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NewsApple will zu viel: Große Autobauer verschmähen neues CarPlay Ultra
Drei Jahre nach der Ankündigung hat Apple CarPlay Ultra nur einen Kunden. Der Grund: Apple will zu viel, mischt sich zu sehr ein. Das gefällt den großen Unternehmen ganz und gar nicht, sie werden CarPlay Ultra deshalb nicht verbauen. So bleibt, bisher einzig und allein, Aston Martin.
Würden Autobauer ordentlich Software verbauen, wäre der Bedarf gar nicht da. Ich wäre nicht abgeneigt, sowohl bei meinem Audi als auch bei meinem Opel.
Carplay (und bestimmt auch bei anderen Autos Android Auto) ist das Beste, was meinen Autos jemals passiert ist.
Apple war bei dem Thema wohl einfach zu langsam? Man sieht es aktuell ja bei den ganzen KI Thema, wie sehr die hinken!
Ich habe jetzt schon öfters gehört das Google Automotiv ganz gut sein soll. Im neuen Renault R5 ist auch wieder Google drin und das scheint echt gut zu gehen. Auch beim Polestar 2 haben die das damals gelobt. Google scheint hier doch das deutlich bessere Betriebssystem zu liefern.
In meinem alten Audi A4 B6 habe ich ein Kenwood Radio verbaut das Android Auto kann und ich liebe es!
Bin ja gespannt wie lange Apple an diesem Thema festhalten will?
Jedoch braucht ja ein solches Betriebssystem tiefere eingriffe in das Auto? Macht ja Google auch und hier scheint es für die Hersteller ja auch kein Thema zu sein.
Dass CarPlay Ultra (bzw. damals noch 2.0) Zugriff auf die Systeme benötigt, war doch von Anfang an bekannt? Wie sollte denn sonst die Steuerung von allem funktionieren? Versteh den plötzlichen Absprung irgendwie nicht so ganz.
Ich stimme da meinem Vorposter zu - leider sind ruckelnde und langsame UIs bei den Navi- und Multimediadisplays auch im Jahre 2025 noch ein Thema... Sonst wäre für CarPlay Ultra/Android Auto garkein Bedarf da.
Merkwürdig halt, dass Android Auto kein Problem zu sein scheint. Wer weiß, ob die EU da mal was macht...
Android Automotive ist aber was anderes, als Apple mit Carplay macht. Android Automotive läuft auf dem Fahrzeug selbst mit viel mehr Kontrolle durch den Autohersteller, was wie passiert.
CarPlay hingegen läuft rein auf dem iPhone und das Fahrzeug soll das Handy via APIs dann mit Daten versorgen. Dh. der Hersteller gibt die Kontrolle über das Auto und die Daten an Apple ab
Dass CarPlay Ultra (bzw. damals noch 2.0) Zugriff auf die Systeme benötigt, war doch von Anfang an bekannt? Wie sollte denn sonst die Steuerung von allem funktionieren?
Daten per API abfragen ist das eine, vollständiger Zugriff auf alle möglichen Systeme das andere.
Das Problem entsteht da, wo der Autohersteller möglicherweise für Probleme haften muss, die ein Drittanbieter wie Apple per z.B. Softwareupdate ausgelöst hat, ohne dass man eine Möglichkeit hat Apple dahingehend zu steeren. Apple verhält sich mal wieder wie ein Gott, tun sie sonst auch fast immer wenn man mit ihnen zusammen arbeitet.
Oder es geht ums Geld? Apple verlangt Lizenzgebühren, Google haut das umsonst raus oder zahlt evtl. noch obendrauf? Nur so ne Theorie
Die Autobranche ist eben sehr eigen und abgeschottet, nennen wir es mal nicht arrogant. Dann könnte man ja auch nicht mehr x-Tausende € mehr verlangen für irgendwelche bunten Tachos die auf Rennsport machen usw.
