News Android-Statistik: Nougat belegt weiterhin nur den vierten Platz

nlr

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: In der aktuellen Android-Statistik von Google hat Android 7.x Nougat einen Marktanteil von 13,5 Prozent. Mit großem Abstand davor liegen Marshmallow, Lollipop und KitKat. Mit Android 8.0 steht bereits die nächste Version in den Startblöcken, bevor die aktuelle Version sich durchgesetzt hat.

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DeadEternity

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Wundert mich jetzt gar nicht mal so sehr. Vor allem bei der geplanten Obsolenz die viele Hersteller betreiben.
Etliche sehr performante aber ältere Geräte werden nicht mehr oder nur eine festgelegte Zeit mit aktuellen Updates versorgt.

Ich selbst nutze noch ein Galaxy S5, sehe nicht ein mir irgendwas anderes zu kaufen, das Gerät reicht noch für alles aus. Aktuell läuft da noch Marshmallow drauf. Würde ich Nougat wollen, ginge das nur über Custom ROMs. Dann müsste ich aber auf etwaige Samsung TouchWiz Features verzichten.
 
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Alex2005

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Wichtiger als die neue Hauptversion, wären Sicherheitsupdates und zwar regelmäßig min. alle drei Monate und dem neusten Patch. Und das ganze über min. Zwei Jahre besser drei.
Oder als Alternative die source Freigabe an lineage etc.

Man wird noch träumen dürfen
 

flappes

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Erschreckend, dass noch immer 25% der Geräte am Markt sind, von denen es für die meisten nie ein Update gab.
 

Pulsar77

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"Auch das bald vier Jahre alte Android 4.4 KitKat liegt mit 16 Prozent noch vor Android Nougat, das seit August 2016 verfügbar ist."

Ok, mein Fehler, hier stand Blödsinn 😬
 

Steini1990

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Solange es keine Gesetzlichen Verpflichtungen gibt das Hersteller ihre Geräte zumindest im Garantiezeitraum mit Updates versorgen wird sich an dem Versionsdebakel und an der Praxis zur Verbreitung von Sicherheitsupdates nichts ändern. Warum akzeptieren es eigentlich die Kunden wenn sie bei 900€ Geräten nach spätestens 2-3 Jahren im Regen stehen? Bei Windows oder anderen Betriebssystem wird aber groß geschrien wenn ihre 10 Jahre alte Kiste keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.

Der Smartphonemarkt hat die Kunden gut erzogen. Das sollten sich andere Branchen abschauen.
 
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MXE

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Die Schuld liegt doch bei Google. Ich würde die Hersteller zwingen, immer die neuesten Updates verwenden zu müssen. Selbst für 4.4 gibt es aktuelle Sicherheitspatches, wäre keine große Sache anderfalls wäre die Nutzung von Android untersagt.
Die Kunden schauen immer nur auf die Version, die ist eigentlich unwichtig so lang man das entsprechende Sicherheitsupdate nutzen kann und da versagen alle Hersteller bis auf die Cyanogen/Linage OS bespielten Geräte.
 

Turrican101

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Turrican101

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Muss man da auch so rumfrickeln wie bei CM, um das installieren zu können? Und nein, der Autoinstaller hat bei keinem meiner Geräte funktioniert, obwohl alle unterstützt werden sollten.
 
S

Surfer74

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Die Defragmentierung von Android ist auch sein größtes Manko und hält mich bisher stark davon ab, von iOS auf Android umzusteigen. Zu viele Apps sind auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ausgerichtet und das merkt man. Plus die starke Schwankung bei der Hardware, insbesondere bei den Auflösungen der Geräte (was dann wieder zu dem Kompromiss kleinster gemeinsamer Nenner führt) zieht die ganze Platform nach unten.
 

Alex2005

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Was verstehst du unter frickeln?
Aktuell ressurection Rom auf nen! S4 mini. ROM laden, gapps laden, gelegentlich SUser ins Recovery booten Rom auswählen, gapps!auswählen installieren bei Bedarf neu starten lassen.
 

DJMadMax

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Die Schuld liegt doch bei Google. Ich würde die Hersteller zwingen, immer die neuesten Updates verwenden zu müssen.
Natürlich. Böses Google! Sie sollten gleichzeitig alle Updates als Zwang einführen und dich als Endkunde im regelmäßigen Turnus dazu nötigen, ein neues Gerät zu kaufen.

