News Apple: iPhone Duo bereits auf Monate ausverkauft

Holzfällerhemd schrieb:
Ganz ehrlich, wie viele Geräte haben die zum Vorbestellen gehabt? Vier? Weil entweder das oder ich habe etwas falsch gemacht, dass ich nicht mal eben 3000+ € für ein Handy über habe. Und dann finde ich es, gerade bei solchen Preisen, absolut verwerflich, dass es bei Apple standardmäßig nur ein Jahr Herstellergarantie gibt. Ich meine, innerhalb des Jahres ist der Support seitens Apple einfach fantastisch (hatte ich bei meinen AirPods Pro 3), aber ein Jahr bei einem über 3000 € Handy finde ich schon echt traurig. Das ist auch schon etwas, was ich bei meinem normalen iPhone 17 (ohne Pro, Plus, Max weiß der Geier) zum Brechen finde. Natürlich habe ich bei meinem Gerät AppleCare dazu gebucht, immerhin kostet das Ding mittlerweile auch 1.100 €. Und mit AppleCare monatlich… Apple weiß, wie man einem das Geld aus den Taschen zieht.
Aber ich finde generell ein Jahr Herstellergarantie zu wenig, egal bei welchem Hersteller. Wenn man nur ein Jahr gibt, erwirkt das auf mich den Eindruck, als wenn der Hersteller kein besonderes Vertrauen in seine Geräte hat.
Du hast hier ein falsches Verständnis von der Mehrheit der Menschen.
Viele leben auf Pump und können sich das natürlich nicht „einfach so“ leisten. Ich weiß um die Finazen vieler Leute und diese sind zum Großteil wirklich nicht gut.
Aber genau solche Leute kaufen sich dann gerne auch mal so ein Ding am ersten Tag. Völlig irre. Sowas klatscht man in bar hin oder nimmt 0% Finanzierung mit, wenn man genug Reserven hat und es egal ist ob da 5 k weniger oder mehr drauf sind.
Und bei Apple gibt es 0% Finanzierung bis 24 Monate. Dann geht das schon. Die 150
Euro im Monat können sich dann schon fast alle leisten.

Die Gesellschaft ist völlig verkommen in dieser Hinsicht.
Auf gamer kann man das auch beziehen. Kenne jmd. der grad einsteigt und sich für 5 k nen setup hinstellt. Völlig irre. Naja ich schweife ab.
 
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Dramme schrieb:
Aber wie gesagt, andere Leute kaufen sich für 5000€ ein (E-/Mountain-)Bike, und andere halt ein Handy. Solang man sich das leisten kann, ist doch alles okay.
1. Der Unterschied ist, dass man eben nicht alle Jahre / 2 ein Mountainbike holt. Bei nem Handy ist genau das aber bei vielen der Fall.
2. "Leisten" kann man es sich theoretisch, sobald man seinen Lohn bekommt. Aber das man es sich wirklich "leisten" kann, sollten ein paar Tausender auf der Seite liegen. Das man im Verhältnis noch viel mehr Geld für ein IPhone lockern muss, ist halt auch alles andere als schön.
 
@PhilipMU Kann ich bestätigen. Ich war gestern in einem Einkaufscenter in Ingolstadt, viele arbeiten dort natürlich bei Audi und verdienen entsprechend gut, aber ich habe mehrere Jugendliche gesehen, teilweise auch 10-11 Jährige mit iPhones, häufig auch als Pro. Und wie gesagt, unabhängig davon ob man es sich leisten kann oder nicht. Bei manchen Dingen kann man einfach nur den Kopf schütteln. Sowas hätte es zu meiner Jugend nie gegeben. Es werden keine Werte mehr vermittelt, es geht nur noch um Konsum Konsum Konsum.
 
das gerät wird aktuell im apple unsiversum gehypt weil es neu ist. war bei samsung vor 7 jahren auch so. apple ist halt, wie bei vielen in den letzten jahre, bissl spät. der hype wird sich schnell legen und viele early adopter werden wieder zum normalen iphone wechseln. mal sehen ob apple so lange die marke supportet. am ende sind die geräte ein alter hut und nix besonderes mehr. jeder china bude baut sowas mittlerweile seit jahren, jetzt halt mit ios.
werde die entwicklung mal beobachten.
das iphone air war vor einem jahr auch so gehypt und heute redet kein schwein mehr drüber.
 
Macerkopf schrieb:
Bei manchen Dingen kann man einfach nur den Kopf schütteln. Sowas hätte es zu meiner Jugend nie gegeben.
Das sind nun aber Sprüche aus der Mottenkiste.
Zudem bekommen Kinder häufig die abgelegten Geräte der Eltern.
 