Ich glaube also es geht am Ende wieder hauptsächlich um Geld und Stolz & Befindlichkeiten
Wie schon erwähnt, hätten die meisten etablierten Autohersteller nicht komplett die Digitalisierung verschlafen und über Jahre einfach nur gruselige Infotainmentsysteme verbaut, gäbe es gar keinen Bedarf für CarPlay etc.
Fahre Lexus, muss mir nie um irgendwas Gedanken machen außer dem Ölwechsel.
Die bauen nur Bullet-Proof Teile ein.
Toyota ist Testplattform, und alles was nach Jahren als Absolut zuverlässig gilt, kommt dann nach Evaluierung in einen Lexus.
Ein "Nach Hause Telefonieren" gibt es nicht.
Was kostete ein Navi (AutobauerNavi) noch in 2007/2009/2011??
Kann mich erinnern dass einige +4700€ als Navi-Zusatz haben wollten beim Neuwagen konfigurieren...
Mit Apple und Google fällt sowas halt komplett weg. Die bekommen OTA Updates und gut ist.
Das ist wohl nicht im Sinne der Autobauer, wenn schon der neue BMW M4 mit "Sitzheizungs-Abo" daherkommt....
Die sehen ihre Umsätze gefährdet.
Wenn ich mir anschauen, wie beschi.....die Infotainment-Software in BMW, Audi und Co ist, von Ford ganz zu schweigen, dann wundert es mich, dass die das nicht zulassen. Mit Apple Careplay funktioniert wenigsten alles intuitiv. Wenn die sich damit mal nicht selber ein Bein stellen. Man kann ja Apple verbieten zu tief ins System vorzudringen, aber komplett aussen vor lassen?
Ergänzung ()
Augen1337 schrieb:
Würden Autobauer ordentlich Software verbauen, wäre der Bedarf gar nicht da. Ich wäre nicht abgeneigt, sowohl bei meinem Audi als auch bei meinem Opel.
Carplay (und bestimmt auch bei anderen Autos Android Auto) ist das Beste, was meinen Autos jemals passiert ist.
Auch Android Auto und Carplay laufen nicht 100% flüssig, zumindest habe ich es noch nie ohne Ruckler irgendwo erleben können.
Ich stimme dir aber zu dass einige Infotainmentsysteme viel schlimmer sind.
CarPlay Ultra will bzw. hat weitreichende Anzeigen bis ins Kombiinstrument hinein.
Allerdings müssen die Fahrzeughersteller natürlich auch eine Backup-Anzeige entwickeln, falls der Kunde/Fahrer gar kein iPhone hat oder dieses gerade leer/defekt ist. Schließlich kann man in diesem Fall nicht einfach einen leeren Tacho ohne alles anzeigen...
Sprich, man hat in diesem Bereich dann einen doppelten Entwicklungs- und Absicherungsaufwand. Einmal für das originäre (Backup) System, einmal für die CarPlay Ultra Integration.
Beim "normalen" CarPlay welches sich nur aufs Infotainment erstreckt, ist das hingegen kein Problem. Ohne ein CarPlay (oder AndroidAuto) fähiges Smartphone zeigen diese Systeme dann tatsächlich wenig bis sehr wenig an. Mein System im Auto hat beispielsweise kein integriertes Navi und auch sonst keine Internet-basierten Features wie Webradio. Ohne Smartphone kann man damit nur DAB-Radio hören und USB-Sticks abspielen, mehr ist nicht.
Natürlich gibts auch höherwertige Systeme, die dann stattdessen einfach ein integriertes Navi etc. nutzen.
Problem ist sicherlich, dass Apple eben eine Lösung bevorzugt, welche Universell und für jedes Fahrzeug annähernd ähnlich sein soll. Als ob auch nur ein Hersteller interesse daran hat, dass ab sofort der Tacho bei Audi gleich aussieht wie bei Renault oder Porsche.
Es könnte aber auch gut sein, dass die Eingriffe ins System so tiefgreifend sind, dass es für den Autohersteller einfach keinen Sinn macht zwei mal ein Infotainment zu Entwickeln. Einmal unabhängig und einmal so, dass alles über Apple funktioniert.