News Apple Gerüchte: Apple Vision Pro soll noch im Januar in den USA starten

Apocalypse schrieb:
Hmm, der Artikel hier sprach doch von 500.000 Einheiten, das fühlt sich schon nach Nische, aber einer ziemlich großen an. Mal schauen was dann wirklich ist.

Edit: Achso, das ist jetzt erst im Update drin gewesen, dein Post ist noch älter. Sorry.
selbst 500.000

gegen 20.000.000 ist das nicht wirklich viel
nicht soviel, als dass es die VR-Welt umkrempeln würde denke ich
Ergänzung ()

F1Freak schrieb:
Wie schon bei 3D-Brillen um 2010 rum so auch hier: als Brillenträger uninteressant, selbst mit Linseneinsätzen

Es sei denn, irgendwann kooperiert ein Hersteller mit einem Laser OP Anbieter :)
Inwiefern selbst mit Linseneinsätzen uninteressant?

Linseneinsätze scheinen bei VR-Brillen sehr gut zu funktionieren
 
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Krik schrieb:
Am Wochenende? :confused_alt:
Wie machen das die Amis mit dem Wochenende? Wird da gearbeitet?

Amerikaner arbeiten immer!
Alle Sachen wie 40 Stunden (oder weniger) Woche und feste freie Tage wurden von Gewerkschaften gegen den Arbeitgeber erkämpft und die USA ist ein Arbeitgeberland^^
Deshalb kann man da ja auch von jetzt auf gleich gefeuert werden...

Apple Stores haben auch Sonntags geöffnet, dann allerdings z.B. nur von 9 bis 18 Uhr statt von 9 bis 20 oder sogar 21 Uhr.

senf.dazu schrieb:
Gegenfrage - wer will schon wirklich länger ein derart riesiges und schwergewichtiges Nasenfahrrad mit Hilfsmotor (Akku) am Bauch mit sich rumtragen ? Und die Interaktionsmöglichkeit mit den Zimmergenossen verlieren ?

Was du nicht über VR-Headsets, besonders die Apple Vision Pro, weißt reicht um Bücher zu füllen.
Gerade die Vision Pro wird gezielt mit der Interaktionsmöglichkeit mit Zimmergenossen beworben, da sie ein Mixed-Reality/Passthrough-first Headset ist.
Das default-Interface ist quasi als würde man sich ein transparentes iPad vor das Gesicht halten, an dem man vorbeischauen kann und zwischen dessen App-Buttons auf dem Homescreen man die reale Welt sehen kann.
Im Prinzip bekommst du da mehr von der echten Welt mit, weil du eben nach vorne schaust und nicht runter zu einem iPad auf deinem Schoß.
Und aufgrund des Außendisplays können Außenstehende "deine Augen" sehen und werden damit informiert, dass sie weiterhin mit dir interagieren können und du sie sehen kannst.

senf.dazu schrieb:
Um 3D Inhalte zu entwickeln wirst du zwischen 3D (Inhalt) und 2D(Tools) hin- und herwechseln müssen. Und zwischen Desktop und dem aktuellen 3D Gerät wie Brille?

Wieso?
Die Auflösung der Brille wird als lebensecht beschrieben, der Unterschied zwischen der normalen Sicht auf den Raum in dem du dich befindest und dem Tragen der Brille soll wirklich sehr sehr gering sein, nur dass mit der Brille eben hochauflösende virtuelle Monitore vor dir schweben können.
An denen kannst du dann sehr gut ganz regulär arbeiten, eines der vorgestellten Features ist ja auch das Spiegeln eines Macbook-Displays in das Headset.

Chismon schrieb:
Solange Apple einer von vielen VR-/AR-/MR-Anbietern bleibt, fein, aber so tun als ob diese als Heilsbringer die Technik neu erfinden (wie beim Smartphone damals von einigen so gedeutet) muss nicht sein und in einer dominanten Rolle hätte ich dann schon lieber andere, die schon viel früher Pionierarbeit auf dem Gebiet geleistet haben.

