorallem für die, die sich aus Depression "nur" selber umbringen. :(


das ist ja gerade das paradoxe daran, sie vermitteln den eindruck, als würde mehr überwachung oder schärfere gesetze irgendetwas ändern
PS: ich finde es schlimm und bezeichnend für unsere gesellschaft, das es immer erst zu solch tragischen unglücken kommen muss, damit sich etwas ändert.
Da kann ich dir 150% zustimmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum haben den die Menschen Depressionen? Weils ihnen zu gut geht! Ein Mensch der nen aufgeblähten Bauch vor lauter Hunger hat, der hat gewiss keine Depressionen!
 
Das sind ganz platte Plattitüden.
Ein Mensch mit Hungerödem hat in der Priorität viel größere Probleme, ja. Aber er kann sekundär zusätzlich auch eine Depression haben.

Das ist aber kein Argument die Depressionsprobleme anderer in der Gesellschaft zu verleugnen und somit das Thema abzuhaken. Es ist nur eine andere Art etwas Existierendes zu verdrängen und damit die Betroffenen weiterhin nicht ernst zu nehmen und zu stigmatisieren.
Es verhindert die Ursachenforschung.
 
Die Ursachen dieses Amoklaufs scheinen, entgegen der fragwürdigen Berichterstattung im ZDF und RTL, nicht bei Killerspielen oder zu laschen Waffengesetzen zu liegen ,sondern auf der sozialen Ebene. Neben den gängigen Verurteilungen der "Killerspiele" gibt es auch Medien, die aussagen, dass der Amokläufer von Mitschülern gemobbt wurde. Ebenso scheinen die Lehrer auch ein merkwürdiges Verhalten gezeigt zu haben.
Damit möchte ich keine Wertung über den Amoklauf abgegeben. Diese Tat ist erschreckend genug.
Quelle:http://de.news.yahoo.com/1/20090311/twl-mdchen-berichtet-von-mobbing-gegen-a-8b73c05.html
Dieselbe Aussage etwas ausführlicher: http://www.tagesanzeiger.ch/panoram...ng-das-Motiv-fuer-den-Amoklauf/story/29673667
 
e-ding schrieb:
Solche Taten sind, wenn wir ehrlich sind, doch nur schwer bis garnicht vorhersehbar. Da helfen weder strengere Waffengesetze, Verbote, mehr Geld für Bildung noch eine Familienpackung Psychologen etwas.

Eine gesellschaftliche Schuld oder Ursache sehe ich auch nicht. Natürlich ist es ein Reflex, sich auf die Suche nach "dem oder die Schuldigen" zu machen. Es ist jedenfalls einfacher, als sich eingestehen zu müssen, dass Amokläufe weder eindeutig vorhersehbar noch verhinderbar sind.

Sich einzubilden, die Schuld (Eltern, Waffengesetze, soziales Umfeld, Spiele, Gesellschaft, Politik, Emotionen, etc.) eindeutig beurteilen zu können ist naiv und Spekulation.

Wer kann denn hier ausschließen, dass Tim K. nicht einfach nur "böse" war?

MFG

Stimmt, man kann nicht vorraus schauen was in einem menschen vorgeht, auch psychologen schaffen es nicht, bzw. in manchen fällen NIE: siehe sexuall straftätter ...
ich hab jetzt nicht alles gelesen den das thema ist schon sehr schwer zu verdauen. Der nächste amok lauf ist vorprogramiert, jeder mensch ist in der lage nen amok lauf zu starten, kein gesetz kein gott und keine vorsichtsmassnahme kann es verhindern.


Selbst mit 100 Wachleuten
man kann vorbeugen, aber dann haste wieder 3246 milliarden menschenrechtler die fordern: Wachleute bzw kameras abgeschaltet werden sollen privatsphäre...

@foofoo:
Also was hier einige hier so dummes schreiben,da bekomme ich selbst einen Wutanfall.

bleibts dabei oder kommt danach dein Amok :D

ich bin gespannt wie schnell und wie "relativ" gut politik und
geselschaft darauf reagieren und massnahmen ergreifen um gewissen dingen vorzubeugen.

sicher es ist schwer aber man muss damit leben und etwas machen, zb währen da sicherheits leute möglich das sie ihn überwältigt hätten bzw. bei waffen auch getötet, währe das gut!? oder es währen eventuell nicht soviele tot. Naja man kann es drehen wenden wie man will es ist passiert. Ich sag mal folgendes, wenn es nicht gestern passiert währe währe es heute oder morgen von einem anderen passiert. weiss nicht wie ich das sagen soll, man sollte daraus lernen und positives nutzen und alles dran setzten um "vorzubeugen" wenn man jetzt wieder nur müll labbert wie die medien die ihr GELD machen, zeitung mit infos 14 tote, die andere 15 die andere 16 KRANK, RTL ist immer eine leiche im vorraus sat1 auch muss das sein!?
Bei Tom & Jerry freuen sich alle wenn die maus der katze nen hammer auf den kopf haut finden wir alles HAMMA GEIL

aber schon mal gesegen das es einer macht?

