Also pi x Daumen
• 1500€ home passed Ausbau je Gebäude
• 1500€ für den Hausstich: aus home passed home connected zu machen je Gebäude
• 600€ für den Innenausbau nur im MFH je Gebäude
Dann überschlagen wir mal großzügig ..
Etwa 25 Mio (von 43 MIo) Haushalten sind mit home passed versehen, fehlen gute 15 Mio Haushalte.
Laut VATM sind 2.2+2.5 Mio = 4.7 Mio EFH (von 13.3 Mio) bereits home connected. Bei einer Quote von 30% wären dann beriets 4,7Mio/30% (=15Mio) alle EFH home passed. Bei 40% Quote auch noch fast alle. Bei ZFH (2.5 Mio Gebäude) sieht's ähnlich aus. Bleiben vielleicht 20-13,3-2.5 Mio = ca. 5..6 Mio Gebäude (MFH) die fast alle noch nicht home passed sind.
• 6 Mio x 1500€ = 10 Mrd € an "eigenwirtschaftlicher" Provider Investsumme um "home passed " fertigzustellen
Etwa 10 Mio Haushalte sollen "home connected" sein. Davon sind bereits 5 Mio EFH, dazu ein paar ZFH. Die Anzahl der MFH ist eher klein. Bei EFH ist home connected = 1 Haushalt. Also fehlen an Häusern mit Haustich wohl in der Gegend 20 MIo - 5 Mio = 15 Mio
• 15 Mio Häuser x 1500€ = 20 Mrd € an Investsumme für Provider um "home connected" (quasi FTTB) für alle Gebäude fertigzustellen.
Und schließlich gibt's 43 Mio - 13,3 Mio (EFH)- 5 Mio (ZFH-Haushalte) = 25 Mio Haushalte in MFH
• 25 Mio x 600€= 15 Mrd € an Investsumme für Provider/Mieter um NE4 in MFH (Glasfaser vom Keller in die Wohnung) fertigzustellen.
plus natürlich die Förderung für home passed in nicht eigenwirtschaftlich ausbaubaren Gebieten. Die ist aber nicht von den Providern aufzubringen sondern vom Bund.
Macht summa Summarum für die Investoren der Provider:
10 + 20 + 15 =45 Mrd € um den Glasfaserausbau in Deutschland fertigzustellen.
Bei rund 10 Mrd € Invest/a (halbe halbe Telekom und Alternative) wie sie in den letzten Jahren von den Providern getätigt wurde (auch wenn sicher nicht alles in den Glasfaserausbau geht) sollte das also schon bis in die frühen 2030er Jahre zu erledigen sein. Wenn die Förderung des Bundes oder das aufwendigere Bauen in zersiedelten Fördergebieten vielleicht nicht mithalten sollte kann sich dieser Teil der Fertigstellung natürlich etwas länger hinziehen.
Also Kupferabschaltung (typ. 3J ab Start des Prozesses) beginnend ab spätestens 2030 - ist eigentlich ein Muß? Die EU liegt also fast richtig damit. Ebenso - sollten sich die Streithähne beim Gebäudekampf (Hauseigentümer und alle Provider auch gegeneinander, man gönnt sich ja nix) wohl langsam über Vorgehensweise und Grad des zähneknirschend zugelassenen Wettbewerbs im Gebäude (NE4-TAL oder auch nur Bitstrom) einig werden. Auch schon um die Investoren nicht noch mehr zu verschrecken.
Und das Schöne ist - ewig muß man wohl nicht mehr auf Glasfaser warten. Nur noch gute 5J .. insbesondere in zersiedelten Gebieten möglichweise auch a bisserl länger. Im EFH und vielleicht auch ZFH könnte man vielleicht auch etwas früher dran sein.
Vorausgesetzt ich hab mich nicht großzügig verschätzt.
https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2025/08/Anga-VATM-Studie-Langfassung-V5.pdf