Fireplace April 2026

News Apple Intelligence: Private Cloud Compute läuft künftig auch in der Google Cloud

PhiE

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Private Cloud bei Google.
Genau mein Humor. :-)
 
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Toll. Damit ist die neue Siri hinsichtlich Datenschutz und Vertraulichkeit auch mausetod.
Wer die Hardware kontrolliert, kontrolliert die Daten.
 
So ein bisschen musste ich schon schmunzeln, als Intel-Xeon-CPUs erwähnt wurden ;)

Ich dachte, man will kein Intel mehr haben?
/s, zur Sicherheit, damit niemand das hier falsch versteht :)
 
Ist das eventuell der erste Schritt, um die Konformität mit dem Digital Markets Act (DMA) der EU herzustellen? Darin geht es genau darum: Eine Öffnung der eigenen Infrastruktur für Mitbewerber, um Monopole und "abgeschottete Insellösungen" zu vermeiden. Was denkt ihr?
 
andy_m4 schrieb:
Das verstehen manche hier aber nicht. :-)
Der Großteil versteht im Gegensatz zu dir einfach was Apple da beschreibt :-)
  • We do not rely solely on confidential computing technologies to mitigate attacks that leverage privileged access outside of a confidential VM, including side-channel attacks. We consider every component — from firmware through the host and guest OS stacks to application code — to be part of our trusted computing base, subject to our verifiable transparency and no-privileged-access guarantees.
https://security.apple.com/blog/expanding-pcc/
https://security.apple.com/documentation/private-cloud-compute
 
prayhe schrieb:
Der Großteil versteht im Gegensatz zu dir einfach was Apple da beschreibt :-)
Anscheinend nicht.
Daher erkläre ich es gern und ganz ohne von Apple (oder sonstwen) zitierten Marketing-Blabla:

Ich finde das Gerede von Private Cloud eine Nebelkerze. Weil natürlich der Cloud-Anbieter reingucken kann, wenn er will.

Wenn der das nicht können soll, hilft nur Verschlüsselung (wo der Verschlüsselungskey in meinem exklusiven Besitz ist). Und das funktioniert aber auch nur dann, wenn es lediglich darum geht Daten abzulegen (z.B. Cloud-Drives wo man ein Crypto-Layer drüber legt wie beispielsweise cryptfs und Co.).

Compute auf verschlüsselte Daten geht prinzipbedingt nicht. Die müssen dafür unverschlüsselt vorliegen (theoretisch könnte man ein Mapping machen aber dann kann man logischerweise die unverschlüsselten Daten rekonstruieren; die Basis guter Verschlüsselung ist ja gerade, das man kein Mapping machen kann). Ergo kann auch der Cloudanbieter im Prinzip alles sehen.

Und klar kann der technische und organisatorische Maßnahmen treffen, um den Zugriff zu erschweren. Das Grundproblem bleibt aber.

Erschwerend kommt noch hinzu, das solche Clouds attraktive Angriffsziele sind. Das ist ein bisschen so, als wenn man eine Schatztruhe ins dubiose Bahnhofsviertel stellt und hofft, das das Schloss schon halten wird.

Im Grunde genommen hast Du bei Private-Cloud nicht mehr als eine Zusage vom Anbieter. Dich darauf verlassen oder gar verifizieren kannst Du nichts.

Insofern ist Private Cloud natürlich Quatsch. Das dann noch Google als Anbieter genannt wird, ist natürlich das i-Tüpfelchen. :-)

Fazit:
Das ist also ein reines Werbeversprechen das Leute wie Du unkritisch wiedergeben (warum man auch immer den Drang hat, für ein Milliarden-Konzern Propaganda zu verbreiten).
 
andy_m4 schrieb:
Weil natürlich der Cloud-Anbieter reingucken kann, wenn er will.
Da fällt deine komplette Argumentation schon zusammen. Wie stellst du dir das denn genau vor, wenn der komplette Stack bis hin zur Firmware von Apple kontrolliert wird?
 
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prayhe schrieb:
Wie stellst du dir das denn genau vor, wenn der komplette Stack bis hin zur Firmware von Apple kontrolliert wird?
Du meinst, wenn Apple den User kontrollieren wollte, dann könnten sie das ohnehin. Und klar. Das ist was dran. Und ja. Das kann man sicher in die Gesamtbetrachtung mit einfließen lassen.
Das war aber gar nicht das, worum es in meiner Kritik eigentlich ging.

prayhe schrieb:
Da fällt deine komplette Argumentation schon zusammen.
Weil Du die Argumentation gar nicht verstanden hast und Dir irgendwie ein Fitzelchen rauspickst und darauf einen Punkt machen willst aber halt sehr viel dabei raus lässt.
 
