News Apple Vision Pro: Zwischen-Update mit M4 und neuem Band noch dieses Jahr

9t3ndo schrieb:
Der Kontext in dem ich auf den ursprünglichen Post geantwortet habe ist die aber schon bewusst?
Dein ganzes Post macht in dem Zusammenhang keinen Sinn.
du hast vorgeschlagen - die Absatzzahlen mit der Quest zu vergleichen.. weil gleiche Kategorie
(weil @iSight2TheBlind völlig richtig festgestellt hat, dass es ein Blödsinn ist den Erfolg mit den Verkaufszahlen vom Iphone abhängig zu machen)

und da meine ich: es ist unfair sie mit den Verkaufszahlen der Quest zu vergleichen, die ein 1/8 bis nur 1/10 soviel kostet

und deshalb mein Vergleich mit Auto...
Ferrari vs. VW Golf...
JA - beides die selbe Kategorie, nämlich Auto

trotzdem (egal ob Ferrari, Lamborgini, .... irgendein 300.000Euro Auto) - wird jedes dieser 300.000 Euro Autos niemals an die Stückzahlen des lange Zeit bestverkaufen Autos: VW Golf ( <-> Quest2 ) rankommen

vondaher ist das kein legitimer vergleich...
Apple Vision Pro für 4000Euro vs. Quest3 für 500

eben genauso wie JEDES AUTO dieser Welt für 300.000 Euro Stückzahlmässig abstinkt im Vergleich zu den erfolgreichsten 30.000Euro Autos

kann ein Ferrari mehr Personen transportieren? passt ein größerer Wochenendkauf rein?
braucht er weniger Sprit?
fährt er weiter?
ist die Wartung günstiger?
ist er leiser?

nein nein nein.. aber schneller und "edler" gebaut..

Stichwort Vision Pro:
kann sie soviel mehr als eine Qeust3 ? nein.. eigentlich sogar weniger..

ABER: "edler" gebaut (Alu, Glas...), höhere Auflösung, Micro-Oled-Screens, mehr Prozessorpower
braucht mans ? nein... genausowenig wie man in einem Auto einen Carbon-Schalthebel "braucht"
aber kostet halt alles mehr, kleien Stückzahl kommt dazu was nochmal teurer macht

jetzt jedes Auto für 300.000 Euro als Flop zu bezeichnen, weil nur xy Stück davon verkauft werden: würde man auch nicht tun

ich würde sogar annehmen, dass unter den high-end Vr-Brillen im über 2000Euro Sequment
(MeganX, Play for Dream, Varjo XR3, Varjo Xr4, Star VR one, Somnium VR 1)

die Apple Vision Pro die erfolgreichste Brille ist
wahrscheinlich mit Abstand..

wahrscheinlich hat sie im Zeitraum seit erscheinen sogar mehr verkauft, als alle der genannten Brillen zusammengenommen..

Pimax hat z.b. mal eine ihrer Brillen mit 60.000 verkauften Einheiten als die erfolgreichste die sie bis jetzt hatten bezeichnet






9t3ndo schrieb:
Du regst dich gerade darüber auf das ich den Vergleich zumindest in die selbe Produktkategorie verortet habe,
wie gesagt: 500Euro Gadget vs. 4000 Euro Gadget ist Stückzahlmässig nie vergleichbar..

die frühen Gold-Editions der Apple Watch (um die 4000 Euro) haben sich auch sicher deutlich weniger gut verkauft als ihre günstigen Gegenstücke
 
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@Kraeuterbutter
Aber gleichzeitig setzt Apple mehr iPhones ab als Samsung von Geräte der A-Serie. Da ist es ja genauso Golf gegen Ferrarie.

Liegt es vllt. doch einfach daran, das die Vision Pro nichts kann, was sie von einer Meta Quest abhebt außer teuer zu sein?

Die Vision Pro wurde einfach völlig am Markt vorbei entwickelt und macht dabei die selben Fehler wie andere VR-Headset-Hersteller in Ihrer ersten Generation: schwer, zu wenig Laufzeit und zu wenig Software/Anwendungsmöglichkeiten die die Vision Pro sinnvoll einsetzen oder besser gesagt die Leistung, die die Vision Pro zur verfügung stellt.