Ach halt, das macht ja schon Apple!

Die Ansicht mancher Leute bringt mich immer wieder in Verlegenheit.

Cya, Mäxl
 

Christock

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Auch ich nutze mit meinem Galaxy S2 tatsächlich noch KitKat. Es erstaunt mich allerdings ein wenig, dass ich die Version mit immerhin noch 16% aller Nutzer teile. Ich hätte den Anteil sehr viel niedriger eingeschätzt.

Dass sich die neuen Versionen so langsam verbreiten, ist wie immer kein Wunder, weil die Verbreitung so gut wie gar nicht per Update, sondern fast ausschließlich per Neuerwerb stattfindet.
 

KlaasKersting

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Ob Nougat es schafft, KitKat zu überholen, bevor es selbst nicht mehr aktuell ist?

Naja, Nougat ist m.M.n. ohnehin relativ sinnlos.
Die Shortcuts sind nett, aber werden nicht von jedem Gerät/Launcher genutzt und die Verbesserungen unter der Haube sind nicht spürbar. Doze funktioniert oft unter MM sogar besser.

Schade, dass sich die Sicherheitspatchlevels nicht wirklich erfassen lassen, das sähe wahrscheinlich noch verheerender aus.
Bei der Menge an Geräten mit absolut veralteten Sicherheitspatches ist es eigentlich ein Wunder, dass bisher so wenig im Bereich Android passiert ist.
 

Turrican101

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Kein frickeln wäre ein Installer, der funktioniert.
Frickeln ist, sich alles erstmal selber zusammenzusuchen, rauszufinden welche GApps-Variante und Version zu meinem Gerät, zu meiner Variante und der Android-Version passt (sonst hat man ein ziemliches Problem), mehrere Tools runterladen zu müssen, die je nach Gerät auch unterschiedlich sind, um dann bestimmte Dateien in der richtigen Reihenfolge irgendwie auf das Gerät zu spielen und bloß nichts falsch zu machen. Und bei Updates ein Updatevorgang, der auch einfach funktioniert und nicht wie bei CM einfach die neue Version draufklatscht und danach evtl. das Gerät schrottet, weil ja die GApps nicht mehr damit kompatibel sind und man sich danach auch erstmal wieder was zurechtfrickeln muss.
 

Sylar

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Wieso muss Google alles neu machen, damit die Hersteller so viele Probleme haben mit deren Updates?
Kann man nicht Funktionen im Kernel einfügen, anstatt alles neu zu machen?

Habe ja auch ein Stock ROM und habe einen Kernel geflasht, der die Neuerungen und Zusatzfunktionen anbietet. Auch die Treiberupdates würde man sich ersparen.
 

smalM

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Zu viele Apps sind auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ausgerichtet und das merkt man.
Naja, API Level 19 (91% Marktabdeckung) ist doch keine vier Jahre alt und API Level 21 (75% Marktabdeckung) sogar unter drei. So gut wie taufrisch! :freaky:

Die Ansicht mancher Leute bringt mich immer wieder in Verlegenheit.
Dann guck nicht so oft in den Spiegel.

Auch ich nutze mit meinem Galaxy S2 tatsächlich noch KitKat. Es erstaunt mich allerdings ein wenig, dass ich die Version mit immerhin noch 16% aller Nutzer teile. Ich hätte den Anteil sehr viel niedriger eingeschätzt.
Das sind 16% der aktuellen Play-Store-Nutzer. Wie bei allen älteren Androidversionen dürfte der Anteil an der installierten Basis deutlich höher liegen.

Wieso muss Google alles neu machen, damit die Hersteller so viele Probleme haben mit deren Updates?
Kann man nicht Funktionen im Kernel einfügen, anstatt alles neu zu machen?
Und das installierte sich dann wie von Zauberhand? Das Problem mit den Updates löste sich dadurch keineswegs.
 

