Arcor läßt mich nicht aus den Vertrag. Was tun?

samotyr schrieb:
Ich habe durch c't-TV erfahren, dass automatische Vertragsverlängerungen um 12 (oder mehr) Monate nach Ablauf der Mindestvertragszeit unzulässig sind.
Das stimmt so nicht.
Sind sie zu Beginn in den AGBs enthalten, geht es in Ordnung.
unlauter sind solche Sachen wie Mails, in denne steht, wenn sie nicht darauf antworten verlängert sich der Vertrag automatisch um 12 Monate.

Ich würde dem Threadersteller raten sich an die Verbraucherzentrale zu wenden und Infos aus erster Hand zu beziehen.
Man muss auch nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Einfach mal die Hotline anrufen, nicht immer alles per mail oder Brief machen.
Sollte der entsprechende Call-Center Agent nicht die nötige Befugnis haben, weiter verbinden lassen.

Und nur so am Rande:
Alice halte ich auch für einen unzuverlässiger Haufen. Ich denke, du hast vom Regen in die Traufe gewechselt.
 
Von Arcor-Seite entnommen:

Kündigungsfrist:

Mindestens einen Monat zum Ende eines Quartals.

Beispiel:

Wenn Sie zum Quartalsende (z.B 30.06) kündigen, muss uns Ihre Kündigung spätestens bis zum Ende des Vormonats schriftlich vorliegen (z.B 31.5).

@CPat
Der Vertrag habe ich fristgemäß gekündigt. Nämlich am 23.11.07. Und das Datum liegt mind. 1 Monat zum Ende des 4. Quartals.
 
@CPat
Ich wollte deine Kompetenz sicher nicht in Frage stellen. Allerdings halte ich es für fragwürdig in einem Forum um Rat zu fragen wenn es um solche Dinge geht. Kostenlose Informationen mit Hand und Fuß gibt es eben bei der Verbraucherzentrale - das heißt nicht, der Threadersteller soll Arcor anzeigen, sondern er soll sich beraten lassen.
Auf die Meinung von Kundenberatern gebe ich aus Erfahrung nicht viel.

Alice hat eine Kündigungsfrist von 4 Wochen und das ohne Mindestvertragslaufzeit. Wenn du damit nicht zufrieden bist, so kannst du wenigstens schnell aus dem Vertrag raus.
 
Das 4.te Quartal endet am 31.12. und ein Quartal dauert 3 Monate, hast Du da keinen Denkfehler? Das Ende ist dann ja wohl vor dem Beginn des 4.ten Quartals oder denke ich falsch? Der 31.8. wäre somit der letzte Tag gewesen an dem die Kündigung eingegangen sein muss. Sonst hättest Du ja eine monatliche Kümdigungszeit.

Eine Frage bleibt trotzdem offen, hast Du den Vertrag auch nach der angeblichen Beendigung weiterhin genutzt, dann hast Du ja selbst stillschweigend den Vertrag verlängert, sonst hättest Du ihn ja nicht mehr nutzen dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich denke, dass die Jungs von Arrcor dich einfach nur falsch verstanden haben.
Ob das Absicht war oder nicht, kann man nicht sagen...

Du hast geschrieben: Ich kündige und will "umziehen"...
Du meintest: Ich will auf jeden Fall kündigen und wenn möglich meine Nummern mitnehmen...
Arrcor liest aber: Ich will kündigen, wenn ich umziehen kann...

Das Problem wird sein, dass die zuständige Person bei Arrcor deinen Vertrag nicht beendet hat.
Das wiederum dürfte daran liegen, dass der Portierungsantrag von Alice nicht vorlag.
Du hast dich nach der "Arrcor-Kündigung" bei Alice gemeldet und denen den Auftrag gegeben.
Das Formular von Alice ist aber nicht rechtzeitig bei Arrcor angekommen (nicht vor dem 31.11.).
Weil der Sachbearbeiter bei Arrcor die Kündigung nur geparkt hatte und auf den Portierungsantrag gewartet hat,
wurde der Vertrag verlängert nachdem das Formular am 31.11. nicht da war.
Daraufhin hat Alice die Meldung bekommen, dass die Portierung zum 31.01.09 stattfinden kann.
Das hat dann bei Alice dazu geführt, dass die dich wieder kontaktiert haben um nachzufragen...

Ich würde da einfach mal mit den Jungs von Arrcor telefonieren um da aus dem Vertrag rauszukommen.
Das KANN Wunder wirken...

Ich hatte das Problem mal mit einem Vertrag bei O2.
Da habe ich fristgerecht gekündigt (Einschreiben Rückschein), aber die haben sich nicht gemeldet.
Daraufhin (nachdem die Kündigungsfrist schon abgelaufen war) habe ich mit denen telefoniert und
nach über 20 Minuten und mehreren Bearbeiter(innen) hab ich einen an die Schnur bekommen, der dann nachgegeben hat.
Er hat mir dann ein Fax geschickt mit der Möglichkeit zur einvernehmlichen und unverzüglichen Kündigung.
Nach zwei Wochen kam die letzte Rechnung und die SIM-Karte war tot.
-> Nie wieder O2, aber im Endeffekt eine fast aktzeptable Leistung des Telefonsupports.

Grüße vom:
Jokener
 
Ich denke, dass die Jungs von Arcor das mit Absicht gemacht haben. Sie kämpfen und betteln heutzutage um jeden einzelnen Kunden. Also, ich werde an die einen schönen Brief schreiben und alles erklären. Danke an alle.
 