1. VR ist aktuell Meta!
Alle anderen Firmen spielen für das große Ganze keine Rolle, HTC könnte morgen weg sein (und ist es vielleicht auch^^) und nichts würde sich ändern, Pico verlässt eh gerade den Markt, Windows Mixed Reality ist offiziell tot und Pimax und Bigscreen Beyond sind nette Spielzeuge für Leute mit viel Geld, sind aber das Äquivalent zur handgefertigen Karbonfaser-Leichtgewichtgamingmaus für 250€, während der Rest ne Logitech für 70€ nutzt (und die echte Masse die beigelegte Dell-Maus für 2,50€)
(Valve ist in diesem Sektor innovativ - vergisst dann aber immer wieder, dass sie Hardware veröffentlicht haben und verschläft es Nachfolgegenerationen zu veröffentlichen. Man kann sich einfach nicht darauf verlassen, dass sie hier zukünftig maßgebend investieren)
2. Meta ist keine "gute" Firma!
Sie sammeln Daten, erstellen Profile selbst für Nicht-Nutzer ihrer Dienste.
Sie sind das was man so schön als Datenkrake bezeichnet.
(Auch der Versuch ein Metaverse zu etablieren ist imho kritisch zu betrachten, da es zu viele Gruppierungen gibt die "Metaverse" als Chance betrachten absolut alle Dinge online zu monetarisieren, siehe NFTs)

Apple sind deine Daten ziemlich egal, die wollen nur dein Geld und wie du wirklich heißt, auf welchen Konzerten du warst und ob du an Echsenmenschenverschwörungstheorien glaubst ist denen komplett egal, solange eine gültige Zahlungsmethode hinterlegt ist^^

Solange Apple mit dem Geld welches man ihnen zahlt nicht in die (offensive) Biowaffenforschung investiert ist der mögliche negative Effekt für die Menschheit durch diese Firma absolut gering, sofern man ihn mit anderen Firmen in diesem Sektor vergleicht.
Natürlich verbrauchen sie Rohstoffe, Energie usw. aber das tun alle Hersteller von Elektronik und Apple arbeitet erfolgreich daran ihren Ressourcenverbrauch effektiv zu neutralisieren.
Der Effekt von Meta auf die Welt ist... erschreckend!

3. Apple arbeitet bereits seit Jahren an diesem Headset, macht das aber halt nicht in der Öffentlichkeit.
ARKit (1) veröffentlichten sie bereits Mitte 2017 und diese Funktionen sind eine absolute Basis für den Mixed Reality Ansatz den sie fahren.
Davon abgesehen will absolut jeder Sektor Apple als Konkurrenten haben, einfach weil der Markt dann oft wächst (und jede Firma in diesem Bereich ist von sich überzeugt nicht wie LG oder HTC zu enden und vom Markt zu verschwinden) und Apple ein sehr sehr guter Ideengeber ist!
Das iPhone wurde damals ohne Copy&Paste veröffentlicht, Android ein Jahr später hatte C&P, aber über einen sehr komplizierten Weg.
Es dauerte nochmal etwa ein Jahr bis Apple dann Copy&Paste einführte - die verwendete Methode war jedoch komplett anders als der Weg aus Android und später übernahm Android das System von Apple quasi 1:1.
Wenn du jetzt auf dem Smartphone einen Text markierst, kopierst und anderswo einfügst - du verwendest ziemlich sicher einen Weg der so direkt auf Apple zurückzuführen ist.
Mit der Meta Quest 2 und 3 kann man das Interface auch mit Handtracking bedienen, die Umsetzung ist jedoch echt minderwertig. Man fummelt in der Luft herum, drückt schwebende Buttons und hofft, dass die "Klick"-Geste erkannt wird. Steve Jobs' Zitat zu Touchscreens, "Your arm wants to fall off!", kommt einem ins Gedächtnis.
Mit der Vision Pro lässt du die Hände einfach im Schoß liegen, wählst Interfaceelemente über Eyetracking aus und tippst kurz zwei Fingerspitzen zusammen um es auszuwählen.
Das sieht soooo viel komfortabler aus und das wird garantiert (!!!) der Weg wie es alle Headsets zukünftig mit "Handtracking" (bzw. eigentlich eher controllerloser Bedienung) machen werden.

