Also das Windows auch bei viel Ram noch auslagert wird schon seinen Sinn haben. Es gibt auch keine Benchmarks, die belegen, dass ausgeschaltete oder in den Speicher ausgelagerte Swapfiles Geschwindigkeitsvorteile bringen.
Es wäre auch blöd, wenn man extra für die Auslagerungsdatei, die eigentlich gar nicht voll genutzt wird die komplette Größe im Speicher aufgeben müsste.
Zudem kommt noch das Problem mit dem vorzeitigen Zugirff, das Chippo erwähnt hat. Ich glaube aber, dass ich mal gelesen habe, dass man das irgendwie umgehen kann, indem man die Initialisierungs-Reihenfolge beim Booten ändert. Es soll wohl möglich sein die Ramdisk vor dem Zugirff auf die Auslagerungsdatei zu erzeugen.
Wie dem auch sei. Den einzigen Vorteil einer Ramdisk sehe ich eigentlich nur beim Cache des Internet-Explorers. Wenn man die temporären Internet Dateien auf die Ramdisk auslagert, dann geht das surfen um einiges schneller von statten.
Allerdings kann man das auch einfacher haben, indem man einen vernünftigen Browser benutzt.
Ein weiteren Vorschlag, den man immer wieder hört ist das Temporär-Verzeichnis auf eine Ramdisk zu legen, weil die Daten da drin eh nicht wichtig wären und damit Programminstallationen schneller laufen würden. Das stimmt im Grunde genommen schon, aber manche Programme legen dort auch Daten ab, die sie selbst nach einem Neustart noch benötigen.
Zum Beispiel legt das Visual Studio .NET während der Installation dort einige Dateien an bevor es einen Reboot macht. Nach dem Reboot fährt die Installationsroutine fort und versucht auf die zuvor abgelegten Dateien zuzugreifen. Wenn sie nicht da sind bricht die Installation ab. So war's zumindest bei mir, als ich damals bei jedem Shutdown mein Temp-Verzeichis gelöscht hatte.
Im Großen und Ganzen kann man eigentlich sagen, dass es nicht viel Sinn macht irgend etwas auf eine Ramdisk zu legen. Da würde ich doch lieber die volle Kapazität des Speichers für den Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. Da hat man mehr von.