News Apple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent

Alphanerd schrieb:
Das ist doch Blödsinn. Als wenn die Regeln nur für Apple gemacht wurden. Nehmt die Bumsbude mal nicht so wichtig. Ist sie nicht.
Ergänzung ()


Klar. Stockholm-Syndrom much?
Dann kauf dir n Android und halt dich raus. Ich kaufe Apple nicht wegen der Hardware, sondern wegen der Software. Die läuft auch auf alten iPhones deutlich besser und alle meine benötigten Apps funktioneren wie sie sollen. Bei manchen meiner montierten Geräte, ist eine Einrichtung unter Android einfach ein Krampf, während es unter iOS super funktioniert. Auch melden die Kunden ständig Probleme mit den Herstellerapps bei Android, die iOS-Nutzer melden sich nie. Bei manchen Anlagen verkaufe ich denen sogar noch ein iPad, damit es keine Probleme gibt.
 
Kabelkasper schrieb:
Wenn du Wahlfreiheit willst, dann nimm einen anderen Hersteller. Stehen doch genug zur Verfügung.
Nein tun es nicht. Es gibt effektiv zwei: Google und Apple. Denn diese Kontrollieren die Software. Wenn du ein Samsung kaufst, dann können die zwar tiefer im System Dinge anpassen, aber wenn Google was absolut nicht will, dann kann auch Samsung nichts tun.
 
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kachiri schrieb:
Die EU - nicht nur die EU, im Prinzip alle europäischen Länder - haben es jahrelang verpennt, in IT zu investieren und dies zu fördern.
Ja. Das kann man denen natürlich vorwerfen. Das war aber gar nicht das, worum es ging.

kachiri schrieb:
Man versucht das jetzt irgendwie zu reparieren, indem man reguliert.
Ich weiß nicht, ob man das so sehen kann. In erster Linie geht es ja darum, das man besseren Zugang zu einem ziemlich geschlossenen Ökosystem bekommt welches aber gleichzeitig im Markt eine bedeutende Stellung hat.
Da steht ja nix davon, das der Zugang nur für EU-Firmen da sein soll. Insofern wäre das schon eine weitergehende Interpretation.

12nebur27 schrieb:
nichts von dem was du sagst spricht dagegen, dass Apple einfach ordentliche Schnitstellen für alles baut, was sie auch selbst für ihre Apps nutzen.
Das Ding ist halt, warum sollte man Innovation betreiben, wenn es quasi jeder sofort mitnutzen kann.

Also ich kann verstehen, das wenn Apple neue Features baut sie in erster Linie davon selbst profitieren wollen. Macht ja keinen Sinn, Features einzubauen wo dann irgendein Drittanbieter mit wenig Aufwand von profitiert.

Ein Kompromiss könnte so aussehen, das man für eine gewisse Zeitspanne Features exklusiv anbietet und dann z.B. nach ein paar Jahren gezwungen ist die Schnittstelle für Drittanbieter zu öffnen.
 
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kachiri schrieb:
Umso offener ich mein System gestalte, umso anfälliger wird es. Und da ist es immer Abwägungssache, wie offen.
Security through Obscurity war noch nie ein gutes Argument. Der Grund warum Apple architektonisch ein verdammt sicheres system aufgebaut hat ist, weil sie wirklich verdammt gutes Sandboxing haben und eine Horde an richtig guten Architekten. Das hat nichts mit Obscurity zu tun. Ist bei Mac ja auch so und Mac ist im vergleich zu iOS absurd offen.
Es geht schon. Man muss nur wollen. Und Apple will an dieser Stelle wie auch an anderen Stellen nicht. War zuletzt ja bei den air pods pro auch ein Thema, was sie dann aber übrigens nachgeliefert haben und eingeknickt sind.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Das Ding ist halt, warum sollte man Innovation betreiben, wenn es quasi jeder sofort mitnutzen kann.
1. Müssen die anderen deine Schnittstellen dann immer noch genau so gut nutzen. Du gibts denen ja nicht das ganze Feature, du gibst denen nur die gleichen Möglichkeiten das gleiche zu Entwickeln.
2. Stärkt Apple damit immer noch seine Plattform.
 