4. Ein teures Headset welches keine Kosten und Mühen scheut, sich aber - insbesondere auch aufgrund der festen Apple-Käuferbasis - gut verkauft ist für den Markt sehr positiv, da so sichtbar gezeigt wird wohin sich der Gesamtmarkt und die Hardware entwickeln wird.
Irgendwelche Prototypen in den Labors von Meta sind bedeutungslos, die "existieren" für die Menschheit nur in der Beschreibung von Techjournalisten und werden ähnlich wie Konzeptautos nie in der Form erscheinen.
Aber Apple Vision Pro (und Version 2,3,4,5 usw.) sind Produkte die existieren, die verkauft werden, die man ausprobieren kann!
Man kann sie sich vielleicht auch nicht selbst leisten, man weiß aber dass die Hersteller günstigerer Headsets irgendwann auch an diesem Punkt ankommen werden, was einem Hoffnung für den Markt gibt.

5. Und (das auch an @Kraeuterbutter ) Apple bietet Hardware für oft kaufkräftige Kundschaft, weshalb Softwareentwickler auf Apple-Plattformen oft höhere Einnahmen erzielen als es aufgrund des Marktanteils zu erwarten wäre.
Ich habe gerade nicht die aktuellsten Zahlen, aber soweit ich weiß verdienen Entwickler mit dem iOS-Appstore mehr Geld (!) als mit Google Play Store, obwohl die Anzahl der verkauften Androidgeräte deutlich höher ist.
(Deshalb erscheinen sehr viele Anwendungen und Spiele auch zuerst auf iOS)
Aber wer ein iPhone für 999$ (oder ein iPad) bezahlen kann, kann auch eher Geld für Apps ausgeben als jemand der ein Einsteiger-Androidgerät für 179$ kauft.
Deshalb hat Meta mit der Quest 2 zwar einen Vorteil bei der Verbreitung, das muss sich aber nicht im Plattformerfolg niederschlagen.
Von den 20 Mio Quest 2-Nutzern gibt es eine ganze Menge "Squeaker", also Kids die das Headset zum Geburtstag oder Weihnachten bekommen haben und die damit Gorilla Tag spielen wollen oder die Lobbies von Shooterspielern mit Teamkills, Gequietsche und 1,30m Körpergröße terrorisieren.
Die haben gar nicht die Kaufkraft um viel Geld einzubringen.
20 Mio verkaufte Einheiten ist auch eigentlich ne ganze Menge, es gibt viele Konsolenplattformen die über ihre Lebenszeit oder die Anzahl der Jahre seit Einführung der Quest 2 weniger verkauft haben. Die Switch hatte auch mal "nur" 20 Mio verkaufte Einheiten und trotzdem wurde dafür auch von Dritten erfolgreich Software entwickelt.
Aber: Es ist schon sehr auffällig, dass Meta Software effektiv dauerhaft mit 25% Rabatt verkauft und 5€ Storecredit gewährt. Es ist komplett dämlich Quest-Software nicht mit einem 25% Referralcode zu kaufen, bei dem der Referrer sogar noch 5€ erhält und dass dieses System existiert zeigt, dass Softwareverkäufe auf der Quest nicht wirklich selbsttragend sind.
Wahrscheinlich einfach zu viele Squeaker mit "Taschengeld"-Geld und zu wenige 100k-jährlich-und-weiß-nicht-wohin-mit-dem-Geld.

Deleo schrieb:
Wer sich das für 3500€ antun will, Bitte. Ich bräuchte schon Zwei Brillen, gucke selten Solo Filme. Wie gesagt, bin Froh das ich keine Brille Brauche ! Ich denke in paar Jahren wird man es vergessen und weiter ein TV an der Wand haben.

AR/MR-Brillen werden langfristig (!) das Smartphone ersetzen, da sie dessen Rolle komplett übernehmen können und noch viel mehr.
2030 ist es bereits wahrscheinlich, dass dein Besuch (oder Partner/in) ein eigenes Headset haben könnte und 2035 ganz sicher, dass sie eigene Headsets haben.
So wie du ja jetzt auch nicht mehr dein Smartphone an andere verleihen musst damit sie kurz etwas im Internet schauen können - sie haben nämlich eh ihr eigenes.
 
