News Arctic MX-7: Neue Wärmeleitpaste soll „höchste Ansprüche“ erfüllen

MoD23 schrieb:
Ich habe noch nie einen Kühler mit vorinstallierten WLP gehabt
Und weil MoD23 das so sagt ist dass eine universell gültige Tatsache, nicht wahr?
Jeder Boxed Kühler der mir bisher untergekommen ist hat i.d.R. WLP vorappliziert, und bei be quiet! kann ichs zumindest von einem Pure Rock Slim selber bestätigen den ich vor einigen Jahren mal auf einem Ryzen 3600 verbaut habe. Bei zB. einem Arctic Freezer 8 ist die ebenfalls schon drauf, gleich wie bei einem Corsair A115 oder bei einem Noctua NH-U14S. Und bei AIOs ist die auch oft schon voraufgetragen.
mikiiway schrieb:
Ich hoffe, die ist nicht so zähflüssig wie die Duronaut. Laut IgorsLAB zählt die zwar zu den bestperformenden Wärmeleitpasten, aber ich habe beim Versuch des Auftragens die komplette Tube verschwendet
Paste und CPU anwärmen, wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Gibt auch ein Video vom Roman selber für "Grobmotoriker" :D
 
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@Pokerclock Ach so, "unfähige PC‑Bauer“, natürlich. Weil nichts kompetent schreit wie wilde Unterstellungen aus der Ferne.

Ich hab’s übrigens exakt so gemacht wie im Thermal‑Grizzly YouTube Video: gleichmäßiger Druck auf den Spachtel und langsam verteilt.

Bitte ändere deinen Ton!
 
lol diese grafik... eine skala die nicht mal den bereich von 10°C umfasst... damit der unterschied schön groß aussieht

1 grad kühler hier, 1 grad messfehler da, ... kaufe wer will, solang ne andere tube günstiger ist, nehm ich die
 
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mikiiway schrieb:
Ich hab’s übrigens exakt so gemacht wie im Thermal‑Grizzly YouTube Video
Dann waren wohl wirklich einfach deine Komponenten, sprich CPU zu kalt.
Igor selbt sagt ja in einem seiner Videos, k.a. ob das jetzt bei der Duronaut war, dass er empfiehlt bei festeren Pampen die CPU mit dem Föhn anzuwärmen bevor man das Zeugs drauf schmiert.
Die Paste selber ins warme Wasser bringt meist nicht viel, weil die geringe Menge auf dem kalten IHS gleich wieder fester wird.
Ich hatte bei mir mit der Duronaut keine gröberen Probleme; klar ist sie nicht so dünn wie die Thermalright TF7 die ich vorher hatte.
 
Wenig kommt mir - mit einigem Abstand - nach Abschalten des PCs so albern vor wie die immer wiederkehrende Debatte um den richtigen Auftrag von Wärmeleitpaste auf eine CPU. Und in zehn YouTube-Videos gewinnen zwölf verschiedene Methoden - Komplett abhängig von der konkret verwendeten Hardware, der WLP selbst und sonstigen Unwägbarkeiten.

Die meisten werden sich eher nicht in Grenzbereichen bewegen, wo es auf 0,5K ankommt - Haltbarkeit ist die Devise. Vor allem auf Grafikkarten.
 
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gustlegga schrieb:

Ich weise diese Unterstellungen zurück. Pauschale Unterstellungen sind ein rhetorischer Trick. Sie ersetzen Argumente durch Abwertung. Wenn du meinen Auftrag infrage stellst, dann hättest du konkret nachfragen müssen: Welche Stelle genau soll falsch gewesen sein?

Ich frage mich eher: Worauf stützt sich dein Vorwurf überhaupt? Bist du hier eine fachliche Instanz oder einfach nur jemand, der ohne Details Behauptungen in den Raum stellt?

@Pokerclock
 
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mikiiway schrieb:
Ich weise diese Unterstellungen zurück
Also wenn Anführungszeichen und eine Emoji nicht ausreichen um das als scherzhafte Bezeichnung zu erkennen....
 
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Werd ich mir mal für die nächste WLP-Aktion (CPU) kaufen und ausprobieren, MX-4 ist quasi eh nur noch für eine Aktion vorhanden, jedoch schon etwas älter. Scheint preislich ja sehr fair für die gebotene Leistung (gem. Igor).
 