@Feffnyr Du kannst dir jedes Jahr - sogar jede(n) Monat, Woche oder Tag - ein Mountainbike holen. Wenn man der Meinung ist, dass man jedes Jahr ein neues Handy braucht/kaufen muss, dann ist das eine individuelle Entscheidung. Wie gesagt, ich hole mir auch jedes Jahr das neuste iPhone. Muss ich? Nein. Muss ich andererseits jede Woche mindestens 1x für 150-200 CHF irgendwo draussen Essen oder feiern? Nein auch nicht. Tue ich zweiteres? Nein.

Leben und leben lassen.
 
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Feffnyr schrieb:
Der Unterschied ist, dass man eben nicht alle Jahre / 2 ein Mountainbike holt.
Der, der sich für 5.000 Euro ein Mountainbike kauft, der hat nicht nur eines und der kauft sich tatsächlich häufiger als man denkt ein Mountainbike.
Jeder hat andere Interessen und Hobbys. Ich weiß gar nicht was immer diese Vergleiche sollen. Darf nicht jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt?

Vor allem der Unterton immer. Man "liest" direkt heraus, wie "überlegen" man sich fühlt, dass man ja nicht so "dumm" ist, so viel Geld für ein "Telefon" auszugeben.
 
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kachiri schrieb:
Der, der sich für 5.000 Euro ein Mountainbike kauft, der hat nicht nur eines und der kauft sich tatsächlich häufiger als man denkt ein Mountainbike.
Jeder hat andere Interessen und Hobbys. Ich weiß gar nicht was immer diese Vergleiche sollen. Darf nicht jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt?

Vor allem der Unterton immer. Man "liest" direkt heraus, wie "überlegen" man sich fühlt, dass man ja nicht so "dumm" ist, so viel Geld für ein "Telefon" auszugeben.
Wenn man stink reich ist und Platz hat, könnte das stimmen. Jene sind dann auch die, welche mehrere Autos haben. Alle anderen haben entweder nicht den Platz, sind vernüftig oder haben ganz einfach das Geld nicht für ständige Investitionen in dieser Höhe. Ich finde es gibt klare Parameter wann etwas nötig / sinnvoll ist und wann nicht. Generell ist es mir zwar egal was die Leute mit ihrem Geld machen, aber ein wenig Respekt vor den verwendeten Ressourcen, eine vertretbare Lebensdauer von Technik und etwas auf dem Teppich bleiben ist ein gutes Rezept für verantwortungsvolles, ressourcenschonendes Handeln. Dabei lernt man auch gleich noch massvoller Umgang mit Geld.

Ich will zwar niemanden schlechtreden der öfter unnötiges kauft, aber solche Personen achten in der Regel zu wenig auf unseren Planeten, dessen Ressourcen und Umwelt. Das geht meistens in Richtung "hauptsache ich kann" und "Was die anderen machen ist mir egal." Klassisches Ego denken.

Unsere Wirtschaft baut auf Verschwendung und Ausbeutung auf und das allein ist schon absolut ekelhaft. - Ja die Wirtschaft hat da definitiv auch einiges zu lernen, aber wie man sieht, wird das auch laufen gelassen bis es knallt... Wir könnten es besser machen, aber wollen tut man es dann doch nicht. Klassisches verhalten, was man zu genüge kennt.
 
Feffnyr schrieb:
Generell ist es mir zwar egal was die Leute mit ihrem Geld machen, aber ein wenig Respekt vor den verwendeten Ressourcen, eine vertretbare Lebensdauer von Technik und etwas auf dem Teppich bleiben ist ein gutes Rezept für verantwortungsvolles, ressourcenschonendes Handeln. Dabei lernt man auch gleich noch massvoller Umgang mit Geld.
Damit unterstellst du jedem der sich ein teures Gerät kauft, dass er sich jedes Jahr ein neues Gerät kauft. Und selbst wenn das so ist, ist es in der Regel so, dass die Geräte innerhalb der Familie weiterwandern. Das heißt ersetzt wird nicht das 1 Jahr alte iPhone 17 Pro sondern vielleicht das 6 Jahre alte iPhone Xr...
Hier wird ein sehr konkretes Bild eines Apple Kunden gezeichnet und in dessen Schublade wird halt jeder reingeworfen...
 