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senf.dazu schrieb:
Gegenfrage - wer will schon wirklich länger ein derart riesiges und schwergewichtiges Nasenfahrrad mit Hilfsmotor (Akku) am Bauch mit sich rumtragen ? Und die Interaktionsmöglichkeit mit den Zimmergenossen verlieren ?
was heißt: "die Interaktionsmöglichkeiten mit den Zimmergenossen verlieren" ?

ich hab ab und zu das "Nasenfahrrad" Quest3 am Kopf.. und Interaktion geht damit auch...
ich hab im Sommer oft eine verspiegelte Sonnenbrille auf (Augen nicht sichtbar) -> auch damit: Interaktion geht auch

also das Teil hat ja Passthrough, einen guten noch dazu
und man muss sich nicht ständig verliebt in die Augen schauen, wenn man mit jemanden ein Gespräch führt

icih bin auf der Arbeit durch 2 große 32" Monitore von meinem Kollegen Blicktechnisch getrennt.. trotzdem unterhalten wir uns fabelhaft über den Tag hinweg


Ergänzung ()

senf.dazu schrieb:
Vielleicht liegt die Zukunft von 3D ja auch bei den Wandgroßen 3D Displays für mehrere Augenpaare ? So das man im Raum rumlaufen kann und jeder ne andere Perspektive sieht ? Und da wär ein großer Monitor für weniger als viele Augenpaare ein Zwischenschritt ?

Bei immerhin schreibtischbreiten und gebogenen Monitoren sind wir schon fast angekommen ..
du hast das Potential von AR/MR noch nicht erlebt...
in der Wohnung rumgehen und das Fenster mit dem youtube-Video mitnehmen

klingt nach unnötigen Blödsinn..
aber tatsächlich mach ich das

ich war immer einer der gesagt hat: "diesen Mixed-Reality-Schei... brauch ich ned.. ich will VR genießen, mein eGames in einer anderen Welt, abgeschottet von der Umwelt" usw. usf.

und jetzt wo ich MR tatsächlich zuhause habe und es nutze merke ich erst was es bedeutet...

einfach z.b. die Möglichkeit einach in einen anderen Raum zu gehen, sich aufs Sofa zu flacken, und die Kinoleinwand mitzuhaben, weiter zu schauen
etc...

das kann so kein großer Monitor bietet
egal wieviel Oled, 3D oder Diagonale

ja: Brillen müssen noch leichter werden
ja: Brillen müssen noch bequemer werden
ja: die Bildqualität / Linsenqualität muss noch zulegen




senf.dazu schrieb:
Um 3D Inhalte zu entwickeln wirst du zwischen 3D (Inhalt) und 2D(Tools) hin- und herwechseln müssen. Und zwischen Desktop und dem aktuellen 3D Gerät wie Brille?
wieso ?
entwickelt wird dann natürlich auch mit der Brille
auch wenns 2D Tools sind

ich nutze mein Brille ja heute auch schon im Homeoffice ohne irgendein 3D-Tool zu haben, alles 2D drauf



senf.dazu schrieb:
Aber wo Apple mit der Brille hinwollen wird (oder vielleicht wissen sie es ja schon ?) wird sich erst noch rausstellen. 3D Monitore hätten aber sicher auch in der Industrieentwicklung und zur Datenvisualisierung ihren Platz. Man sieht einfach mehr Details und Struktur.
weiß nicht so recht...
der Vorteil in VR ist das man 3D-Objekte z.b. beliebig groß aufziehen kann, Details aus der nähe betrachten
(und trotzdem den Kontext von Raum und Tiefe weiterhin hat...) das fällt bei einem Monitor mit dem "Ausschnitt" eines Bildes (egal ob 2D oder 3D) halt weg





senf.dazu schrieb:
Ich würd einen 3D Monitor für 2 Augen schon eher kaufen als diese Brille. Wenn das Bild mindestens vergleichbar ist und man den Monitor nach wie vor auch für 2D nutzen kann. Am Besten beides seamless auf dem gleichen Monitor bzw. das 3D Bild im Hintergrund.
3D ist ein gimmick.. bringt nicht soviel mehr als jetzt das 2D Bild..

der Schuh wird eben mit einer VR-Brille daraus.. 3D wo man herumgehen kann.. das man mit den Händen angreifen kann, manipulieren, Größenverhältnisse etc..
ein zweite Welt die man überall hin mitnehmen kann






senf.dazu schrieb:
Eine preiswertere leichte Brille ohne Lüfter die die Bilder vom Desktop/Monitor bezieht und sei es mit - einem - USB Kabel nehm ich aber gern dazu ..
die gibt es bereits..
Nreal und co
ca. 46° Sichtfeld, Full-HD Auflösung, günstig in der Anschaffung
tolle Ergänzung zu Switch und Steamdeck
 