Das Märchen von, Apple kommt als letzter auf den Markt aber dafür ausgereift, ist so langsam zu Ende erzählt und hat schon lange nichts mehr mit der Realität zu tun.
 
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@9t3ndo
Zu wenig Software verfügbar, hm... welche Lösungen könnte es dafür geben?!
Ach genau, wir veröffentlichen einfach eine erste Proof-of-Concept-Brille für Enthusiasten, die in einigen Dingen sehr gut aber eben auch noch von den Möglichkeiten eingeschränkt und teuer ist, dann werden dafür erste Apps entwickelt und wenn dann die Massenmarktversion rauskommt - die die Vision Pro ganz klar nicht ist, wenn man es nicht am Preis festmachen will dann wohl an dem "Pro" im Namen, während die Massenmarktversion wohl Vision Air oder einfach Vision heißen wird - gibt es bereits ein gutes Fundament an Apps!

Und zu dem "Märchen" welches du nennst...
Das Konzept der Vision Pro ist soweit fertig, die neue Version von VisionOS die gerade in Arbeit ist oder auch die Vision Pro 2 oder 2025 oder whatever werden daran nichts ändern, die funktionieren (damit) alle noch so wie die Vision Pro wie sie 2024 auf den Markt kam.
Das ist das was man als ausgereift bezeichnet - alles was in der Macht von Apple liegt ist auserzählt.
Anders als eben bei der Konkurrenz, die mit dem Galaxy Tab ein 7" Tablet auf den Markt brachte, als dann das iPad (und erst recht beim iPad 2 später) erschien aber das Teil stark umkrempelte...
Oder die Smartwatch von Samsung, mit der Kamera im Armband! Fällt dir bei der Geschichte der Smartwatches von Samsung etwas auf?! Irgendeine größere Sache, die zeigt, dass die am Anfang vielleicht noch nicht ausentwickelt oder vollständig geformt war?
Die Apple Watch dagegen sah an Tag 1 so aus wie sie heute aussieht, einzig die Apple Watch Ultra sieht nicht unverwechselbar aus, aber auch da erkennt man noch, dass sie direkt zur Familie gehört.

Und was machte Meta als die Vision Pro rauskam? Sie nahm ganz viele kleine und größere Features und Aspekte der Vision Pro und übernahm sie in das OS der Quest, all die low-hanging-fruits die theoretisch bei der Quest von Tag 1 hätten verfügbar sein müssen, sie kamen dann aber eben erst als Apple sie anbot und das "richtig" wirkte.
Wenn die Quest 3 Eyetracking bieten würde, dann würde auch die Handsteuerung jetzt so funktionieren wie bei der Vision Pro und nicht indem man in der Luft herumfuchtelt und nicht existierende Knöpfe wirklich drückt!

Das einzige was bei der Vision Pro zum Start fehlte war die Leistung - es war enorm unglücklich, dass die Vision Pro mit dem M2 startete und in dem Monat um den Launch herum releaste das MacBook Air mit M3-SoC (für ein Drittel des Preises der AVP) und dann sogar das iPad Pro mit M4.
Aber es ist fast schon eine Regel, dass die erste Generation einer neuen Apple-Produktkategorie vom Konzept her alles richtig macht, aber untermotorisiert ist.

(Und persönlich bin ich mit den Displays nicht zufrieden, es zieht klar erkennbar nach! Ich hoffe hier auf eine neue Generation der Panel in der M4 Vision Pro, um dann zuzugreifen)

Was die Vision Pro zum Start auch nicht bot: VR-Spiele! Es fehlten die Handcontroller die es z.B. bei der Quest gibt, aber das ist auch einfach ein Bereich den Apple immer stiefmütterlich behandelt, sie sind einfach keine Spielefirma, das ist nicht in ihrer DNA.
Dass das fehlt war also allen vor dem Release klar, wird nun aber korrigiert indem man eine Partnerschaft mit Sony einging um die PSVR 2-Controller mit der Vision Pro nutzen zu können, was dann der Grundstein für echte VR-Titel sein sollte.

