News Anker Solix Solarbank Multisystem: Power Dock macht aus dem Balkon­kraftwerk eine PV-Anlage

Frank

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Da installiere ich mir lieber direkt eine richtige PV-Anlage.
Die speist mehr ein als 4,8KW, ich kann mehr Module anschliessen und brauche weniger Platz im Keller. Das Verhältnis von 14,4kwp zu 64kWh Speicher ist ohne hin irrsinnig, das wird wohl niemand machen.
 
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Dwyane schrieb:
Das Verhältnis von 14,4kwp zu 64kWh Speicher ist ohne hin irrsinnig, das wird wohl niemand machen.
Es sei denn, man nutzt den Speicher des eigenen E-Autos via V2H oder V2G zum Einspeisen. ;)
 
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Mal ne Frage an Leute mit Ahnung; Könnte man, theoretisch, einfach ein Solar-Panel auf ein Autodach (bspw. Transporter) klemmen, eine entsprechende Batterie im Inneren verbauen, und dann de facto eine mobile "selbstladende Steckdose" haben?

Ein Bekannter (Handwerker) hatte mich mal nach Empfehlungen mobiler, großer Akkus gefragt, aber die sind bei entsprechenden Ausgangsleistungen/Kapazitäten ja einerseits happig im Preis, und andererseits unbequem, da man die >20kg regelmäßig zum Aufladen schleppen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Dwyane und @Weyoun was gerne vergessen wird: Es gibt auch Stromanbieter mit dynamischem Tarif wie z.B. Tibber. Durch die Vorschau kann man dann günstigen Strom aus dem Netz holen und in den teuren Stunden verbrauchen. So muss man dann Spülmaschine, Waschmaschine etc. nicht in der Nacht laufen lassen, weils da ja günstiger wäre.
 
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@Bright0001 Existiert im Camping-Bereich schon länger...
https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/tests/photovoltaik-camper/
Selbst fürs Zelten gibt es ausklappbare Solarmodule, wenn man will sicherlich auch mit Akku.

Kriegt man halt nicht auf einen Smart und dann durch den TÜV.

Zum Thema: Ist das hier so eine "Männer stückeln sich lieber nach und nach so ein mittelmäßiges System zusammen statt einmal in Therap... eine richtige Photovoltaikanlage zu kaufen!"-Situation?!
 
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Danke für den Artikel,
Es ist interessant, dass ich genau so was ähnliches gerade plane.
2 Wohnungen nebeneinander mit 2 Stromzählern.
Aber nur zur Miete also BLK mehr nicht.
 
Dwyane schrieb:
Da installiere ich mir lieber direkt eine richtige PV-Anlage.
Die speist mehr ein als 4,8KW, ich kann mehr Module anschliessen und brauche weniger Platz im Keller. Das Verhältnis von 14,4kwp zu 64kWh Speicher ist ohne hin irrsinnig, das wird wohl niemand machen.
Für Leute die nicht so viel Platz haben, könnte das aber eine Alternative sein. Leider ist es so, dass der Preisunterschied von kleinen PV Anlage zu einer Großen sehr gering ist.
 
Verstehe ich nicht ganz.
Wo ist die Grenze von Balkonkraftwerk zur richtigen PV?
Ich kaufe mir ein Anker Solix Balkonkraftwerk mit 800W Wechselrichter und kann dann einfach mit dem Power Dock erweitern? Werden die 800W des Wechselrichters damit aufgehoben?

Bright0001 schrieb:
Mal ne Frage an Leute mit Ahnung; Könnte man, theoretisch, einfach ein Solar-Panel auf ein Autodach (bspw. Transporter) klemmen, eine entsprechende Batterie im Inneren verbauen, und dann de facto eine mobile "selbstladende Steckdose" haben?
Warum nicht gleich in BEV kaufen? Gerade für Handwerker ist das doch super!
 