@kachiri Er schreibt explizit "der öfter unnötiges kauft". Somit ergibt dein Beispiel kein Sinn. Heißt für mich, du willst nicht verstehen was der Kollege zum Ausdruck bringen möchte. Es geht auch nicht um den Preis, wenn man sich jedes Jahr ein neues 3-400€ Smartphone kauft, ist das genauso unnötig wie jedes Jahr ein neues iPhone zu kaufen.

Und das Apple Kunden tendenziell in eine Schublade gesteckt werden, hat schon seinen Grund. Das mag vielleicht nicht auf dich zutreffen, aber auf viele eben schon. Wenn man jeden scheiss von Apple kauft, völlig egal ob man es braucht oder nicht. Dann braucht man sich nicht wundern. Ich besitze ausschließlich Apple Produkte, trotzdem kritisiere ich Apple regelmäßig, weil ich sehe wieviel ungenutztes Potenzial bei Apple rumliegt. Früher standen die Produkte im Vordergrund, heute geht es nur noch um maximalen Profit. Apple strengt sich nichtmehr an. Ständig werden Features angekündigt, die Monate später immernoch nicht verfügbar sind, dann das Theater mit der EU. Als Kunde fühlt man sich nur noch veräppelt, ich zumindest. Wir reden nicht von irgendeiner Hinterhofbude, sondern von einem der reichsten Konzerne der Welt. Wenn ich Deadlines nicht schaffe, arbeiten die Mitarbeiter nicht engagriert genug, oder ich habe zu wenig Personal. Beides ist schlecht. Und beides könnte man ändern, aber lieber schiebt man alles. Spart Kosten. Also wenn das der Anspruch von Apple ist, dann Gute Nacht.
 
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Tja mein,s hole ich am Freitag ab für 2199€ ein Schnapper bei allem was ich hier so lese 😎
 
Macerkopf schrieb:
@kachiri Er schreibt explizit "der öfter unnötiges kauft". Somit ergibt dein Beispiel kein Sinn. Heißt für mich, du willst nicht verstehen was der Kollege zum Ausdruck bringen möchte. Es geht auch nicht um den Preis, wenn man sich jedes Jahr ein neues 3-400€ Smartphone kauft, ist das genauso unnötig wie jedes Jahr ein neues iPhone zu kaufen.
Und warum? Am Ende des Tages gibt man das in der Familie oder verkauft es weiter. Ich kenne niemand, der sein 1 Jahr altes iPhone verschrottet.

Macerkopf schrieb:
Und das Apple Kunden tendenziell in eine Schublade gesteckt werden, hat schon seinen Grund. Das mag vielleicht nicht auf dich zutreffen, aber auf viele eben schon. Wenn man jeden scheiss von Apple kauft, völlig egal ob man es braucht oder nicht. Dann braucht man sich nicht wundern. Ich besitze ausschließlich Apple Produkte, trotzdem kritisiere ich Apple regelmäßig, weil ich sehe wieviel ungenutztes Potenzial bei Apple rumliegt. Früher standen die Produkte im Vordergrund, heute geht es nur noch um maximalen Profit. Apple strengt sich nichtmehr an. Ständig werden Features angekündigt, die Monate später immernoch nicht verfügbar sind, dann das Theater mit der EU. Als Kunde fühlt man sich nur noch veräppelt, ich zumindest. Wir reden nicht von irgendeiner Hinterhofbude, sondern von einem der reichsten Konzerne der Welt. Wenn ich Deadlines nicht schaffe, arbeiten die Mitarbeiter nicht engagriert genug, oder ich habe zu wenig Personal. Beides ist schlecht. Und beides könnte man ändern, aber lieber schiebt man alles. Spart Kosten. Also wenn das der Anspruch von Apple ist, dann Gute Nacht.
Ja, aber das steht auf einem anderen Blatt. Ich habe auch nahezu alles von Apple (weil zum einen die Konkurrenz fehlt und zum anderen ich keine Lust habe zu wechseln). Ich denke die Zeiten, wo jeder jeden Scheiss von Apple kauft sind vorbei. Ausser vielleicht irgendwelche profilierungsgeile Asiaten oder dumme Amis. - Bei zweiteres macht es am Ende halt keinen Unterschied ob der Schuldenberg 250.000 oder 252.000 beträgt.
 
Für die Zielgruppe ist das alles noch viel zu billig. Da muss mindestens eine 3 vorne stehen, besser 4. Die Junkies werden es trotzdem zahlen. Ich bin so froh, die Marke vor 10 Jahren hinter mir gelassen zu haben. Die Vernunft hat am Ende gesiegt.
 
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