Aber das was die Vision Pro sein sollte macht sie von Anfang an wirklich sehr gut!
Sie ist ein "spatial iPad", externes Display für einen Mac und für den Medienkonsum wirklich gut.
Anzeigen von 3D-Bildern und Videos, Umwandlung von 2D-Bildern in 3D und alle gekauften Filme in der iTunes-Bibliothek sind sofern verfügbar kostenfrei in der 3D-Fassung abrufbar (so wie sie damals bei der Einführung des 4K AppleTVs auch die 4K-Fassung von Filmen (überwiegend) als kostenfreies Update anboten).
Gerade der letzte Punkt ist ne große Sache, 3D-Fernseher sind tot, (3D)-Beamer eine Nische und 3D-Blurays eine Ausnahme und teuer. Soweit ich weiß, sind die 3D-Fassungen in iTunes sogar in 4K pro Auge, während eine 3D-Bluray nur 1080p pro Auge bietet.
Meta bietet 3D-YouTube und eine Handvoll andere 3D-Videoinhalte, aber ein Zugriff auf 3D-Kinofilme der nicht daraus besteht sich ein Bluray-Laufwerk zu kaufen und seine eigenen 3D-Blurays zu rippen, zu konvertieren und auf die Brille zu schrieben, das ist eben genau dieses "Apple ist ausgereift" was du infrage stellst!

(Ich besitze eine Oculus Rift, Oculus Go, Oculus Quest 1, 2 und 3, außerdem eine PSVR 1 und 2)
 
@iSight2TheBlind
Auch wenn die Vision Pro in bestimmten technischen Aspekten überlegen sein mag, kostet Meta Quest 3, die vom der technischen Leistung doch stark an eine AVP rankommt aktuell bereits 350–400 € (512 GB) oder sogar unter 300 € (Quest 3S).

Ein großer Vorteil der Quest ist die Android-Basis, auch wenn der Play Store leider (noch) nicht verfügbar ist. Entscheidend ist: Die Quest bietet mir heute schon ein nutzerfreundliches, flexibles System zu einem Bruchteil des Preises. Dann hat Meta die ein oder anderen gut durchdachten Funktionen der AVP kopiert. Wo genau ist da jetzt das Problem? Ich finde das eher gut, dass es so schnell ging und die Funktionen selbst auf der (vermeintlich) leistungstechnisch unterlegenen Meta Quest so gut laufen, dass man kaum etwas missen tut.

Dein Argument, Apple wolle mit der Vision Pro ein Ökosystem aufbauen, wirft für mich mehr Fragen auf als es Antworten liefert. Wie soll ein gesundes Ökosystem entstehen, wenn Apple von Beginn an enge Einschränkungensetzt was wie wo entwickelt werden muss. Sobald eine App nicht Apples vorgaben oder ihren Idealen der Nutzung der AVP entsprechen, werden diese abgelehnt. Das ist kein Ökosystem, das ist ein streng kontrolliertes Biotop….

Selbst bei der Apple Watch hat sich das App-Ökosystem aufgrund der stark restriktiven Vorgaben Apples - bis auf die ein oder andere Efitnessapp oder Spielerei - auch nie wirklich durchgesetzt. Viele Apps bleiben rudimentär oder werden gar wieder eingestellt. Auf WhatsApp Nachrichten nativ antworten? Fehlanzeige, angeblich wegen Datenschutz. Und das, obwohl die Watch durch ihre Positionierung als Gesundheits- und Lifestyle-Device zumindest einen einigermaßen klaren USP hat (zumindest bis nächstes Jahr, wo dank der EU die APIs freigegeben werden müssen). Bei der Vision Pro ist dieser USP bisher unklar – weder als VR-Headset noch als Productivity-Plattform ist das Gerät konkurrenzlos. Und wenn man hier das Argument des POC in den Raum wirft, warum agiert Apple da nicht etwas offener und weniger restriktiv? Ich als entwickler würde mich hüten für ein pseudo POC, dessen Zukunft unklar ist, unter diesen Bedingungen Apps zu programmieren. Damit kommen wir auch schon zum Henne-Ei-Problem. Und ja als Gatekeeper sehe ich hier Apple in der Pflicht das Ökosystem bereitzustellen. – Bereitstellen, nicht diktieren. Macht das ding offen, lasst Leute Apps programmiren wie sie wollen (und installieren), dann sieht man, ob das Teil Erfolg hat. So ists einfach eine Todgeburt.
 
