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Auf neue SSD bei einem Anschluss migrieren

WillSmith

Lt. Junior Grade
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333
Hallo,

ich habe heute eine größere M.2 SSD bestellt, auf die ich gerne migrieren würde. Leider weiß ich nicht, wie ich das machen soll, da ich nur einen M.2 Anschluss habe (Gigabyte B360M D3H). Gibts da ne Möglichkeit oder muss ich alles manuell installieren?

Würde es alternativ mehr Sinn machen, eine SATA SSD zu bstellen und diese zusätzlich einfach als Datenspeicher zu nutzen? Brauche die für Games, da mir die alte 500GB SSD nicht mehr ausreicht.
 
Kein(e) Backup(festplatte)? Wenn du irgendeinen Zwischenspeicher hast, dann mach mit einem Cloning Tool der Wahl (z.B. Macrium Reflect) ein Image und spiel es nach dem Einbau der neuen M2 zurück.
 
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Hab leider nur ne defekte HDD rumfliegen. Aber macht fast mehr Sinn glaube ich, die einfach als zweiten Datenträger zu nutzen, solange es bei den Games kein Problem ist, die auf D: zu installieren. Für die 500GB MX500 bekomme ich bestimmt eh nicht so viel, oder?
 
Wenn sowieso ein Datenträger für Games her muss, kauf dir eine SATA SSD. Die dann als erstes als Imagelaufwerk nutzen und das Image auf eine neue M2 zurückspielen.

Für die 500 GB MX500 wirst du so gut wie nichts mehr bekommen. Ist im Media Markt NEU bereits für ca. 30 €uro zu bekommen. Bei den heutigen Spielen sind auch die 500 GB schnell aufgebraucht.

Viele Grüße
 
Schildkröte09 schrieb:
Die dann als erstes als Imagelaufwerk nutzen und das Image auf eine neue M2 zurückspielen.

Wieso binde ich die als Imagelaufwerk ein? Soll ich besser die SATA SSD als C: nutzen und die alte 500GB M.2 als Datenträger?
 
Schildkröte09 schrieb:
Für die 500 GB MX500 wirst du so gut wie nichts mehr bekommen.
Wenns genau die ist, ist die absolut noch was wert.
 
WillSmith schrieb:
Wieso binde ich die als Imagelaufwerk ein? Soll ich besser die SATA SSD als C: nutzen und die alte 500GB M.2 als Datenträger?

Um deine Daten von der MX500 zu sichern, musst du doch eine Imagesicherung sei es mit Acronis oder Macrium Reflect auf eine andere Platte machen. Und dieses Image dann auf die neue M2 zurückspielen ...
Eine SATA SSD kann niemals die Geschwindigkeit einer M2 erreichen ...
 
Schildkröte09 schrieb:
Um deine Daten von der MX500 zu sichern, musst du doch eine Imagesicherung sei es mit Acronis oder Macrium Reflect auf eine andere Platte machen. Und dieses Image dann auf die neue M2 zurückspielen ...
Eine SATA SSD kann niemals die Geschwindigkleit einer M2 erreichen ...

Ich wollte ja beide SSDs parallel nutzen. Es macht wahrscheinlich aber mehr Sinn, die 1TB als Haupt-SSD zu nutzen und die 500GB SSD für Daten, oder?
 
Witzigerweise kann eine gute SATA SSD in RL in einigen Szenarien sogar schneller sein als eine mittelmässige NVME...

Davon abgesehen wissen wir nicht was der TE gekauft hat und "M.2" hilft da nicht mal um zu bestimmen ob SATA, oder NVME.
 
Du hast doch oben geschrieben, du hast nur einen M2 Steckplatz. Nichts von mehreren Platten.
Als System SSD würde ich immer auf eine M2 setzen. Damit fällt die Nutzung der anderen M2 MX500 weg.

Anders herum, mit SATA SSD als Systemplatte wird einiges an Geschwindigkeit eingebüßt. Natürlich ist das aber möglich.

Robo32 schrieb:
Witziger weise kann eine gute SATA SSD in RL in einigen Szenarien sogar schneller sein als eine mittelmässige NVME...

Ja, dass mag natürlich für manche SSD Modelle zutreffend sein.
 
Ich würde ja eine kleine z.B. 250 GB M2 für das System nehmen und dazu dann eine große SSD (normal SATA) für Spiele und Daten.
 
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Nur hat er ja schon eine größere M2 bestellt.
Die dann als Systemlaufwerk und Spiele und Daten auf eine SATA SSD.
Theoretisch hätte ihm die MX500 als Systemlaufwerk (wenn es eine M2 sein sollte) dicke ausgereicht.
 
WillSmith schrieb:
Hab leider nur ne defekte HDD rumfliegen. Aber macht fast mehr Sinn glaube ich, die einfach als zweiten Datenträger zu nutzen, solange es bei den Games kein Problem ist, die auf D: zu installieren. Für die 500GB MX500 bekomme ich bestimmt eh nicht so viel, oder?
Du solltest zeitnah ein wenig Geld und Gedanken in eine Backupstrategie investieren ;)
 
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Ein Adapter würde das Anschlussproblem auch lösen - gibt es schon für par Euro.
 
Schönes Beispiel dafür, dass man auch Mainboards nicht zu klein holen sollte.
Vom MicroATX Formfaktor habe ich noch nie viel gehalten, man hat einfach zu wenige Erweiterungsmöglichkeiten.