Du hast so oder so einen großen Fehler gemacht: nämlich selbst gekündigt. Das sollte man nie machen, wenn man die Telefonnummer behalten möchte. Steht auch dick und fett bei jedem Anbieter, zu dem man wechseln möchte. Denn der neue Anbieter kündigt den alten Anschluss und kümmert sich auch um die Portierung der Telefonnummer. Wenn es dumm läuft, dann stehst du mehrere Monate ohne Anschluss da und die alte Nummer ist auch weg.
Ich würde an deiner Stelle nichts mehr unternehmen, sondern Alice alles weitere überlassen, auch wenn du deinen Anschluss erst Ende des Jahres hast.
Wenn du trotzdem auf die Abschaltung bestehst und Arcor macht das mit (man kann sich auch übrigens für 99Euro aus dem Vertrag "rauskaufen") dann stehst du garantiert erst mal ohne Anschluss da. Willst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
@tbs
Wenn man nicht selbst kündigt, dann kommt man nie aus dem Vertrag raus. Denn der Anbieter zu dem man wechselt verpennt in der Regel die Kündigungsfrist.
 
Klar verpennt er die Frist, wenn man ihm nur ein paar Tage gibt.
4 Wochen sollte man mindestens miteinrechnen.
Aber das Ganze hat auch seinen Sinn. Nur so wirst du den Anschluss ohne großartige Unterbrechung weiter nutzen können.
 
Nochmal: Da ich den Spruch Sie können Ihren bis zum 31.10.2006 abgeschlossenen Vertrag nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendervierteljahres kündigen. erstmal selbst nicht exakt einordnen konnte, habe ich Teile bei Google eingegeben, was jeder andere hier auch tun kann.
Was ich dann zur Kündigungsfrist aufgeschlüsselt habe beruht auf den ersten paar Treffern aus diversen Foren.

Hätte McIntel tatsächlich die Kündigungsfrist eingehalten, wäre alles nur ein Irrtum seitens Arcor und er hätte das Problem binnen 60 Sekunden schon vor Tagen oder Wochen mit einem Anruf aus der Welt geschafft.
Er beschwert sich aber über Abzocke von Arcor, besteht darauf rechtzeitig gekündigt zu haben aber weiß es nichtmal sicher, sondern deutet den Satz zur Kündigungsfrist einfach nur anders, als die ersten Google-Treffer.

Nach wie vor gilt meine Empfehlung einfach mal anzurufen, statt sich darüber aufzuregen, dass sie einen abzocken würden und nicht aus Verträgen lassen wollen.
Dort erfährst du dann wie lang was, welche Frist bei dir, Arcor-Irrtum oder doch alles selbst verschuldet durch Termine verpennen - oder es zeigt sich vielleicht auch ein Versuch der Abzocke.
Aber ohne da mal nachzufragen weißt du das nicht.
 
tbs hat doch recht. McIntel hätte den Vertrag nicht selbst kündigen sollen, sondern alles dem neuen Provider tun lassen. Dann klappt das auch mit der Portierung. Selbst kündigen heisst in den meisten Fällen, dass man seine alte Nummer vergessen kann. Und dass eine Woche nicht reicht, hat man ja jetzt gesehen.
Arcor hat lediglich bestätigt, dass man zur Durchführung der Kündigung auf das Portierungsschreiben des neuen Netzbetreibers wartet. Deswegen steht im Bestätigungsschreiben auch kein Datum. Es dient lediglich zur Bestätigung des Eingangs der Kündigung. Weiter hat dann Alice nicht fristgerecht (im Sinne von Arcor) die Portierung eingereicht und somit wurde auch nicht abschliessend fristgemäß gekündigt.
Also entweder den neuen Anbieter früher kontaktieren oder in Eigenregie komplett kündigen und seine alte Nummer im Nirvana verschwinden lassen.
 
Rufnummermitnahme ist auch bei Eigenkündigigung möglich...

@CPat: Warum der Threadersteller nicht einfach mal die Hotline anruft kann ich auch nicht nachvollziehen... Erst mal anrufen, Klarheit verschaffen, und dann sagen, was Arcor ihm denn so erzählt hat am Telefon. Aber diese ganzen E-MIal-Schreiben und Briefe sind meistens noch viel unpersönlicher und maschinell erstellt, am Telefon kommt man bei solchen Fragen meist immer weiter. Wenn nicht, bleibt immer noch der Weg über das Schriftliche.
 
1668mib schrieb:
Rufnummermitnahme ist auch bei Eigenkündigigung möglich...

....

Hab ich garnicht abgestritten. Aber die Gefahr, dass eben etwas schief läuft, ist immer noch zu groß.
 
Richtig, und wenn der Kunde dann nicht mal bei den Firmen anrufen will, ist ein Schiefgehen auch vorprogrammiert...
 
Rauskaufen aus dem Vertrag zw. 50-100 Euro liegt der Abschlag, mit Ankündigung das die Rufnummer portiert werden soll. Und dann Wechsel zum Anbieter deiner Wahl
 
Das ist ja echt interessant mit dem Rauskaufen, werd gleich mal die AGBs von Debitel lesen. Da will ich nämlich auch raus :)
 
Die Gebühren für eine solche Vertragsauflösung liege aber meist wesentlich höher. Zwischen 200 und 300 Euro.
 
Zurück
Oben