Cebo

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@Turrican101 Ich weiß nicht so Recht was du alles für Tools meinst. In der Regel braucht man heute nur das "minimal ADB" Toool und das war's. Damit wird über die Konsole der Bootloader entsperrt und TWRP als Recovery aufgespielt. Das macht man normalerweise nur einmalig.
Dann die gewünschte ROM & Gapps laden und per USB mit TWRP aufs Handy laden & flashen.

Gapps gibt's auf http://opengapps.org Die Plattform und Android Version auszuwählen ist nun wirklich keine Kunst. Als Variante reicht "Pico", je nach dem wie viele Gapps man mit installieren möchte.

Wenn ich mich Recht erinnere hat man früher für Altgeräte wie das Galaxy S2 noch Herstellertools wie "Odin" benötigt.
Heutige Toolkits wie das "Skipsoft Unified Android Toolkit" sind nicht zwingend nötig. Sie setzen die ADB Befehle nur in einer Grafischen Benutzeroberfläche um.
 

q3fuba

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Meine mich daran zu erinnern dass es so eine Statistik auch mit KitKat oder Lollipop scho gab und jetzt siehts plötzlich anders aus ^^

Einerseits finde ich es gut dass die Leute nicht bei jedem Update ein neues Gerät kaufen, das lässt Hoffen dass das Denken noch nicht ganz ausgestorben ist!
Andererseits ist es schlecht bis sehr schlecht von den Herstellern, nicht wegen der Sicherheitslücke, sondern einfach nur weil diese Geier nichts anderes im Kopf haben als Leute auszunehmen!

  • Willst du ein Update, dann kauf dir ein neues Gerät!

CyanogenMod wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Der Nachfolger ist LineageOS.
Und LineageOS ist auch Mist, wie die letzten Releases von CM.
CM war mal brauchbar, damals als die Devs es noch aus Interesse gemacht hatten.
Jetzt ist halt, wie überall anders, nur noch die Geldgier interessant...

Aber es gibt auch andere Custom Rom die was taugen, man muss sich nur ein wenig informieren.

Kein frickeln wäre ein Installer, der funktioniert.
Frickeln ist, sich alles erstmal selber zusammenzusuchen, rauszufinden welche GApps-Variante und Version zu meinem Gerät, zu meiner Variante und der Android-Version passt (sonst hat man ein ziemliches Problem), mehrere Tools runterladen zu müssen, die je nach Gerät auch unterschiedlich sind, um dann bestimmte Dateien in der richtigen Reihenfolge irgendwie auf das Gerät zu spielen und bloß nichts falsch zu machen. Und bei Updates ein Updatevorgang, der auch einfach funktioniert und nicht wie bei CM einfach die neue Version draufklatscht und danach evtl. das Gerät schrottet, weil ja die GApps nicht mehr damit kompatibel sind und man sich danach auch erstmal wieder was zurechtfrickeln muss.
Genau wegen solchen Leuten gibt es keine Updates für ältere Geräte.
Weil die Hersteller wissen ganz gut dass die Leute entweder zu dumm oder zu faul sind...
Denn jeder kann das, wenn er sich die Zeit nimmt!

So lange es solche Leute gibt, hat man die Chance Unmengen an Geld zu verdienen!

@Turrican101 Ich weiß nicht so Recht was du alles für Tools meinst. In der Regel braucht man heute nur das "minimal ADB" Toool und das war's. Damit wird über die Konsole der Bootloader entsperrt und TWRP als Recovery aufgespielt. Das macht man normalerweise nur einmalig.
Dann die gewünschte ROM & Gapps laden und per USB mit TWRP aufs Handy laden & flashen.

Gapps gibt's auf http://opengapps.org Die Plattform und Android Version auszuwählen ist nun wirklich keine Kunst. Als Variante reicht "Pico", je nach dem wie viele Gapps man mit installieren möchte.

Wenn ich mich Recht erinnere hat man früher für Altgeräte wie das Galaxy S2 noch Herstellertools wie "Odin" benötigt.
Heutige Toolkits wie das "Skipsoft Unified Android Toolkit" sind nicht zwingend nötig. Sie setzen die ADB Befehle nur in einer Grafischen Benutzeroberfläche um.
Ist leider nicht bei jedem Hersteller so einfach!
Aber ja, wenn man so weit ist dann ist das Problem meist kleiner als der Aufwand sich zu informieren und daran scheitert es dann meistens :D
 
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