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Bright0001 schrieb:
Mal ne Frage an Leute mit Ahnung; Könnte man, theoretisch, einfach ein Solar-Panel auf ein Autodach (bspw. Transporter) klemmen, eine entsprechende Batterie im Inneren verbauen, und dann de facto eine mobile "selbstladende Steckdose" haben?
Warum nicht? Viele aktuelle Wohnmobile bieten das bereits optional und viele Camper haben bereits eine oder mehrere Solarmodule auf dem Dach und laden damit ihre 150 Ah Batterie(n), welche wiederum u.a. an 230V-Steckdosen ihre Energie abgeben.
Ergänzung ()

RocketChef schrieb:
was gerne vergessen wird: Es gibt auch Stromanbieter mit dynamischem Tarif wie z.B. Tibber. Durch die Vorschau kann man dann günstigen Strom aus dem Netz holen und in den teuren Stunden verbrauchen. So muss man dann Spülmaschine, Waschmaschine etc. nicht in der Nacht laufen lassen, weils da ja günstiger wäre.
Die paar Cent, die man mit Tibber spart, wiegen aber niemals die Anschaffungskosten von 64 kWh Speicher von Anker (Apotheker-Preise) auf. ;)
Beim Auto sieht das anders aus: Den Akku hat man bereits mit dem Auto zusammen gekauft und kann ihn so auch "kostenlos" nutzen, wobei man auch hier aufpassen muss, dass der Akku nicht zu oft vollständig ge- und entladen wird.
Ergänzung ()

Drummermatze schrieb:
Wo ist die Grenze von Balkonkraftwerk zur richtigen PV?
Eine PV-Anlage muss man anmelden (für das Einspeisen) und genehmigen lassen. Und seit 2025 bekommt man für Neuinstallationen bei negativen Börsen-Strompreisen keine Einspeisevergütung mehr. Zudem sind Anlagen beim Einspeisen durch den Netzbetreiber ab 7 kW Peak-Leistung drosselbar. Ein Balkonkraftwerk muss man zwar auch online beantragen, es darf aber nicht abgelehnt werden (maximal bekommt man dann ein Smartmeter verbaut, damit der Zähler nicht mehr rückwärts laufen kann, denn Balkonkraftwerke bekommen keine Einspeisevergütung).
Drummermatze schrieb:
Ich kaufe mir ein Anker Solix Balkonkraftwerk mit 800W Wechselrichter und kann dann einfach mit dem Power Dock erweitern? Werden die 800W des Wechselrichters damit aufgehoben?
Die 800 Watt bzgl. Einspeisung gelten in SUMME. Das Balkonkraftwerk darf mit mehr Leistung den Akku füllen und ggf. auch den momentanen Verbrauch "unterstützen", aber niemals mehr als 800 Watt einspeisen. Die Modulleistung ist zudem auf in Summe 2.000 Watt begrenzt pro Stromzähler. Mehr geht also nur, wenn man verschiedene Zähler (z.B. verschiedene Wohnungen) hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was melde ich denn dann an? Das Powerdock mit erstmal einem Solix 3 und vier Paneelen. Was mache ich dann, wenn ich nach(auf)rüsten will? Brauchts dann wieder den Elektriker, der die Anmeldung ändert? Geht das überhaupt? Oder jedesmal neu, was die Kosten enorm in die Höhe treibt?
 
Bright0001 schrieb:
Mal ne Frage an Leute mit Ahnung; Könnte man, theoretisch, einfach ein Solar-Panel auf ein Autodach (bspw. Transporter) klemmen, eine entsprechende Batterie im Inneren verbauen, und dann de facto eine mobile "selbstladende Steckdose" haben?

Ein Bekannter (Handwerker) hatte mich mal nach Empfehlungen mobiler, großer Akkus gefragt, aber die sind bei entsprechenden Ausgangsleistungen/Kapazitäten ja einerseits happig im Preis, und andererseits unbequem, da man die >20kg regelmäßig zum Aufladen schleppen muss.
Schau mal beim Hersteller 'Victron'. Das ist zwar der Porsche unter den Herstellern aber übersichtlich und durchdacht. Wird sowohl bei Campern als auch Booten eingesetzt und für jede Größe und Anforderung ist was dabei.
Um komplett autark zu sein mit optionalem Landstromanschluss brauchst du im großen und ganzen:
Batterie, Solarpanel, MPPT & Multiplus (Wechselrichter & Ladegerät in einem).
 
