Arbeitsspeicher - Es werden nur 2133mhz im Bios angezeigt

henge0815

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Hallo,

da mein letzter Arbeitsspeicher den Geist aufgegeben hat, war ich auf der Suche nach einem Neuen. Ich habe mich für den "Corsair DIMM 32GB DDR4-2666 Kit" entschieden. Dieses besteht aus einem 2x16GB 2666mhz Kit. Ich habe mich bewusst "nur" für 2666mhz entschieden, da es von meinem CPU-Hersteller Intel empfohlen wurde und ich unnötige Performance-Probleme aus dem Weg gehen wollte. Und für die Spiele die ich spiele ist es vollkommen ausreichend.

Im Bios werden allerdings nur 2133mhz angezeigt. Mit dem XMP-Profil taktet er auf 2666mhz. Allerdings wollte ich das XMP eigentlich nicht aktivieren, weil ich damit in der Vergangenheit leider das eine oder andere Problem hatte. Gibt es noch eine andere Möglichkeit das der Ram auf den "gekauften" 2666mhz läuft? Bin auf dem Gebiet leider nicht sehr versiert. Hätte ich 2133mhz gewollt, hätte ich mir beim Kauf auch die 20€ Aufpreis sparen können^^
 
welcher RAM genau? vermutlich ist es halt 2133er mit nem XMP für 2666. XMP laden oder takt selber einstellen, mehr möglichkeiten gibts nicht.

je nach dem wo genau man guckt wird dann immer 2133 angezeigt, auch wenn der RAM mit nem anderen takt läuft.

da es von meinem CPU-Hersteller Intel empfohlen wurde
eher wurde die CPU offiziell für 2666 spezifiziert. in den meisten fällen geht auch (deutlich) mehr. laut letztem thread hast du ein (durchaus ordentliches) Z390-MB, da gibt es echt keinen grund so lahmen RAM zu kaufen.
 
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Soweit ich weiß, ist das genau so. Erst XMP unlocked den Speicher. Es sei denn, ich habe etwas grundlegend falsch verstanden.

EDIT: oder natürlich selbst Hand anlegen
 
@henge0815:
jo, 2133 mit XMP für 2666.
SPD Latency
15-15-15-36

SPD Speed
2133MHz
klick

also XMP laden oder damit leben dass er noch lahmer als ohnehin schon ist.

"im BIOS" gibt es mehr als eine stelle an der was zum RAM angezeigt wird. an manchen stellen der "SPD Speed", an manchen stellen wie er aktuell läuft.
 
Danke schon einmal für die Antworten.

Ich bin beim Ram-Kauf auf Nummer sicher gegangen. Mein PC muckte seit Wochen rum. Nachdem ich ihn zum Überprüfen in eine PC-Werkstatt gebracht habe wurde mir gesagt das es zu 90% der Ram ist.

Habe einen neuen Ram gekauft und habe wie gesagt bei Intel auf der Website geschaut was da empfohlen wird für ein stabil-laufendes System. Daher die 2666mhz. Habe mich vor dem Kauf auch informiert: offenbar soll der Sprung von 2666mhz auf 3200mhz auch nicht so groß sein. (Bei gut programmierten Spielen sollen das wohl nur FPS-Zahlen im einstelligen Bereich sein. Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt. )

Die ersten 2 Wochen lief auch alles gut, bis gestern eins meiner Spiele wieder abschmierte. Habe danach die beiden Riegel am Mainboard vom Slot 1 und 3 auf 2 und 4 gewechselt. Jetzt scheint wieder alles zu funktionieren, wodurch ich die Befürchtung bekommen habe, dass es doch am Mainboard liegen könnte.

Vielleicht kann ich den Ram ja noch zurückgeben. Die 2 Wochen vom Wiedergaberecht sind allerdings vor 4 Tagen abgelaufen.
Ergänzung ()

EmilEsel schrieb:
Teile der synthetischen Benchmarks und Spiele-Benchmarks zeigen hier die Stärken eines auf das System abgestimmten und optimierten RAM-OC-Profils. In Shadow of the Tomb Raider liegt der Vorsprung von zweimal 8 GB DDR4-3800CL14 inklusive straffer Haupt- und Subtimings zu zweimal 8 GB DDR4-3200CL14 ohne optimierte Timings bei sagenhaften 20 Prozent bei den durchschnittlichen FPS sowie 20 Prozent beim 99-Prozent-Percentile.
In der Liste werden die Spiele auch überwiegend nur auf 720p ausgewertet. Sobald es ins FHD, QHD oder 4K geht, werden die Sprünge auch geringer.
 
henge0815 schrieb:
Nachdem ich ihn zum Überprüfen in eine PC-Werkstatt gebracht habe wurde mir gesagt das es zu 90% der Ram ist.
Wie 90%? Liess sich das Verhalten nicht reproduzieren?