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MaverickM schrieb:
Genau das. Dafür ist mir das halt bei einer CPU definitiv zu teuer, auch wenn ich den Vorteil von den Dingern durchaus sehe. Erst letztens eine Thermaltake AIO verbaut, die hatte einen ziemlich bescheidenen Befestigungs-Mechanismus. Da musste ich mehrfach neu ansetzen, weil sich der Kühler verkantet hatte und die Schrauben schwer zu befestigen waren. Das Pad hätte das wahrscheinlich nicht überlebt. 🤷‍♂️
Wie gesagt, auf der CPU gebe ich die Recht. Um nicht die gleichen Argumente in neuer Form zu wiederholen, sage ich lieber das Folgende (nicht für dich, sondern für Leute , die sich noch in das Thema hinein fuchsen): Kauft nicht die Lösung, die in Tests einen Hauch besser performt hat, sondern die Lösung, mit der ihr am besten zurecht kommt, die ihr bei bedarf zuverlässig erneuern könnt und die auf Dauer weniger Arbeit macht (denn theoretische Leistungsvorteile bringen euch Nichts, wenn ihr diese durch fehlerhafte Applikation versaut).

Hochwertige Pasten und Pads erfüllen alle Anforderungen an das Thermal Interface. Das muss nicht eure Sorge sein.
 
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Wärmeleitpaste füllt Unebenheiten zwischen wärmeleitenden Materialien. Die wärmeleitenden Eigenschaften einer Paste sind egal, die müssen nur weniger schlecht als Luft sein.

Sind die Unebenheiten zu groß, benötigt man zwingend ein Pad.
 
@Siebenschläfer
Kannst du diese zwei steilen Thesen auch mit irgendetwas belegen? Oder ist das jetzt alberner Ragebait?
 
Habe noch irgendwo meine Monster Tubes aus China rumliegen
Tianhaixing HY710 2x20g 3.17W/m-k ; Thermal Resistance >0.067°C-mW, auf Amazon 8€ für 40g.

1765935298415.png

Habe mir das Zeug mal fürn Job besorgt weil mein ehemaliger geiziger Chef nur bilgste Siliconpaste fürs Refurbish verwenden wollte. Dachte schlechter als das kann es nicht sein.


War dann doch so überrascht wie gut die Industriescheiße mitlerweile ist und nutze das bei meinen Zeug Kostet halt nur nen zehntel von Silver Arctic MX-4 und kühlt meine meinung nach ähnlich wen nicht mindestens gleich gut.

War mal kurz auf dem Trip von Bauers Grizly Liquid Metal. Aber den Trip tue ich mir nicht mehr an.Das trocknet extrem schnell aus. dann waren die Temps scheiße und ich durfte mit mit meinem d15 zusammen den ryzen aus den sockel Ziehn und mir dem hammer runterschlagen, und mit schmirgel papier drübe.... Den Treck tue ich mir nicht an. An dann kam das Zeug an und ich war überrascht wie gut es war.

Das zeug verkaufen die sogar auf Alibaba ein Eimern. Aber gut. Mir dürften die 20g tuben eher vertrocken bevor ich die leer gemacht habe. :daumen: Aber vielleicht mal nen guter zeitpunkt ins bios mal zu schauen und zu kucken ob mal wieder Zeit ist. Habe die schon ewig nicht gewechselt. Aber so solls sein. So langweilig wie möglich. Aber seit dem habe ich keinen Bock mehr auf 0,5g10€ tuben.
 
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djducky schrieb:
@Siebenschläfer
Kannst du diese zwei steilen Thesen auch mit irgendetwas belegen? Oder ist das jetzt alberner Ragebait?
Erklärung war aus dem Kopf, aber es steht im Internet natürlich in beliebigem Beschreibungstext zu beliebiger Wärmeleitpaste: https://silikon-profis.de/WACKER-P12-Waermeleitpaste-in-der-20-ml-oder-90-ml-Tube-oder-2-kg-Dose

Bei der Montage von Halbleitern, wie beispielsweise Dioden oder Transistoren, ergeben sich bei ungeschliffenen und unpolierten Kontaktflächen zwischen dem Halbleiter und der Kühlfläche mikroskopisch kleine Erhebungen. Werden diese Oberflächen zusammengeführt, ist nur an den Stellen mit den Erhebungen ein fester Kontakt gegeben. Abhängig von der Rauhigkeit der Oberflächen bleiben dadurch ca. 50 % der Kontaktflächen ohne Berührung. In den berührungslosen Zwischenräumen ist dadurch relativ viel schlecht wärmeleitende Luft eingeschlossen. Durch das Auftragen von Wacker Silikon-Wärmeleitpaste P12 auf die Kontaktflächen wird beim Aufschrauben des Halbleiters diese wärmeisolierende Luft durch die wärmeableitende Silikonpaste ersetzt.