Dick und Doof

wir freuen uns wenn die sich ins AUGE picken mit dem finger

schon mal eine gemacht? bei seinem besten feund oder nachbarn Chef!? ....

Killerspiele spiele ich auch und ich bin SEHR GUT, lauf ich amok?

das gante kranke gerede interessiert mich nicht, der PC währe ohne diese spiele, niemals "jetzt" auf dem stand wo er gerade ist. Und Krieg bzw Waffen gehören zum leben, Kriegsfilme im Kino was sid wir für helden würden und in die hose pissen wenn wir "real" im busch liegen aber vor der glotze sind WIR die helden.
Krieg Waffen = Geld wirtschaft und wenn einer Amok rennt wollen die alle nichts damit zu tun haben.

Mir tun die angehörigen der opfer leid und auch die eltern und
die schwester, für die alle ist die zeit stehen geblieben in diesem leben...


gestern ist heute morgen ist der nächste am drücker, du kannt der nächste sein.


2006
 
Hmm ich habe mich eine Zeit mit psychologischer Literatur befasst und weiss
aufgrund der Erkenntnis der Psychologen aus Testreihen, dass die meisten Menschen
viele unverarbeitete Dinge mit sich herumschleppen. Das hat allerdings damit zu tun, dass die meisten ihren Körper nicht richtig benutzen.

z.B. wenn es hier einigen hilft, will ich mal folgendes anführen. Ich merke, dass hier mit viel Emotion diskutiert wird. Das ist anhand von vielen wertenden adjektiven festzustellen.

Um damit fertig zu werden wird unter Psychologen eine Taktik angewandt, die ich auch selbst praktiziere, die sich nennt: Mitfühlen, ohne mitzuleiden. D.h. man weiss, dass etwas passiert ist und dass es unangenehm ist, ist aber nicht derart ergriffen, dass man soweit geht, dass man sich in die Opfer hineinversetzt. Soetwas ist höchst ungesund.

Aus der Einstellung, sich in andere hineinversetzen zu müssen, entstehen gerade Psychosen, da man nie bei sich selbst bleibt. Wenn z.b. Kinder wüßten, dass die Kinder, die
gerade hänseln, ein Problem mit sich selbst haben, sich aber nicht darum scheren würden, wie andere sie sehen, sondern wie sie sich selbst sehen, so wäre das ein Schritt des deutlich leichteren Lebens.

Meistensfalls entstehen Konflikte wie Mobbing aus dem Dilemma: Was denken wohl andere von mir?

Was ist aber mit: Was halte ich von mir?

Zu lernen, Dinge stehen zu lassen, nicht zu berücksichtigen, ist schwer, aber nützlich.

Die Einstellung hätte dem Jungendlichen sicher gut getan.

Wenn man also wie der Jugendliche, der sichtlich sehr viel Wert auf ein gutes Ankommen bei anderen gelegt hat, fetsgestellt hätte, dass solche Faktoren äußerst variabel sind
und dass man im schlimmsten Fall auf sich selbst hören sollte, dann wäre das alles nicht passiert.

Zudem käme, dass aus dieser Einstellung eine Person aus ihm geworden wäre, die
Selbstbewußtsein hat und zu selbst sich steht. Damit wäre sie auch gesellschaftlich anerkannt.

Es gehört zu diesem Lebensstil direkt Dinge anzusprechen, die z.b. in der eigenen Entfaltung einschränken. Das geht sehr gut, wenn man sich klar macht, was schlimmsten Fall passieren kann und merkt, dass es nicht so schlimm ist und tragbar. Oftmals ist man sogar überrascht, wie offen sich Menschen geben.

Alle Probleme insgesamt entstehen daraus, dass man glaubt, man müsse sich anderen auf bestimmte art und weise zeigen. Viele Gedanken basieren darauf, wie andere einen sehen.

Weg damit. Ich habe diesen Schritt getan. Ich sehe in meinem Umfeld, dass jeder Mensch seine schlechten "Tage" hat, ich habe nur Gute.