@andy_m4 Du hast einfach wie bereits erwähnt einen fatalen Denkfehler in deiner gesamten Argumentationskette. Solange du da nichts einleuchtendes zu lieferst bleibt es halt dabei^^
 
prayhe schrieb:
Du hast einfach wie bereits erwähnt einen fatalen Denkfehler in deiner gesamten Argumentationskette.
Wie ist denn meine Argumentationskette? Stell sie doch mal da wie Du sie verstanden hast. Dann kann ich Dir auch helfen, wo Du sie vielleicht falsch verstanden hast.
Insbesondere, da ich ja bereits angedeutet hab, das Du da möglicherweise etwas nicht richtig verstanden hast.
Ergänzung ()

Mal davon abgesehen:
Mein Kritik zielte ja auf die Datenschutzproblematik ab. Und wenn Du jetzt noch in die Kerbe reinschlägst und sagst, das Apple sogar noch mehr Möglichkeiten hat den Datenschutz zu unterlaufen, dann widersprichst Du mir nicht, sondern erweitest Du meine Kritik sogar noch.
Also insofern macht dieses "Deine Argumentation ist kompletter Humburg" ohnehin keinen Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
@andy_m4 Du weichst wieder aus. Ich habe nach wie vor keine Erklärung von dir drauf erhalten wie es dritten möglich sein soll "reinzuschauen", wenn Apple den kompletten Stack in der Hand hat. Auf dieser fehlerhaften Annahme baut alles was du behauptet hast auf.
 
@andy_m4 Du sagst, dass der Betreiber der Cloudhardware einfach alles auslesen kann was "verschlüsselt" auf seiner Hardware läuft, weil es ja für die Verarbeitung entschlüsselt werden muss.

prayhe sagt dagegen - ganz grob runtergebrochen - dass der Betreiber der Cloudhardware das nicht kann, wenn Apple die Cloudsoftware so gestaltet, dass sie bei technischen Modifikationen oder parallel laufenden Prozessen, die die entschlüsselten Daten sehen könnten, die Cloudsoftware gar nicht erst startet bzw. in einen Zustand bringt mit dem sich iPhones dann nicht für die sichere Verarbeitung von Daten verbinden können.
 
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prayhe schrieb:
Du weichst wieder aus.
Nein. Tue ich nicht. Das denkst Du nur.

prayhe schrieb:
Auf dieser fehlerhaften Annahme baut alles was du behauptet hast auf.
Also noch mal ganz von vorne, weil ja offenbar der Hauptpunkt gar nicht verstanden wurde. Weil eigentlich ging es weniger um ein konkretes Produkt, sondern eher um Marketing und Marketing-Begriffe.
Schon bei meinem ersten Posting #2 ging es um die Formulierung und die geht schon mal gut los mit: Private Cloud
Weil irgendwie ist das ja widersprüchlich. Denn privat ist ja definitionsgemäß etwas, auf das nur ich Zugriff haben sollte (oder halt Personen, mit der ich private Dinge teile) aber eben nichts was für Fremde bestimmt ist.
Und Cloud bedeutet ja, das man etwas auf anderer Leute Computer ablegt. Und zwar irgendwelche Wildfremden die ich nicht kenne.
Insofern ist Private Cloud ein Oxymoron . So wie trockenes Wasser oder dunkles Licht.
(und unter welchen Umständen sowas wie eine Private Cloud möglich wäre, habe ich ja dann auch noch näher erläutert)

Aber da hört es ja nicht auf, sondern ab da wirds erst so richtig wild. Nämlich in dem sie die Daten ihrer nicht bei sich speichern speichern, sondern gehen zu einem anderen Anbieter (geben also meine Daten die schon bei Ihnen nicht wirklich privat waren auch noch weiter). Und das auch noch zu Google, einem Konzern der dafür bekannt ist eher ein Datensauger zu sein und alles zu verwerten (womit ich nicht gesagt haben will, das die das bei den Apple-Konten machen; aber es wirkt erst mal wild; daher ja auch mein Posting dazu).

Und Apple weiß auch ganz genau, das sich das doof anhört. Genau deshalb erzählen die ja so viel darüber was sie alles machen, damit die Daten trotzdem sicher sind.