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Kabelkasper schrieb:
Dann kauf dir n Android und halt dich raus
Du schreibst einen Kommentar, jemand antwortet. Willkommen im Forum
 
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12nebur27 schrieb:
Müssen die anderen deine Schnittstellen dann immer noch genau so gut nutzen. Du gibts denen ja nicht das ganze Feature, du gibst denen nur die gleichen Möglichkeiten das gleiche zu Entwickeln.
Nichtdestotrotz hast Du ja als Apple erst mal Aufwand, den man auch nicht unterschätzen sollte.

12nebur27 schrieb:
Stärkt Apple damit immer noch seine Plattform.
Mag sein. Allerdings fährt ja Apple eher den Ansatz einer geschlossenen Plattform, wo der Kunde quasi alles aus einer Hand bekommt. Und man kann zu dem Ansatz stehen, wie man will (Apple ist ja durchaus erfolgreich damit; ganz doof ist also der Ansatz offenbar nicht), aber es ist folgerichtig dann Schnittstelle (zumindest temporär) geschlossen zu halten.
 
NJay schrieb:
Nein tun es nicht. Es gibt effektiv zwei: Google und Apple. Denn diese Kontrollieren die Software. Wenn du ein Samsung kaufst, dann können die zwar tiefer im System Dinge anpassen, aber wenn Google was absolut nicht will, dann kann auch Samsung nichts tun.
Du hast aber trotzdem die Wahl. iOS oder Android. Bei Android hast du halt mehrere Hersteller mit ihren eigenen Anpassungen. Und wenn dir die Politik von Apple nicht gefällt hast du eine Alternative und geh anderen nicht mit deinem Spieldrang auf den Sack.
 
Kabelkasper schrieb:
Wenn du Wahlfreiheit willst, dann nimm einen anderen Hersteller. Stehen doch genug zur Verfügung. Ich habe ein iPhone weil es bis jetzt relativ sicher und stabil ist. Wenn es Apps nicht gibt, dann hab ich Pech gehabt, ist bis jetzt nur noch nicht vorgekommen.
Wenn man sich so manche Kommentare über iPhones durchliest, sind die doch eh nicht gut, weil Kamera, KI-Müll, Apps, usw. Dann nehmt euren Datenkraken-Android-Müll, inkl. Viren und lasst uns in ruhe unser iPhone benutzen.
Ich nutzte selber ein iPhone und habe kein Problem damit, wenn andere frei wählen dürfen. Wieso auch?
 
andy_m4 schrieb:
Nichtdestotrotz hast Du ja als Apple erst mal Aufwand, den man auch nicht unterschätzen sollte.
Korrekt aber die Schnitstelle selbst ist ja nicht das Kaufargument sondern das Kaufargument ist wie gut Apple die Sachen durchtestet und wie sauber dann am Ende alles klappt. Das muss die Konkurrenz erstmal nachmachen.

andy_m4 schrieb:
Mag sein. Allerdings fährt ja Apple eher den Ansatz einer geschlossenen Plattform, wo der Kunde quasi alles aus einer Hand bekommt.
Richtig. Ist auch alles schön und gut bis man in einer Marktbeherrschenden Position ist. Das ist dann der Punkt wo es der EU nicht mehr gefällt weils als Monopol bzw. als Duopol durchgeht mit zu viel Marktmacht. Daher wird dem entgegengewirkt. Dass Apple das nicht gefällt ist natürlich auch völlig verständlich.
Einen Nachteil für den Nutzer hat das aber nicht. Wenn der Nutzer alles aus einer Hand haben will kann er sich dazu entscheiden das auch weiterhin alles nur von Apple zu nehmen. Andere Anbieter bekommen aber die Möglichkeit auf der Softwareseite in Konkurrenz mit Apple zu treten.
 
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NJay schrieb:
Jeden Tag ließt man Zeitungsartikel wie Leuten Microsoft die Schuld an allem geben was sie dummes an ihrem Windows-PC tun un
Ach ne Warte, das passiert gar nicht...

Sag mal in welcher Welt lebst DU eigentlich?
Sorry, aber auf so einem Kasperle-Niveau diskutiere ich nicht...
Ergänzung ()

silentdragon95 schrieb:
Nein! Aber das ist ja der Clou: ich muss ja auch nicht, ich kann.
Das interessiert aber niemanden.
Sobald man "kann", wird es auch genutzt. Und im Zweifel ist dann Apple schuld, wenn irgendwas passiert.
 
