Deca schrieb:
Genau daselbe könnte man auch zu dem Autotyp "Smart" sagen. Ist nichts neues. Autos gibt es schon lange.
Der Unterschied ist nur, dass solche Stadtautos genau für die Leute gemacht sind, die ihr Auto nur für die Arbeit und zum Einkaufen innerhalb ihrer Stadt benutzen.
Sie möchten garkeine längeren Fahrten damit machen. Und deshalb ist der Smart eben für diese Zielgruppe besser.
Verstehst du? Wozu soll ich mir einen Merzedes kaufen, wenn ich nur jeden Tag 5 km hin u. her fahre.
Dass man für die Argumentation für Apple Produkte immer gleich in Extreme greifen muss.

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Nein du musst dir keinen Mercedes kaufen. Aber statt einem Smart kannst du z.B. einen Polo für weniger kaufen. Der braucht vielleicht im Schnitt 1L mehr, (spricht die zusätzlichen Spritkosten übersteigen nie die zusätzlichen Anschaffungskosten) gleichzeitig bekommst du aber die vollen Vorteile eines richtigen Autos zu spüren, wie 5 Sitze und ordentlich Stauraum.
(Mal ganz abgesehen davon, dass ein Smart auch ein Merceds ist und deine Argumentation allein schon deswegen epic fail ist.

)
Deca schrieb:
Die einzige Touch-Oberfläche die noch natürlicher reagiert als bei Apple Displays ist die von meinem Wacom Intuos4. Aber das ist ein anderes Gebiet.
Und der nächste epic fail:
Praktisch alle Windows Tablets nutzen Wacom Technologie, da Wacom immer noch das Patent auf den batterielosen Tablet-Stift besitzt und man dem Kunden kaum was anderes zumuten kann.
Deca schrieb:
Du möchtest wissen, was das iPad besser als Smartphones und Laptops macht?
In 10 sek. einsatzbereit.
Das ist mein Netbook mit Windows 7 auch, wenn man es einfach nur aus dem Standby aufweckt. Und was anderes machen die ganzen Apple Produkte auch nicht. Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass die Startzeit der ganzen Ipods, Iphones, ect. die komplette Bootzeit darstellt? Die Dinger fahren nur deshalb so schnell hoch, weil sie standardmäßig nur in den Standby übergehen.
Und es ist ja nun wirklich kein Problem ein Netbook im Standby zu lassen. Ich hatte meines mal 3 Tage auf Akkubetrieb in Standby. Danach hatte es immer noch keinen leeren Akku.
Deca schrieb:
Im Vergleich zum Laptop eine Handhabung die harmonischer ist.
Dann will ich mal sehen, wie du deine langen Forenposts mit Freude auf einer Bildschirmtastatur völlig ohne haptisches Feedback tippst. Beim Iphone funktioniert das noch schneller als auf den alten Handy Tastaturen, weil man da mit den Daumen sehr schnell werden kann. Aber in welcher Haltung willst du bitte auf dem Ipad ordentlich tippen können? Entweder du nimmst nur eine Hand, womit geübte 10 Finger System Benutzer gerade noch 1/4 so schnell schreiben können. Oder du musst das Ipad aus der Hand legen, damit man weiterhin mit 10 Fingern tippen kann. Für reines Tippen mit den Daumen ist das Display hier zu groß.
Danke da bleibe ich lieber bei der sehr guten Tastatur des EEE 1000HE. Deren Design ist zwar auch von den Apple Tastas abgekuckt, aber da hat man sich wenigstes was positives kopiert.
Deca schrieb:
Eine bessere Lesequalität weil man das Medium wie ein Buch in den Händen hält. Um mal ein paar Vorteile zu nennen.
Und jetzt sind wir wieder genau bei dem Thema, das die ganzen Apple Jünger quer durchs Internet plärren, seit Jobs diese Peinlichkeit das erste Mal in die Kamera gehalten hat.
Natürlich tun sie das, ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, warum der Amazon Kindle überhaupt so ein Erfolg war. (Ich habe mir selbst einen importiert. bzw. einen importierten bei Ebay ersteigert.

)
Der Kindle ist ein Erfolg, weil er eben genau auf das was er machen soll perfekt abgestimmt ist. Der Kindle soll überhaupt nicht zum Surfen gut sein. Diese Fähigkeit würde den Sinn des Gerätes zerstören.
Der Kindle verkauft sich vor allem aus zwei Gründen wie geschnitten Brot:
1. Das E-Ink Display: Dieses Display sieht nahezu genau so aus, wie eine normale Buchseite. Es benötigt nur Strom um das Bild zu wechseln (das wird für Punkt 2 wichtig). Im Gegensatz zum Ipad kann man auf der E-Ink Oberfläche ermüdungsfrei lesen. Das kann man auf einem Ipad genauso vergessen, wie auf einem Note/Netbook. In dem Moment, in dem es sich um ein selbstleuchtendes Display handelt, strengt es die Augen viel zu sehr an, womit ein dauerhaftes bequemes Lesen unmöglich wird. Da ist es völlig egal, ob es sich nun um ein TN- oder IPS- Panel handelt.
2. Der Akku hält ewig und 3 Tage: Selbst nach zwei 600 Seiten Wälzern war er bei mir noch nicht vollständig entleert. Zeig mir das mal bei einem Ipad. Welcher Lesefan will denn schon bitte beim Lesen permanent auf die Akkuanzeige starren und hoffen, dass er das Buch noch fertig lesen kann, bevor er mit dem Teil wieder an die Dose muss.
Deca schrieb:
Tausende Menschen haben sich einen Kindle zugelegt, weil sie ihre Bücher unbeschwert überall mit hinehmen möchten.
Jein. Das ist
ein Grund. Der viel größere Grund ist Punkt 1 da oben.
Deca schrieb:
Ehrlich... kennst du jemanden, der Bücher auf einem Laptop liest?
Und wenn ja, tut er es mit Begeisterung oder würde er lieber auf einem Kindle oder iPad lesen?
Ja mich. Und ja eben weil das für die Augen nicht schön war, habe ich mir den Kindle zugelegt. Diesen Vorteil bietet mir aber das iPad wie gesagt nicht.
buzz89 schrieb:
Es gibt keinen eReader der vernünftig ins internet kann, das ipad kann es.
Ist ja toll. Dafür ist das iPad praktisch ein unbrauchbarer eReader, weil es das größte Gegenargument für ebooks nicht bekämpft. (ermüdungsfrei lesbares Display)
buzz89 schrieb:
Es gibt kein Netbook welches so lange Akkulaufzeiten aufweist.
Hmm mein Netbook (EEE 1000HE) schafft laut Asus 9.5 Stunden. Wenn ich das Display dimme und Wlan/Bluetooth deaktiviere kommt das auch fast hin. Nun muss aber angemerkt werden, dass ich noch einen Atom N280 drin habe, also noch der stromfressende Chipsatz drin ist. Mit den neuen Atoms sinkt der Stromverbrauch noch einmal ordentlich, womit die Laufzeit noch länger wird.
Das Argument ist also auch Käse. Man darf schließlich nicht vergessen, dass die 10h beim iPad auch nur eine Herstellerangabe sind und Apple dafür bekannt ist, diese Schätzungen immer sehr großzügig zu fassen.