Ich hoffe du hast da kein Geld gelassen? Nicht das die Leute da nicht was für ihre Arbeit bekommen sollten. Aber eine PC-Werkstatt sollte schon das Equipment haben um eine verlässliche Aussage treffen zu können.

Die sind doch genau dafür da damit du nicht Ersatzteile kaufen musst um dan selbst rumprobieren zu müssen welches du den eingentlich brauchst. Und wenn die dir die Empfehlung zum 2133/2666 RAM gegeben haben würde ich auch nochmal nachfragen warum.
Eine gute nachvollziehbare Empfehlung ist das nicht umbedingt.
 
Die haben u.a. die Ramspeicher mit irgend einem Tool durchlaufen lassen. Sie meinten als sie es mit ihren eigenen Ramspeicher getestet haben lief alles. Meine Grafikkarte wurde auf Stresstests geprüft und noch andere Dinge wurden gemacht. 50€ habe ich für die Diagnose bezahlt.

Ich pers. hatte auch von Anfang an den RAM im Verdacht, und nachdem ich die neuen Ramspeicher eingebaut hatte liefen auch diverse Programme wieder ordnungsgemäß. Aber jetzt seit 1, 2 Tagen spinnt schon wieder vieles rum.
 
Das klassische Tool zum RAM checken wäre MemTest, oder wenn du dafür den USB-Stick frei hast noch besser MemTest86.

Die Frage ist aber doch ob nun bei dem Test Fehler aufgetreten sind oder nicht, oder ob sie generell das Problemverhalten nicht reproduzieren konnten.
Verstehe mich nicht Falsch 50,-EUR sind ok für nen PC Check mit Belastungstest und so, aber die Rückmeldung mit 90% finde ich halt ziemlich daneben.
Entweder man kann den Fehler lokalisiern oder nicht. Und wenn sie gar keinen Fehler finden/reproduzieren können macht es auch keinen Sinn, dass die ihren eigenen RAM mit geprüft haben.

Um dir mit dem Problem ggf. doch noch helfen zu können, was genau bedeutet den "spinnt rum"?
Bleibt das System stehen? Bekommst du Bluescreens? Werden einfach Programme mitten im betrieb abgeschossen und du landest auf dem Desktop?

Die Ergebnisse kannst du hier als screenshot Posten wenn du selbst nicht schlau daraus wirst. Der umstand das die Probleme mit dem neues Ram wieder auftreten stellen die These das der RAM das Problem ist etwas in Frage.
 
MemTest86 habe ich damals laufen lassen, bevor ich den PC in die Werkstatt gebracht habe. Damals hatte ich 4x8gb 2133mhz verbaut. Als ich alle 4 Rambänke belegt habe, gab es ~20 Fehlermeldungen. Als ich dann jeden Ramriegel einzeln getestet habe gab es keine Fehlermeldung.

Auf der Rechnung des Computerladen zur Fehlerdiagnose steht folgendes:

--------------------------------------------------------------------------------------------------
Keine Schadsoftware/Adware gefunden
BIOS ist aktuell, Treiber OK
mit eingebauten RAM bleibt der PC stehen/stürzt ab
mit Ram von K&M (Aegis) läuft der PC mit belegten RAM (K&M ist der PC-Laden)
RAM des Kunden geht nur mit 2 Rambänken (evtl. Wärmefehler)
--------------------------------------------------------------------------------------------------

Meine PC-Probleme haben sich auf einem Zeitraum von ca. 3 Wochen erstreckt.

Im Spiel "Overwatch" schien das Spiel einzufrieren. Der PC lief aber noch. Allerdings war irgendeine Komponente (CPU,RAM?) zu 100% ausgelastet und nichts ging mehr, bzw. dauerte extrem lange zum reagieren. Hier hat nur ein Neustart des PCs geholfen.

Im Spiel "World of Warcraft" sah es öfters so aus als ob das Spiel einfach ausgeht und ich auf dem Desktop lande. Nach ca. 4-5 Sekunden kam das Spiel dann zurück und lief problemlos weiter.

Das Spiel "F1 2021" ging einfach aus und ich war auf dem Desktop. Öfters liefen andere Programm die noch nebenbei geöffnet waren dann sehr langsam (als wäre die CPU oder andere Komponenten extrem ausgelastet). Ich konnte einen Problembericht an den Spielentwickler schicken.

