ich halte absolut gar nichts vom Bi-Amping...
du siehst doch, du kannst auch mit dem "alten" AVR die Vitrinen zum Wackeln bringen und im Zweifelsfall wird das Netzteil begrenzen. Welchen Vorteil sollte es dann haben, diese (begrenzte) Leistung auf mehrere Endstufen zu verteilen?!?
Entweder man hat eine vernünftige Endstufe oder nicht! Und wenn das ganze dann aus einem Netzteil gespeist wird, dann ist es doch eh witzlos. Man kann darüber "streiten", ob es was bringt wenn man mehrere Endstufen mit getrennten Netzteilen einsetzt, um sie wirklich 100% voneinander zu trennen. Aber auch das sollten nur AVR/Verstärker/Endstufen nötig haben, die diesen Namen nicht verdient haben!
Ich weiß nicht so recht wie ich es sagen soll, ich hatte halt diese Probleme noch nie. Ich habe selber mal solch einen Leistungstest mit dem AVR gemacht (zufällig auch mit 30Hz) und da ging die Aufnahme-Leistung sofort auf 700W hoch, da bekommt man im Zimmer aber Beklemmungen und Angstgefühle. Da hat man das Gefühl, als würde einem jemand mit Anlauf in die Magengrube boxen

In der Anleitung zu meiner 7-Kanal Endstufe steht, dass das Teil unter "demanding conditions" gute 2KW Leistung "verbrät" und man dementsprechende Vorkehrungen treffen sollte (Abstand, Belüftung usw.).
Der Stereo-Amp liefert "nur" 2*60W, das ganze aber bei Stromreserven von irgendwas zwischen 30 und 40 Ampere. Den bekomme ich bei Pegeln weit über dem was man als laut bezeichnen kann aber schon zum Abschalten. Trotzdem bleibt der bis zu diesem Punkt aber "sauber", also nix von Bass-Abfall oder sowas. Aber selbst dieses "kleine" Teil wiegt trotz Ringkern-Trafo mehr als die genannten AVR.
Die Probleme mit der Raumakustik sind wirklich wesentlich größer als die mit den Endstufen/AVR. Im Arbeitszimmer habe ich einen alten Yamaha 667 laufen, den ich mal testweise im Wohnzimmer betrieben habe. Klar ist das ein Unterschied zum Z11. Die Bühne wird nicht so sauber dargestellt und natürlich kann der bei weitem nicht den Pegel liefern. Aber das sind dann aber Lautstärke Bereiche, die man eh normal nicht in einem Wohnzimmer hört.
Wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist der Unterschied beim Bass mit oder ohne
Antimode für etwas über 800€ doch größer als der zwischen einem AVR für 550€ und 5500€ (der "große" hat viele andere klangliche Vorteile, aber das bezieht sich nicht unbedingt auf den Bass).
Daher kann ich deine Vorgehensweise nicht so ganz verstehen. Ich habe hier halt zwei Subwoofer, nicht wegen dem Pegel, sondern ganz einfach weil ich anders absolut überhaupt keinen gleichmäßigen Bass im Zimmer (gute 30qm) hinbekomme. Ich habe schon mehrere Tage damit verbracht, die optimalen Position für die beiden zu finden. Und die werden trotzdem auch noch mit einem weiteren "kleinen"
Antimode korrigiert.
Diese Maßnahmen halte ICH für wichtiger als den AVR (außer vielleicht Audyssey XT32 Teile), Bi-Amping oder all diese "Kleinigkeiten", die wenn überhaupt nur einen winzigen Anteil am Gesamt Ergebnis haben.