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Tici schrieb:
Wie soll ein gesundes Ökosystem entstehen, wenn Apple von Beginn an enge Einschränkungensetzt was wie wo entwickelt werden muss. Sobald eine App nicht Apples vorgaben oder ihren Idealen der Nutzung der AVP entsprechen, werden diese abgelehnt. Das ist kein Ökosystem, das ist ein streng kontrolliertes Biotop….

Ja, hast recht, ist echt schade drum. Ich stelle mir gerne eine andere Welt vor, in der das iPhone offen ist und ein Erfolg geworden wäre, aber so ist es leider gefloppt und eingestellt worden.

Tici schrieb:
Selbst bei der Apple Watch hat sich das App-Ökosystem aufgrund der stark restriktiven Vorgaben Apples - bis auf die ein oder andere Efitnessapp oder Spielerei - auch nie wirklich durchgesetzt. Viele Apps bleiben rudimentär oder werden gar wieder eingestellt. Auf WhatsApp Nachrichten nativ antworten? Fehlanzeige, angeblich wegen Datenschutz.

Man muss als Entwickler halt auch wollen.
Es gab den Facebook-Messenger auf der Watch, den hat Meta dann irgendwann eingestellt. Nicht weil Apple so böse war, sondern weil sie einfach zu faul waren.

Tici schrieb:
weder als VR-Headset noch als Productivity-Plattform ist das Gerät konkurrenzlos.

Muss es konkurrenzlos sein? Das iPhone ist auch nicht konkurrenzlos und statt der Apple Watch gibt es auch Fitnessarmbänder für 20€, trotzdem hat die Watch ihre Berechtigung...

Tici schrieb:
Und wenn man hier das Argument des POC in den Raum wirft, warum agiert Apple da nicht etwas offener und weniger restriktiv? Ich als entwickler würde mich hüten für ein pseudo POC, dessen Zukunft unklar ist, unter diesen Bedingungen Apps zu programmieren. Damit kommen wir auch schon zum Henne-Ei-Problem.

Apple ist in der glücklichen Situation, dass sie viele kaufkräftige Fans haben, so dass jede neue Gerätekategorie garantiert gekauft wird, so dass eine Unterstützung mit Software sich für Drittentwickler lohnt.
Aber natürlich - und das habe ich hier schon geschrieben - muss man dabei die erwarteten Verkaufszahlen berücksichtigen und die sind eben nicht 231 Millionen im letzten Jahr, eine Millionen mehr als verkaufte iPhones - sondern erwartete maximal 250.000 überhaupt herstellbare (!!!) Headsets, da die Komponenten die benötigt werden stark limitiert verfügbar sind. Und diese Zahl wurde erreicht...

Tici schrieb:
Und ja als Gatekeeper sehe ich hier Apple in der Pflicht das Ökosystem bereitzustellen. – Bereitstellen, nicht diktieren. Macht das ding offen, lasst Leute Apps programmiren wie sie wollen (und installieren), dann sieht man, ob das Teil Erfolg hat. So ists einfach eine Todgeburt.

Wo ist denn hier bitte das "Hätte ich doch nur ein reguläres Dateisystem, dann könnte ich meine App auf die Vision Pro bringen..." Problem?
Klar, die Pornhub-App wird es nicht geben, der Browser funktioniert für solche Dinge aber auch.
Die Quest ist auch nur so semi-offen - der Store ist auch ein Käfig, Sidequest oder das Early-Access-Programm von Meta sind aber auch keine Ansammlung von Apps die unersetzlich und dringend benötigt sind, mit Ausnahme des Quest Optimizers.
Was der Vision Pro fehlt sind Handcontroller, aber da müssen welche direkt vom Hersteller kommen (oder nun eben über die Kooperation mit Sony), weil irgendwelche Eigenentwicklungen von Dritten würden eh von keiner Software unterstützt (eine Regel die für alle Zusatzgeräte (insbesondere bei Konsolen) gilt, schon immer.
Und das wird nun angegangen.
 
9t3ndo schrieb:
@Kraeuterbutter
Liegt es vllt. doch einfach daran, das die Vision Pro nichts kann, was sie von einer Meta Quest abhebt außer teuer zu sein?
jeder 3000 Euro Oled-Fernseher kann nichts, was nicht auch ein 1000Euro LCD-Fernseher kann...
nciht mal mehr Auflösung haben die teuren..
trotzdem gibt es sie.. trotzdem werden sei auch gekauft..