Möchte ich zwei beliebige metallische Wärmeleitflächen mit Druck verbinden, dann fülle ich die Zwischenräume damit. Regelmäßiger Austausch nicht nötig, der Kram bleibt ja eingeschlossen, wo er ist. Kühlen tut am Ende das Metall auf Metall. Die Eigenschaften der Paste spielt dabei kaum eine Rolle, Hauptsache nicht schlechter als Luft.

Können die Metallflächen keinen ausreichenden Kontakt erzielen, z. B. aufgrund ihrer Formgebung, nehme ich grundsätzlich ein Pad und keine Paste.
 
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Zulgohlan schrieb:
Ich würde jedoch nur mehr auf PTM7950 setzen (oder gleich gute Nachbauten).
das problem ist überhaupt echte honeywell ptm7950 zu bekommen...die ganzen shops sind mit einem haufen an angeboten übersät welche angeblich alles "echte ptm7950" sind...

allein wenn ich dann schon angeben zur dicke wie 0,2mm sehe, muss ich lachen - die echte ptm7950 gibt's nur in 0,25mm - auch wenn es angeblich honeywell datenbläter gibt welche eine ptm7950 in einer 0,2mm variante ausweisen.
ich habe auch gelesen das original ptm7950 zwischen zwei verschieden dicken schutzfolien verpackt ist - eine dünnere und eine dickere folie, die dünnere ist angeblich leicht bläulich in der färbung - aber dann waren selbst die vermeintlich originalen pztm7950 die ich in den händen hatte keine originale, denn diese folien-bestückung habe ich bisher nirgens gesehen.

dazu ist es fast unmöglich ohne mikroskopiesche untersuchungen herauszufinden was man da überhaupt in den händen hat - ob das irgendein honeywell oem produkt mit identischen eigenschaften oder ein pcm8500 oem pad ist (was offenbar in vielen "0,2mm-honeywell-ptm7950" tatsächlich steckt) welches garnicht so schlecht ist, aber eben nicht so gut wie dass original.
oder ob es irgendwas ganz grausiges ist.

es ist eben nicht einfach zu sehen ob man da "gleich gute nachbauten" vor sich hat oder irgendwas was irgendwo in den fälscherwerrkstätten angerührt wurde.
bisher scheinen glücklicherweise die meisten dieser weniger seriösen angebote ptm pads zu sein, welche einigermaßen gut funktionieren und selbst wenn sie an bei weitem nicht an das ptm7950 kommen, sind sie zumindest besser oder ähnlich gut wie solide pasten - bisher habe ich ganz wenige berichte gelesen die wirkliche katastrophen mit den gekaufen pads beschreiben...
 
Es ist manchmal ein Krampf das kleine furz Teil beim mx5 aufzudrehen, wenn man die Paste länger liegen lässt.
Der größere Verschluss sieht schon mal deutlich besser aus.
 
bart1983 schrieb:
Vielleicht kann mich Jemand aufklären, habe gelesen das MX4 eine Wärmeleitfähigkeit von 8,5W/mK und die MX6 eine von 11 W/mK hat. Die MX7 soll 17W/mK haben, was ein riesiger Sprung wäre (doppelte Wärmeableitfähigkeit von der MX4).
diese angaben kann man getrost in der pfeife reuchen - die angaben sind zu 80% marketing und die restlichen 20% messergebnise unter optimierten laborbedingungen - und selbst dann oft weit weg von der realität.
bei allem was über 6Wm/K liegen soll wäre ich grundsätzlich skeptisch.

es kommt auf weit mehr als nur die angegebene wärmeleitfähigkeit. je nachdem wo man die paste einsetzt kommt es auch auf die langzeitstabilität an - eine paste welche für cpu's okay ist, muss für gpu's nicht zwingend brauchbar sein.
auch der wärmewiderstand bei verschiedenen schichtdicken und wie dünn sich die paste wirklich pressen lässt bzw. wie fein oder grob die wärmeleitenden partikel in der paste sind, macht einen unterschied.
 
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@Siebenschläfer
Du hast jetzt belegt, was WLP macht, D'uh.

Aber das hier:
Die wärmeleitenden Eigenschaften einer Paste sind egal, die müssen nur weniger schlecht als Luft sein.
und das hier
Sind die Unebenheiten zu groß, benötigt man zwingend ein Pad.

Wenn das nicht aus der Nase gezogen ist, dann will ich dir wenigstens die Möglichkeit geben, es zu erläutern. Aber außer der bloßen Behauptung kommt ja nix. Nur seltsam, warum Pasten dann unterschiedlich performen, wenn ja angeblich alles so egal ist.

@cypeak
Die Leute sind viel zu sehr auf das PTM7950 fixiert. Ein Phasesheet tut's auch.
 

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