News Apple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent

@prayhe Ok, hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm, aber (fairerweise) auch nicht ganz zu Unrecht: wir sprechen hier von einem proprietären aktiven Adapter der 40€ kostet und quasi den Lighning-Port (bzw. die Pin-Belegung) rekonfiguriert, sodass dann doch irgendwie höhere Geschwindigkeiten darüber gehen.

Der Haken: Das Ganze funktioniert nur in eine einzige Richtung, nämlich wenn das iPad der USB-Host ist. Damit kann man Kameras und Speichermedien (ab iOS 13) ans iPad anstecken, ja, aber um Fotos oder Videos von einem iOS-Gerät direkt auf einen Rechner zu übertragen lässt es sich beispielsweise nicht nutzen.

Das kann man jetzt verkaufen als "Lighning kann USB 3.0", ist aber meiner Meinung nach auch nicht richtiger als "Lighning kann HDMI" - weil auch dafür gibt es einen sündhaft teuren aktiven Adapter, der dann das irgendwie über einen proprietären Standard über Lighning gekapselte Videosignal aktiv wieder in HDMI umwandelt. Ist ganz nett, aber es hat schon einen Grund, weshalb USB-C sich als Standard durchgesetzt hat - weil man dann eben nicht mehr auf so kreative Eigenkreationen der Hersteller angewiesen ist.

Versteh mich nicht falsch, mechanisch war Lighning der robustere Stecker als USB-C. Aber technisch war er halt einfach veraltet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: prayhe
Schinken42 schrieb:
Und? Das soll jetzt alle Bedenken erschlagen? Demnach würdest du lieber das moderne Auto fahren für das keine Sicherheitsstandards geltem als ein altes, das noch mit solchen gebaut wurde?
Einfach weil neuer=besser und wir müssen immer und sofort das Beste haben?

Quatsch. Es gibt einen einzigen Grund es zurückzuhalten: Leute wie dich. Das ist nicht böse gemeint, nur Tatsache. Die Leute sollen auf die EU Politik Druck ausüben, als 5. Kolonne der Lobbyabteilung.
Als ob Apple keine 2 Menschen Vollzeit abstellen könnte die Entwicklung der Features mit entsprechenden Ansprechpartnern bei der EU abzusprechen.


Wenn unsere persönlichen Daten, Profile und nebenbei noch einiges an KnowHow, Wertschöpfung und Gestaltungsmacht unter der Kontrolle externer Konzerne ohne Regulierung stehen wäre das ein grösserer Nachteil.
Ausserdem werden wir erstmal von gar nichts in der Richtung abgeschnitten, höchstens werden manche Einzelfunktionen hier verzögert oder verändert erscheinen.

Im konkreten Fall gehts nur um Siri, da wird sich der Produktivitätszuwachs in Grenzen halten.
Produktivität ist doch kein Zauberwort das Dinge wie Datenschutz, Souveränität und Privatssphäre beiseitewischt.


"Richtig angewendet" ist doch der Knackpunkt. Gleichzeitig plädierst du aber dafür jegliche Regeln nach den Wünschen der Konzerne zu gestalten.

Edith hat Typos gefunden

Es ist bezeichnend, dass du meine Argumente direkt als "Lobbyarbeit" oder "blindes Folgen" umdeutest, statt auf die technologische Realität einzugehen.

Ich verteidige hier weder Apple noch irgendeinen anderen Konzern. Ich stelle lediglich fest: Wenn wir technologische Standards (wie KI-Integration in ein OS) so regulieren, dass ein Anbieter den Markteintritt verweigert, verliert der europäische Nutzer als Erster. Das ist keine "Fanboy"-Aussage, sondern eine Beobachtung der Marktdynamik.

Um auf deine Punkte einzugehen:

Zu deiner Auto-Analogie:
Dein Vergleich hinkt. Es geht nicht um ‚unsichere Autos‘, sondern darum, ob man ein Fahrzeug, das technisch auf ein geschlossenes, isoliertes Sicherheitskonzept angewiesen ist (wie iOS), per Gesetz zwingen kann, seinen gesamten "Motorraum" für jeden beliebigen Drittanbieter zu öffnen. Wenn der Hersteller hier aus technischen Gründen warnt, dass dies die Integrität des Gesamtsystems gefährdet, ist das eine technische Aussage – keine bloße Weigerung.
Zudem: Technologische Innovationen müssen in der ‚freien Wildbahn‘ wachsen und reifen können. Wer den Anspruch stellt, dass jede neue Technologie sofort perfekt und vollständig kompatibel zur hiesigen Regulierung sein muss, bevor sie überhaupt an den Markt darf, würgt Innovationen konsequent ab, bevor sie ihre Chance hatten.

