Schönes Beispiel dafür, dass man auch Mainboards nicht zu klein holen sollte.
Vom MicroATX Formfaktor habe ich noch nie viel gehalten, man hat einfach zu wenige Erweiterungsmöglichkeiten.
Also Backup, am besten Disk Image, von der 500 GB M.2 machen und dann wieder auf größerer M.2 zurückspielen.
Acronis ist mir ein zu unsicherer Kandidat. Acronis und Qualität sind wie Feuer und Wasser. Das darf man eigentlich gar nicht empfehlen. Macrium Reflect ist eine gute Lösung.
Ich würde generell empfehlen, ein gescheites Backup Konzept aufzustellen. Das schnelleste Backup bekommt man mit einer internen SATA Platte hin. Am besten eine Mischung aus Disk Image und das Spiegeln von Nutzerdaten durch Mirrorn im nativen Datenformat. Es gab früher auch schon mal Fälle, in denen man von einem kompressten Disk image nicht mehr zurückspielen konnte. Es ist auch gut, das Backup auf einer externen Festplatte ausserhalb des Rechners durchzuführen und die wichtigsten Daten separat nochmal auf verschiedenen Sticks zu speichern und ggf auch in einem Bankschliessfach aufzubewahren.
Es lohnt sich auch ein paar Gedanken darauf zu verschwenden, wie man die Daten auf SSDs/Festplatten aufteilt.
Auf meiner Boot SSD befinden sich neben dem OS immer alle Programme, denn aus meiner Sicht bilden OS, Programme und Registry und auch die User profildaten eine Einheiten.
Die persönlichen Daten (Eigene Dateien, Downloads, Eigene Musik, etc) verschiebe ich immer auf eine separate Harddisk, weil dich hier idR viele eigene / persönliche Daten ansammeln.
Dann hat man schon mal zwei Backup Szenarien, die man sauber trennen kann
a) Betriebssystem SSD mit Programmen und Profildaten zu den Programmen, Registry etc
Sowas sichere ich als Disk Image
b) Die wirklichen User Daten auf einer Festplatte, die ich beispielsweise als Mirror Job im nativen Format spiegele.
Dazu spiegele ich auch noch die Profilverzeichnisse meiner User.
Man hätte auch darüber nachdenken können, die M.2 eingebaut zu lassen und Spiele auf einer 2. SATA SSD zu installieren. Meines Erachtens hätte das von der Performance auch dicke gereicht.
Und dann noch eine fette Sicherungs Disk (4-8 TB) dazu, intern und extern, damit man genug Platz für Disk Images und das Mirrorn der Benutzerdateien hat.
Macrium Reflect und FreeFileSync sind hier meine erste Wahl.
Macrium Reflect wegen Zuverlässigkeit und Performance und dem Rapid Delta Restore Mechanismus.
Damit sind Backups verdammt flott, weil nur die Daten auf Disk/SSD zurückgeschrieben werden, die auch geändert werden müssen. Damit wird auch der "Verschleiß" auf SSDs beim Schreiben reduziert.
Wenn Windows Update sich verhaspelt hat, dann dauert ein Full Restore meiner 1 TB Betriebssystem SSD mit 650 GB Daten gerade mal ~10 Minuten.
FreeFile Sync ist praktisch, weil man das Mirrorn sehr schön in den Windows Aufgabendienst einbeziehen kann. Neuere Versionen haben auch das praktische Feature, dass man eine konfigurierbare Anzahl Änderungen mit Zeitstempel speichern kann. Auf Wunsch sogar in einem anderen Pfad.
Dadurch kann ich auch beim mirrorn vorgeben, wieviele Backups einer Daten sicherheitshalber noch vorgehalten werden. Sollte ich mal zu wenig Platz haben, dann kann ich diese Daten einfach löschen, weil ich diese Kopien in einem anderen Pfad sichern lasse und auch noch 2 separate Externe Backups durchführe, um da etwas Redundanz reinzubringen. Ich habe nach vielen Jahren Betrieb da mal eine Menge Gehirnschmalz reingesteckt. Vor allem nachdem ich Feststellte, wie Schnarchlangsam das Backup auf NAS über WLAN und dLAN ist, was willste aber machen, wenn Du kein Netzwerkkabel durch die Wohnung verlegen möchtest ....
Als externe Backup Laufwerde verwende ich welche von Startech, die auch USB 3 gen2 mit UASP (USB attached SCSI Protocol) unterstützen. Das hat noch ein paar Geschwindigkeitsvorteile bei der Sicherung über USB3.