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iSight2TheBlind schrieb:
AR/MR-Brillen werden langfristig (!) das Smartphone ersetzen, da sie dessen Rolle komplett übernehmen können und noch viel mehr.
2030 ist es bereits wahrscheinlich, dass dein Besuch (oder Partner/in) ein eigenes Headset haben könnte und 2035 ganz sicher, dass sie eigene Headsets haben.
So wie du ja jetzt auch nicht mehr dein Smartphone an andere verleihen musst damit sie kurz etwas im Internet schauen können - sie haben nämlich eh ihr eigenes.
Da halte ich gegen ! ^^ Melde mich 2030 hier :-D
 
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Kraeuterbutter schrieb:
selbst 500.000

gegen 20.000.000 ist das nicht wirklich viel
nicht soviel, als dass es die VR-Welt umkrempeln würde denke ich
Ergänzung ()


Inwiefern selbst mit Linseneinsätzen uninteressant?

Linseneinsätze scheinen bei VR-Brillen sehr gut zu funktionieren

Auch mit Linseneinsätzen sind VR Brillen und enganliegende 3D Brillen uninteressant, da die Augen individuell sind, also bei jedem anders. Da wird keine Rücksicht auf Hornhautverkrümmung etc. genommen.

Das verhält sich genauso mit den 2-3€ Lesebrillen im Supermarkt, die würde ich auch niemand empfehlen.
 
Die Linseneinsätze werden schon individuell nach den Angaben in deinem Brillenpass hergestellt, z. B. beim VROptiker . Habe bei der Quest 2 gute Erfahrung damit gemacht, bei der Quest 3 passt meine Brille allerdings problemlos drunter.
 
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F1Freak schrieb:
Auch mit Linseneinsätzen sind VR Brillen und enganliegende 3D Brillen uninteressant
also die meisten Berichte zu Linseneinsätzen sind sehr positiv

also ein verallgemeinerndes "uninteressant" scheint für die meisten nicht zuzutreffen
Ergänzung ()

iSight2TheBlind schrieb:
5. Und (das auch an @Kraeuterbutter ) Apple bietet Hardware für oft kaufkräftige Kundschaft, weshalb Softwareentwickler auf Apple-Plattformen oft höhere Einnahmen erzielen als es aufgrund des Marktanteils zu erwarten wäre.
Ich habe gerade nicht die aktuellsten Zahlen, aber soweit ich weiß verdienen Entwickler mit dem iOS-Appstore mehr Geld (!) als mit Google Play Store, obwohl die Anzahl der verkauften Androidgeräte deutlich höher ist.
(Deshalb erscheinen sehr viele Anwendungen und Spiele auch zuerst auf iOS)
Aber wer ein iPhone für 999$ (oder ein iPad) bezahlen kann, kann auch eher Geld für Apps ausgeben als jemand der ein Einsteiger-Androidgerät für 179$ kauft.
"obwohl Anzahl verkaufter Androidgeräte deutlich höher"

trotzdem hat Apple bis jetzt deutlich mehr als 1 Mrd Iphones verkauft
2023 waren es 223 Millionen (noch ohne Tablets)

ja, da kanns einem Entwickler wurscht sein, ob es noch mehr Androidgeräte gibt

bei 223 Millionen Geräten PRO JAHR die verkauft werden,
wird man genug Käufer für eine gute App finden


aber bei 500.000 ?
da zahlt es sich nicht aus groß zu investieren als Entwickler, viele Mannjahre in ein Softwareprodukt zu stecken..
das geht nur wenn Apple oder sonst wer heftig subventioniert...