Produktivität und Souveränität:
Du sagst, Datenschutz sei wichtiger als Produktivität. Das ist eine legitime politische Meinung. Mein Punkt ist aber: Wir erleben gerade, wie sich ein Riss zwischen den Märkten auftut. Während du das als Sieg für die Souveränität feierst, sehen viele Nutzer es als Verlust an Nutzwert. Man kann für Datenschutz sein, ohne gleichzeitig zu fordern, dass die Regulierung so unflexibel gestaltet wird, dass innovative Produkte hierzulande schlicht nicht erscheinen.

Lobby-Vorwurf:
Dass Apple Kapazitäten hat, um mit der EU zu verhandeln, ist unbestritten. Dass sie es (noch) nicht tun, zeigt, wie tief der Konflikt zwischen den DMA-Anforderungen und ihrer Architektur sitzt. Das ist keine Verschwörung, sondern ein ökonomischer Konflikt.

Mein Anliegen ist nicht, Regeln abzuschaffen, sondern eine Regulierung, die den europäischen Markt nicht zum "digitalen Freilichtmuseum" macht, in dem wir technologisch abgehängt werden. Dass du das als "Einknicken vor Konzernen" interpretierst, zeigt eigentlich nur, dass wir unterschiedliche Prioritäten haben: Du priorisierst die strikte Kontrolle um jeden Preis, ich den technologischen Anschluss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kabelkasper und schwimmcoder
prayhe schrieb:
Und es gab bei den iPad Pros tatsächlich Lightning mit höherer Geschwindigkeit (glaube 3.0?)
Nein. Lightling kann nur USB 2, mehr geben die Pins garnicht her.

NJay schrieb:
Der DMA ist das werkzeug der Politik den markt zu öffnen, damit europäische Unternehmen die Chance haben in ihm zu bestehen, da man eben hintendran ist.
Ansich ja richtig, aber bisher nutzen das auch nur andere nicht-EU Unternehmen, also man muss auch Europäische Unternehmen wirklich fördern.
 
schwimmcoder schrieb:
Ansich ja richtig, aber bisher nutzen das auch nur andere nicht-EU Unternehmen, also man muss auch Europäische Unternehmen wirklich fördern.
Das ist ja eine parallel Baustelle für die das Gesetz erstmal nichts kann. Es passiert auch einiges in der europäischen Start-up-Forderung, aber noch nicht genug. Teilweise aber auch verständlich,w er würde jetzt Millionen investieren um z.B. in Systeme von Apple zu integrieren, wenn man weiß, dass Apple einem weiterhin Steine in den Weg legen wird wie sie nur können.
 
schwimmcoder schrieb:
Weil diese einfach Vollzugriff auf alle deine Daten geben. Willst du Grok/ChatGPT zugriff auf deine Passwörter geben?
Ich wusste gar nicht, dass meine Passwörter im Klartext im ungesicherten Bereich auf dem Phone liegen. Ist das bei iOS so?

Warum sollte ich einer App darauf Zugriff geben?
 
Helge01 schrieb:
Das was du schreibst gab es schon immer, eine Auswahl zwischen Android und IOS, also mehrere Restaurants.
WebOS, Symbian, MeeGo, WindowsPhone...

Es gab mal mehrere Restaurants. Und komm mir nicht mit "der Markt regelt sich selbst", sowas gibt es nicht. Das ist ein Märchen das immer dann erzählt wird wenn es bereits ein Mono- oder Duopol gibt. Und zwar von den Mono- bzw. Duopolisten selbst.

Regulierung ist immer notwendig, im Idealfall bevor das Kind in den Brunnen fällt.