ähnlich bei der Vision Pro...
Oled statt LCD, deutlich höhere Auflösung,
Alu und Glas statt Plastik

9t3ndo schrieb:
Die Vision Pro wurde einfach völlig am Markt vorbei entwickelt
wie gesagt: sie dürfte die erfolgreichts VR/MR-Brille über 2000Euro sein..
die erfolgreichste (höchste Stückzahlen) obwohl mit ca. 4000Euro sogar doppelt so teuer wie andere "highend-VR-Brillen"

9t3ndo schrieb:
Das Märchen von, Apple kommt als letzter auf den Markt aber dafür ausgereift, ist so langsam zu Ende erzählt und hat schon lange nichts mehr mit der Realität zu tun.
da bin ich dabei
Ergänzung ()

iSight2TheBlind schrieb:
Und was machte Meta als die Vision Pro rauskam? Sie nahm ganz viele kleine und größere Features und Aspekte der Vision Pro und übernahm sie in das OS der Quest, all die low-hanging-fruits die theoretisch bei der Quest von Tag 1 hätten verfügbar sein müssen, sie kamen dann aber eben erst als Apple sie anbot und das "richtig" wirkte.
naja.. das ist etwas unfair würde ich meinen..

Meta hat mit der Quest die Kategorie der Standalone-Geräte erst überhaupt mal in den Markt gebracht..
sie haben da - Qeust1, Quest2, Quest Pro und dann Quest3 - sehr viel geändert..
ständig kommen Updates, die teils wirklich ordentlich Features drauflegen..

DA konnte sich Apple sicher auch umgekehrt das eine oder andere abschauen.. oder für sich feststellen, dass sie es so nicht machen wollen




iSight2TheBlind schrieb:
Wenn die Quest 3 Eyetracking bieten würde, dann würde auch die Handsteuerung jetzt so funktionieren wie bei der Vision Pro und nicht indem man in der Luft herumfuchtelt und nicht existierende Knöpfe wirklich drückt!
ja.. muss man halt im Hinterkopf behalten, dass die Quest 3 halt auch nur 500Euro kostet

und da gibts sonst nix am Markt für dieses Geld, inkl. Eyetracking, Akku und starkem Prozessor
(der bei Erscheinen der Qeust3 nur in 600Euro aufwärts-Smartphones zu finden war)

und selbst die 500 sind ja vielen noch zu viel, weshalb es die Quest3s gibt




iSight2TheBlind schrieb:
Das einzige was bei der Vision Pro zum Start fehlte war die Leistung - es war enorm unglücklich, dass die Vision Pro mit dem M2 startete und in dem Monat um den Launch herum releaste das MacBook Air mit M3-SoC (für ein Drittel des Preises der AVP) und dann sogar das iPad Pro mit M4.
das versteh ich bis heute nicht so recht..
die Leistung ?

als Apple den M1 rausbrachte, waren alle hellauf begeistert, was für ein Leistungssprung - bei gleichzeitig geringem STromverbrauch.. wie toll das MacBook Air plötzlich war

und der M2 - vielfach stärker z.b. Quest2, Quest Pro, stärker als Quest3 - UND: auch noch nicht belastet durch die VR-Geschichte, weil dafür ein eigener Chip verbaut ist:
der reicht jetzt plötzlich nicht ?

wofür genau reicht er nicht?
was wird jetzt genau besser werden mit dem M4 oder M5 ---
spiele gibts sogut wie eh keine..
was sind so die Anwendungen die unbedingt nen M4M5 erfordern würden?

ich seh nicht so recht, warum gerade der M2 (außer am Papier, hört sich nicth so gut an) jetzt die Vision Pro groß einschränken würde
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Ja, hast recht, ist echt schade drum. Ich stelle mir gerne eine andere Welt vor, in der das iPhone offen ist und ein Erfolg geworden wäre, aber so ist es leider gefloppt und eingestellt worden.
Wo das iPhone rausgekommen ist und Android rotz sein vater war, war dieser Protektionismus vielleicht noch gut. Aber im Jahr 2025 funktioniert das nicht mehr. Selbst Apple begreift es mehr und mehr, nur liegen da leider Gier bzw. generell monetäre Interessen im Vordergrund. Dass Apple sich den Act macht, den DMA madig zu reden und durch fadenscheinige Gründe sowie Fingerpointing ("Die bösen Meta, die unsere APIs kostenlos nutzen wollen") zu verteidigen, bestärkt das nur. Würde Apple iOS heute auf den Markt bringen zum (unteroperablen) Stand von pre iOS 13, würde sich das nicht verkaufen. Da bin ich vollstes überzeugt. Selbst für Windows Phone - obwohl das damals echt ein gutes Betriebssystem und mMn von der Stabilität iOS ebenbürtig war - wurde dieses lange Geschlossensein zum Genickbruch. Der Schritt, Android Apps zu erlauben kam viel zu spät.