Zu allem anderen komme ich im folgenden Abschnitt.

iSight2TheBlind schrieb:
prayhe sagt dagegen - ganz grob runtergebrochen - dass der Betreiber der Cloudhardware das nicht kann, wenn Apple die Cloudsoftware so gestaltet, dass sie bei technischen Modifikationen oder parallel laufenden Prozessen, die die entschlüsselten Daten sehen könnten, die Cloudsoftware gar nicht erst startet bzw. in einen Zustand bringt mit dem sich iPhones dann nicht für die sichere Verarbeitung von Daten verbinden können.
Die Primärkritik war ja zunächst, das deine angeblich privaten Daten ohnehin nicht privat sind, wenn jemand anderes darauf Zugriff hat. Aber das mal beiseite, um nur auf den von Dir genannten Punkt einzugehen.

Und da würde ich die Frage umdrehen. Wie soll Verarbeitung von Daten aussehen, die verschlüsselt sind?
Wir sind uns ja (hoffentlich) darüber einig, das Daten auf der Hardware auf der sie verarbeitet (also nicht nur gespeichert) für die Verarbeitung entschlüsselt sein müssen. Hake gerne ein, wenn Du an dem Punkt schon fragen hast.

Jetzt kann man natürlich hingehen und sagen (was Du ja auch andeutest):
"Ich schicke erst Daten an die Cloud-Server, wenn ich sicher bin, das die sauber sind."
Sauber bedeutet, das die halt nicht in irgendeiner Weise manipuliert sind. Und das soll die Cloud-Software machen, in dem sie halt selbst nachschaut, ob irgendwas manipuliert ist.

Und schon das ist - vorsichtig gesagt - schwierig. Weil Du weißt ja nicht, ob das ganze nicht z.B. in einer VM läuft die gegenüber der Cloud-Software vorgaukelt das alles ok ist.
Aber selbst wenn, dann könntest Du immer noch direkt an die Hardware gehen. Weil wie gesagt: An irgendeiner Stelle muss entschlüsselt werden und an der hättest Du dann die Möglichkeit ein Signal abzugreifen (und Signal abgreifen ist ein passiver Prozess; dabei ändert sich ja nichts am Zustand der Maschine; ergo kannst Du auch keine Manipulation detektieren).

Und ja. Man kann natürlich allerhand tun, um mögliche Angriffsflächen zu verkleinern. Man kriegt die aber nicht weg.

Man kann an der Stelle auch mal anders herum fragen und dann wirds auch ohne technisches Verständnis klar:
Wenn es so einfach möglich wäre, datenschutzmäßig sicheres computing zu machen, warum macht man das nicht viel öfter? Warum treiben dann Institutionen überhaupt den Aufwand eigene Rechenzentren aufzubauen?
Warum sind Standorte wichtig, die ein hohes Datenschutzniveau (EU) zu haben? Warum müssen dann Cloud-Betreiber überhaupt irgendwelche Verträge eingehen, in der die sich verpflichten datenschutzrechtliche Vorgaben (sprich: nicht unbefugt in die Daten der Kunden reinzugucken) einzuhalten?

Wäre ja alles nicht notwendig, wenn man wasserdichtes confidentional computing hätte.
 
andy_m4 schrieb:
Nein. Tue ich nicht. Das denkst Du nur.
Gaslighting Endgegner
andy_m4 schrieb:
Insofern ist Private Cloud ein Oxymoron
Nö. Davon abgesehen, dass "Private Cloud" im Enterprisebereich schon lange eine etablierte Begrifflichkeit ist, kann ich jederzeit hergehen und verschlüsselte Daten in einen beliebige Cloud hochladen. Der Inhalt ist weiterhin absolut Privat.
andy_m4 schrieb:
Und da würde ich die Frage umdrehen.
Ich übersetze das mal kurz: "Ich weiche erneut der Frage aus"
andy_m4 schrieb:
Weil Du weißt ja nicht, ob das ganze nicht z.B. in einer VM läuft die gegenüber der Cloud-Software vorgaukelt das alles ok ist.
Doch. Das ist genau mein Punkt. Da läuft eben nicht nur ein Stück Software auf der Hardware von Google. Apples Ansätze übergreifen den kompletten Stack, inklusive der Firmware der Geräte.
andy_m4 schrieb:
Aber selbst wenn, dann könntest Du immer noch direkt an die Hardware gehen
Auch das geht aus mehreren Gründen nicht, siehe Anticipating Attacks
andy_m4 schrieb:
Wenn es so einfach möglich wäre
Es ist eben alles andere als einfach, da spielt unfassbar viel mit rein. Wüsstest du auch, wenn du dir die Dokumentation mal angesehen hättest.
 