Was passiert wenn es ein defacto Monopol gibt haben wir erst Jüngst gesehen als der IE defactostandard war. Es gab null Fortschritt. Erst als Kartellbehörden mit zerschlagung gedroht haben kam wieder Bewegung in die Sache.

Wie kann man nur so vergesslich sein?!
Ergänzung ()

Helge01 schrieb:
Wenn man schon solchen Blödsinn schreibt dann richtig, ein Betreiber eines Restaurants wird gezwungen innerhalb seines eigenen Restaurant fremde Küchen/Bedienung zuzulassen. So erkennt man dann den Schwachsinn besser.
Das ist wirklich Blödsinn. Wieso schreibt man sowas dämliches? Ich hab doch geschrieben was ein realistischer Vergleich wäre, wieso kommst du wieder mit dem Käse um die Ecke?
 
Alphanerd schrieb:
Ich wusste gar nicht, dass meine Passwörter im Klartext im ungesicherten Bereich auf dem Phone liegen. Ist das bei iOS so?
Nein, nicht direkt, aber die Siri KI kann ein Browser simulieren und deine Passwörter ändern. Dazu muss sie ja auch zu einem Zeitpunkt dein Passwort im Klartext haben. Mit der Anforderung, dass jeder KI-Agent die gleichen Rechte bekommt, wie Apples eigene Siri AI, kann dann ChatGPT, Grok oder wer auch immer, dein Passwort ggf lesen. Finde ich bei Apple schon arg schwierig, aber wenn das Lokal läuft okay. Bei ChatGPT hast du das vermutlich nicht und geht dann über die Cloud. Was dann damit passiert, liegt dann außerhalb deiner Kraft, bzw bei ChatGPT und anderen kannst du davon ausgehen, dass das zum weiteren trainieren verwendet wird.
Und das per Gesetz durchzusetzen zu wollen, dasss jeder nen Vollzugriff bekommt, finde ich deswegen echt arg falsch und bin das erste Mal wirklich bei Apple.
Die EU sollte erstmal sich um die richtige Öffnung des AppStores kümmern, anstatt direkt bei der KI reinzugrätschen, wo dann Datenschutz aufgeweicht werden müsste.
Ergänzung ()

NJay schrieb:
Das ist ja eine parallel Baustelle für die das Gesetz erstmal nichts kann.
Der Witz ist, die Alternativen sind dann noch Datenschutzunfreundlicher. Siehe Apple Wallet. Dann hab ich PayPal da an der Backe, Also wenn es Alternativen gäbe, fair, aber die gibts, gerade bei KI, einfach nicht. Also bezweckt das Gesetz nichts weiter, als Gelder zwischen US-Unternehmen zu verschieben und dabei auch noch warscheinlich den Datenschutz abschwächen, weil ich Apple da schon höher einschätze als ChatGPT oder Grok.
Und Apple sagt dann (zurecht), statt Vollzugriff für alle gehen alle leer aus.
 
schwimmcoder schrieb:
Der Witz ist, die Alternativen sind dann noch Datenschutzunfreundlicher.
Dem DMA ist Datenschutz aber egal. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass es kommerzielle Konkurrenz geben kann und sich am Ende das beste Produkt durchsetzen kann. Das darf dann am Ende auch das von Apple sein, aber dann haben sie fair und verdient gewonnen und nicht durch ihre Marktmacht. Denn eins muss dir klar sein: Apple achtet nur so lange auf privacy, solange es ihnen einen kompetitiven Vorteil gibt. Sobald der Weg fällt, werden sie auch noch deine Daten verkaufen um noch mehr Geld zu machen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758 und Alphanerd
schwimmcoder schrieb:
Die Frage ist, ob man das freigeben muss als Nutzer. Apples KI Gedöns ist ja scheinbar auf OS Ebene, ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Installation von ChatGPT bereits als Zustimmung ausreicht aus EU Sicht.
War ja bei den WiFi Zugangsdaten für SmartWatches genauso, Apple wurde verpflichtet, diese Daten grundsätzlich mit den Watches zu teilen, mehr oder weniger sobald sie sich mit den iPhone erstmalig verbinden und diese Daten haben wollen. Also flog der Automatische Transfer der WiFi Zugangsdaten von iPhone zur Watch mit OS26.4 raus, kannste jetzt per Hand eintippen.
Und wenn gleiches passiert, App xy will den KI Zugriff, also muss er ihn bekommen, dann bin ich bei Apple, weil jeder KI App einfach meiner Daten geben, nö. Ich würde gerne ChatGPT und co auf den Geräten als normale KI-Agenten nutzen wollen, ohne dass diese auf mein iPhone zugreifen.