Also Backup, am besten Disk Image, von der 500 GB M.2 machen und dann wieder auf größerer M.2 zurückspielen.
Acronis ist mir ein zu unsicherer Kandidat. Acronis und Qualität sind wie Feuer und Wasser. Das darf man eigentlich gar nicht empfehlen. Macrium Reflect ist eine gute Lösung.

Ich würde generell empfehlen, ein gescheites Backup Konzept aufzustellen. Das schnelleste Backup bekommt man mit einer internen SATA Platte hin. Am besten eine Mischung aus Disk Image und das Spiegeln von Nutzerdaten durch Mirrorn im nativen Datenformat. Es gab früher auch schon mal Fälle, in denen man von einem kompressten Disk image nicht mehr zurückspielen konnte. Es ist auch gut, das Backup auf einer externen Festplatte ausserhalb des Rechners durchzuführen und die wichtigsten Daten separat nochmal auf verschiedenen Sticks zu speichern und ggf auch in einem Bankschliessfach aufzubewahren.

Es lohnt sich auch ein paar Gedanken darauf zu verschwenden, wie man die Daten auf SSDs/Festplatten aufteilt.
Auf meiner Boot SSD befinden sich neben dem OS immer alle Programme, denn aus meiner Sicht bilden OS, Programme und Registry und auch die User profildaten eine Einheiten.
Die persönlichen Daten (Eigene Dateien, Downloads, Eigene Musik, etc) verschiebe ich immer auf eine separate Harddisk, weil dich hier idR viele eigene / persönliche Daten ansammeln.
Dann hat man schon mal zwei Backup Szenarien, die man sauber trennen kann
a) Betriebssystem SSD mit Programmen und Profildaten zu den Programmen, Registry etc
Sowas sichere ich als Disk Image
b) Die wirklichen User Daten auf einer Festplatte, die ich beispielsweise als Mirror Job im nativen Format spiegele.
Dazu spiegele ich auch noch die Profilverzeichnisse meiner User.

Man hätte auch darüber nachdenken können, die M.2 eingebaut zu lassen und Spiele auf einer 2. SATA SSD zu installieren. Meines Erachtens hätte das von der Performance auch dicke gereicht.
Und dann noch eine fette Sicherungs Disk (4-8 TB) dazu, intern und extern, damit man genug Platz für Disk Images und das Mirrorn der Benutzerdateien hat.

Macrium Reflect und FreeFileSync sind hier meine erste Wahl.
Macrium Reflect wegen Zuverlässigkeit und Performance und dem Rapid Delta Restore Mechanismus.
Damit sind Backups verdammt flott, weil nur die Daten auf Disk/SSD zurückgeschrieben werden, die auch geändert werden müssen. Damit wird auch der "Verschleiß" auf SSDs beim Schreiben reduziert.
Wenn Windows Update sich verhaspelt hat, dann dauert ein Full Restore meiner 1 TB Betriebssystem SSD mit 650 GB Daten gerade mal ~10 Minuten.
FreeFile Sync ist praktisch, weil man das Mirrorn sehr schön in den Windows Aufgabendienst einbeziehen kann. Neuere Versionen haben auch das praktische Feature, dass man eine konfigurierbare Anzahl Änderungen mit Zeitstempel speichern kann. Auf Wunsch sogar in einem anderen Pfad.
Dadurch kann ich auch beim mirrorn vorgeben, wieviele Backups einer Daten sicherheitshalber noch vorgehalten werden. Sollte ich mal zu wenig Platz haben, dann kann ich diese Daten einfach löschen, weil ich diese Kopien in einem anderen Pfad sichern lasse und auch noch 2 separate Externe Backups durchführe, um da etwas Redundanz reinzubringen. Ich habe nach vielen Jahren Betrieb da mal eine Menge Gehirnschmalz reingesteckt. Vor allem nachdem ich Feststellte, wie Schnarchlangsam das Backup auf NAS über WLAN und dLAN ist, was willste aber machen, wenn Du kein Netzwerkkabel durch die Wohnung verlegen möchtest ....
Als externe Backup Laufwerde verwende ich welche von Startech, die auch USB 3 gen2 mit UASP (USB attached SCSI Protocol) unterstützen. Das hat noch ein paar Geschwindigkeitsvorteile bei der Sicherung über USB3.
 
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Da ich für etwas Unklarheit gesorgt habe: Ich habe mir jetzt eine MX500 1TB SATA SSD gekauft. Diese würde ich als Daten-SSD nutzen. Die M.2 SSD ist eine MX500 500GB M.2 2280 SATA 6Gb/s 3D-NAND TLC. Diese würde ich weiterhin als Systemplatte nutzen.

Bezüglich Backup: Ich habe einen NAS, also diesbezüglich mache ich mir keine Sorgen.

@bitheat Danke für die ausführliche Beschreibung. Ich habe vorhin entdeckt, dass ich noch eine 4TB WD Red habe, die ich eig. verkaufen wollte, aber nie verkauft habe :D Evtl. nutze ich die als Backup für die Games, damit ich die nicht wieder runterladen muss. Aber da die meisten Games eh auf der zweiten SSD sein werden und ich einen NAS habe, auf dem alle wichtigen persönlichen Sachen gespeichert sind, ist das eig. irrelevant.

Was ich hier jetzt rausgelesen habe, ist, dass ich die M.2 MX500 als Systemplatte + Games nutze und die normale SATA MX500 als zusätzliche Daten-SSD für Games und alles andere.
 
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