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prayhe schrieb:
Davon abgesehen, dass "Private Cloud" im Enterprisebereich schon lange eine etablierte Begrifflichkeit ist
Und deshalb darf man das nicht kritisieren?

prayhe schrieb:
kann ich jederzeit hergehen und verschlüsselte Daten in einen beliebige Cloud hochladen. Der Inhalt ist weiterhin absolut Privat.
WTF?
Das ist genau das, was ich bereits gesagt habe.(und auch sogar nochmal darauf hingewiesen) Du liest offenbar nicht mal meine Beiträge oder versuchst durch Wiederholung zu diskreditieren.

prayhe schrieb:
Ich übersetze das mal kurz: "Ich weiche erneut der Frage aus"
Wer hier wohl ausweicht.
Ich denke ja eher, Du verstehst meinen Punkt nicht.
Ich werde in noch mal darlegen, damit das irgendwie endlich mal ankommt:

Ich sag doch einfach nur, der Begriff Private Cloud ist hier fehl am Platze und ich habe begründet warum.
Und das ist erst mal eine Meinungsäußerung. Und bei der Meinung kann man mitgehen oder auch nicht, weil man z.B. den Begriff privat etwas weiter auslegt. Ich lege ihn eben sehr eng aus.

Und dementsprechend gibt es da kein pauschal richtig oder falsch. Jemand anders kann dazu eine andere Meinung haben und das ist ja auch alles fein.

Von daher verstehe ich Deinen "Angriff" nicht. Die Meinung als solches kann man schlecht angreifen, weil Meinung.
Du kannst allenfalls die Begründung angreifen. Und die Begründung die ich genannt habe ist, das eine Cloud halt nicht "wasserdicht" ist und hab auch ausgeführt warum.

prayhe schrieb:
Apples Ansätze übergreifen den kompletten Stack, inklusive der Firmware der Geräte.
Na dann bin ich ja mal sehr gespannt, wie Du begründest, weshalb Google keine Angriffe auf Hardware fahren kann, die bei ihnen steht. Bisher kam dazu aber nichts.

Also noch mal die Frage:
Wir sind uns ja wohl darüber einig, das compute nur auf unverschlüsselte Daten erfolgen kann. Im Gerät liegen die also unverschlüsselt vor. Wie willst Du also verhindern, das jemand der Zugang zur Hardware hat, da passiv das Signal abgreifen kann?

prayhe schrieb:
Auch das geht aus mehreren Gründen nicht, siehe Anticipating Attacks
Da steht natürlich drin, wie sie das absichern wollen und die geben sich ja auch zugegebenermaßen Mühe.
Das würde ich auch erst mal gar nicht in Abrede stellen.
Aber es deckt halt nicht alles ab. Und da kommen wir auch schon zu dem Punkt der da am meisten auffällt. Die reden viel darüber, was sie tun, um Dinge zu verhindern. Sie diskutieren aber quasi gar nicht über Löcher in ihrem System (zumindest hab ich nichts dazu gesehen).
Um mal ein triviales Beispiel zu geben:
Also so ist es ja schön, das die die Hardware davor schützen, das ich einfach den Deckel vom Gehäuse öffne. Aber was schützt davor, das ich das Gehäuse auf andere Weise öffne?

Die Frage ist ja auch, wie vollumfänglich die das letztlich auch umsetzen. Weil schreiben kann man viel. Und wir beobachten ja auch immer wieder, das theoretisch sichere Verfahren in der Praxis durch die Implementation unsicher werden. Es fällt uns ja schon bei halbwegs überschaubarer Software schwer die fehlerfrei hinzubekommen. Aber ein komplexer Stack wie da beschrieben soll dann plötzlich vollumfänglich korrekt implementiert werden?
Nur mal so als Reality-Check: Wenn die das könnten, dann dürfte ja zumindest in ihrer Software niemals (Security-)Bugs auftreten. Dann frage ich mich aber, warum die Security-Updates rausgeben (müssen).

Und inwieweit können wir das überhaupt nachprüfen, das die alles wirklich so umsetzen wie beschrieben? Da sind wir auch schon, bei dem was ich bereits sagte: Man muss sich auf Zusagen verlassen.

prayhe schrieb:
Es ist eben alles andere als einfach, da spielt unfassbar viel mit rein.
Okok. Aber warum ist dann Private Cloud ein gängiger Begriff (wie Du behauptest), wenn es gar nicht so einfach ist das umzusetzen? Das heißt, wenn der Begriff inflationär eingesetzt wird, obwohl die wenigsten schaffen dem gerecht zu werden, dann ist das aus meiner Sicht eher ein Grund mehr den Begriff zu kritisieren, weil der so stark verwässert ist.
 
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