Die Frage ist eben, wie es umgesetzt werden kann.

Wenn z.B. ChatGPT oder Gemini die Rechte anfordern und ich sie nach Warnhinweis erst freigeben muss, wäre das für mich persönlich okay.

Nur hab ich aus den bisherigen Antworten irgendwie rausgelesen, dass dirttanbieter Apps ohne Nachfrage die gleichen Rechte wie Siri AI bekommen. In so einem Fall wäre ich natürlich zu 100% auf Apples Seite, denn das wäre ja Fatal. Es ist ja ein Unterschied, ob ich Chat GPT als reine Chatbot App nutzen will oder als AI Bot, der mein komplettes OS scannen und Aktionen ausführen darf. Letzteres muss mit fettem Warnhinweis stets vom Nutzer abzulehnen sein.
 
Liatama schrieb:
Es ist bezeichnend, dass du meine Argumente direkt als "Lobbyarbeit" oder "blindes Folgen" umdeutest, statt auf die technologische Realität einzugehen.
Deutest, nicht "umdeutest".
Ich deute deine Ausaagen so, ja.
Liatama schrieb:
Ich verteidige hier weder Apple noch irgendeinen anderen Konzern. Ich stelle lediglich fest: Wenn wir technologische Standards (wie KI-Integration in ein OS) so regulieren, dass ein Anbieter den Markteintritt verweigert, verliert der europäische Nutzer als Erster.
Was verliert er denn wertvolles was solch eine Grundsatzdiskussion rechtfertigt? Siri mit einem LLM das man hiezulander einfach nutzen kann?
Na, genug technologische Realität?
Liatama schrieb:
Das ist keine "Fanboy"-Aussage, sondern eine Beobachtung der Marktdynamik.

Um auf deine Punkte einzugehen:

Zu deiner Auto-Analogie:
Dein Vergleich hinkt. Es geht nicht um ‚unsichere Autos‘, sondern darum, ob man ein Fahrzeug, das technisch auf ein geschlossenes, isoliertes Sicherheitskonzept angewiesen ist (wie iOS), per Gesetz zwingen kann, seinen gesamten "Motorraum" für jeden beliebigen Drittanbieter zu öffnen. Wenn der Hersteller hier aus technischen Gründen warnt, dass dies die Integrität des Gesamtsystems gefährdet, ist das eine technische Aussage – keine bloße Weigerung.
Klar, wenn man alles für bare Münze nimmt was der Hersteller sagt.
Es gibt eben kein solches Auto, kein Hersteller konnte sich mit so einer Behauptung durchsetzen.
Ebenso gibt es kein solches OS, Apple konnte sich aber mit der Behauptung mehr oder minder durchsetzen.
Übrigens gibt es hier nirgends Zwang. Apple kann prinzipiell machen was sie wollen, nur dürfen sie es hier dann nicht verkaufen.
Ebenso wie polnische Böller die hiesige Regeln verletzen.
Der Vergleich soll nur aufzeigen: Natürlich ist Regulierung zum Schutz der Bevölkerung grundsätzlich sinnvoll, kaum jemand würde das ersnthaft bestreiten.
Nun können Anbieter sich an die Regeln halten oder den Markt liegen lassen. Dass sich aber einer entscheidet Letzteres zu tun kann kein Argument gegen die Regeln sein.

