Benmchmarking 2

Audio Grundlagen?

Nein, das stimmt nicht. TOSlink ist nur bis 5 Meter spezifiziert und das sind keine großen Längen. Wenn man größere Längen überbrücken will, braucht man sogenannte Lichtverstärker, die man zwischen schalten muss. Es gibt zwar auch TOSlinkkabel, die länger sind als 5 Meter, das funktioniert dann aber nur rein zufällig.
 
@HanseNet_rulez

Ich habe bei mir ein etwa 30m langes Kabel verlegt (ohne irgendwelche Zwischenvertärker) und es funktioniert alles einwandfrei.
Die Signalqualitätsverluste sind kaum messbar.

MfG mh1001
 
Naja, mag sein, aber trotzdem ist TOSlink nur bis 5 Meter spezifiziert. Deswegen denke ich nicht, dass LWL-Kabel dann besser seien sollen als gute Koaxialkabel.
 
Eigentlich sollten beim Umwandeln von elektr./Digital zu Licht/Digital 0 Fehler auftreten. Ich wüsste zumindest nicht wieso! :D
Andersrum natürlich genauso.
 
Na klar, eigentlich sollte Windows auch nie abstürzen.
Es geht ja auch nur darum, dass dort mögliche Fehlerquellen sind, die bei der koaxialen Verbindung nicht sind. Bei einem DVD-Player, der mehrere hundert Euro kostet, treten diese Fehler sicher nicht auf, aber bei den Playern für 50-100 € ist die Technik dann doch nicht so fein.
 
Es ist völlig egal, auch bei billigen Playern. Natürlich treten bei jeder Wandlung Verluste auf, aber das schöne an der Digitaltechnik ist doch, dass diese behoben werden können. Kippt bei der Wandlung ein Bit um (1->0), dann wird das von einer nachgeschalteten Fehlerkorrektur erkannt (der Bitcode ist redundant, Sony/Philips haben sich dabei schon was gedacht) und korrigiert. So eine Fehlerkorrektur findet sich heutzutage in jedem Player und vor jedem D/A-Wandler.
Das TOSLink nur für 5m spezifiziert ist, habe ich noch nie gehört. Mag zwar sein, aber dann verstehe ich nicht, warum es längere Kabel gibt. Das macht dann doch keinen Sinn.
Koaxialkabel ist auch nicht bis 96kHz Taktfrequenz beschränkt. Es ist nichts anderes als Antennenkabel, wenn auch etwas dünner und meistens nur einfach geschirmt. Antennenkabel arbeitet jedoch auch im GHz-Bereich (das ist nicht die Taktfrequenz, die wird darauf moduliert und liegt sehr viel niedriger). Schließlich wird darüber auch Digitalfernsehen übertragen, und das erfordert eine sehr hohe Bandbreite.
Mein Tip für ein sehr günstiges Digi-Koaxkabel: ein kurzes Stück Antennenkabel nehmen, 2 Cinchstecker an jedes Ende, fertig isses. Ist viel billiger als ein fertig konfektioniertes.

Übrigens: den Link in meinem Post weiter oben habe ich korrigiert. Und es lohnt sich, das zu lesen.

Gruß
Morgoth
 
Das Lichtleiterverbindungen nur 10 Jahre halten sollen is ja wohl nen Märschen.

Ausserdem ist die länge auch Furzegal, der grösste vorteil liegt an der elektrischen entkopplung der Geräte die miteinander verbunden werden. Und korrodieren kanns auch nicht. Weiterer vorteil die Kabel sind elastischer als ein fettes gutes Chinchkabel. Desweiteren trifft keine beeinflussung der Signalwege in kraft. usw usw.....
 
Original erstellt von mh1001
...
1) Die 4 Ohm bedeuten, dass die Boxen einen Innenwiederstand von 4 Ohm besitzten.
...

Die 4 Ohm sind "kein" Widerstand. Es ist die Impendanz (Blindwiderstand+Wirkwiderstand). Diese ist Frequenzabhängig. Wenn ich mich jetzt nicht irre ist diese bei Boxen bei 1kHz angegeben.
 