iSight2TheBlind schrieb:
Man muss als Entwickler halt auch wollen.
Es gab den Facebook-Messenger auf der Watch, den hat Meta dann irgendwann eingestellt. Nicht weil Apple so böse war, sondern weil sie einfach zu faul waren.
Genau. Meta, die auf ständige Marktpenetration drängen scheitern an einer Watch App. Das gleiche Meta, welches bis zu M100$ Abfindung zahlt, um den ein oder anderen Mitarbeiter abzuwerben. Meta ist faul, nicht Apple malicious compliant, indem die alles was denen nicht passt mit Händen und Füssen torpedieren versuchen.

iSight2TheBlind schrieb:
Muss es konkurrenzlos sein? Das iPhone ist auch nicht konkurrenzlos und statt der Apple Watch gibt es auch Fitnessarmbänder für 20€, trotzdem hat die Watch ihre Berechtigung...
Die derzeitige Berechtigung ist, dass es die einzige Watch ist, welche gescheit mit iOS funktioniert. Und das nicht weil sich keiner die Mühe machen will, eine gescheite Infrastruktur aufzubauen. - Denn diese ist mit z.B.WearOS (falls das immer noch so heisst) bereits vorhanden. Auch hier scheitert es, erneut, an malicious complaint seitens Apple am "Datenschutz".
iSight2TheBlind schrieb:
Apple ist in der glücklichen Situation, dass sie viele kaufkräftige Fans haben, so dass jede neue Gerätekategorie garantiert gekauft wird, so dass eine Unterstützung mit Software sich für Drittentwickler lohnt.
Das geht aber auch nicht lange gut. Die Leute werden immer technikaffin, und irgendwann hören die auf die Lügen von Apple zu schlucken. Nur möchte ich kein offenes iOS in 5 - 10 Jahre, sondern jetzt. Und da ist Apple - dank der EU - auf einem guten Weg. Dass Apple solche Neuerungen nur in der EU implementiert, ist genauso bescheuert.
iSight2TheBlind schrieb:
Wo ist denn hier bitte das "Hätte ich doch nur ein reguläres Dateisystem, dann könnte ich meine App auf die Vision Pro bringen..." Problem?
Klar, die Pornhub-App wird es nicht geben, der Browser funktioniert für solche Dinge aber auch.
Mich interessiert auch nicht, ob Schmuddelapps auf der Brille gehen. Aber wiederum wem das "wichtig" ist, der kann vielleicht mit meinem Anliegen nichts anfangen. Leben und leben lassen. Wenn jemand der Meinung ist, er will Pornhub auf die Brille, iPad oder iPhone laden, warum sollte man dem das nicht erlauben? Letztendlich ist das das gleiche Prinzip wie Youtube, Tiktok und co. Nur, dass die Zuschauergruppe definitiv >18 ist (bzw. sein sollte).

iSight2TheBlind schrieb:
Die Quest ist auch nur so semi-offen - der Store ist auch ein Käfig, Sidequest oder das Early-Access-Programm von Meta sind aber auch keine Ansammlung von Apps die unersetzlich und dringend benötigt sind, mit Ausnahme des Quest Optimizers.
Also Ich habe auf meiner MQ3 einige Apps Sideloaded, und keine ist jetzt so dass ich sag, dass die nicht funktioniert. Bei einigen ist die Bedienung zwar nicht auf VR ausgelegt, aber das ist dann eher mein Problem, dem ich mir mit dem Sideload bewusst bin.

iSight2TheBlind schrieb:
Was der Vision Pro fehlt sind Handcontroller, aber da müssen welche direkt vom Hersteller kommen (oder nun eben über die Kooperation mit Sony), weil irgendwelche Eigenentwicklungen von Dritten würden eh von keiner Software unterstützt (eine Regel die für alle Zusatzgeräte (insbesondere bei Konsolen) gilt, schon immer.
Und das wird nun angegangen.
Super, indem überteuerte MFi-Controller verkauft werden.....
 