Sonst könnte jede Regel aufgehoben werden mit dem Argument, sie störe diejeniegen die sie regulieren soll.
Liatama schrieb:
Zudem: Technologische Innovationen müssen in der ‚freien Wildbahn‘ wachsen und reifen können. Wer den Anspruch stellt, dass jede neue Technologie sofort perfekt und vollständig kompatibel zur hiesigen Regulierung sein muss, bevor sie überhaupt an den Markt darf, würgt Innovationen konsequent ab, bevor sie ihre Chance hatten.
Das ist offensichtlich ne extreme Verkürzung der, jetzt kommts, technologischen Rwalität. Als ob es binär nur diese beiden Extreme gäbe.
Nein, nicht alles muss sofort perfekt sein.
Aber grundsätzlich sicher und fair sollte es sein, ein sogenannter Mindeststandard wird eben erwartet.
Und es ist ja nun nicht so, als seien wir tatsächlich von irgendetwas aus denUSA besonders abeschnitten, wir können 99% der Dienste von dort nutzen (im Gegensatz zum Rest der Welt) und sie uns auch noch leisten (im Gegensatz zum Rest der Welt).
Liatama schrieb:
Produktivität und Souveränität:
Du sagst, Datenschutz sei wichtiger als Produktivität. Das ist eine legitime politische Meinung. Mein Punkt ist aber: Wir erleben gerade, wie sich ein Riss zwischen den Märkten auftut. Während du das als Sieg für die Souveränität feierst, sehen viele Nutzer es als Verlust an Nutzwert.
Schon wieder baust du diese Polarisierung (unnötigerweise, denn Produktivität und Datenschutz sind keineswegs zwei Seiten einer Medaille) auf, nur um dann selbst die goldene Mitte anzupreisen:
Liatama schrieb:
Man kann für Datenschutz sein, ohne gleichzeitig zu fordern, dass die Regulierung so unflexibel gestaltet wird, dass innovative Produkte hierzulande schlicht nicht erscheinen.
Ja, natürlich. Hab nie was anderes gesagt.
Man kann übrigens genauso "für" innovative Produkte sein, ohne gleichzeitig zu fordern der Datenschutz und der freie Wettbewerb und alles Andere bei den ersten 1-2 Diensten die nicht oder verzögert bei uns erscheinen sofort zurückstecken müssten.
Liatama schrieb:
Lobby-Vorwurf:
Dass Apple Kapazitäten hat, um mit der EU zu verhandeln, ist unbestritten. Dass sie es (noch) nicht tun, zeigt, wie tief der Konflikt zwischen den DMA-Anforderungen und ihrer Architektur sitzt.
Nun, das ist eine mögliche Interpretation.
Eine Andere hab ich schon genannt: Sie könnten darauf stzen, dass Menschen wie du genau so wie du es tust gratis ihre Lobbyarbeit machen.
Liatama schrieb:
Das ist keine Verschwörung, sondern ein ökonomischer Konflikt.
Lass ich mal so stehen, da ich nichts von Verschwörungen erzählt hab ging das wohl nicht an mich.
Liatama schrieb:
Mein Anliegen ist nicht, Regeln abzuschaffen, sondern eine Regulierung, die den europäischen Markt nicht zum "digitalen Freilichtmuseum" macht, in dem wir technologisch abgehängt werden.
Und wie stellst du dir die Umsetzung deines Anliegens konkret vor? Indem wir die paar Regeln die wir mühselig erkämpft haben abschaffen. Oder nicht?
Liatama schrieb:
Dass du das als "Einknicken vor Konzernen" interpretierst, zeigt eigentlich nur, dass wir unterschiedliche Prioritäten haben: Du priorisierst die strikte Kontrolle um jeden Preis, ich den technologischen Anschluss.
Schön gesagt. Wer wäre schon auf der Seite des "strikte Kontrolle um jeden Preis"-Dudes?
Aber nein, nicht um jeden Preis. Ich meine, gehts noch pathethischer? Um jeden Preis? Wir reden hier von Siri mit nem Gemini LLM 🤣.
Was ein Preis!


Neben der Zuspitzung meiner Aussagen bis zur Unkenntlichkeit und dem dann sehr einfachem "wiederlegen" dieser Zuspitzungen hab ich jetzt jetzt keinerlei echtes Argument lesen können, warum dieser Fall jetzt grundsätzlich so schwerwiegend ist, dass schnell etwas geändert werden muss.
Und vor allem was genau geändert werden muss, angeblich plädierst du ja nicht für die Abschaffung von Regeln.
 
NJay schrieb:
Dem DMA ist Datenschutz aber egal. Darum geht es nicht.
Dann ist der DMA handwerklich falsch gemacht, wenn er den Datenschutz in die eine oder andere Richtung bewegt. Dazu gibts Datenschutzgesetze.