Nur mal als Anregung....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe heute die Pressekonferenz aufmerksam geschaut und danach sofort den Fernseher ausgemacht, weil ich dieses getue einfach nicht mehr mit ansehen kann.
Immer und immer wieder Floskeln wie "Wir bereiten das Gesehene für Sie auf", "Wir wollen Tim K. für Sie neher beläuchten" und "Wir wollen dem Motiv nachgehen"!
Sagt ma merken die garnichts mehr? Die haben Null Informationen und versuchen die Sache für uns Medienkonsumenten "aufzuarbeiten", dabei erzählen die nur ihren zusammengekratzen Mist. Wenn ich mir teilweise die Vor-Ort-Reporter anschau, wie geil die sind auf ihre 10min, dann wird mir echt schlecht. Nach den Gebetsmühlenartigen beteuerungen wie tief Sie dieser Fall trifft, kommen dann die ganzen Halbwahrheiten, Übertreibungen, Spekulationen und Gerüchte LIVE in die deutschen Haushalte.
Ich würde zugerne mal sehen, was die Reporter nach so einem "Bericht" sagen wenn die Kamara aus ist. Vll. haben wir ja glück und ein Depp in der Regie lässt noch einige Minuten unbemerkt weiterlaufen....

und genau das ist der grund warum ich keine nachrichten mehr im tv schaue, sondern mich lieber auf unabhängigen nachrichtenplattformen im internet bewege. die sind wenigstens noch nicht ganz so verseucht.
 
Eine Depression ist eine Erkrankung, von der inzwischen bewiesen ist, dass sie mit physiologischen Veränderungen im Gehirn einher geht bzw. von diesen ausgelöst wird; insoweit hängt es nicht von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht ab, ob man für sie anfällig ist oder nicht. Es kann gleichermaßen "Arme" wie "Reiche" treffen!

Allerdings gibt es - zum Glück! - weit mehr Depressive als Amokläufer, daher sollte man vorsichtig bei der Behauptung eines Kausalzusammenhangs sein.

Es ist ja nun wohl eher nicht so, dass jemand am Abend als friedliebender Pazifist schlafen geht und am Morgen als mordlüsterner Amokläufer aufsteht! Vielmehr steht so eine Tat am Ende eines Entwicklungsprozesses, der sich wie eine Kette aus mehreren zusammenhängenden Gliedern zusammensetzt. Es ist ähnlich wie bei einem Flugzeugabsturz, bei dem ebenfalls fast immer keine einzelne Ursache, sondern eine dramatische Verkettung mehrerer Faktoren letztlich zum Unglück führt (zuletzt in Amsterdam z.B. war es ein techn. Defekt plus Pilotenfehler plus schlechtes Wetter). Deshalb greifen auch alle "monokausalen" Ansätze zu kurz nach dem Motto "Viele werden als Jugendliche gemobbt und sind trotzdem keine Amokläufer geworden"!

Auch ich wurde in der Schule von stärkeren Jungs angepöbelt und von Mädchen verhönt, ich spiele (als Erwachsener) Crysis, Doom 3 etc., gehe aber jedesmal einen Schritt nach rechts, um nicht auf einen Käfer zu treten ;-) Meine Sozialisation hatte eben genügend andere positiven Einflüsse, die diese Kränkungen und Missachtungen ausreichend kompensieren konnten. Das wird bei 999 von 1000 Betroffenen genauso sein, nur bei dem 1000sten mögen diese positiven Ausgleichsfaktoren eben fehlen oder zu schwach sein, und wenn dann nicht frühzeitig durch eine aufmerksame Umwelt interveniert wird, knallt's irgendwann - wie ein Topf, der unter Überdruck steht!

Deshalb wäre es eben so wichtig, die verschiedenen psychologischen und soziologischen Faktoren, welche Menschen anfällig für solche Verzweiflungstaten machen, zu analysieren, frühzeitig zu erkennen und Gegenstrategien zu entwickeln, um die fatale Kette, die ein Opfer peu à peu zum Täter macht, zu unterbrechen, bevor sie ihr letztes, letales Glied erreicht hat...

(Videospiele haben nach meiner Überzeugung mit all' diesem absolut nichts zu tun - allenfalls wirken sie eher noch krisenintervenierend, da sie den Betroffenen ein harmloses Ventil bieten, ihren Frust und ihr Aggressionspotential abzureagieren!)

LG N.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm Depressionen sind eigentlich etwas normales.

Die meisten Menschen haben seelische Wunden, die man anhand von komischen Gewohnheiten feststellt. Die basieren auf Ängsten, Aberglauben bzw. einer merkwürdigen Art mit Dingen fertigzuwerden, für die keine Erklärung von der Person gefunden werden konnte. Eine Verschaltung eben. Zur Depression wird das Ganze, wenn es zum Stolperstein im Leben wird, d.h. es einen derart belastet, dass man im Alltag sich dadurch stark herunterziehen lässt.
 
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