sonst bleibt es bei "indy-Software"


sieht man ja heute bei PCVR: kein AAA Titel weit und breit und nix in Sicht... einfach Unleistbar für Entwickler
da kommt man nie in die schwarzen Zahlen

und da sprechen wir von einer vielfachen Kundschaft als das was die Vision Pro (1) die nächsten 2 Jahren haben wird



iSight2TheBlind schrieb:
Von den 20 Mio Quest 2-Nutzern gibt es eine ganze Menge "Squeaker", also Kids die das Headset zum Geburtstag oder Weihnachten bekommen haben und die damit Gorilla Tag spielen wollen oder die Lobbies von Shooterspielern mit Teamkills, Gequietsche und 1,30m Körpergröße terrorisieren.
Die haben gar nicht die Kaufkraft um viel Geld einzubringen.
auf der anderen Seite haben die Leute, die sich ne 4000+ Euro Vision Pro kaufen wahrscheinlich nicht die ZEit sie so oft zu nutzen, dass sie viel Software dafür kaufen müssten ;-) ironie



iSight2TheBlind schrieb:
20 Mio verkaufte Einheiten ist auch eigentlich ne ganze Menge, es gibt viele Konsolenplattformen die über ihre Lebenszeit oder die Anzahl der Jahre seit Einführung der Quest 2 weniger verkauft haben. Die Switch hatte auch mal "nur" 20 Mio verkaufte Einheiten und trotzdem wurde dafür auch von Dritten erfolgreich Software entwickelt.
wie gesagt: 20 Millionen ist ok...
500.000 ist halt 40mal weniger

lass uns sagen:
von den 500.000 Vision Pros werden ALLE genutzt
von den Quests nur 1/4, also 5 Millionen

dann kann ich trotz höherer Kaufkraft doch nicht dne Preis für Apple Vision-Apps derart hoch ansetzen

für thierdparty-entwikcler zahlt es sich sowieso aus, Software auf mehreren Headsets zu releasen..
ohne Controller macht es das zusätzlich schwierig






iSight2TheBlind schrieb:
Aber: Es ist schon sehr auffällig, dass Meta Software effektiv dauerhaft mit 25% Rabatt verkauft und 5€ Storecredit gewährt. Es ist komplett dämlich Quest-Software nicht mit einem 25% Referralcode zu kaufen, bei dem der Referrer sogar noch 5€ erhält und dass dieses System existiert zeigt, dass Softwareverkäufe auf der Quest nicht wirklich selbsttragend sind.
die meisten wissen davon sicher gar nix..

ich muss gestehen: ich bin dämlich.. ich hab nen volle Bibliothek und noch nie nen Code verwendet


iSight2TheBlind schrieb:
AR/MR-Brillen werden langfristig (!) das Smartphone ersetzen, da sie dessen Rolle komplett übernehmen können und noch viel mehr.
man wird sehen


iSight2TheBlind schrieb:
2030 ist es bereits wahrscheinlich, dass dein Besuch (oder Partner/in) ein eigenes Headset haben könnte und 2035 ganz sicher, dass sie eigene Headsets haben.
So wie du ja jetzt auch nicht mehr dein Smartphone an andere verleihen musst damit sie kurz etwas im Internet schauen können - sie haben nämlich eh ihr eigenes.
der Haupt-Hemmschuh dürfte der Komfort derzeit sein.. nicht die Auflösung (wobei wir hier in kürze eh bei "quasi retina" sind)
wenn das klein wird.. und tatsächlich in der Tasche mitgetragen werden kann (also wie ein Smartphone)

einen bisschen Leiden können die Leute ja auch..
waren früher große smartphones verpönt, sind die Geräte heute nochmal größer und trotzdem hat fast jeder so ein großes Ding und nicht irgendein Winzig-Phone

aber wenn die Brillen zu groß bleiben, sodass man sie nicht bequem in Handtasche/Jackentasche oder gar Hosentasche mitführen kann --> solange wird es kaum Smartphones ersetzen

eher den Laptop im Rucksack/Laptoptasche
 
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Kraeuterbutter schrieb:
trotzdem hat Apple bis jetzt deutlich mehr als 1 Mrd Iphones verkauft

Kraeuterbutter schrieb:
bei 223 Millionen Geräten PRO JAHR die verkauft werden,
wird man genug Käufer für eine gute App finden

Kraeuterbutter schrieb:
sieht man ja heute bei PCVR: kein AAA Titel weit und breit und nix in Sicht... einfach Unleistbar für Entwickler
da kommt man nie in die schwarzen Zahlen

Ich fasse die drei Aspekte mal zusammen und antworte gemeinsam darauf:
Und zwar:
Die Apple Vision Pro steht nicht alleine für sich, sie steht auf den Schultern des gesamten Apple/iOS-Ökosystems!
VisionOS auf der Brille ist auch nur eine angepasste Version von iOS und das ist selbst eine angepasste Version von MacOS, die Brille läuft ja sogar auf dem M2 SoC aus den Macs (und dem iPad Pro).

