blümli schrieb:
Wenn du es schaffst Windows am EFI-"BIOS" vorbeizumogeln!
Was denn nun EFI oder BIOS? Und warum am EFI vorbeimogeln, bisher konnte man auf jedem Mac auch andere Betriebssysteme installieren, da hat Apple noch nie eine Hürde gesetzt, es besteht nur eine Hürde dabei MacOS X auf Nicht-Apple-Rechnern zu installieren, weil MacOS X einen bestimmten in einem TPM gespeicherten Code oä. beim Starten abfragt und wenn dieser nicht da ist wird nicht gestartet, das hindert aber niemanden daran auf einem Apple-Rechner etwas anderes oder weiteres als OS X zu installieren.
Chef Menü schrieb:
@ks235
Junge, hast du ein Problem? 64 bit in einem Notebook ?!? Brauchst du mehr als 4 GB RAM oder wo liegt sonst der Vorteil, das 64 bit doppelt so schnell ist wie 32 bit ... ;-)
Darum geht es bei der Kritik daran jetzt noch erst auf i686 umzusteigen und dann spätestens ein jahr später AMD64 einzuführen nicht. Apple hätte, wenn man schon umsteigt, das halbe Jahr warten können und dann eine klar definierte Codebasis für die Zukunft, nämlich AMD64 gehabt, so aber ist man jetzt als Für-Mac-Programmierer dazu gezwungen noch über Jahre nicht nur PPC32 (PPC64 kann man bei Zeitmangel unter den Tisch fallen lassen) und AMD64, sondern auch noch IA32 zu unterstützen - dass jeder AMD64-Przessor auch IA32 kann ist schön und gut, aber in ein paar Jahren werden MacBook-Käufer rumjammern, dass irgendein Programm mal deutlich von 64b profiotieren und keinen Bock mehr haben wird für drei Architekturen kompiliert worden zu sein.
Wenn Apple den Umstieg ein halbes Jahr später durchgezogen hätte hätten Für-Mac-Programmierer klar von einer AMD64-Basis für lange lange Zeit ausgehen können, nun muss man zusätzlich IA32 unterstützen, das ist ein Mehraufwand der imho wirklich nicht hätte sein müssen.
Chef Menü schrieb:
...Ich nenn das eine Verarsche, wenn man einen neuen Skin als Hauptmerkmal preist und der Rest ist im wesentlichen derselbe Murks wie schon seit einem halben Jahrzehnt. ...
Ich hab mir dir schonmal drüber geredet, deswegen kürze ich das jetzt mal etwas ab: Letztes mal meintest du systeminterne Dinge wie Kernel etc. würden dich nicht interessieren, obwohl da Windows NT vor zehn Jahren, also NT4, selbst MacOS 9 deutlich überlegen war, weil selbst MacOS 9 immernoch wie die schlechte WinDOS-Reihe nur kommunikatives und kein präemptives Multitasking beherrschte. Da dich die Kernelfähigkeiten nicht interessieren müsste dich doch jetzt die Oberfläche interessieren, denn was interessiert dich sonst an einem OS? Cocoa wird dazu genutzt grafische Oberflächen zu machen und die gefallen dir besser als GDI-Oberflächen von Win32, jetzt wird sowas mit WinFX alles geändert, da ist das für dich nur Spielerei, die Kernelfähigkweiten interessieren dich auch nicht - also was interesiert dich nun? Allein die Menüstruktur? Schonmal auf die Windows-Vista-Präsentationsseite gesurft um festzustellen , dass es das Menü "Alle Programme" bei Vista nicht mehr geben wird? Ja huch, nichtmal das ist wie vor zehn Jahren...
Exposé ist nett, ich brauchs nicht wirklich, aber nett ist es schon, da die direkte Mausanwahl bei Flip-3D jetzt wohl doch nicht mehr reinkommt (womit Flip-3D ergonomisch gleichwertig gewesen wäre), was bleiben dann noch für Unterschiede?
1.