Ansonsten spiele ich nur noch "Counter-Strike: Global Offensive" hier traten aber nie Probleme auf. (deshalb meinte ich auch in meinem Anfangspost das für diese Spiele 2666mhz ausreichen^^ )

Insgesamt habe ich 3x einen Bluescreen bekommen mit der Meldung:
ATTEMPTED_WRITE_TO_READONLY_MEMORY

Es kam auch durchgehend vor wenn ich in Windows Video-Dateien abspiele das es Buffering-Probleme gab.
Das waren soweit ich mich erinnere die Probleme die ich hatte. Also größtenteils beim Spiele spielen.

Meine Lösungsversuche waren:

Wie schon oben beschrieben MemTest86.

Ich habe mit "Crystal Disc Info" meine Festplatten durchgecheckt, da ich diese auch im Verdacht hatte/habe. Bei den Festplatten sah soweit auch alles in Ordnung aus. Dort kamen Gesamtzustände zwischen 89-95% heraus. Meine Windows-Festplatte (Samsung M.2 970 EVO) kam auf einen Zustand von 92% bei 17.000 Betriebsstunden. Ich schätze mal das der Wert auch in Ordnung ist.

Meine CPU habe ich mit einem Tool von Intel durchgecheckt, da war (laut Tool) auch alles in Ordnung.

Ich habe über einen längeren Zeitraum die Temperaturen von CPU und GPU im Auge behalten:

CPU idle ~ 40°C
CPU Last ~65-70°C

GPU idle ~60°C
GPU Last ~82°C

Nachdem ich meinem PC am 22.08.2021 wiederbekommen habe und die neuen Ramspeicher verbaut habe schien alles wieder zu laufen. Aber seit vorgestern (also knapp 3 Wochen später) treten diverse Symptome wieder auf. Wie oben beschrieben in "World of Warcraft" und "F1 2021". Außerdem "lagen" diverse Video-Dateien beim Abspielen in Windows.

EDIT: Vorhin als ich "World of Wacrfaft" gespielt habe, habe ich nebenbei den Task-Manager mit den Leistungsdiagramen laufen lassen. Als das Problem das ich oben beschrieben habe auftrat, ging die CPU-Auslastung sprunghaft für 4-5 Sekunden auf 100%. Beim RAM und der CPU sah weiterhin alles normal aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
henge0815 schrieb:
Als das Problem das ich oben beschrieben habe auftrat, ging die CPU-Auslastung sprunghaft für 4-5 Sekunden auf 100%. Beim RAM und der CPU sah weiterhin alles normal aus.

Eins hiervon sollte sicherlich "GPU" und nicht 2x "CPU" heißen? Ansonsten widerspechen sich die 2 Sätze.
 
henge0815 schrieb:
In der Liste werden die Spiele auch überwiegend nur auf 720p ausgewertet. Sobald es ins FHD, QHD oder 4K geht, werden die Sprünge auch geringer.
cpu bzw ram testet man halt nicht im graka limit ;)
 
henge0815 schrieb:
Sorry, sollte: "Beim RAM und der GPU sah weiterhin alles normal aus." heißen
Dann wäre natürlich interessant herauszufinden, was diese Sprünge auf 100% (von wieviel? Ein Sprung von 90 auf 100 ist nicht wild, von 40 auf 100 evtl schon.) auslöst.

Als erstes würde ich mir wohl mit RTSS und dem entsprechenden Overlay die CPU Auslastung, den Takt und die Temperatur anzeigen lassen.

Da aber selbst Video Dateien laggen, tippe ich weiterhin auf RAM-Probleme.
Hast du denn die neuen RAM-Module ebenfalls (erstmal in den jetzigen Einstellungen, also alle gleichzeitig) Mal mit memtest86 geprüft?

Bedenke, dass Probleme mit dem RAM nicht vom RAM selbst kommen müssen, da auch Mainboard und CPU hierbei eine Rolle spielen.
Es kann also sein, dass du einfach Pech mit dem neuen RAM hast, es kann aber auch sein, dass ne andere (Teil-)Komponente den Geist aufgibt.
 
Bonanca schrieb:
Dann wäre natürlich interessant herauszufinden, was diese Sprünge auf 100% auslöst.
Ja, das würde mich auch interessieren:( Die Sprünge sind in der Tat von ca. 40% auf 100%.

Die neuen RAM-Module habe ich noch nicht mit MemTest laufen lassen. Ich hielt es bisher einfach zu unwahrscheinlich das diese auch kaputt sein sollen.

An das Mainboard hatte ich auch gedacht und gehofft das mir bei der Diagnose im PC-Geschäft Aufschluss gegeben werden kann. Zum Mainboard wurde mir dort aber leider nichts gesagt. Ich wüsste jetzt auch nicht wie ich das Mainboard kostenlos auf Fehler überprüfen kann.

