Ranayna schrieb:
...Beim Ende von ME 3 ging mir vorallem gegen den Strich, dass es auf eine einzige Wahl ganz am Ende hinauslief.
Die Entscheidungen die man bis dahin getroffen hat haben im Bezug auf das Ende keinerlei Rolle gespielt....
Sehe ich nur zum Teil so.
Das klassische happy end, sprich "die Heldin / der Held reitet mit ihrem Liebsten / seiner Liebsten in den Sonnenuntergang und alles ist prima" gibt es, wie wir wissen, so nicht. Höchstens als Mod.
Das Synthese Ende entspricht am ehesten einem happy end, da man die potentiell als lieb und sympatisch gewonnenen Gefährten Edi und (durch Legion) Geth nicht über Umwege umnieten muss. Nimmt man allerdings ME 1 als Maßstab, ist an sich die Zerstörung das einzige, logische Ende. Kontrolle hat was von Gehirnwäsche in Gefangenschaft bzw. durch einen Sektenführer.
Vor einem ähnlichen Problem stehen doch prinzipiell auch die Macher der Star Wars Spiele mit Cal Kestis bzw. in dem Fall auch die ganze Star Wars Abteilung von Disney. Lässt man ihn im letzten Spiel als heldenhaft sterben oder gönnt man ihm...zumindest bis zum Ende von EP 6 eine "Auszeit" mit Merrin, z.B. tatsächlich auf Tanalorr?
Nimmt man seinen Geburtszeitraum, etwa 11 Jahre vor der Yavin Schlacht, wäre er selbst noch jung genug, um in Ahsoka / The Mandalorian oder gar im Zeitraum von Rey und Kylo aufzutauchen.
Auch hier wird es kein perfektes Ende geben, was jeden Fan glücklich macht. Wie bei Mass Effect.
@Gravlens was die Serie angeht, kann man sich nur überraschen lassen. Innerlich mache ich mich aber darauf gefasst, daß man die Geschichte vor ME 1 erzählen wird, wenn man etwas mit Shepard macht. Eine stupide Nacherzählung der Spiele würde gar keinen Sinn machen, zumal man dann etlichen Fans vor den Kopf knallt und man sich dem typischen Shitstorm aussetzt, wenn Serien-Shepard anders entscheidet, als man es selbst im Spiel tat. z.B. auf Virmire.