RocketChef schrieb:
@Dwyane und @Weyoun was gerne vergessen wird: Es gibt auch Stromanbieter mit dynamischem Tarif wie z.B. Tibber. Durch die Vorschau kann man dann günstigen Strom aus dem Netz holen und in den teuren Stunden verbrauchen. So muss man dann Spülmaschine, Waschmaschine etc. nicht in der Nacht laufen lassen, weils da ja günstiger wäre.
Was gerne vergessen wird - Du hast 4,8kW maximale Leistung. WENN Du die Garage vollstellst mit den Dingern.
Das ist schon grenzwertig, insgesamt klingt das Konzept wie eine Garantie um bei der Nutzung "das geht nicht weil... - ach das hat mir vorher niemand gesagt" und "ja können wir machen, kommen aber noch Kosten von xxxx€ auf Sie zu" öfter zu hören zu bekommen.

Interessant ist dass das System nur 4,8kW in das Haus speisen können soll, aber dann die Wallbox direkt mit 11kW anschließen wo hier auch eine AC-Wandlung statt findet?

An und für sich: sobald der Elektriker dazu kommt ist es völlig irre sich für so ein Balkonkraftwerkgefrickel zu entscheiden. Bei jeder PV-Anlage hast Du nämlich eben so wenig die Pflicht die Module auf dem Dach vom Handwerker montieren lassen zu müssen.

Und Speicherlösungen die Du ohne PV oder nur mit Balkonkraftwerk vom Elektriker anschließen lassen musst gibt es zu Hauf mit besseren Leistungsdaten am Markt.
 
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D.h. aber auch, dass wenn mein Sicherungskasten nicht der Norm entspricht, ich diesen für einige Tausend Euro erneuern muss, korrekt?
 
Anker unterstütze ich sofort fast blind wie der aller letzte Drecks-Fanboy! Bin voll überzeugt von denen nur wegen einer beschissenen aber guten billo Anker Maus und den tollen Soundcore Sport X10 und X20 Bluetooth Kopfhörern mit Bügel (geil)! :D
 
Leider nur Deutschland. Auf Nachfrage beim Support wie es mit Österreich aussieht warte ich seit über 1 Woche auf Antwort 😞
 
Man darf doch nur 800 Watt per Steckdose einspeisen. Das ist ja der Gag eines Balkonkraftwerkes.

Wenn ich drüber gehen möchte, darf ich nicht einfach an die Steckdose, sondern muss per Elektriker das ganze an das Stromnetz des Hauses anschließen und damit ist es dann eben kein Balkonkraftwerk mehr, sondern eine PV-Anlage.
 
Ich will ehrlich sein, ich check überhaupt nicht was das machen/bringen soll. Also was macht das Ding um die 800 Watt zu umgehen? Ich kenn nur die Zusatzsteckdosen der Solarbank bei denen ich einen Verbraucher anstecken kann und ihn damit quasi nicht über das Hausnetz betreibe. Geht es darum? Das man mehrere Bänke zusammenschließt um mehr Steckdosen zu haben? Sorry wenn ich mich arg blöd anstelle aber ich verstehe das Konzept nicht.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Ist das hier so eine "Männer stückeln sich lieber nach und nach so ein mittelmäßiges System zusammen statt einmal in Therap... eine richtige Photovoltaikanlage zu kaufen!"-Situation?!

Ich kann das jetzt alles überhaupt nicht abschätzen aber ggf. ist das finaziell eher machbar als einmalig eine größere Investition, also würde sich das rechnen oder ist es am Ende deutlich teurer?

Wäre jetzt meine Laienannahme.
 
Visterface schrieb:
Geht es darum? Das man mehrere Bänke zusammenschließt um mehr Steckdosen zu haben? Sorry wenn ich mich arg blöd anstelle aber ich verstehe das Konzept nicht.

Deswegen hat Anker dafür den im Artikel erwähnten Installationsservice per Elektriker - weil die Kiste eigens im Zählerschrank angeschlossen werden muss.
Deswegen ist die Begrenzung auf 4,8kW ziemlicher Blödsinn...
 
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