Kabelkasper schrieb:
Du hast aber trotzdem die Wahl. iOS oder Android.
Richtig, ein Duopol. Was in einer Marktwirtschaft sehr schädlich ist und deshab reguliert werden muss.
Kabelkasper schrieb:
Bei Android hast du halt mehrere Hersteller mit ihren eigenen Anpassungen. Und wenn dir die Politik von Apple nicht gefällt hast du eine Alternative und geh anderen nicht mit deinem Spieldrang auf den Sack.
Es hat nichts mit einem Spieldrang zu tun. Alle meine Argumente in diesem Thread sind rein kapitalistisch und martkwirtschaftlichen Ursprungs. Ich habe nie gesagt, was ich will, sondern nur, was das Zield es DMA ist und warum es aus martkwirtschaftlicher Sicht gut ist, dass es ihn gibt.

Es geht hier nicht darum, dass Leute ihr iPhone personalisieren können, das ist dem DMA völlig egal. Es geht darum, Firmen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, um vor allem europäischen Firmen einen Zugang zu einem US-Dominierten Markt zu ermöglichen, da wir in der IT eben hintendran sind. Wenn du also an einer Stärkung der IT in Deutschland und Europa interessiert bist und dir Wirtschaftswachstum erhoffst, ist der DMA ein Werkzeug das zu erreichen. Er gilt ja nicht nur für Apple, sondern alle digitalen Märkte, die Mono/Duopolistisch sind oder anderweitig von großen Konzernen dominiert werden, um eben Wettbewerb zu fördern.
Ergänzung ()

Carrera124 schrieb:
Sorry, aber auf so einem Kasperle-Niveau diskutiere ich nicht...
Sagt gerade der richtige. Immer sind die anderen Schuld, niemals selbst Verantwortung übernehmen wenn man Mist gebaut hat. Apple, bitte rette mich!
 
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Kabelkasper schrieb:
Ich will auch gar nicht, dass irgendjemand außer Apple ins System eingreifen kann. Weißt du was die dort für Daten abgreifen oder irgendwelche Hintertüren öffnen?
Die EU ist angepisst weil Apple sein System schützt. Irgendwann gibt es nen großen Knall und Apple zieht sich komplett aus der EU zurück. Wer mit dem Smartphone spielen will, soll sich Samsung oder nen anderen Androidmüll kaufen und uns das sichere System lassen.
Du missverstehst, was die EU-Regulation in diesem Fall schützen will: Die freie Wahl des Verbrauchers und die mögliche Konkurrenz am digitalen Markt. Es geht nicht um IT-Security, um Hintertüren oder das Abgreifen von Daten. Apple ist schlicht angehalten, sich nicht als Monopolist aufzuführen (was sie innerhalb ihres eigenen Ökosystems übrigens sind, Android hin, Android her). Tun sie das doch, haben sie Nachteile. Anderen Firmen würde es genauso gehen.

Im Übrigen spricht viel dafür, dass Apple früher oder später einknicken wird. Auch früher gab es hier im Angesicht von EU-Regulierungen zahlreiche Zugeständnisse. Auf USB-C hat man etwa auch nicht dem Rest der Welt zuliebe umgesattelt. Und sehr kürzlich hat man anderen Smartwatch-Anbietern seine Schnittstelle zum Weiterleiten von iOS-Benachrichtigungen zur Verfügung gestellt. Garmin und Amazfit entwickeln ihre Implementierungen bereits fleißig. Hier fällt dann eine weitere Apple-Exklusivität weg.

Aus der EU zurückziehen wird sich Apple indes nie. Die Region trägt gut ein Viertel zum Konzernumsatz bei. Ersetzen lässt sich das so leicht nicht, zumal Europa in dieser Hinsicht sogar eine Wachstumsregion für den Konzern ist. Apple ist auf die verkauften Einheiten angewiesen, denn im Gegensatz zu Google oder Microsoft ist Hardware das Kerngeschäft des Konzerns, was Skalierung schwieriger macht. Jedes nicht verkaufte iPhone zieht große finanzielle Konsequenzen für sie nach sich, denn wer kein iPhone nutzt, braucht auch die ganzen Services, die hintendran hängen, nicht. Da brauchst du also keine Ängste bei dir zu schüren ;)
 
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NJay schrieb:
Sagt gerade der richtige. Immer sind die anderen Schuld, niemals selbst Verantwortung übernehmen wenn man Mist gebaut hat. Apple, bitte rette mich!
Viel Meinung, wenig Ahnung.
 