Mir fällt auch gerade ein das ich, als ich die CPU und das Mainboard vor einem halben Jahr gekauft habe, das XMP nicht aktivieren konnte ohne das das System instabil lief.

Ich könnte es einschicken, da ich noch Garantie auf CPU und Mainboard habe. Aber dann sind die Teile für min. 3-4 Wochen futsch :)

Es ist zum verrückt werden...
 
henge0815 schrieb:
daher ist das Diagramm für mich ziemlich nichtssagend ;)
Ist es nicht. Es zeigt dir, was die CPU tatsächlich ungedrosselt schafft.
Ob das für dich dann relevant wird, hängt davon ab, auf welche Bildrate du abzielst.
Wenn du nur mit 60fps spielst, ist es ziemlich egal, klar. Wenn du aber zB mit durchgehend 144fps spielen willst, wird das Thema plötzlich deutlich relevanter, da du dann öfter ans Limit von CPU+RAM kommst.
 
Powl_0 schrieb:
Es zeigt dir, was die CPU tatsächlich ungedrosselt schafft.
Sei es wie es wolle. Meine Frage war ja ob ich nur mit XMP auf die 2666mhz komme. Als Antwort bekomme ich dann: "Warum hast du dir keine 3200mhz gekauft?" Verstehe sowas immer nicht.:rolleyes:
 
henge0815 schrieb:
Die ersten 2 Wochen lief auch alles gut, bis gestern eins meiner Spiele wieder abschmierte. Habe danach die beiden Riegel am Mainboard vom Slot 1 und 3 auf 2 und 4 gewechselt. Jetzt scheint wieder alles zu funktionieren, wodurch ich die Befürchtung bekommen habe, dass es doch am Mainboard liegen könnte.
Bitte mal die CPU und das MB nennen. Falls im Handbuch nicht expliziert drin steht das der RAM in Slot 1 und 3 gehört ist hier schon mal ein Fehler. Von der CPU aus gesehen werden IMMER Slot 2 und 4 benutzt, wenn man nur 2 Riegel benutzt.

Wenn man Teile wechselt, du hast ja anderen RAM verwendet sollte man IMMER einen CMOS Reset durchführen.
Im Handbuch deines MB steht drin wie es gemacht wird oder du machst ihn folgender Maßen:

Einen CMOS Reset führe ich folgender Maßen durch ( auch bei anderen PCs gehe ich immer so vor, bisher keine Probleme):

PC ausschalten (falls an ) und NT Schalter ausschalten (Wichtig beim späteren einstecken können sonnst Probleme auftauchen! )

PC Netzkabel entfernen

Den PC Startknopf ein paar mal betätigen um die Kondensatoren zu entleeren

CMOS Reset Kontakte mindestens 10 Sekunden überbrücken
( Falls kein Jumper zur Hand kann man zur Not auch die Kabel vom Reset Schalter, falls das Gehäuse einen hat, hier anschließen. Hat den Vorteil das sollte man RAM OC betreiben nicht immer den PC öffnen muss. Nur nicht vergessen das jetzt ein CMOS Reset durchgeführt wird wenn es heißt: „ Drück aufs Knöpfen, Max!“ )

NT Kabel anschließen und NT einschalten.

PC starten, das kann jetzt eine Weile dauern, falls dann nichts kommt liegt ein größeres Problem vor.

Normal startet der PC jetzt mit einem Bildschirm bei dem man mit den Tasten F1 und F2 bestätigen kann was als nächstes passieren soll.

Mit F1 kommt man in das BIOS und dort dann das XMP Profil laden.
 
henge0815 schrieb:
Habe danach die beiden Riegel am Mainboard vom Slot 1 und 3 auf 2 und 4 gewechselt. Jetzt scheint wieder alles zu funktionieren

Mit den Ram-Slots ist das ähnlich wie bei der TV-Verkabelung in der Wohnung.

Hinter Slot 2 und 4 sitzen Endwiderstände (2 Speicherkanäle), bei Slot 1+3 läuft das Signal noch weiter. Daher kann es zu Problemen kommen, wenn Slot 1+3 benutzt werden, es kann ein 'unsauberes' Signal zurück geliefert werden. (SSDs haben bei sowas Fehlerkorrekturen)

Händler/Hersteller geben leider nur OC-Werte an und nicht die Base-Clock, die sieht man erst nach dem Kauf mit zB CPU-Z.

Wenn du umtauschen kannst und möchtest:
Hier habe ich G.Skill Ripjaws V mit 3200MHz, die machen Base-Clock 2666MHz

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