Mimir schrieb:
Wenn z.B. ChatGPT oder Gemini die Rechte anfordern und ich sie nach Warnhinweis erst freigeben muss, wäre das für mich persönlich okay.

Nur hab ich aus den bisherigen Antworten irgendwie rausgelesen, dass dirttanbieter Apps ohne Nachfrage die gleichen Rechte wie Siri AI bekommen.
Für mich wäre das dann auch okay, dann könnte ich ChatGPT, Claude und co als normale KI App weiternutzen und Siri AI für alles auf OS Level.

Wenn ich mir aber ansehe, wie die EU das beim Teilen der WLAN-Zugangsdaten und Historie zur Apple Watch gemacht hat, wo es ja heiß, Apple müsste anderen die gleichen Daten zu WLAN teilen wie Apple mit seiner eigenen Watch, ohne Nutzeraufforderung, dann muss ich hier auch erstmal von gleichem ausgehen.
 
Carrera124 schrieb:
Weil Druckerpatronen und System-APIs zwei gänzlich unterschiedliche Dinge sind?
Welches Sicherheitsrisiko soll von fremden Druckerpatronen ausgehen, hast du da Beispiele?
Ergänzung ()


Und wenn der Nutzer dann blind zustimmt und ihm dadurch ein Nachteil entsteht (z.B. Datenklau), dann ist wahrscheinlich wieder Apple schuld?
Ziemliche Pippi-Langstrumpf-Sichtweise, die du da hast.
Dann halt anderes Beispiel: Jemand baut in seinem Auto nicht die Original-Reifen vom Hersteller ein sondern billigere von einem anderen Hersteller. Dann passiert ein Unfall weil der Reifen platzt. Da hat doch auch nicht der Autohersteller schuld. Und trotzdem dürfen die Leute Reifen einbauen wie sie wollen. Wieso ist das nun bei Apple anders?
 
gartenriese schrieb:
Wieso ist das nun bei Apple anders?
Woher soll ich das wissen?
Aber Tatsache ist, dass bei solchen Fällen halt gerne dem Hersteller die Schuld zugeschoben wird. Das kann man doch hier und in anderen IT-Foren zig fach lesen, warum stellst du dich so hin als wäre das komplett neu für dich?
Bei Microsoft und speziell den monatlichen Updates ist es doch genauso...
 
@gartenriese Natürlich ist Microsoft nicht schuld in diesem Fall.
Aber es wird in der Allgemeinheit sehr oft gesagt bzw. so dargestellt, als sei Microsoft schuld.
Ist das echt so schwer zu verstehen?
 
@Carrera124 Wo bitte wird das in der Allgemeinheit gesagt? Da lebe ich wohl in einer ganz anderen Blase als du. Kannst du mir da mal einen Link schicken? Das einzige was mir einfällt ist, als ein paar Ubisoft-Spiele vor zwei Jahren oder so nocht mehr gestartet sind, weil anscheinend ein Microsoft-Update was kaputt gemacht hat. Hat sich aber glaube ich herausgestellt, dass die Spiele schuld waren. Das ist aber auch das einzige Beispiel aus den letzten Jahren was mir einfällt.
 
gartenriese schrieb:
@Carrera124 Wo bitte wird das in der Allgemeinheit gesagt? Da lebe ich wohl in einer ganz anderen Blase als du. Kannst du mir da mal einen Link schicken?
Dein Ernst?
Schau hier in die Foren zu Windows 10 und 11.
Speziell nach den monatlichen Patchdays, fast jedes mal.
 
NJay schrieb:
Tut es aber. Es geht darum, dass die AI bei Apple viel,Geiger ins System integriert wird und Konkurrenz ein gleicher Zugang nicht gewährt wird. Bei Android kann jeder seine AI so integrieren wie er möchte.
Ergänzung ()
"The decision not to roll out Siri AI in the EU is Apple's and Apple's only. Apple was simply unable to develop interoperability solutions that meet essential EU privacy and security standards. Instead of trying to find a suitable compliance solution, Apple simply made a request to the European Commission to be exempted from their interoperability obligations. That's not an option."

Apple hat immer noch nicht gepeilt, dass die EU nicht Trump ist.
 
Zurück
Oben