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@Carrera124 Schau dir mal die Anzahl der likes meiner Beiträge zu dem Thema an und dann die deiner. ;)
 
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NJay schrieb:
Schau dir mal die Anzahl der likes meiner Beiträge zu dem Thema an und dann die deiner.
Na das hat überhaupt keine Aussagekraft da hier in der Forums-Bubble "Exoten" gerade bezüglich Apple Themen überproportional vertreten sind. ;)
 
aid0nex schrieb:
Wer? Apple? Die versuchen schon seit 2 Jahren das zu liefern was sie mal versprochen hatten: Zur Konkurrenz aufzuschließen - und um das zu erreichen, brauchen sie jetzt die Produkte eben jener Konkurrenz. Die haben was AI angeht überhaupt nicht die "beste Technologie".

Wenn du dem Verlauf der Unterhaltung gefolgt wärst, würdest du merken, dass ich nicht von Apple rede. Dem ganzen liegt eine Diskussion zugrunde die auf Basis der techriesen stattgefunden hat.
 
heroesgaming schrieb:
Du missverstehst, was die EU-Regulation in diesem Fall schützen will: Die freie Wahl des Verbrauchers und die mögliche Konkurrenz am digitalen Markt. Es geht nicht um IT-Security, um Hintertüren oder das Abgreifen von Daten. Apple ist schlicht angehalten, sich nicht als Monopolist aufzuführen (was sie innerhalb ihres eigenen Ökosystems übrigens sind, Android hin, Android her). Tun sie das doch, haben sie Nachteile. Anderen Firmen würde es genauso gehen.

Im Übrigen spricht viel dafür, dass Apple früher oder später einknicken wird. Auch früher gab es hier im Angesicht von EU-Regulierungen zahlreiche Zugeständnisse. Auf USB-C hat man etwa auch nicht dem Rest der Welt zuliebe umgesattelt. Und sehr kürzlich hat man anderen Smartwatch-Anbietern seine Schnittstelle zum Weiterleiten von iOS-Benachrichtigungen zur Verfügung gestellt. Garmin und Amazfit entwickeln ihre Implementierungen bereits fleißig. Hier fällt dann eine weitere Apple-Exklusivität weg.

Aus der EU zurückziehen wird sich Apple indes nie. Die Region trägt gut ein Viertel zum Konzernumsatz bei. Ersetzen lässt sich das so leicht nicht, zumal Europa in dieser Hinsicht sogar eine Wachstumsregion für den Konzern ist. Apple ist auf die verkauften Einheiten angewiesen, denn im Gegensatz zu Google oder Microsoft ist Hardware das Kerngeschäft des Konzerns, was Skalierung schwieriger macht. Jedes nicht verkaufte iPhone zieht große finanzielle Konsequenzen für sie nach sich, denn wer kein iPhone nutzt, braucht auch die ganzen Services, die hintendran hängen, nicht. Da brauchst du also keine Ängste bei dir zu schüren ;)
Du hast scheinbar den Begriff der freien Marktwirtschaft nicht verstanden. Es ist Apples Produkt, auch ihr geistiges Eigentum. Niemand gibt mir vor wie ich mein geistiges Eigentum zu öffnen habe! Kannst ja mal bei VW und Co. fragen, ob du die Software verändern oder ihr völlig misslungenes Entertainmentsystem anpassen darfst. Ich glaube die Antwort kennen wir alle. Und zu USB-C: wer hat's erfunden? Ohne Apple gäbe es bis heute kein USB-C!
Der Lightningport war 10x besser als das USB-C.
 
Alphanerd schrieb:
Wieso haben wir bei Android keine Einschränkungen?

Diese Regeln gelten für alle, nicht nur für Apple. Warum schaffen es alle anderen?

Genau das habe ich in mehreren Beiträgen erklärt, blätter noch ein wenig zurück hier in der Diskussion.
 
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