Nun hab ich so lange geschrieben, dass schon andere Antworten da sind... aber trotzdem:
Das sind eine Menge Fragen auf einmal. Ich versuchs mal anzugehen. Um es mal so flapsig auszudrücken, wie du gefragt hast: Linux kann die Festplatte selber partitionieren. Ist die 250Gb Platte auch deine Windowsplatte? Dann muss die entsprechende Partition verkleinert werden um Platz für Linux zu schaffen. Sonst stellt es aber kein Problem dar.
Wenn du Linux installiert hast und dabei auch einen Bootloader (wie Grub) mit dem du wählen kannst was gebootet werden soll. In der Konfigurationsdatei dieses Bootloaders kannst du relativ einfach einstellen welcher Eintrag als Standard gebootet werden soll.
Zur Partitionierung sei noch anzumerken, dass sich generell immer mind. 3 Partitionen empfehlen, einmal das Root-Laufwerk ( / im Unix System) auf dem das eigentliche System mit der Software liegt, einmal eine Partition für Benutzerkonten (und deren Daten, also /home im Unix System). Auf dieser Partition liegen dann alle Einstellungen des Nutzers zu den Programmen und eben die eigentlichen Nutzerdaten. Zuletzt noch eine Swap-Partition. Ein solcher Aufbau hat der Vorteil, dass du das eigentliche System löschen/neu-installieren kannst, ohne dass deine Einstellungen und Daten verloren gehen.
Kommen wir zum Office: Je nachdem wie deine Anforderungen aussehen bieten dir die üblichen Distributionen unter anderem Abiword und Gnumeric (als Word, Excel Ersatz), Openoffice oder auch KOffice. Rechtschreibprüfung gibt es für alle davon. In den meisten Fällen ist das ein absolut vollwertiger Ersatz für MS-Office (es sei denn man hat doch mal ein Problem mit einem zu speziellen Dokument). Zu empfehlen ist für wissenschaftliche Arbeiten eh Latex (wobei das ja keine feste Bindung an ein Linux System bedeutet), aber das nur am Rande.
Auf die XP Partitionen kann man von Linux aus zugreifen, inzwischen auch schon seit einiger Zeit nicht nur lesend, sondern auch schreibend. Hatte damit bisher auch keine Probleme (Stichwort ntfs-3g, falls du da noch nachlesen willst). Wähl für dein Linux auch in jedem Falle ext2 oder ext3 als Dateisystem, dann kannst du auch von XP problemlos darauf zugreifen (wenn du den passenden Treiber installierst... aber immerhin).
Da du ja geschrieben hast, dass dich Spielen nicht interessiert unter Linux, ist das mit der Radeon nicht so ein Problem. Ich habe hier über meine eigenen Versuche geschrieben:
http://thomas.is-ac.de/blog/wp-trackback.php?p=243
Die bekommst du also in jedem Falle ans laufen, in der Zwischenzeit gab es auch schon mind. einen oder zwei neue Treiber, womit die Lage wahrscheinlich nochmal besser geworden ist. 2D ist aber generell eigentlich kein Problem (auch wenn es mit NVIDIA deutlich einfacher ist unter Linux).
Zur Creative Karte kann ich nix genaues sagen, habe den Vorgänger, der klappt problemlos. Aber ich meine mich zu erinnern, dass es vor ein paar Wochen endlich eine Meldung gab, dass der Treiber nun endlich raus wäre. Da musst du aber einfach mal selber nach suchen, denn es wird in der Anfangszeit zu einer wichtigen Beschäftigung werden. Gerade deshalb bietet sich Ubuntu sicherlich auch an, da es auf Grund des "Booms" auch eine sehr aktive und hilfsbereite Community in diversen großen Foren bietet (womit ich die anderer Distris nicht herabsetzen möchte).
Zuletzt noch: Benutz die normale 32Bit Version von Ubuntu. 64Bit werden dir eher Nachteile bringen - mit 32Bit kannst du auf deutlich mehr Paketquellen zurückgreifen.
Hoffe, dass ich zumindest ein paar Fragen beantworten konnte.