Entwickler können iPads-Apps iirc sogar regulär auf der Vision Pro ausführen lassen, d.h. die Vision Pro profitiert direkt von lauffähigen iPad-Apps und wer bereits eine iPhone-App entwickelt hat ist nur einen sehr geringen Mehraufwand von einer lauffähigen Umsetzung für die Brille entfernt.

Sehr viele Apps werden - gerade in der Anfangszeit - einfach Ports der anderen iOS/iPad-Fassungen mit geringen oder ohne Anpassungen sein, das ist aber für viele Fälle sowieso völlig ausreichend.
Eine AirBnB-App muss nicht fancy in VR sein um darüber eine Ferienwohnung zu buchen, die kann 1:1 so wie die iPad-App erscheinen und man ist erstmal glücklich.
Im nächsten Schritt kann dann die Unterstützung von mit dem iPhone 15 Pro aufgenommenen 3D-Videos in der App erfolgen, um einen dreidimensionale(re)n Eindruck der Wohnung zu bekommen.
Aber volles VR ist da nie notwendig.

Die Brille profitiert also sehr sehr stark von der 1 Milliarde Geräte umfassenden Plattform auf der sie basiert.

Spiele aus der Apple Arcade laufen dann einfach flat und mit Controller gesteuert in der Brille, evtl. können Entwickler sogar eine 3D-Darstellung hinzufügen, die Leistung (einen zweiten Viewport zu rendern) wäre in der Brille vorhanden.
Und da es keine Handcontroller gibt, stellt sich die Frage ob wir Half-Life Alyx (oder etwas vergleichbares) so bald auf der Brille sehen werden sowieso nicht.

Kraeuterbutter schrieb:
die meisten wissen davon sicher gar nix..

ich muss gestehen: ich bin dämlich.. ich hab nen volle Bibliothek und noch nie nen Code verwendet

Dafür gibt es sogar eine automatisierte Sharing-Plattform!
https://meta-dog.github.io/meta-dog/
Dort einfach nach einem Spieletitel suchen, links den Button mit gehobenem Arm klicken und du kriegst einen 25% Rabatt-Referralcode für das Spiel. Und derjenige dessen Code hier "ausgelost" wurde erhält 5€ Storecredit wenn du seinen Code verwendest, bis 600€ pro Jahr, iirc.
Eigene Codes kannst du auch einreichen.
Deshalb ist auch jeder Rabatt unter 25% in einem Sale unsinnig - Ich habe Bock auf das bald erscheinende Bulletstorm VR, welches man jetzt mit 10% Rabatt vorbestellen kann...
Oder ich warte auf den Tag des Releases, bekomme es mit 25% Rabatt und irgendwer noch ein paar Euro von Meta geschenkt.

Kraeuterbutter schrieb:
der Haupt-Hemmschuh dürfte der Komfort derzeit sein.. nicht die Auflösung (wobei wir hier in kürze eh bei "quasi retina" sind)

Ich finde ein weiterer wichtiger Aspekt ist ein ganz anderer, aber auch sehr langweiliger: Widerstand gegen die Naturgewalten^^
Die 2.000€ Brille im Regen zu tragen würde ich nur riskieren, wenn sie wasserdicht ist ;)
Das wird aber noch ein paar Generationen dauern, erstmal brauchen wir gute Indoor-Brillen, dann kann man sie wasserdicht machen.

Kraeuterbutter schrieb:
wenn das klein wird.. und tatsächlich in der Tasche mitgetragen werden kann (also wie ein Smartphone)

einen bisschen Leiden können die Leute ja auch..

Dafür wird man Lösungen finden, entweder sind (weiter entfernte) zukünftige Brillen wirklich sehr kompakt, oder die Mode passt sich an.
Das olle Nokia 5110 hatte man noch in einer Gürtelhalterung, das Smartphone dann in der Hosentasche und jetzt in einem Gummibumper um den Hals gehängt.
 
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