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wobei: für Playstation und co gibts Kontroller von Fremdherstellern.. die kompatibel sind..
also das sollte eigenlich ansich kein problem sein..

das Tastenlayout bekannt - sollte kein Hexenwerk sein

die Sony-Controller: wirds sie extra geben ?
oder muss sich der AVP-User ne Playstation VR2Brille kaufen, um die Kontroller dann an der AVP nutzen zu können ?
 
@Kraeuterbutter Es sieht einfach unglaublich schlecht aus, wenn das Teil für Dreitausendfünfhundert Dollar einen schlechteren Prozessor hat als das Einsteigernotebook und das zeitnah releaste iPad Pro sogar noch eine Generation weiter ist.

@Tici @Kraeuterbutter Handcontroller:
Gamepads von Drittanbietern gibt es für Konsolen, weil es Firstparty-Gamepads gibt.
Die sind die Defaults, geben die Features und ja auch die API vor damit Spiele wissen was ein Tastendruck von ihnen verlangt und welche Tasten und Funktionen es im Spiel überhaupt geben soll.
Für die Vision Pro gab es keine Handcontroller, hier muss Apple also erstmal eine API schaffen auf die dann Entwickler von vollständigen VR-Titeln aufsetzen können.
Es gibt keine MFi-Controller, das sind einfach die PSVR2-Controller und die wird es auch separat zu kaufen geben, mindestens im Apple Store, eventuell auch anderswo.

Und das ist auch nicht „Aber fast dasselbe wie MFi-Controller, wo bleiben die Alternativen?!?!“, denn für die ach so offene Quest gibt es auch keine alternativen Controller.
 
iSight2TheBlind schrieb:
@Kraeuterbutter Es sieht einfach unglaublich schlecht aus, wenn das Teil für Dreitausendfünfhundert Dollar einen schlechteren Prozessor hat als das Einsteigernotebook und das zeitnah releaste iPad Pro sogar noch eine Generation weiter ist.
wie gesagt. am Papier..
in der Praxis ist sie mit ABstand die stärkste Standalone-Brille am Markt
wird mehr gebraucht? das Meiste ist Medienkonsum (wofür 1/4 der Power reichen würde),
und Tablet-Apps auf nem großen 2D-Screen...

Programmieren geht auch mit dem M2 super
udn Videoschnitt..

naja. Nische in der nische der Nische

und Spiele sind sowieso praktisch nicht vorhanden..
wenn jemand was für die Vision Pro konvertieren würde - wärs höchst wahrscheinlich ein Spiel aus dem Quest-Universum, und dort gehts mit deutlich weniger power ja auch



also meiner Meinung nach ist die Leistung des M2 das geringste Problem der Vision Pro, nicht das Größte
 
MegatroneN schrieb:
Wenn die Hardware irgendwann auf die Größe einer normalen Brille schrumpfen kann,kann das schon den Alltag der Leute ändern.

Das wird noch Jahrzehnte dauern. Miniaturisierung wird nunmal immer schwieriger und teurer. Und das Hauptproblem ist ja weiterhin der Akkuklotz mit Kabel zur Brille, den Apple immer gerne auf ihren Fotos ausblendet und verschweigt.
 
Das Problem ist die Optik. Und die lässt sich nicht nach Belieben verkleinern. Manchmal ist die Physik einfach eine Bitch.
 
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@Grestorn nicht nach belieben..
aber Bigscreen zeigt mit ihrer Beyond 2 bereits heute, dass ein

Headset mit nur 109g Gewicht geht (der Visor) und das mit besseren Linsen als sie die Apple Vision Pro hat

klar, Akku und Prozessor müssen bei sowas dann ausgelagert werden
 
Die Bigscreen sieht tatsächlich spannend aus. Könnte mal wieder was für mich sein, seit dem die Vive Pro bei mir langsam verstaubt. Mal sehen, ob sie tatsächlich rauskommt.
 
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