Bei MacOS X funktioniert Sudo, aber bei Vista kein Vorteil mehr, da bei Vista tatswahrhaftig Run-As funktioniert - der Unterschied in der Ergonomie bei der Anwendung der Administratorrechte ist also dann der gleiche wie zwischen Mandriva/Suse/RedHat/Fedora/Debian/Gentoo/usw.usf. (Run-As) und Ubuntu (Sudo). Klar wäre es wünschenswert gewesen Run-As hätte in XP schon funktioniert, aber ist deswegen Vista schlecht?
2.
WindowsXP bzw. Windows NT 5.x hat einen unperformanten Scheduler, was zur Folge hat, dass Multitasking mit mehreren hochlastigen Prozessen pro logischer CPU lahmt, wenn ich jetzt nur einen logischen Prozessor habe, irgendein Video kodiere und dabei noch einen Film sehen will fängt mitunter der Sound an zu knattern und die Videowiedergabe läuft nicht richtig flüssig, auf MacOS X hingegen, genau wie auf Linux, BSD und Zeta (welches häufig unterschätzt wird) gibt es solche Probleme nicht, da läuft Multitasking auch mit noch so wenigen logischen Prozessoren flüssig.
Eigenartigerweise kommt keiner derjenigen, die Vista-Preview-Tests veröffentlichen, mal auf die Idee diesen Punkt zu untersuchen. Das ist für mich der bedeutenste Vorteil des Mac gegenüber Windows XP.
3.
Menüführung wird bei Vista wie bereits gesagt konmplett geändert, ein "Programmmenü" existiert in dem Sinne nicht mehr.
4.
Taskleiste bei Windows versus Dockbar plus Menüleiste bei Mac, muss man ausprobieren, was einem lieber ist, ich spüre beim Mac keinen Vorteil dadurch, andere findens besser.
5.
Bis Windopws XP keine Multiple-Mounting-Points, soll aber mit Vista kommen.
Mehr ist da imho nicht wirklich.
Ein Mac ist ein geiles Produkt, es gibt Gründe sich sowas zu kaufen, bevor man aber Apple heilig spricht sollte man sich klar sein, dass es PC-Anbieter gibt die vernünftige Videoschnittsoftware beipacken, vernünftig ist Pinnacle, natürlich bekommt man sowas nicht bei einem Aldi-PC, aber einen Mac mit beigepacktem Softwarepaket iLife (mit iDVD usw. usf.) kauft man ja nun auch nicht bei Aldi. Das Gesamtpaket Mac plus iLive ist gut und daher klaufenmswert, aber es ist nicht "restlos jedem möglichen Windows-Vista-PC überlegen", nur weil der eigene Horizont beim Betrachten von PC nicht über MediaMarkt und Aldi hinausreicht.
Sprich was mich hier stört ist, dass Chef Menü in seiner gewohnten Art gegen Windows Vista zetert obwohl er nicht bereit ist das System kennenzulernen, während er gleichzeitig Leuten die gegen seine Heiligsprechung Apples sind ständig unterstellt und vorwirft sie würden MacOS X nicht kennen.
Er kennt Windows nicht wirklichj, weil er sich, wie hunderte Tning-Freaks, einredet man würde durch Frickeleien an Windiows extremst was gewinnen, das ist nicht so, in der Standardkonfiguration, ohne zerfrickelt zu sein, ist Windows XP sehr gut, es sind die Frickeleien die oft vieles kaputt machen. Windows-Anwender tendieren stark dazu Dinge zu tun die unnötig sind und von denen sie nicht wirklich Ahnung haben, was natürlich in Problemen enden muss, die meiste Frickelei ist auf Windows aber überflüssig.
Noch dazu verbreitet Chef Menü Unwahrheiten über MacOS X:
Chef Menü schrieb:
...
Mac OS X ist sicher eines nicht propritär, es zahlreichen offenen Standards, die unterstützt wird. Also wieder nichts....
Was bitte ist an Cocoa ein offener Standard? Warum verkrampft sich die GNU-Gemeinde dabei irgendwas zu schreiben was Cocoa ähnluich ist, wenn es angeblich ein offener Standard sein soll? Das was MacOS X über Darwin hinaus mitbringt ist in den meisten Fällen sehr proprietär.