Die Angabe 4/6/8 Ohm Nennimpedanz ist ein Anhaltswert, mit welcher Belastung ein Verstärker zu rechnen hat. Interessant ist das heutzutage aber eher für Besitzer von Röhrenverstärkern, die an ihren Ausgangsüberträgern verschiedene Abgriffe für unterschiedliche Impedanz haben. Aktuelle Transistorverstärker kommen i. d. R. mit 4 Ohm klar.
Die eigentliche Impedanz darf dabei nur 20% unterhalb der Nennimpedanz fallen, also bei 4 Ohm ist Minimum 3,2 Ohm, bei 8 Ohm wärens 6,4 Ohm.

Gruß
Morgoth
 
Also was ist denn nun besser für die Digitale Ton Übertragung von DVD-Player zum Reveiver?

Koax oder Optisch??
 
Original erstellt von HanseNet_rulez
Also was ist denn nun besser für die Digitale Ton Übertragung von DVD-Player zum Reveiver?

Koax oder Optisch??

Rein technisch und theoretisch auf jeden Fall optisch:
Keine elektrische Störung durch EM-Felder.
Keinen oder nur sehr geringer Leitungswiderstand.
...
 
hm, und was heißt das nun praktisch? Is dieser Unterschied nur messbar oder auch hörbar? Sind das Unterschiede, die man nur mit einer dementsprechend teuren Anlage hören kann?
 
Original erstellt von HanseNet_rulez
hm, und was heißt das nun praktisch? Is dieser Unterschied nur messbar oder auch hörbar? Sind das Unterschiede, die man nur mit einer dementsprechend teuren Anlage hören kann?

Unter normalen Bedinungen hört man wahrscheindlich keinen Unterschied.
Hast du aber starke EM-Felder in deinem Zimmer würde ich auf jeden Fall die optische Verieante nehmen.
 
richtig. nur dass das so starke elektronmagnetische Felder sein müssen, dass diese auch die Endstufe stören. z.B.: Handy-Klingeln u. dergleichen.

--> wenn du bereits ein optisches Kabel hast, dann nimm dies. Wenn nicht so ist es eine unnötige Geldausgabe, es sei denn die Endstufe ist kilometerweit entfernt (eher unwahrscheinlich). Je länger der Weg über die Fiber-Optische-Datenleitung ist, desto schwächer wird das Signal! Bei metallischen Leiter nimmt lediglich die Latenz zu.
 
Aber nicht so extrem, wie bei den optischen Leitern, deswegen ist ja TOSlink offiziell nur bis 5 Meter spezifiziert.
 
Jo, also ich nehm nun auch wieder die koaxiale Verbindung.

Eine andere Frage:

Wenn ich den DVD-Player per Koax-Digital an meine Reveiver ( 5.1 Dolby-Digital) anschließe, dann zeigt mein Receiver "3/2" an, also für 5.1, soweit sogut. Aber wenn ich nun eine analoge Quelle im DVD-Player hab, z.B. eine Audio-CD, dann zeigt er "PMC" an, und ich kann nur Mono hören. Ist das anders, wenn ich ein optisches Kabel verwende? Wird dann über den Digital Ausgang ein Stereo Signal ausgegeben?
 
Du meinst wohl PCM bei 48kHz, oder?

Bei Signale (optisch und Koax) sind inhaltlich gesehen die selben.
Der einzigste unterschied ist die Übertragungsweise.

Es dürfte also kein Unterschied bestehen. Dabei müsste es sich allerdings um ein Stereo-Signal handeln, das je nach verwendetem REceiver noch auf 5.1/6./7.1 (Dolby-EX) Systeme hochgerechnet wird.
 
Original erstellt von V@LiuM
Es dürfte also kein Unterschied bestehen. Dabei müsste es sich allerdings um ein Stereo-Signal handeln, das je nach verwendetem REceiver noch auf 5.1/6./7.1 (Dolby-EX) Systeme hochgerechnet wird.

Wie jetzt? Aus einer analogen Stereoquelle?? Ne, du meinst bestimmt was anderes.
 
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